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Das mit den Preisen mag sein

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  1. Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Marentis 26.02.15 - 23:24

    Bei der Netzneutralität zahlt man natürlich trotzdem einen Aufschlag aber wenigstens kann ich mir dann den Streaminganbieter aussuchen und muss mich nicht an den binden, der meinem Provider am meisten bietet (was ja ohnehin von mir bezahlt wird).
    Anders gesagt: der Kunde zahlt so oder so, bei der Netzneutralität hat er aber wenigstens noch eine gewisse Auswahl.

  2. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Quantium40 26.02.15 - 23:34

    An den Endkundenpreise wird die Netzneutralität wenig ändern.
    Woran die Netzneutralität aber nagt, sind die Margen der Zugangsprovider.

  3. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Moe479 27.02.15 - 00:21

    und was ist mit den kunden die das nicht bezahlen und dafür einschränkungen haben wollen? echte persönliche freihet ist anders, denn sie bedeutet auch die freiheit zu haben diese für einen persönlich abschaffen zu können, z.b. in dem man knebelverträge eingeht, richtig?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.15 00:22 durch Moe479.

  4. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: AgatePalim 27.02.15 - 01:34

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und was ist mit den kunden die das nicht bezahlen und dafür einschränkungen
    > haben wollen? echte persönliche freihet ist anders, denn sie bedeutet auch
    > die freiheit zu haben diese für einen persönlich abschaffen zu können, z.b.
    > in dem man knebelverträge eingeht, richtig?

    Ja, genau! Und was ist mit den Menschen die nicht länger in einer Demokratie leben wollen, sondern lieber in einer Monarchie?

  5. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Anonymer Nutzer 27.02.15 - 03:41

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und was ist mit den kunden die das nicht bezahlen und dafür einschränkungen
    > haben wollen? echte persönliche freihet ist anders, denn sie bedeutet auch
    > die freiheit zu haben diese für einen persönlich abschaffen zu können, z.b.
    > in dem man knebelverträge eingeht, richtig?

    Die mieten sich eine 768kbit leitung und genießen Internet wie in den guten alten zeiten.

  6. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Moe479 27.02.15 - 04:12

    die wählen ihr oberhaupt und lassen es schalten und walten wie ein abseluter herrscher und übertagen dies recht nach seinem abdanken auf dessen zögling ... warte mal ... haben wir schon! xD

    mir ging es um die frage ob man überhaupt noch vertragsfreiheit hat oder regulierungsorganisationen diese stück für stück entfernen aus dem eigenem leben und man darüber für unmündig und unfähig erklärt wird seine vorstellungen selbst noch ausdruck und nachdruck zu verleihen.

    wartet ab, irgendwann wird reguliert, dass man erst ab 50 heiraten darf, weil es darunter zu oft zu scheidungen kommt ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.15 04:17 durch Moe479.

  7. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: der_wahre_hannes 27.02.15 - 08:27

    AgatePalim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moe479 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und was ist mit den kunden die das nicht bezahlen und dafür
    > einschränkungen
    > > haben wollen? echte persönliche freihet ist anders, denn sie bedeutet
    > auch
    > > die freiheit zu haben diese für einen persönlich abschaffen zu können,
    > z.b.
    > > in dem man knebelverträge eingeht, richtig?
    >
    > Ja, genau! Und was ist mit den Menschen die nicht länger in einer
    > Demokratie leben wollen, sondern lieber in einer Monarchie?

    Die ziehen ins Königreich Deutschland und lassen sich von Fitzek regieren.

  8. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: AtWork 27.02.15 - 09:05

    Wichtig in dem Kontext ist auch die allgemeine Situation in den USA: man hat in der Regel nicht wirklich eine große Wahl zwischen vielen Providern. Google Fibre ist zwar im Kommen, aber in der Regel hat man einen "großen" Provider in der Umgebung sitzen bei dem man seinen Zugang kaufen *muss*. Und wenn dieser Provider dann noch zusätzlich nach Lust und Laune Zusatzbeiträge auf bestimmte Protokolle oder Dienstleistungen erhebt, dann wird das ganz schnell sehr teuer und auch ärgerlich. Insofern begrüße ich das Durchsetzungsvermögen der FCC.

    Ganz davon ab dass Internetleitungen ohnehin neutral betrachtet werden sollten. Wenn der Content für den Provider plötzlich anfängt eine Rolle zu spielen sind anderen Hinterhältigkeiten Tür und Tor geöffnet.

  9. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Marentis 27.02.15 - 10:06

    Das Problem mit der Vertragsfreiheit ist: diese funktioniert solange, wie man eine tatsächliche Wahl hat.
    Gerade in den USA gibt es aber viele Landstriche in denen man exakt einen Provider zur Auswahl hat.

    Da ist dann das Wort "VertragsFREIHEIT" relativ zu sehen.

    Staatliche Eingriffe gibt es deshalb, weil es für JEDES Unternehmen attraktiver ist ein Oligopol oder sogar ein Monopol anzustreben, was dann den "freien" Markt wiederum einschränkt. Diese Unternehmen können dann neue Marktteilnehmer am Eintritt in den Markt hindern, was ist also mit der Freiheit der neuen Marktteilnehmer?

    Daher versuchen moderne Staaten eine Balance zwischen staatlichen Eingriffen und einem absolut freien Markt zu erreichen.

    Von daher sind Deine polemischen Vergleiche zwar amüsant, verkennen aber die Realität.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.15 10:08 durch Marentis.

  10. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Phreeze 27.02.15 - 10:09

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An den Endkundenpreise wird die Netzneutralität wenig ändern.
    > Woran die Netzneutralität aber nagt, sind die Margen der Zugangsprovider.

    nicht mein Problem. Und "Margen" sind dann doch eher schmunzelhaft...Gewinnexplosion wär das richtige Wort

  11. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: bofhl 27.02.15 - 10:26

    Nur wenn diese Provider beginnen ihre System nicht mehr aufzurüsten weil ja niemand deren Mehraufwand mehr zahlt könnte es sehr schnell für Youtube, Amazon und Netflix usw. vorbei sein! Ich glaube nicht wirklich, dass deren Kunden auf Videos mit einer unterirdischen Qualität und sekundenlangen Aussetzern so erpicht sein werden?!

  12. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: bofhl 27.02.15 - 10:32

    AtWork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wichtig in dem Kontext ist auch die allgemeine Situation in den USA: man
    > hat in der Regel nicht wirklich eine große Wahl zwischen vielen Providern.
    > Google Fibre ist zwar im Kommen, aber in der Regel hat man einen "großen"

    Google Fibre kannst du sowieso komplett vergessen - da wo das angeboten wird, gab es bessere Anbieter! Die bieten nur da an wo es sich lohnt - der Rest der USA dürfen sich die anderen Anbieter teilen (oder auch nicht, da fast alle Gegenden in den USA nur einen Anbieter haben - oder wie neuerdings auch gar keinen!)

    > Provider in der Umgebung sitzen bei dem man seinen Zugang kaufen *muss*.
    > Und wenn dieser Provider dann noch zusätzlich nach Lust und Laune
    > Zusatzbeiträge auf bestimmte Protokolle oder Dienstleistungen erhebt, dann
    > wird das ganz schnell sehr teuer und auch ärgerlich. Insofern begrüße ich
    > das Durchsetzungsvermögen der FCC.

    Blos ändert das nichts für den Kunden! Der darf dann blos mehr für seine Leitung zahlen - und als Gegenleistung kann er weder Amazon, Youtube&Co oder Netflix sehen da zu viele Verbindungsabbrüche!

    >
    > Ganz davon ab dass Internetleitungen ohnehin neutral betrachtet werden
    > sollten. Wenn der Content für den Provider plötzlich anfängt eine Rolle zu
    > spielen sind anderen Hinterhältigkeiten Tür und Tor geöffnet.

  13. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Freiheit 27.02.15 - 10:53

    Den Provider geht es überhaupt nichts an, was der Kunde übertragt.

    Die ganze Sache ist ein einziges Hirngespinnst.
    Stellt Euch mal vor, ihr bezahlt 5¤ an DHL dafür, dass sie euer Paket an den Empfänger transportieren. Und nun verlangt DHL vom Empfäger noch einmal Geld, weil das Paket ja 'seinen ganzen Dienst verstopft' hat.

    Und es wird nicht besser, wenn DHL das Paket heimlich öffnet und nachsieht was drin ist und nur noch unter der Bedingung zustellt, dass ihm Hersteller von Inhalt X ihm heimlich noch was zahlt.

  14. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Phreeze 27.02.15 - 11:40

    dann spriessen halt andere Anbieter ausm Boden...

  15. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Moe479 27.02.15 - 13:18

    dann ist das doch lediglich pragmatische symptombekämpfung und kein kümmern um die ursachen, kein streben nach verbesserung der lage, sondern lediglich ein arrangieren mit dem status quo ... und davon soll man begeistert sein?

  16. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Marentis 27.02.15 - 13:20

    Wie sähe das denn aus?
    Dann müsste ja doch wieder der Staat eingreifen, indem er auch in den Gegenden eine Infrastruktur errichtet, die keinen Wettbewerb zulassen, weil sie einfach zu dünn besiedelt sind.
    Das passt dann aber auch wieder nicht, weil der Staat dann als Konkurrent auftritt.

    Oder der Staat subventioniert die Anbieter, was dann aber genauso ein Eingriff in den freien Markt wäre.

    Wie gesagt, moderne Staaten such die Balance zwischen freier Marktwirtschaft und staatlicher Reglementierung, weil beide Extreme mit großen Nachteilen kommen (staatlich gelenkte Wirtschaft erstickt jegliche Innovation (und zerstört damit den Markt) und eine radikal freie Marktwirtschaft führt auch zur Zerstörung des Marktes, weil sich früher oder später Monopole bilden, die keine Teilnehmer mehr in den Markt lassen).

    Das hört sich immer alles so easy an "wir müssen nur das und das machen, alles ist gut". Nein, ist es nicht. Wirtschaft ist unglaublich komplex und wer behauptet, dass er oder sie die Antwort auf alle Fragen hat ist ein(e) Lügner/in.

    Nachtrag:
    Effektiv ist fast jedes Gesetz ein Eingriff in den freien Markt. Der Handel mit bestimmten Substanzen ist verboten, bestimmten Tätigkeiten darf nicht nachgegangen werden, es muss das gesetzliche Zahlungsmittel akzeptiert werden, es sind Steuern zu entrichten und und und...

    Die Frage ist eben: wo zieht man die Grenze für Eingriffe und ob man wirklich einen absolut(!) unkontrollierten Markt möchte, weil dann eben auch das StGB nicht mehr zu halten wäre.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.15 13:29 durch Marentis.

  17. Re: Das mit den Preisen mag sein

    Autor: Anonymer Nutzer 27.02.15 - 13:54

    Freiheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Provider geht es überhaupt nichts an, was der Kunde übertragt.
    >
    > Die ganze Sache ist ein einziges Hirngespinnst.
    > Stellt Euch mal vor, ihr bezahlt 5¤ an DHL dafür, dass sie euer Paket an
    > den Empfänger transportieren. Und nun verlangt DHL vom Empfäger noch einmal
    > Geld, weil das Paket ja 'seinen ganzen Dienst verstopft' hat.
    >
    > Und es wird nicht besser, wenn DHL das Paket heimlich öffnet und nachsieht
    > was drin ist und nur noch unter der Bedingung zustellt, dass ihm Hersteller
    > von Inhalt X ihm heimlich noch was zahlt.

    SEHR gut veranschaulicht, wie pervers das Provider Gehabe doch ist! :)

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