1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Netzneutralität: Verhandeln…

Lösung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Lösung

    Autor: Löser 05.08.10 - 19:51

    FCC spricht sich grade im TV klar für Neutralität aus.

    NN=NetzNeutralität

    Auf folgendes Kommen böse Politiker natürlich nicht:
    NN darf nur unterwandert werden, wo die Ressourcen nicht ausreichen.
    Wenn man Pakete (dann erst!) priorisiert, dann transparent! nachvollziehbar!

    Beispiele gibt es genug. Aber un-konstruktive Leute, die nicht mal den Bewerbungsmarkt oder J2EE kennen, sind wenig diskussionsgeeignet.

    Daher nur Trivial-beispiele: Weihnachten sind alle SMS-Transfer-Durchgangspunkte völlig überlastet. Oder halt bei der Duisburg-Tragödie.
    Man muss also priorisieren.
    Also wie priorisiert man ?
    In diesem Falle natürlich Gleichbehandlung.
    D.h. round-robin die SMS an gleiche Empfänger. Und round-robin die SMS gleicher Absender, die "in die Funkzelle rein wollen". Der Briefträger macht es umgekehrt. Der sammelt alle Briefe an einen Briefkasten und schmeisst sie zusammen rein und geht zum nächsten Briefkasten.

    Aber wenn E1...E3 SMS zu Weihnachten kriegen, ist die Priorisierung so zu wählen, das E1...E3 gleich viele SMS kriegen, bevor z.b. E2 1000 SMS kriegt und E3 und E1 ihre SMS zurückgehalten werden, weil sie "nur" Prepaid-Melk-Kühe sind. Bei E1..E3 ist natürlich langweilig. Aber bei Silvester vor dem Brandenburger Tor und 10.000 Handies und 4 Anbietern macht das 2.000-4.000 Handies pro "Funkzelle" bzw. Funkzellen-"Konglomerat" von vielleicht 3-6 Masten pro Provider, die diese Handies umzingeln. Also z.b. 500 Empfänger pro Sendemast.
    Und dort wäre Round-Robin zu etablieren.
    Technisch ist das trivial.

    Andere Beispiele mit IP usw. spare ich mir mal, aufgrund des hier üblichen "Niveaus".

    In der Praxis wird es aber so aussehen wie in Russland: Die Bonzos haben die eine Straßenspur und die anderen müssen sich auf der anderen Spur zur Arbeit quälen.
    Oder die einen dürfen im Intershop kaufen und die anderen haben nicht mal Rosinen im Christ-Stollen.
    D.h. Politiker und Meschpoken haben firmen-bezahlte Super-Tarife und kriegen alles sofort und das Volk, das denen die Tarife mitbezahlt, wird nachrangig und willkürlich behandelt.

    Und alles unter anderem nur, weil sie sich weigern, Broadcast zu etablieren und lieber die Fußballspiele jedem einzeln streamen anstatt broadcast zu nutzen. Dann aber heulen, das die Bandbreite nicht reicht.

  2. Multicast wärs gewesen

    Autor: Curio 05.08.10 - 20:19

    Löser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und alles unter anderem nur, weil sie sich weigern, Broadcast zu etablieren
    > und lieber die Fußballspiele jedem einzeln streamen anstatt broadcast zu
    > nutzen. Dann aber heulen, das die Bandbreite nicht reicht.

    Multicast ist hier der richtige Begriff und wird durchaus schon beim IPTV eingesetzt.

  3. Re: Multicast wärs gewesen

    Autor: Löser 05.08.10 - 20:52

    Ja. Danke für die Korrektur.

    Die Provider müssten wohl mitspielen. Das ist natürlich blöd, wenn sie böswillig IPStreams nicht multicasten, nur damit die Zuschauer Empfangsprobleme kriegen.
    Die Auflösung der NN zugunsten von Bonzos passt denen natürlich gut ins Bild. Dann sind die Hubschrauber-Massacker-Videos "technisch nicht erreichbar" weil sie eine Bitrate von 1bps bekommen, während natürlich Politiker-Podcasts problemlos downloadbar sind... .

    Die Realität sieht nicht immer so gut aus:
    Die Probleme lagen möglicherweise woanders, aber vielleicht auch nicht. Schliesslich funktioniert es ja mit dem Konferenz Stream, aber "komischerweise" nicht mit mehreren Streams...:

    Telekom schränkt Bundesliga auf dem iPhone ein
    Die Telekom zieht die Konsequenz aus der Panne beim Mobile-TV. Wie lange nur Schmalkost geboten wird, hängt auch von den technischen Realitäten des kommenden Wochenendes ab.
    14.08.2009, Original-Link: www.golem.de/0908/69056.html

    Das war vor einem Jahr. Was draus geworden ist, weiss ich nicht mehr.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim
  2. über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Stuttgart
  3. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  4. websedit AG, Ravensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 16,99€
  2. 19,99
  3. 52,99€
  4. 4,32€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
    Weltraumsimulation
    Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

    Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

    1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
    2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
    3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

    Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
    Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
    Amazon hängt Google ab

    Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
    2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
    3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

    1. Datendiebstahl: Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen
      Datendiebstahl
      Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen

      Nach dem Diebstahl von Festplatten mit unverschlüsselten Gehaltsabrechnungen und persönlichen Daten hat sich Facebook laut einem Medienbericht offenbar sehr viel Zeit gelassen, die betroffenen Mitarbeiter zu informieren.

    2. Ultimate Rivals: Apple Arcade eröffnet Sportspielreihe mit Hockey
      Ultimate Rivals
      Apple Arcade eröffnet Sportspielreihe mit Hockey

      Eishockeylegende Wayne Gretzky gegen Fußball-Weltmeisterin Alex Morgan oder andere Sportstars: Das ist die Idee hinter einer neuen Sportspielserie auf Apple Arcade. Nach dem Hockey-Auftakt namens The Rink geht es im Frühjahr mit Basketball weiter.

    3. T-Mobile: John Legere warnt US-Richter vor Scheitern von Fusion
      T-Mobile
      John Legere warnt US-Richter vor Scheitern von Fusion

      Mehrere US-Bundesstaaten kämpfen gegen die Fusion von Sprint mit T-Mobile in den USA. Dessen Chef John Legere hat sich jetzt bei der Gerichtsverhandlung zu dem Thema geäußert - aber die Aktionäre verlieren offenbar die Geduld.


    1. 14:08

    2. 13:22

    3. 12:39

    4. 12:09

    5. 18:10

    6. 16:56

    7. 15:32

    8. 14:52