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Und das in Europa ...

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  1. Und das in Europa ...

    Autor: Sinnfrei 05.01.18 - 13:05

    ... und dann mit erhobenem Finger nach China oder Russland weisen.

    Da kann man schon verstehen, warum die Katalanen das nicht mehr mitmachen wollen.

    __________________
    ...

  2. Re: Und das in Europa ...

    Autor: hansjoerg 05.01.18 - 13:18

    Der zentralstaat Spanien hat mit seiner Haltung und seinem Vorgehen viel dazu beigetragen wie das Referendum und die Wahl ausgegangen sind. Nur hat das rajoy und Co anscheinend keiner offen gesagt. Man tritt nicht auf jemanden ein und erwartet dass er treu zu einem steht.

  3. Re: Und das in Europa ...

    Autor: Herr Unterfahren 05.01.18 - 13:53

    Wenn es nach Rajoy und Konsorten ginge, würden die noch viel fester zutreten.
    Die hängen geistig noch in den frühen 70ern und davor fest. Wenn es nach denen ginge, würde Europa eine zweite Legion Condor schicken, und nicht nur ein bisschen "dududu" zu den Katalanen sagen.

  4. Re: Und das in Europa ...

    Autor: der_wahre_hannes 05.01.18 - 14:58

    Das Internet versuchen abzuschalten ist ja noch eine der geringeren Übel. Es wurde ja teils mit Polizeigewalt versucht zu verhindern, dass die Menschen zur Wahl gehen. Ich meine, es ist eine Sache zu sagen "die Wahl erkennen wir nicht an, weil...", aber etwas völlig anderes, Schlägertrupps loszuschicken. Seit Franco hat sich in Spanien anscheinend nicht viel geändert.

  5. Re: Und das in Europa ...

    Autor: ChMu 06.01.18 - 00:01

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Internet versuchen abzuschalten ist ja noch eine der geringeren Übel.
    > Es wurde ja teils mit Polizeigewalt versucht zu verhindern, dass die
    > Menschen zur Wahl gehen. Ich meine, es ist eine Sache zu sagen "die Wahl
    > erkennen wir nicht an, weil...", aber etwas völlig anderes, Schlägertrupps
    > loszuschicken. Seit Franco hat sich in Spanien anscheinend nicht viel
    > geändert.

    Ja, das haben wir auch gedacht als die Bilder vom G20 in Hamburg gezeigt wurden. Da geht die Polizei mit Wasserwerfern, Traenengas und Schlaegern gegen die eigenen, demokratisch protestierenden Buerger vor.
    Klar, die Demos waren verboten aber das spielt ja keine Rolle? Man hat doch das RECHT zu demonstrieren? Was ich hier vor Ort in Barcelona gesehen habe, war nicht annaehernd die StaatsGEWALLT wie sie in Deutschland gezeigt wurde. 4 unglueckliche Zwischenfaelle mit 2 Verletzten ausgenommen. Zwei Verletzte auf Demonstranten Seite welche zu dieser fuer illegal deklarierten Veranstaltung kamen.
    18 Polizisten wurden verletzt. Das gab keine Meldungen.

  6. Re: Und das in Europa ...

    Autor: Trockenobst 07.01.18 - 19:57

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann man schon verstehen, warum die Katalanen das nicht mehr mitmachen
    > wollen.

    Das ist doch alles Theater. Es gibt keinen sauber rechtlichen Weg, sich von Spanien abzuspalten. Da müssten die anderen 70% von Spanien mitmachen, und warum sollten sie.

    Somit ist Spanien im Recht, eine offensichtlich mehrere Gesetze brechende Aktion zu sperren. Dieses "ich bin ein Revoluzzer ich muss mich an nichts halten"-Sympathie kann man verstehen, aber so funktioniert die Welt nicht. Außerdem "triggert" die Bewegung anscheinend gerne, macht lustige Videos aus belgischen Bunkern, als wären wir hier in Ungarn oder Uganda.

    Das Volk sieht das auch so. Die Gegner einer Unabhängigkeit haben 7,5% bei der letzten Wahl dazugewonnen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Katalonien-Krise#Wahlen_vom_21._Dezember_2017

    Wie überall auf der Welt mit Gräben mit zwei Lagern geht es inzwischen zunehmend nur um Kleinlichkeiten, Treten, Gegentreter. Der macht das ich mache das, nichts was den Konflikt löst. Weil er auf diesem Wege nicht lösbar ist, muss man eben so tun als wäre das alles Zielführend.

  7. Re: Und das in Europa ...

    Autor: chefin 09.01.18 - 16:03

    vieleicht sollte man auch mal berücksichtigen das Spanien bis 1975 eine Diktatur war unter einem Herrscher der mit Hitler verbündet war und viele seiner Ideologien teilte. Erst 1977 wurde überhaupt demokratisch dort gewählt. Der König von Spanien war noch von Franco eingesetzt worden. Tja und ich war damals schon 14 und bin noch lange kein rentner. Letztendlich ist das gerade mal 40 Jahre her. Die meisten die hier mitdiskuttieren waren da schon geboren.

    Spanien wurde schon von Franco nur mit massiver Gewalt zusammen gehalten und die Basken haben mit der ETA schon seit 40 Jahren einen Kampf gegen die Regierung. Überhaupt sind die einzelnen Länder nicht so fest an den Staat gebunden, wie hier in Deutschland. Dort sind die Länder autonom organisiert.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Autonome_Gemeinschaften_Spaniens

    Also das ist ein grundsätzliches Problem in Spanien, es ist eine Mischung wie es Jugoslavien mal war. Die haben mehrere Kriege mit vielen Toten benötigt um endlich in ihre ursprünglichen Staaten sich aufteilen zu dürfen. Heute sind wir drüber weg, wir machen dort wieder Urlaub, wir handeln mit ihnen und die meisten gehören inzwischen zur EU. Wer da also richtig und wer falsch handelt...wird man als aussenstehender kaum beurteilen können. Und ich finde, das die relativ große Gewaltlosigkeit mit der das bisher abging(wenn man sich Jugoslavien und seine Kriege als Gegenstück nimmt) und das praktisch nur ein virtueller Krieg stattfindet der ein paar Server vom Netz schiesst, bemerkenswert und letztendlich der richtige Weg.

    Soll Spanien auf seine Gesetze pochen und die Katalanen auf ihre Unabhängigkeit, solange bis einer nachgibt. Nur...Finger weg von tödlichen Waffen.

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