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Programmierte Inkompetenz

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  1. Programmierte Inkompetenz

    Autor: jes77 12.06.20 - 15:36

    Hier zeigt sich ein massiver Nachteil des Föderalismus (und im weiteren der Entscheidungskompetenzen auf Gemeindeebene): Die Vorstellung, der Gemeinderat oder die Gemeindeverwaltung hätte die notwendige Fachkompetenz, gesundheitliche Strahlenbelastung auch nur annähernd realistisch einzuschätzen, ist absurd.
    Ebenso war es absurd, von Ischgl zu erwarten, dass die lokale Gesundheitsbehörde unabhängig genug hätte entscheiden können, den Ski- (und vor allem Apres-Ski-) Betrieb zu beenden.

    Bei Dingen, die Fachkenntnisse benötigen, müsste zwingend die fachliche Bewertung an Stellen zentralisiert werden, wo diese Kompetenz vorliegt. Ob der Mast dann das Ortsbild stört oder nicht, das kann gerne lokal entschieden werden. In einer immer komplexer werdenden, arbeitsteiligen Gesellschaft unumgänglich, so man nicht Mediziner und HF-Techniker in jedem Dorf vorhalten will.

    Erstaunlicherweise ist das auch allgemein akzeptiert - viele bringen ihr Auto in Fachwerkstätten, weil "die sich mit der Marke besser auskennen" als die freien - was nichtmals gegeben sein muss. Bei Entscheidungen mit Tragweite ist jeder sein eigener Spezialist. Zum Brechen...

  2. Re: Programmierte Inkompetenz

    Autor: tovi 12.06.20 - 15:46

    so isses.
    Da entscheidet zum Beispiel ein Wirtschaftsminister über Milliarden Wirtschaftsförderung von denen er überhaupt keinen blassen Schimmer hat.
    Der fragt dann seine Lobbyisten, und die leiten das Geld direkt zu den Konzernen, die sie bezahlen.

    Der aktuelle Hype um Wasserstoff-Autos ist das beste Beispiel.
    Es gibt gar keine zu kaufen, aber lasst uns mal viele Takstellen bauen.

  3. Re: Programmierte Inkompetenz

    Autor: schily 12.06.20 - 16:23

    Ist es nicht geil? In Deutschland gibt es bereits eine Wasserstofftankstelle für 7 Wasserstoffautos.

  4. Re: Programmierte Inkompetenz

    Autor: 1e3ste4 12.06.20 - 18:32

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der aktuelle Hype um Wasserstoff-Autos ist das beste Beispiel.
    > Es gibt gar keine zu kaufen, aber lasst uns mal viele Takstellen bauen.

    Natürlich braucht man erst eine Tankstelle, wer würde denn ein Wasserstoffauto kaufen, wenn er es nach dem Kauf nicht tanken kann?

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