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Braucht man jetzt für alles eine App?

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  1. Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: Andreas2k 21.10.15 - 13:04

    Ich habe wirklich langsam das Gefühl das sich viele die solche Projekte starten, einfach nur den Samariter auf dem Lebenslauf zaubern wollen. So viel ist es auch nicht was ein Asylant wissen muss das es dafür eine App braucht - außerdem gibt es genug Asylanten die kein Smartphone haben - die werden so direkt ausgeklammert.

    Eine Webseite und Flyer zum verteilen wären hier weit besser geeignet. Die Webseite kann von jedem Smartphone aber auch von Desktop PCs - die oft in Asylantenwohnheimen zur Verfügung gestellt werden, genutzt werden. Der Flyer könnte von jedem auch ohne gerät gelesen werden und könnte die wichtigsten Punkte erklären.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.15 13:05 durch Andreas2k.

  2. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: sp1derclaw 21.10.15 - 13:26

    Andreas2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe wirklich langsam das Gefühl das sich viele die solche Projekte
    > starten, einfach nur den Samariter auf dem Lebenslauf zaubern wollen.

    Das kommt mir auch so vor: Ehrenamtliches Engagement im Lebenslauf, sonst findet man keinen Job mehr. Eine App, sonst ist man keine überlebensfähige Organisation mehr. Und nicht zuletzt braucht es Anglifizierung ("Refuuuuuuggeeeeeees"), sonst ist der Hipster-Status schnell im Keller.

  3. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: CraWler 21.10.15 - 13:27

    Ist halt grad mode irgendwelche klickybunti apps für proprietäre systeme rauszubringen die inkompatibel mit dem auf offenen standards basierenden Internet sind.
    Liegt aber wohl auch daran das man durch solche APPs leicht Fördergelder und Investorengelder abschnorren kann, apps werden eben von der Mainstreampresse gehyped, sind Inn usw so das man sich damit besser profilieren kann.

    -----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  4. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: CraWler 21.10.15 - 13:39

    Ja, Lebenslauf aufpimpen und Technikkompetenz beweisen. Früher konnte man das mit PHP/MysQL kentnissen heut muss es eben irgendeine APP sein bei der es vermutlich oft ausreicht wenn die graphische Oberfläche toll aussieht.

    Und wenn die APP bei den Leuten nicht ankommt kann man sich ja im Darknet für nen par Bitcoin nen par zehntausend fake Downloads/Registrierungen bestellen damit die Statistik im Appstore toll aussieht und man damit dann seinen "Erfolg" verkünden und "Fachwissen" gegenüber Investoren, potentiellen Arbeitgebern usw "beweisen" kann. Wenn man sich mal so anschaut was da alles im Google Appstore vor sich hin gammelt dann kann man wohl nur zu dem Schluss gelangen das ein Großteil der "APP Ökonomie" nix anderes als Potemkimsche Dörfer sind.

    -----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  5. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.10.15 - 14:12

    Es gibt aber auch plattformübergreifende Apps die auf HTML5-Technologie/Technik basieren z.B. PhoneGap/Cordova.

    Du entwickelst Deine App dann ganz normal in HTML5/JS/CSS. Beim Publizieren wird eine native JS-VM drangehängt und schon läuft Deine HTML5-App auf den gängigen Plattformen (für die es eine native JS-VM gibt). Vereinfacht ausgedrückt.

  6. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: nicoledos 21.10.15 - 16:17

    Andreas2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe wirklich langsam das Gefühl das sich viele die solche Projekte
    > starten, einfach nur den Samariter auf dem Lebenslauf zaubern wollen. So
    > viel ist es auch nicht was ein Asylant wissen muss das es dafür eine App
    > braucht - außerdem gibt es genug Asylanten die kein Smartphone haben - die
    > werden so direkt ausgeklammert.
    >

    Das würde ich im regelwütigen Deutschland nicht sagen.
    Aber vieles ist regional sehr unterschiedlich ausgelegt und mit anderen Strukturen versehen. Was in Münschen stimmt kann in Passau schon komplett falsch sein. Die Strukturen, die passende Tools müssen zu den Prozessen passen. Dass heißt zwar, dass der Kram nach einer EU-Ausschreibung von T-Systems zusammen mit SAP und Millionenbudget umgesetzt wird, nur diese nett gemeinten Apps bringen leider auch nicht viel.

  7. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: kein-guter-Mensch 21.10.15 - 16:41

    Hallo Andreas2k, du hast offensichtlich keinen Einblick in die z.B. die Unterkünfte oder Registrierungsstellen und den dort tätigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und kommentierst hier vom bequemen Sofa/Sessel/Stuhl zu Hause aus.

    1. Die Nerds4Refugees machen keine App. Weder für iOS noch Android noch Windows Phone.

    2. Die Nerds4Refugees haben verschiedene Ziele, unter anderem das nicht ständig das Rad neu erfunden wird in diesem Bereich der digitalen bzw. Online-Tools für Helferinnen und Helfer sowie für die interessierte Bevölkerung. Daher haben einige aus der Gruppe Nerds4Refugees sehr umfangreich recherchiert, was es an Lösungen rund um Freiwilligenmanagement, Spendenverwaltung, Inventarisierung von Lagerräumen, usw. bereits gibt, anstatt jetzt dauernd was von Null an völlig neu und erstmalig zu programmieren. Viele Plattformen, Tools, usw. wurden auch getestet, sofern dies sinnvoll erschien. Am Ende bleiben folgende Lösungen, die seitdem von den Nerds4Refugees emfpohlen und ggfs. supportet werden, z.B. bei der Installtion, Einrichtung, onboarding der Helfer_innen usw.. Diese Lösungen sind Sahana Eden, Volunteer-Planner org, Engelsystem vom Chaos Computer Club und Helpteers net

    3. Es geht nicht nur um die Heimatvertriebenen, die du "Asylanten" nennst. Es geht bei Volunteer-Planner bzw. Engelsystem sowie bei Sahana Eden und Helpteers zunächst um die deutschen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

    4. Heimatvertriebene ohne Smartphone oder Internetcafé in der Unterkunft werden von einem anderen Projekt der Nerds4Refugees angesprochen: Schilder, Hinweise, Anleitungen, Infografiken u.v.m. in vielen Sprachen sowie nonverbal für Analphabeten. Dieses Nerds4Refugee-Projekt ist ganz neu und daher nicht im Golem-Bericht enthalten.

    5. Ein Flyer und eine Website sind also überhaupt nicht ausreichend, wie du es so leichtfertig behauptest.

    6. Den Nerds4Refugees geht es nicht um einen schickeren, tolleren eigenen Lebenslauf und diesen mit "Gutmenschentum" oder "Samaritertum" zu pimpen, weil das vielleicht gerade "in" sein mag. Im Gegenteil, viele müssen unter Pseudonym arbeiten, weil es in ihrer Gegend sogar gar nicht "in" ist, sondern "out" und sie Bedrohungen und Nachteile fürchten müssen, aber dennoch humanitär aktiv sein wollen. Meine Verwandten z.B. sind alle gegen Flüchtlinge und ich bin der einzige, der versucht, seinen kleinen Teil dazu beizutragen, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wie ich es etwas leichter haben, z.B. sich für Schichten im Volunteer-planner.org oder im Engelsystem einzutragen und deshalb mache ich beides: Nerds4Refugees am Computer und Schichten vor Ort in einer Unterkunft. Was machst du?

  8. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: kein-guter-Mensch 21.10.15 - 16:45

    Hallo sp1derclaw, du hast offensichtlich keinen Einblick in die z.B. die Unterkünfte oder Registrierungsstellen und den dort tätigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und kommentierst hier vom bequemen Sofa/Sessel/Stuhl zu Hause aus.

    1. Die Nerds4Refugees machen keine App. Weder für iOS noch Android noch Windows Phone.

    2. Den Nerds4Refugees geht es nicht um einen schickeren, tolleren eigenen Lebenslauf und diesen mit "Gutmenschentum" oder "Samaritertum" zu pimpen, weil das vielleicht gerade "in" sein mag. Im Gegenteil, viele müssen unter Pseudonym arbeiten, weil es in ihrer Gegend sogar gar nicht "in" ist, sondern "out" und sie Bedrohungen und Nachteile fürchten müssen, aber dennoch humanitär aktiv sein wollen. Meine Verwandten z.B. sind alle gegen Flüchtlinge und ich bin der einzige, der versucht, seinen kleinen Teil dazu beizutragen, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wie ich es etwas leichter haben, z.B. sich für Schichten im Volunteer-planner.org oder im Engelsystem einzutragen und deshalb mache ich beides: Nerds4Refugees am Computer und Schichten vor Ort in einer Unterkunft. Was machst du?

  9. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: kein-guter-Mensch 21.10.15 - 16:50

    Hallo CraWler, der Großteil deines Kommentars handelt nicht über die Gruppe "Nerds4Refugees", sondern über die durch den Erfolg der Smartphones neu geschaffene oder zumindest deutlich veränderte Software-Ökonomie.

    Wenn ich zum Thema zurückkehre, dann lässt sich objektiv feststellen: Die Nerds4Refugees haben keine App gemacht / erstellt / erschaffen / überarbeitet. Weder für iOS noch Android noch Windows Phone. Die Nerds4Refugees haben recherchiert, getestet und sich für einige Empfehlungen ausgesprochen und sie unterstützen Initiativen bei der Installation und Einrichtung dieser Lösungen.

    Unsere Motivation:
    Den Nerds4Refugees geht es nicht um einen schickeren, tolleren eigenen Lebenslauf und diesen mit "Gutmenschentum" oder "Samaritertum" zu pimpen, weil das vielleicht gerade "in" sein mag. Im Gegenteil, viele müssen unter Pseudonym arbeiten, weil es in ihrer Gegend sogar gar nicht "in" ist, sondern "out" und sie Bedrohungen und Nachteile fürchten müssen, aber dennoch humanitär aktiv sein wollen. Meine Verwandten z.B. sind alle gegen Flüchtlinge und ich bin der einzige, der versucht, seinen kleinen Teil dazu beizutragen, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wie ich es etwas leichter haben, z.B. sich für Schichten im Volunteer-planner.org oder im Engelsystem einzutragen und deshalb mache ich beides: Nerds4Refugees am Computer und Schichten vor Ort in einer Unterkunft. Was machst du?

    > Und wenn die APP bei den Leuten nicht ankommt kann man sich ja im Darknet
    > für nen par Bitcoin nen par zehntausend fake Downloads/Registrierungen
    > bestellen damit die Statistik im Appstore toll aussieht und man damit dann
    > seinen "Erfolg" verkünden und "Fachwissen" gegenüber Investoren,
    > potentiellen Arbeitgebern usw "beweisen" kann. Wenn man sich mal so
    > anschaut was da alles im Google Appstore vor sich hin gammelt dann kann man
    > wohl nur zu dem Schluss gelangen das ein Großteil der "APP Ökonomie" nix
    > anderes als Potemkimsche Dörfer sind.

    Wie gesagt, hier redest du über was ganz anderes, was die Nerds4Refugees überhaupt nicht betrifft - aus vielen Gründen nicht betrifft.

  10. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: kein-guter-Mensch 21.10.15 - 16:55

    Hallo CraWler, wie gesagt: Was du hier behauptest, trifft auf die Nerds4Refugees nicht zu. Wir haben auch keine Fördergelder oder Investoren "abgeschnorrt". Und gehyped wurden Apps oder Websites, die von Menschen gemacht wurden, die nicht in der Gruppe Nerds4Refugees mitarbeiten. Also trifft das alles nicht auf unsere Gruppe zu.

    Unser Ansatz kommt eher aus der bewährten Katastrophenhilfe wie sie z.B. bei Sahana Eden seit vielen Jahren Stück für Stück verbessert und angepasst genutzt wird.

  11. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: kein-guter-Mensch 21.10.15 - 17:00

    Hallo nicoledos, die "nett gemeinte" Website von Lichtenberg Hilft hat den Auftrag von der Berliner Landesregierung bekommen, dies zu einer Lösung für alle Initiativen auszubauen.

    Zu SAP und vielen anderen kleinen und großen Firmen haben wir direkte Kontakte, weil wir von denen angesprochen und kontaktiert werden. Teilweise arbeiten Ehrenamtliche und Mitarbeiter dieser Firmen sehr eng an den Umsetzungen.

    Wie weit hast du Einblick in diese Geschehnisse? Kannst du uns vielleicht helfen?

  12. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: ElMario 21.10.15 - 17:01

    kein-guter-Mensch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Andreas2k, du hast offensichtlich keinen Einblick in die z.B. die
    > Unterkünfte oder Registrierungsstellen und den dort tätigen ehrenamtlichen
    > Helferinnen und Helfern und kommentierst hier vom bequemen
    > Sofa/Sessel/Stuhl zu Hause aus.
    >
    > 1. Die Nerds4Refugees machen keine App. Weder für iOS noch Android noch
    > Windows Phone.
    >
    > 2. Die Nerds4Refugees haben verschiedene Ziele, unter anderem das nicht
    > ständig das Rad neu erfunden wird in diesem Bereich der digitalen bzw.
    > Online-Tools für Helferinnen und Helfer sowie für die interessierte
    > Bevölkerung. Daher haben einige aus der Gruppe Nerds4Refugees sehr
    > umfangreich recherchiert, was es an Lösungen rund um
    > Freiwilligenmanagement, Spendenverwaltung, Inventarisierung von
    > Lagerräumen, usw. bereits gibt, anstatt jetzt dauernd was von Null an
    > völlig neu und erstmalig zu programmieren. Viele Plattformen, Tools, usw.
    > wurden auch getestet, sofern dies sinnvoll erschien. Am Ende bleiben
    > folgende Lösungen, die seitdem von den Nerds4Refugees emfpohlen und ggfs.
    > supportet werden, z.B. bei der Installtion, Einrichtung, onboarding der
    > Helfer_innen usw.. Diese Lösungen sind Sahana Eden, Volunteer-Planner org,
    > Engelsystem vom Chaos Computer Club und Helpteers net
    >
    > 3. Es geht nicht nur um die Heimatvertriebenen, die du "Asylanten" nennst.
    > Es geht bei Volunteer-Planner bzw. Engelsystem sowie bei Sahana Eden und
    > Helpteers zunächst um die deutschen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
    >
    > 4. Heimatvertriebene ohne Smartphone oder Internetcafé in der Unterkunft
    > werden von einem anderen Projekt der Nerds4Refugees angesprochen: Schilder,
    > Hinweise, Anleitungen, Infografiken u.v.m. in vielen Sprachen sowie
    > nonverbal für Analphabeten. Dieses Nerds4Refugee-Projekt ist ganz neu und
    > daher nicht im Golem-Bericht enthalten.
    >
    > 5. Ein Flyer und eine Website sind also überhaupt nicht ausreichend, wie du
    > es so leichtfertig behauptest.
    >
    > 6. Den Nerds4Refugees geht es nicht um einen schickeren, tolleren eigenen
    > Lebenslauf und diesen mit "Gutmenschentum" oder "Samaritertum" zu pimpen,
    > weil das vielleicht gerade "in" sein mag. Im Gegenteil, viele müssen unter
    > Pseudonym arbeiten, weil es in ihrer Gegend sogar gar nicht "in" ist,
    > sondern "out" und sie Bedrohungen und Nachteile fürchten müssen, aber
    > dennoch humanitär aktiv sein wollen. Meine Verwandten z.B. sind alle gegen
    > Flüchtlinge und ich bin der einzige, der versucht, seinen kleinen Teil dazu
    > beizutragen, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wie ich es etwas
    > leichter haben, z.B. sich für Schichten im Volunteer-planner.org oder im
    > Engelsystem einzutragen und deshalb mache ich beides: Nerds4Refugees am
    > Computer und Schichten vor Ort in einer Unterkunft. Was machst du?


    Und jetzt schön mit dem Finger auf all diejenigen zeigen, die täglich 11 Stunden arbeiten müssen, um die Familie versorgen zu können.

    Klar ist "Meckern am Bildschirm" einfacher und ich freue mich für jeden Verfolgten der hier wieder mit seiner Familie glücklich werden kann und auch wieder einen passenden Job findet.

    Alle werden dies jedoch nicht schaffen.
    WIR brauchen Hilfe...Europa braucht Hilfe.

  13. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: kein-guter-Mensch 21.10.15 - 17:18

    Hallo ElMario, was unterstellst du mir denn da? Ich zeige nicht auf andere, die wie ich 11 Stunden täglich arbeiten müssen, um die eigene Familie zu ernähren. Meine Frage "Was machst du?" habe ich allein wegen dem Interesse gestellt zu erfahren, was die anderen machen, weil ich den Eindruck hatte, dass sie noch nie eine Schicht gemacht haben.

    Dass ich nach meinem langen Arbeitstag noch Schichten in einer Unterkunft mache oder bei Nerds4Refugees mitmache (also alles in meiner "Freizeit"), ist allein meine Entscheidung und meine Sache. Du denkst wohl, ich wurde von meinem Arbeitgeber für Nerds4Refugees und meine Schichten in der Unterkunft freigestellt, was? Ha, Pustekuchen mein lieber ElMario. Das ist mein Freizeitvergnügen. Das mache ich alles nach meiner Arbeit. Aber ich verlange das nicht von anderen. Das ist die Entscheidung eines jeden einzelnen und ich habe mich nun mal so entschieden. Jeder muss wissen, was und wie er etwas macht.

  14. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: ElMario 21.10.15 - 18:15

    Ich unterstelle Ihnen gar nichts. Und "helfen" rechne ich immer noch an.
    Aber Ihr letzter Satz :

    "Jeder muss wissen, was und wie er etwas macht."

    z.B. Ein iphone 6 durch "Liken" gewinnen ? ;)
    Ich habe bereits "Angst" vor der nächsten Generation Deutscher. Und ja, mein Großvater hielt schon meinen Vater für verrückt...und meine Vater hält wenig von meiner Generation...und ich wiederum sehe in der nächsten Generation eine Ansammlung von Vollpfosten.

    Es reicht eben nicht, noch schneller noch mehr aufnehmen zu können.

    Bitte verstehen sie mich nicht falsch, aber man kann nicht mehr alles "blumig reden", insbesondere wenn man bereits selbst "mit anpackt". Die Kommunen sind total überfordert. In Großstädten hat die Polizei "Stadtteile" aufgegeben, sogar schon lange VOR der Flüchtlingswelle.

    Wir sind nicht mehr Herr der Lage. Und wenn dann immer häufiger Religion, Kultur und ihre Sitten aufeinander treffen werden, erst DANN wird plötzlich nach anderen Lösungsansätzen gesucht werden...und abermals werden wir keinen Einfluss darauf haben...und dann möchte auch ich nicht mehr hier sein...

    Und man muß nicht erst ein mit 1500 Menschen überfülltes Lager als Nachbarn haben, um zu erkennen, das das nicht lange gut gehen wird.

    Traurig ist es allemal. Alles zusammen.

  15. Re: Braucht man jetzt für alles eine App?

    Autor: blaulicht900 21.10.15 - 23:05

    Nächste Woche fange ich meinen Dienst bei der Armee an. Irgendwie habe ich das unwohle Gefühl, dass ich in Zukunft einmal mit dem was ich da lernen werde auf Menschen schiessen muss weil die Lage in 10-20 Jahren sehr schlimm sein wird wenn es so weiter geht!

    Wir haben jetzt schon in einigen Ländern Europas eine Mittelschicht die sich in privaten Wohngegenden hinter hohen Mauern und Zäunen versteckt weil die Gegend einfach zu gefährlich geworden ist und Vergewaltigungen, Mord und Überfalle an der Tagesordnung sind. Die Polizei hat die Viertel einfach aufgegeben!

    Frankreich ist da schon ganz schlimm oder Italien.
    Grund: Die schlechte Integration der Flüchtlinge.

    Irgendwann knallt es!

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