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warum nur 25%

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  1. warum nur 25%

    Autor: Moe479 18.03.17 - 00:04

    woher komnmt duiese einschränkung des dürfens? ist das die maximal gesetzlich festgelegte marktbeteiligung eines unternehmens ... bzw. wieso _genau_ für die telekom nicht?

  2. Re: warum nur 25%

    Autor: sneaker 18.03.17 - 00:16

    Die zäumen das Pferd andersherum auf. Vorerst bekommt die Telekom alle Nahbereiche zugewiesen, da
    1.) sie als einzige sich bereiterklärt hat, wirklich alle Nahbereiche auf eigene Kosten mit Vectoring auszurüsten und auch die nötigen Mittel dazu hat und
    2.) deren Netz in der Praxis von vielen anderen Anbietern mitgenutzt wird (Wettbewerb bleibt aus Kundensicht erhalten).

    Nun werden davon unter bestimmten Umständen Ausnahmen gemacht. Etwas genauer: wenn ein andere Anbieter in einem Anschlußbereich mindestens 40% der Kabelverzweiger mit DSL-Technik erschlossen hat und das auch mindestens 33 Prozenpunkte mehr als von der Telekom sind, bekommt sie ausnahmsweise diesen Nahbereich selbst. EWE erfüllt dies anscheinend nur in 25% der Anschlußbereiche, in denen sie aktiv sind bzw. für die sie dieses Recht haben wollte.

  3. Re: warum nur 25%

    Autor: tingelchen 18.03.17 - 01:52

    Dazu sei erwähnt das die anderen deutlich größere Hürden haben als die Telekom. Den anderen fehlt zum einen die Last Mile noch die KV's. Zwar habe einige Provider in teilen Einheiten (Wohn, Gewerbe & Industrie) direkt angebunden, aber Flächendeckend hat das nur die Telekom. Einfach historisch bedingt.

    Dazu kommt das nur die Telekom das Exklusivrecht hat KV's auf zustellen und zu bewirtschaften. Da sind schon paar Gemeinden mit auf die Nase gefallen, weil sie eigene aufgestellt haben.

    D.h. das die Mitbewerber für dieses Versprechen den Großteil der Last Mile von der Telekom mieten oder kaufen müssten und zusätzlich KV's von der Telekom aufstellen und die Technik da rein bauen lassen müssen.

    Das macht es schon sehr kompliziert und ist mit vielen Wenn und Abers verbunden. Ist aber auch eine dämliche Situation. Für beide Seiten. Für die Telekom weil sie gezwungen sind die Last Mile zu einem vorbestimmten Preis an Konkurrenten zu vermieten, obwohl sie die Leitung eigentlich auch an einen eigenen Kunden für mehr Geld vergeben könnten. Und für die Konkurrenten weil sie für jede Aktion immer die Telekom beauftragen müssen und Preislich nicht so flexibel sind.

    Historisch ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur nicht falsch. Richtig wäre es die Last Mile mit den dazugehörigen KV's in eine Holding zu stopfen. Deren einziger Zweck es ist die Last Mile mit den KV's zu verwalten. Sie selbst darf dabei keine Endkundenprodukte anbieten. Dann hätte sich das ganze drama von alleine erledigt. Da dann alle Mieten müssen und sich damit automatisch alle Anteilig ihrer Kundschaft an der Holding beteiligen. Die könnte sich dann auch um die LWL Leitungen kümmern. Dann würden die ISP's nur noch die KV's ansteuern.

  4. Re: warum nur 25%

    Autor: Moe479 18.03.17 - 06:36

    (-_-)
    - <> - und du meist, das könnte die groko schaffen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.17 06:37 durch Moe479.

  5. Re: warum nur 25%

    Autor: brainDotExe 18.03.17 - 14:44

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2.) deren Netz in der Praxis von vielen anderen Anbietern mitgenutzt wird
    > (Wettbewerb bleibt aus Kundensicht erhalten).

    Ich denke hier liegt das Problem.

  6. Re: warum nur 25%

    Autor: Ovaron 18.03.17 - 15:00

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt das nur die Telekom das Exklusivrecht hat KV's auf zustellen und
    > zu bewirtschaften. Da sind schon paar Gemeinden mit auf die Nase gefallen,
    > weil sie eigene aufgestellt haben.

    Schönes Märchen. Selbst ausgedacht?

  7. Re: warum nur 25%

    Autor: sneaker 18.03.17 - 15:13

    Ja, keine Gemeinde wird einfach so KVz aufstellen. Macht auch keinen Sinn, wenn man kein eigenes Netz hat.
    KVz stellt die Telekom im eigenen Netz grundsätzlich selbst auf. Andere Anbieter können sie aber dazu zwingen, wenn sie zusätzliche KVz für ihren Ausbau benötigen.
    [www.golem.de]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.17 15:13 durch sneaker.

  8. Re: warum nur 25%

    Autor: brainDotExe 18.03.17 - 15:23

    Andere Anbieter können aber auch ein komplett eigene (Kupfer-)Infrastruktur aufbauen.

  9. Re: warum nur 25%

    Autor: RipClaw 18.03.17 - 15:34

    brainDotExe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andere Anbieter können aber auch ein komplett eigene (Kupfer-)Infrastruktur
    > aufbauen.

    Wäre aber komplett hirnrissig jetzt noch großflächig Kupfer zu verbuddeln.

    Das Hauptproblem für die anderen Anbieter ist das sie den Aufbau einer neuen Infrastruktur auch irgendwie finanziert bekommen müssen. Wenn man bereits laufende Einnahmen hat ist es natürlich leichter den weiteren Ausbau zu finanzieren.

    Über die Zeit nimmt dann aus Ausbaugeschwindigkeit auch zu da man mehrere Projekte gleichzeitig stemmen kann ohne sich Finanziell zu übernehmen. So groß muss man aber erst mal werden.

  10. Re: warum nur 25%

    Autor: TigerPixel.DE 18.03.17 - 17:51

    Das habe ich auch gleich gedacht. Es ist überhaupt nicht plausibel, warm die Telekom hier ein Monopol haben sollte. Ich denke, da wäre die EU aktiv geworden (Behinderung des freien Wettbewerbs).

    TigerPixel.DE

  11. Re: warum nur 25%

    Autor: tingelchen 19.03.17 - 21:01

    Ist aber so. Auch wenn es auf den ersten Blick komisch wirkt, hat das schon einen Sinn. Der erschließt sich, sobald man mal einen Blick in so einen Kasten wirft. Ohne einen exakten Schaltplan hast komplett verloren. Da hat man als einziges Unternehmen schon Probleme. Geschweige denn wenn da zig Unternehmen im gleichen KV herumschrauben.

    Natürlich könnte man hergehen und jedem Unternehmen einen eigenen KV aufstellen lassen. Das ist Planungstechnisch aber hirnrissig und versaut auch das Stadtbild. Denn so schön sind die Dinger nicht, dass man davon unnötig viele herumstehen haben muss.

    Aber sucht einfach mal danach. Gibt sogar Artikel hier auf Golem dazu ;) Wenn man einen neuen KV benötigt, dann muss man dass bei der Telekom anzeigen und die stellt dann einen auf. Dazu ist sie verpflichtet.

  12. Re: warum nur 25%

    Autor: Ovaron 20.03.17 - 18:03

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist aber so.

    Nein, ist es nicht. Wiederholen der Lüge macht daraus keine Wahrheit.

    > Auch wenn es auf den ersten Blick komisch wirkt, hat das schon
    > einen Sinn. Der erschließt sich, sobald man mal einen Blick in so einen
    > Kasten wirft. Ohne einen exakten Schaltplan hast komplett verloren.

    Das erklärt warum die Telekom das alleinige Verfügungsrecht über ihre eigenen KVz hat. Du hast behauptet sie hätte ein alleiniges Recht einen KVZ aufzustellen. Was, wie bereits erwähnt, eine glatte Lüge ist. Warum lügst Du?

    > Natürlich könnte man hergehen und jedem Unternehmen einen eigenen KV
    > aufstellen lassen. Das ist Planungstechnisch aber hirnrissig und versaut
    > auch das Stadtbild. Denn so schön sind die Dinger nicht, dass man davon
    > unnötig viele herumstehen haben muss.

    Nein, schön ist das nicht. Aber auch nicht unschöner als ein Kabelverzweiger neben einem beliebigen anderen Kasten. Siehe https://www.teltarif.de/kasten-am-strassenrand

    > Aber sucht einfach mal danach. Gibt sogar Artikel hier auf Golem dazu ;)

    Nein, gibt es nicht. Gäbe es sie hättest Du bereits den Link präsentiert.

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