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Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

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  1. Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: md14107 22.10.15 - 06:39

    Bevor jetzt irgendjemand meinen folgenden Kommentar vorschnell als rechts abstempelt möchte ich darum bitten, es mit einem klaren Menschenverstand zu lesen:

    Die Prognose sagt über 1.2 Millionen Einwanderer sollen bis Ende 2015 nach Deutschland kommen, das ist eine Stadt fast so groß wie München, die dafür bis zum Ende des Jahres gebaut werden muss.
    Wie soll das unser Staat verkraften? Und wieso macht er das überhaupt?

    Bei geschätzt 4000 Euro die ein Einwanderer kostet, und man jammert ständig um die Renten und am Bildungssystem, unser Staat ist längst verschuldet und keiner weiß wie das jemals abgezahlt werden soll. Jetzt ganz einfach die Frage wieso?

    Ich habe auch nichts dagegen dass man Kriegsflüchtlingen hilft, aber in dieser Zahl? Und ihnen von Grund auf den Lebensstandard eines Deutschen zu gewähren?
    Sollte ein Flüchtling nicht dankbar für eine 16mm² Wohnung sein und etwas Grundversorgung wie Essen?

    Ich habe schon so viele kleine Skandale in meinem Umkreis gehört, von Mund zu Mund weiter erzählt, aber so nahe dass ich mir sicher sein kann, dass es die Wahrheit ist.

    Wieso hört man also (fast) nur positive Presse?
    Wir werden auch dazu getrimmt nur positiv zu denken, Beamte und fast alle Angestellte werden zum Stillschweigen verpflichtet. Mir ist aufgefallen dass die Kommentar-Foren bei großen Nachrichtenportalen wie Spiegel-Online oder die Sueddeutsche abgeschaltet wurden.. Wieso darf man nichts dagegen sagen, es ist doch nicht rechts??

    Es gibt nun mal zu viele negative Effekte und die Menge der Asyl-Suchenden ist untragbar. Wieso Werbung machen mit einer App?

    Dahinter steckt doch nur immer Geldgier, Vermieter werfen z.B Studenten raus, weil Sie an Asylanten lukrativer vermieten können.

    Riesige Unternehmen wie Siemens wollen zahlreiche Einwanderer als Praktikanten einstellen.

    Unter den vornehmen Zielen stecken immer private Bereicherungen, aber man muss doch erkennen dass die Gesamtlage unseren Staat ruinieren wird..

    Aufnahme von Asylsuchenden ja, aber nicht in dieser Zahl, und nur welche die es nötig haben!

    Wer will bitte seine Meinung dazu??

  2. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: Jo Li 22.10.15 - 09:19

    md14107 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >[...]
    > ... Wieso darf man nichts dagegen
    > sagen, es ist doch nicht rechts??
    > [...]

    Wer verbietet dir denn irgendwas? Du hast deine Meinung doch gerade geschrieben...

    Meinungsfreihet heißt dass jeder Idiot seine Meinung sagen darf, er darf nur nicht erwarten dass diese Meinung von den anderen geteilt wird.

    Ich bin der Ansicht, dass das nicht das richtige Forum für Politik ist.

    Grüße,
    Jo Li

  3. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.10.15 - 10:21

    Jo Li schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich bin der Ansicht, dass das nicht das richtige Forum für Politik ist.

    Es ist natürlich nicht einfach, dieses Thema frei von Politik zu halten, zumal der "Nerds4Refugees" Aktionskreis eindeutig politische Ziele hat. Mit ungebremstem Zuzug von Menschen ist es wie mit Expansionen von Firmen - immer mehr geht einfach nicht. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Irgendwann kommt der Absturz. Schön wäre es, wenn ein vernünftiger Level über einen langen Zeitraum gehalten werden könnte. Das brächte Verlässlichkeit für alle Seiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.15 10:22 durch Eifelsack.

  4. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: Frankenwein 22.10.15 - 12:08

    Werd du mal zu einem Hilfesuchenden, du wirst froh sein wenn jemand sich die Mühe macht dir zu helfen. Wenn dir dann jemand sagt "Ja ich finds ja schlimm was dir und deiner Familie passiert ist, aber weil das auch vielen anderen passiert ist will ich dir und deiner Familie nicht helfen".

  5. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.10.15 - 12:39

    "Werd du mal zu einem Hilfesuchenden" ist Dein Argument für Maßlosigkeit? Du musst doch begreifen, dass man nicht allen helfen kann. Die Ressourcen sind leider begrenzt. Du hilfst denen, die hier Hilfe bekommen bestimmt nicht, indem Du die Mittel, die dafür zur Verfügung stehen, immer weiter dezimierst. Das grenzt irgendwann an Homöopathie. Immer mehr, mehr, mehr geht einfach nicht. Wenn Du das nicht verstehst, tust Du mir Leid. Wenn Du wirklich helfen willst, geh ins Hospiz - oder werd Lehrer.

  6. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: beaglow 22.10.15 - 17:32

    Grundgesetz
    I. Die Grundrechte
    Artikel 16a
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der
    Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem
    die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der
    Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt
    ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die
    Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung
    des Bundesrates bedarf, bestimmt. ...

    Also zum einen dürften Flüchtlinge, die aus dem EU-Umland oder aus Ländern in denen besagtes "Abkommen über die Rechtstellung der Fl. ..." angewendet wird einreisen, wohl nicht aufgenommen werden. Zumindest lese ich das daraus. Bin natürlich kein Jurist. Dass man gleich den Bevölkerungen ganzer Staaten per Gesetz den Status der politischen Verfolgtheit zuspricht, finde ich zwar komisch, aber nunja. Da könnte man theoretisch zumindest alle möglichen Länder rausstreichen.
    Mit 2/3 Mehrheiten aus Bundesrat und Bundestag könnte man zwar auch das Grundgesetz ändern und Obergrenzen oder präzisere Anforderungen (religiöse Minderheit oder so) einführen, aber das würde man im Bundestag zur Zeit wohl kaum durchbekommen. Denke ich jedenfalls.

    Vielleicht könnte die Regierung also ohne Neuwahlen auch nichts tun um die Zahlen zu begrenzen, selbst wenn sie wollte.

  7. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: Komischer_Phreak 22.10.15 - 19:29

    md14107 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte ein Flüchtling nicht dankbar für eine 16mm² Wohnung sein und etwas
    > Grundversorgung wie Essen?

    Nein. 16 mm² sind eindeutig zu wenig ;)

  8. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: md14107 23.10.15 - 04:26

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > md14107 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Nein. 16 mm² sind eindeutig zu wenig ;)

    Ja klar ist es wenig, aber was willst du denn machen, wenn so viele bei uns Asyl beantragen?

    Noch mehr Werbung machen, in dem man jedem ohne weiteres eine 80mm² Wohnung zur Verfügung stellt? Weißt du, was das kostet?

    Nicht umsonst ist Deutschland so beliebt geworden, weil wir ihnen so viel schenken..

  9. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: Sharkuu 23.10.15 - 07:58

    ihm ging es wohl um die mm², welches quadratmillimeter wären, und da kann man auch bei 80mm² nicht leben :D

  10. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: MickeyKay 26.10.15 - 12:23

    md14107 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > möchte ich darum bitten, es mit einem klaren Menschenverstand zu lesen.
    OK, mach ich. Aber hier und da hättest du auch gerne etwas klaren Menschenverstand beim Schreiben beweisen können. Ich will dir aber gerne dazu antworten,

    > Wie soll das unser Staat verkraften? Und wieso macht er das überhaupt?
    1. Es gibt für solche Fälle einen Krisenfond, aus dem das problemlos finanziert wird und der u.a. auch für solche humanitären Hilfen gedacht ist.
    2. Die von dir genannten 1,2 Mio. Menschen bleiben nicht dauerhaft.
    3. Warum? Grundgesetz! Hat weiter oben schon jemand zitiert.

    > Bei geschätzt 4000 Euro die ein Einwanderer kostet, und man jammert ständig
    > um die Renten und am Bildungssystem, unser Staat ist längst verschuldet und
    > keiner weiß wie das jemals abgezahlt werden soll. Jetzt ganz einfach die
    > Frage wieso?
    Siehe oben.
    Außerdem bringt jeder Asylsuchende, der hier bleibt, mehr Geld wieder rein, als er vorher gekostet hat (Arbeitsleistung, Steuern, wirtschaftliche Kaufkraft, usw.).

    > Und ihnen von Grund auf den Lebensstandard eines Deutschen zu gewähren?
    Wo hast du denn diesen Unsinn her? Und selbst wenn es so wäre: Alle Menschen sind gleich und deshalb hat natürlich jeder das gleiche Recht auf die gleiche Behandlung. Das, was du da sagst ist zutiefst rassistisch ("Den Deutschen soll es besser gehen, als den Ausländern"). Damit hast du dich selber in die rechte Ecke gestellt.

    > Sollte ein Flüchtling nicht dankbar für eine 16mm² Wohnung sein und etwas
    > Grundversorgung wie Essen?
    Ja, du meinst 16m², ignorier die Spott-Kommentare unten einfach! Die meisten Flüchtlinge haben aber sogar deutlich weniger als das. Und Dankbarkeit ist schwer, wenn ihnen selbst das wenige, das sie bekommen, noch von Einheimischen, denen es deutlich besser geht, geneidet wird.

    > Ich habe schon so viele kleine Skandale in meinem Umkreis gehört, von Mund
    > zu Mund weiter erzählt, aber so nahe dass ich mir sicher sein kann, dass es
    > die Wahrheit ist.
    Na klar! "Ich kenn da einen, der kennt einen, der vom Schwippschwager seines Hausmeisters gehört hat, dass...". Bitte gehe auch an SOLCHE Aussagen mit gesundem Menschenverstand ran. Du solltest genug Lebenserfahrung haben, um zu wissen, dass jede Aussage zwei Seiten hat und dass die Wahrheit meistens irgendwo in der Mitte liegt. Gehe erstmal davon aus, dass derjenige, der dir etwas erzählt, natürlich seine Geschichte so verändert, dass er die von ihm gewünschte Wirkung erzielt.

    > Wieso hört man also (fast) nur positive Presse?
    > Wir werden auch dazu getrimmt nur positiv zu denken.
    Sinnvoll. Die Verbreitung von Hass und Neid überlassen wir mal der Bild... Zumal es meistens nur verdrehte oder verallgemeinernde Meldungen sind. Positive Meldungen beziehen sich meistens unverkennbar auf Einzelfälle und werden auch so verstanden.

    > Mir ist aufgefallen, dass die Kommentar-Foren bei großen Nachrichtenportalen
    > wie Spiegel-Online oder die Sueddeutsche abgeschaltet wurden...
    > Wieso darf man nichts dagegen sagen, es ist doch nicht rechts??
    Darf man schon, aber es wird halt schnell politisch rechts. Das ist mir schon vor Jahren aufgefallen, dass in solchen Fällen Kommentare nicht mehr möglich gemacht werden. Wäre ich Betreiber eines solchen Forums, würde das wohl auch so halten, da ich rechten Meinungen keinerlei Plattform bieten möchte. Ja, es ist schade für diejenigen, die sich vernünftig unterhalten wollen, aber leider ist halt nicht immer alles so einfach umzusetzen, wie man das gerne möchte.

    > Es gibt nun mal zu viele negative Effekte und die Menge der Asyl-Suchenden
    > ist untragbar.
    Quellen? Untragbar ist das nicht mal ansatzweise. Es ist eine Herausforderung, ja. Aber der sollte man sich stellen - weil es möglich und machbar ist! Sich fett und bequem auf seinem Sofa zurücklehnen und alle wieder nach Hause schicken kann ja wohl nicht die Lösung sein!

    > Dahinter steckt doch nur immer Geldgier, Vermieter werfen z.B Studenten
    > raus, weil Sie an Asylanten lukrativer vermieten können.
    Quelle bitte. Denn das ist so nicht möglich in diesem Land (sofern die Unterkunft nicht von vornherein schon für Asylanten gebaut wurde und übergangsweise an die von dir genannten Studenten vermietet wurde).

    > Unter den vornehmen Zielen stecken immer private Bereicherungen, aber man
    > muss doch erkennen dass die Gesamtlage unseren Staat ruinieren wird..
    Nein, muss man nicht einsehen. Denn es ist nicht so. Wie kommst du darauf?

    > Aufnahme von Asylsuchenden ja, aber nicht in dieser Zahl, und nur welche
    > die es nötig haben!
    Na klar! Nur die, die es nötig haben. Wer hat was anderes behauptet?

  11. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: frankietankie 27.10.15 - 09:00

    beaglow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundgesetz
    > I. Die Grundrechte
    > Artikel 16a
    > (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    > (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat
    > der
    > Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat
    > einreist, in dem
    > die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge
    > und der
    > Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten
    > sichergestellt
    > ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die
    > die
    > Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der
    > Zustimmung
    > des Bundesrates bedarf, bestimmt. ...
    >

    Korrekt.

    > Also zum einen dürften Flüchtlinge, die aus dem EU-Umland oder aus Ländern
    > in denen besagtes "Abkommen über die Rechtstellung der Fl. ..." angewendet
    > wird einreisen, wohl nicht aufgenommen werden. Zumindest lese ich das
    > daraus. Bin natürlich kein Jurist. Dass man gleich den Bevölkerungen ganzer
    > Staaten per Gesetz den Status der politischen Verfolgtheit zuspricht, finde
    > ich zwar komisch, aber nunja. Da könnte man theoretisch zumindest alle
    > möglichen Länder rausstreichen.

    Sowas wird auch nicht gemacht.
    Die aktuell einreisenden Flüchtlinge bekommen ja auch kein Asyl auf Basis des Grundgesetzes.
    Der im Grundgesetz stehende Rechtsanspruch auf Asyl ist dafür viel zu eng definiert.
    Wenn man ausschließlich das Grundgesetz anwenden würde, würden vermutlich 99,x% der Flüchtlinge abgewiesen werden bzw. kein Asyl erhalten.

    > Mit 2/3 Mehrheiten aus Bundesrat und Bundestag könnte man zwar auch das
    > Grundgesetz ändern und Obergrenzen oder präzisere Anforderungen (religiöse
    > Minderheit oder so) einführen, aber das würde man im Bundestag zur Zeit
    > wohl kaum durchbekommen. Denke ich jedenfalls.
    >

    Braucht man nicht.
    Die Flüchtlinge erhalten in Deutschland sowieso kein Asyl auf Basis des Grundgesetztes.

    > Vielleicht könnte die Regierung also ohne Neuwahlen auch nichts tun um die
    > Zahlen zu begrenzen, selbst wenn sie wollte.

    Korrekt.
    Auch mit Neuwalen hat die Regierung hier aus meiner Sicht keinen Handlungsspielraum.
    Die Bundesrepubik Deutschland ist meines Wissens nach duch die EU Richtlinie 2011/95/EU bzw. durch das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2011/95/EU dazu verpflichtet auch denjenigen Flüchtlingen Asyl zu gewähren, die eigentlich keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention sind.
    Das gleiche gilt natürlich auch für alle anderen EU Länder.
    Aber: Inzwischen hält sich so gut wie kein anderes EU Land mehr an die EU Regelungen zur Flüchtlingspolitik.
    Das ist ja gerade das Dilemma in dem die Politik gefangen ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 09:12 durch frankietankie.

  12. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: frankietankie 27.10.15 - 10:48

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > md14107 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > > Wie soll das unser Staat verkraften? Und wieso macht er das überhaupt?
    > 1. Es gibt für solche Fälle einen Krisenfond, aus dem das problemlos
    > finanziert wird und der u.a. auch für solche humanitären Hilfen gedacht
    > ist.
    > 2. Die von dir genannten 1,2 Mio. Menschen bleiben nicht dauerhaft.
    > 3. Warum? Grundgesetz! Hat weiter oben schon jemand zitiert.
    zu 1.:
    Es gibt bisher den ESM, aber der ist ausschließlich zur Bankenrettung gedacht.
    Einen EU-Krisenfond zur Bewältigung von Flüchtlingsströhmen gibt es meines Wissen nach noch nicht.
    Zumindest lässt sich da nix zu ergoogeln.
    zu 2.
    Doch, die meisten dieser Menschen wollen und werden dauerhaft in Deutschland bleiben.
    Da haben die Flüchtlinge ja auch ein Anrecht drauf.
    (bis auf die Balkan-Flüchtlinge - die werden wieder abgeschoben)
    Und viele davon werden ihre Familienangehörigen nach Deutschland holen.
    zu 3.
    Von den Flüchtlingen würde so gut wie keiner Asyl auf Basis des Grundgesetztes erhalten.
    Die meisten erhalten Asyl auf Basis der EU-Qualifikationsrichtlinie.

    >
    > > Bei geschätzt 4000 Euro die ein Einwanderer kostet, und man jammert
    > ständig
    > > um die Renten und am Bildungssystem, unser Staat ist längst verschuldet
    > und
    > > keiner weiß wie das jemals abgezahlt werden soll. Jetzt ganz einfach die
    > > Frage wieso?
    > Siehe oben.
    > Außerdem bringt jeder Asylsuchende, der hier bleibt, mehr Geld wieder rein,
    > als er vorher gekostet hat (Arbeitsleistung, Steuern, wirtschaftliche
    > Kaufkraft, usw.).

    Ein Drittel der Flüchtlinge kann weder lesen noch schreiben (sic!).
    Die Häfte hat keine echte Berufsausbildung.
    Die wenigsten sprechen englisch oder gar deutsch.
    Wie sollen diese Leute jemals dem deutschen Staat Geld einbringen?
    Bei den 10% bis 15%, die studieren oder studiert haben, kann ich ja verstehen, dass man sich Hoffnung macht diese integrieren zu können.
    Aber der Rest???
    Bei einem Kind dauert es mindestens 10 Jahre bis zum Haupt- oder Realschulabschluss plus 2-3 Jahre Lehre, bis ein durchschnittliches Qualifikationsniveau erreicht ist.
    Wie lange dauert es bei einem Erwachsenen?
    Wie viele Flüchtlinge haben überhaupt ein Interesse daran sich zu qualifizieren?
    Die aktuelle Ausbildungs-Abbrecherquote von ca. 70% bei Flüchtlingen spricht für sich.
    Wenn wir nicht langsam wirksame Qualifikationsanreize für Flüchtlinge setzen, dann werden diese uns auch in 20 oder 30 Jahren noch viel Geld kosten.

    Ganz Deutschland ist mit ideologischen Fragen (volkisch, marxistisch, sozialistisch, blah..blah..blah..) beschäftigt, aber keiner kümmert sich um die Realität und wie wir das beste aus der Situation machen können.

    Stattdessen wird an allen Fronten gehetzt und gepöbelt:
    Von den Linken, wie von den Rechten.
    Von Politikern, wie von Hartz IV Empfängern.
    Von der Presse, wie vom Pegida-Sumpf.

    Aber wie Einstein schon sagte:
    Zwei Dinge sind unendlich.
    Das Universum und die Dummheit der Menschen.

  13. Re: Wieso eine App um die Einwanderung noch mehr zu erleichtern?

    Autor: mfeldt 28.10.15 - 14:18

    md14107 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komischer_Phreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > md14107 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Nein. 16 mm² sind eindeutig zu wenig ;)
    >
    > Ja klar ist es wenig, aber was willst du denn machen, wenn so viele bei uns
    > Asyl beantragen?
    >
    > Noch mehr Werbung machen, in dem man jedem ohne weiteres eine 80mm² Wohnung
    > zur Verfügung stellt? Weißt du, was das kostet?
    >
    > Nicht umsonst ist Deutschland so beliebt geworden, weil wir ihnen so viel
    > schenken..

    Nein auch 80mm² sind eindeutig zu wenig! Es sollten schon mindestens 500.000mm² sein um wenigstens drauf stehen zu können!

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