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Oh man

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  1. Oh man

    Autor: Sprite007 18.03.17 - 15:41

    Glasfaserkabel legen die Anbieter die die klagen eingereicht haben eh nur ganz wenig und den Städten wo sie ihren Sitz haben, oder nur in bestimmten Regionen. Überall Glasfaserkabel legen machen sie auch nicht. Ich finde das eine Schweinerei die telekom zu stoppen, wäre die telekom nicht gewesen, würden wir bei mir ist noch mit 16 MBit tröpfeln. Jetzt sind es 100mbit
    Regianale Anbieter hat angefangen Glasfaserkabel zu verlegen, hat eine Straße angefangen und jetzt ist Schluss, weil es zu teuer ist und keine Nachfrage angeblich

  2. Re: Oh man

    Autor: Nogul 18.03.17 - 17:52

    Nennt mich kurzsichtig aber mit 100/40 jetzt sofort kann ich wesentlich mehr anfangen als mit 1000/1000 irgendwann einmal.

    Wann soll denn Glasfaser kommen? 10 Jahre dürften es doch mindestens werden? Werden daraus nun 5 Jahre wenn man Vectoring blockiert?

  3. Re: Oh man

    Autor: RipClaw 18.03.17 - 19:38

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nennt mich kurzsichtig aber mit 100/40 jetzt sofort kann ich wesentlich
    > mehr anfangen als mit 1000/1000 irgendwann einmal.

    Vectoring ist eine Zwischenlösung bei den man aber aufpassen muss das man nicht in einer Sackgasse landet.

    Man kann es Vorleistung zum Glasfaserausbau sehen da die Glasfaser schon nahe an den Kunden geführt werden muss aber die Frage ist ob sich dann später der Ausbau zu FTTH/FTTB noch finanziell für alle Gebiete lohnt in denen aktuell Vectoring angeboten wird. Ich gehe nicht davon aus da aktuell schon Förderungen notwendig sind um viele Gebiete, vor allem auf dem Land, überhaupt mit VDSL zu versorgen das ja wesentlich kostengünstiger ist. Man kann also davon ausgehen das in Zukunft noch größere Fördersummen notwendig sind wenn dann von VDSL auf FTTH/FTTB ausgebaut werden soll.

    > Wann soll denn Glasfaser kommen? 10 Jahre dürften es doch mindestens
    > werden? Werden daraus nun 5 Jahre wenn man Vectoring blockiert?

    Vectoring soll nicht blockiert werden. Einige von den klagenden Providern setzen selber Vectoring ein wie z.B. Netcologne oder EWE Tel.

    Es geht darum das die Telekom pauschal um die 8000 Hauptverteiler zugesprochen bekommen hat. Beim Vectoringausbau an den Kabelverzweigern gilt das Windhundprinzip. Wer zuerst einen Ausbau anmeldet bekommt den Kabelverzweiger zugesprochen und darf daran Vectoring betreiben.

    Die Argumentation der Kläger ist das die Gebiete um die Hauptverteiler den größten Gewinne abwerfen und das diese zur Querfinanzierung des Ausbaus in Gebieten verwendet wird die sich weniger rechnen.
    Dadurch das diese 8000 Hauptverteiler aber der Telekom exklusiv zugesprochen wurden sind die Kläger gezwungen von der Telekom einen Bitstrom Zugang statt des bisherigen TAL Zuganges zu buchen um ihre Kunden in diesen Bereichen zu versorgen. Die Preise für einen Bitstrom Zugang sind aber etwa doppelt so hoch wie für einen TAL Zugang. Entsprechend fällt der Gewinn geringer aus und es steht nicht mehr so viel Geld für den Ausbau in anderen Gebieten zur Verfügung.

    Würde hier das Windhundprinzip genau wie an den Kabelverzweigern gelten dann hätten die Kläger die Chance einige von den Hauptverteilern selber auszubauen.
    Das hätte für die Kläger noch zusätzlich den Vorteil das die Telekom bei ihnen einen Zugang mieten müsste um wiederum ihre Kunden zu versorgen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.17 19:41 durch RipClaw.

  4. Re: Oh man

    Autor: senf.dazu 18.03.17 - 20:58

    Die Layer2 Preise scheinen mir auf den ersten Blick auch recht hoch zu sein (bis zu 19¤ gegen 10 oder 7 bei 100 MBit/s) - aber andererseits spart man sich ja wohl auch bei jedem KFz einen eigene Glasfaserzuführung und Teilnehmeranschlußkarten. Und bekommt mit einem (der 9000 Layer2 Zugriffspunkte statt 300000 KFz) auch kurzfristig eine deutlich höhere Reichweite des Angebotes. Und das Preisniveau für 100MBit/s liegt so bei 40..45¤, wenn ca. die Hälfte davon an den Teilnehmernetzanbieter geht, sprich eine 50/50 Aufteilung zwischen Teilnehmernetz und Provider ist eigentlich kein schlechter Ansatz ?

    Ich bin deswegen eigentlich geneigt bei dem Gerichtsurteil, so es hier korrekt rüberkam, eher das Defizit das der Vectoring den FTTH Glasfaserausbau behindert und das stellenweise existierende Glasfaser überbaut wird. Sprich bei Vectoring gegen Vorläufertechnik gilt das Windhundprinzip, bei neu zu buddelnder Glasfaser (FTTH) gegen antiquierte Cu-Technik aber nicht.

  5. Re: Oh man

    Autor: Ovaron 19.03.17 - 12:00

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann es Vorleistung zum Glasfaserausbau sehen da die Glasfaser schon
    > nahe an den Kunden geführt werden muss aber die Frage ist ob sich dann
    > später der Ausbau zu FTTH/FTTB noch finanziell für alle Gebiete lohnt in
    > denen aktuell Vectoring angeboten wird.

    Wenn es sich finanziell nicht lohnt dann deswegen weil der Bedarf nicht da ist. Und zwar der Bedarf pro Straße, nicht mehr pro Landkreis wie vor dem flächendeckenden FTTC-Ausbau.

  6. Re: Oh man

    Autor: Flyns 19.03.17 - 22:08

    Sprite007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wäre die telekom nicht gewesen, würden wir bei mir ist noch mit 16 MBit tröpfeln. Jetzt sind es 100mbit

    Glückwunsch, hier sind es 3. Mit Rückenwind.

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