1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Netzwerkstudie: Nur…
  6. Th…

die Mischkalkulation ...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


  1. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: matok 23.06.14 - 15:37

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe mal, das kommt nicht, denn das wäre ein krasser Rückschritt. Mal
    > abgesehen vom Verwaltungsaufwand und von Datenschutzbedenken (man hätte
    > dann eine nette Begründung, weshalb man für jeden Kunden ausführliche Logs
    > führen will)

    Verwaltungsaufwand? Datenschutz? Ich rede lediglich von der Messung des verursachten Volumens, völlig unabhängig davon, wofür das drauf gegangen ist.

    > würde das die Internet-Nutzung, wie wir sie heute kennen,
    > verändern. Heute denkt keiner drüber nach, wenn OS und Anwendungen mal
    > wieder ein paar GB Updates ziehen wollen, wenn man täglich ein paar GB
    > Backups (verschlüsselt) in den Cloud schiebt, oder wenn man so nebenbei ein
    > paar Streams schaut.

    Es wäre aber besser, wenn man etwas mehr darüber nachdenken würde. Wie jede andere Ressource, ist Bandbreite (und damit Traffic) nunmal endlich. Es wäre besser, wenn den Nutzern das vor Augen geführt würde.
    Die aktuellen Flatratepreise entstanden aus einer Mischkalkulation sollten logischerweise ungefähr dem entsprechen, was ein Durchschnittsuser bei volumenbasierter Abrechnung zu erwarten hätte. Niemand redet von Mondpreisen für Traffic. Ein paar GBs mehr oder weniger würden keinen großen Unterschied machen. Während viele GBs mehr oder weniger eben doch einen Unterschied machen sollten.

    > Die meisten nicht-IT-affinen Nutzer wissen nicht mal
    > genau, wie viel Traffic durch das Nutzen eines Streams überhaupt entsteht.

    Den meisten nicht-IT-affinen Nutzern würde es mal ganz gut tun, auf den Boden geholt zu werden. So könnten sie vielleicht mal etwas über ihr Verhalten und die Konsequenzen reflektieren. Ein deutlicher Fortschritt.

    > Ich wär viel eher dafür, das Flatrate-Modell auf möglichst viele weitere
    > Bereiche auszudehnen, als es einzuschränken. Wir müssen schauen, wie wir
    > den Bedarf decken können, und nicht als Workaround versuchen, den Bedarf zu
    > verringern.

    Wer versucht denn den Bedarf zu verringern? Ich fände es legidlich sinnvoll, wenn jemand, der viele Ressourcen "verbraucht" auch viel dafür zahlt. Für's Auto (ohne Autobeispiele geht's einfach nicht) gibt es schließlich auch keine Benzinflatrate.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 15:51 durch matok.

  2. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: Gizeh 23.06.14 - 15:54

    Wir können auch kein Öl herstellen, mehr Bandbreite schon. Und Bandbreite geht durch Nutzung auch nicht verloren.

  3. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: wire-less 23.06.14 - 15:58

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Mischkalkulation nicht funktioniert, dann müssen sie eben Modelle
    > anbieten, die funktionieren. Sprich, der Nutzer zahlt nach Volumen,
    > meinetwegen gestaffelt in 5 GB Pakete, mit festlegbaren Grenzen, mit
    > Drosselung wie beim Mobilfunk etc.. Das wäre das normalste Preismodell der
    > Welt. Verursacherprinzip eben.
    > Am Ende landen sowieso alle Kosten beim Endanwender. Wieso man
    > Mischkalkulationen mit einheitlichen Tarifen für alle macht, obwohl der
    > Volumenbedarf der Kunden höchst unterschiedlich ist, frage ich mich
    > sowieso.
    >
    > Nebenbei wären wir damit auch die Netzneutralitätsdiskussion los. Wenn
    > Nutzer für Volumen zahlen, gibt es keinen Grund mehr, Geld von
    > Serviceanbietern zu ergaunern. Denn Kunden, die viel Traffic verursachen,
    > würden dann auch viel bezahlen, wären also besonders gute Kunden der ISPs
    > und nicht mehr böse Kunden.

    Das wollen die meisten Kunden nicht. Und wenn du schon mal die Diskussionen mit einem Kunden geführt hast dem das Grundvolumen nicht ausgereicht hat willst du das als Anbieter auch nicht mehr. Der Aufwand und Ärger den Kunden zu beruhigen übersteigt den Nutzen. Die wenigsten gestehen sich ein den falschen Tarif für Ihr Nutzungsprofil gewählt zu haben.

  4. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: wire-less 23.06.14 - 16:08

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hoffe mal, das kommt nicht, denn das wäre ein krasser Rückschritt.
    > Mal
    > > abgesehen vom Verwaltungsaufwand und von Datenschutzbedenken (man hätte
    > > dann eine nette Begründung, weshalb man für jeden Kunden ausführliche
    > Logs
    > > führen will)
    >
    > Verwaltungsaufwand? Datenschutz? Ich rede lediglich von der Messung des
    > verursachten Volumens, völlig unabhängig davon, wofür das drauf gegangen
    > ist.

    Muss gespeichert und gelöscht werden. Der Kunde braucht Zugang zu den Daten. Der Kunde benötigt Erklärungen "Was ist ein MB", "Wenn ich Mail verschicke sind das auch Daten?", "Da war ich aber gar nicht daheim ...".

    > > würde das die Internet-Nutzung, wie wir sie heute kennen,
    > > verändern. Heute denkt keiner drüber nach, wenn OS und Anwendungen mal
    > > wieder ein paar GB Updates ziehen wollen, wenn man täglich ein paar GB
    > > Backups (verschlüsselt) in den Cloud schiebt, oder wenn man so nebenbei
    > ein
    > > paar Streams schaut.
    >
    > Es wäre aber besser, wenn man etwas mehr darüber nachdenken würde. Wie jede
    > andere Ressource, ist Bandbreite (und damit Traffic) nunmal endlich. Es
    > wäre besser, wenn den Nutzern das vor Augen geführt würde.

    Es wird aber nicht gerne gesehen wenn ein ISP das tut. Das ist doch der Böse der einen 'eh nur abzockt. Der steht direkt neben dem Vermieter in der Rangliste der Übeltäter.

    > Die aktuellen Flatratepreise entstanden aus einer Mischkalkulation sollten
    > logischerweise ungefähr dem entsprechen, was ein Durchschnittsuser bei
    > volumenbasierter Abrechnung zu erwarten hätte. Niemand redet von
    > Mondpreisen für Traffic. Ein paar GBs mehr oder weniger würden keinen
    > großen Unterschied machen. Während viele GBs mehr oder weniger eben doch
    > einen Unterschied machen sollten.
    >
    > > Die meisten nicht-IT-affinen Nutzer wissen nicht mal
    > > genau, wie viel Traffic durch das Nutzen eines Streams überhaupt
    > entsteht.
    >
    > Den meisten nicht-IT-affinen Nutzern würde es mal ganz gut tun, auf den
    > Boden geholt zu werden. So könnten sie vielleicht mal etwas über ihr
    > Verhalten und die Konsequenzen reflektieren. Ein deutlicher Fortschritt.

    Das kann man vergessen. Zudem ist es auch nicht wirklich klar was der Smart-TV da gerade tut/zieht. Ob Apple ein paar Patches oder ein Gigabyte verteilt ...


    >
    > > Ich wär viel eher dafür, das Flatrate-Modell auf möglichst viele weitere
    > > Bereiche auszudehnen, als es einzuschränken. Wir müssen schauen, wie wir
    > > den Bedarf decken können, und nicht als Workaround versuchen, den Bedarf
    > zu
    > > verringern.
    >
    > Wer versucht denn den Bedarf zu verringern? Ich fände es legidlich
    > sinnvoll, wenn jemand, der viele Ressourcen "verbraucht" auch viel dafür
    > zahlt. Für's Auto (ohne Autobeispiele geht's einfach nicht) gibt es
    > schließlich auch keine Benzinflatrate.

    Halte ich auch für Sinnvoll, ist am Markt aber nicht durchzusetzen. Da stehen nur große Speedzahlen mit vielen "0"-en. Schon wichtige Parameter wie Uplinkspeed und Latency sind zu kompliziert um Eingang in die öffentliche Wahrnehmung zu finden.
    Wenn von Pingzeiten geredet wird ist das das was der Shooter anzeigt.
    Wir sind doch nicht blöd ...

  5. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: matok 23.06.14 - 17:20

    Gizeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir können auch kein Öl herstellen, mehr Bandbreite schon. Und Bandbreite
    > geht durch Nutzung auch nicht verloren.

    Aber klar. Wozu brauchen wir dann überhaut Kalkulationen? Wieso bezahlen wir den Providern überhaupt etwas, wenn das alles einfach so unbegrenzt vorhanden ist?

  6. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: matok 23.06.14 - 17:28

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss gespeichert und gelöscht werden. Der Kunde braucht Zugang zu den
    > Daten. Der Kunde benötigt Erklärungen "Was ist ein MB", "Wenn ich Mail
    > verschicke sind das auch Daten?", "Da war ich aber gar nicht daheim ...".

    Ein einfaches Webfrontend, dass den aktuellen Stand präsentiert, ist jetzt nicht so der Hammer. Die Erklärungen stelle ich in ein FAQ. Die Rechtfertigungen bezüglich des Verbrauchs sind nichts anderes bei Telefonminuten, die in der Form sicher auch nicht geführt werden.

    > Es wird aber nicht gerne gesehen wenn ein ISP das tut. Das ist doch der
    > Böse der einen 'eh nur abzockt. Der steht direkt neben dem Vermieter in der
    > Rangliste der Übeltäter.

    Dann soll man halt den Anbieter wechseln oder Umziehen.

    > > > Die meisten nicht-IT-affinen Nutzer wissen nicht mal
    > > > genau, wie viel Traffic durch das Nutzen eines Streams überhaupt
    > > entsteht.

    Dann sagt man es ihnen. Das sollte idealerweise der Contentanbieter machen, also z.B. Netflix.

    > Das kann man vergessen. Zudem ist es auch nicht wirklich klar was der
    > Smart-TV da gerade tut/zieht. Ob Apple ein paar Patches oder ein Gigabyte
    > verteilt ...

    Wie gesagt, bei realisitischen Trafficpreisen, würden so ein paar GB Updates kaum ins Gewicht fallen.

  7. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: matok 23.06.14 - 17:32

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wollen die meisten Kunden nicht. Und wenn du schon mal die Diskussionen
    > mit einem Kunden geführt hast dem das Grundvolumen nicht ausgereicht hat
    > willst du das als Anbieter auch nicht mehr. Der Aufwand und Ärger den
    > Kunden zu beruhigen übersteigt den Nutzen. Die wenigsten gestehen sich ein
    > den falschen Tarif für Ihr Nutzungsprofil gewählt zu haben.

    Komisch, dass wir genau dieses Modell seit Jahren bei praktisch allen mobilen Datentarifen haben. Und bei festen Anschlüssen soll das nicht gehen? Also z.B. mit Drosselung nach Erreichen eines Limits? Und mit der Möglichkeit, weiteren Traffic zu buchen?

  8. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: M. 23.06.14 - 17:52

    > Verwaltungsaufwand? Datenschutz? Ich rede lediglich von der Messung des
    > verursachten Volumens, völlig unabhängig davon, wofür das drauf gegangen
    > ist.
    Das muss man trotzdem messen. Und um die Daten vom Backbone (welche IP-Adresse hat wann wie viel Traffic verursacht) auswerten zu können, muss mindestens für den Abrechungszeitraum gespeichert werden, wer wann welche IP-Adresse hatte. Genau das möchte man aber vermeiden, da es faktisch mit den durch die Vorratsdatenspeicherung erhobenen Daten identisch wäre.

    > Es wäre aber besser, wenn man etwas mehr darüber nachdenken würde. Wie jede
    > andere Ressource, ist Bandbreite (und damit Traffic) nunmal endlich. Es
    > wäre besser, wenn den Nutzern das vor Augen geführt würde.
    Bandbreite ist (wenn man einen bestimmten Ausbaustand 'einfriert') endlich, Traffic nicht. Wenn man realistisch abrechnen möchte, müsste man das nach der bei Grosskunden üblichen 95%-Regel tun - d.h. man bucht eine bestimmte Bandbreite, die man dauerhaft ausreizen und in 5% der Messungen auch überschreiten darf (z.B. 100 MBit/s bei einem 1 GBit/s-Anschluss).
    Denn teuer ist die Bandbreite, nicht der Traffic. Traffic an sich ist - anders als Benzin - keine erschöpfende Ressource, d.h. bei einer bestimmten Bandbreite steht jeden Monat ohne zusätzliche Kosten für den Provider wieder 'neuer' Traffic zur Verfügung.

    > Wer versucht denn den Bedarf zu verringern? Ich fände es legidlich
    > sinnvoll, wenn jemand, der viele Ressourcen "verbraucht" auch viel dafür
    > zahlt. Für's Auto (ohne Autobeispiele geht's einfach nicht) gibt es
    > schließlich auch keine Benzinflatrate.
    Die Ressource ist in diesem Fall die Bandbreite, nicht der Traffic. Traffic ist nicht erschöpfend.

  9. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: cubei 23.06.14 - 19:00

    matok schrieb:
    > Für's Auto (ohne Autobeispiele geht's einfach nicht) gibt es
    > schließlich auch keine Benzinflatrate.

    Das passt ja mal gar nicht.
    Das Autobeispiel zum Thema lautet geht wie folgt:
    Autobahn-/Straßenflatrate ist in Deutschland vorhanden. Ob ich jetzt ein Auto habe oder nicht. Ob ich jeden Tag die Autobahn auf- und abfahre oder nur in der Garage stehe. Für den Ausbau zahlen alle Steuerzahler gleichermaßen.

    So ist es beim Internet auch.
    Und du willst jetzt, dass die Vielfahrer mehr der Kosten tragen, als die Gelegenheitsfahrer.

    > Komisch, dass wir genau dieses Modell seit Jahren bei praktisch allen
    > mobilen Datentarifen haben. Und bei festen Anschlüssen soll das nicht
    > gehen? Also z.B. mit Drosselung nach Erreichen eines Limits? Und mit der
    > Möglichkeit, weiteren Traffic zu buchen?
    Das "geht" ja mobil auch schon nicht richtig. Mal davon abgesehen, dass der Empfang grausam ist, nutzt man es wirklich nur für notwendige Dinge und versucht sobald man in WLAN Reichweite ist möglichst viel zu synchronisieren und zu cachen.

    Ich will endlich ein Gigabit hoch und runter zu jedem Computer und das unbegrenzt und dann kommen Leute wie du und erzählen, dass wir runter stufen sollten -.-



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 19:04 durch cubei.

  10. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: InteressierterUser 23.06.14 - 22:27

    Ich hab deine Meinung gelesen, mir tut schon der Hals weh vom Kopfschütteln.
    Ich hab seit 20 Jahren Handy, tausende Euro bezahlt.
    Ich will auch mal was für mein Geld zurück haben. Ich habe das Gefühl, dass zu hohe Gewinne abgeschöpft werden und Investitionen verzögert werden.
    Die Diskussion, ob ich paar Bytes mehr kriege oder nicht, empfinde ich ermüdend.

  11. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: zampata 24.06.14 - 00:20

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wer versucht denn den Bedarf zu verringern? Ich fände es legidlich
    > sinnvoll, wenn jemand, der viele Ressourcen "verbraucht" auch viel dafür
    > zahlt. Für's Auto (ohne Autobeispiele geht's einfach nicht) gibt es
    > schließlich auch keine Benzinflatrate.

    Nimm Wasser als Beispiel. Das wird auch nach Verbrauch abgebrechnet. Aber eigentlich ist das teuerste am Wasser nicht das Wasser sondern der Leitungsunterhalt. Eigentlich könnte Wasser deutlich billiger sein wenn man einen Festpreis für die Leitung zahlt.
    Da wir deutschen mittlerweile soviel Wasser sparen müssen die Städte Wasser wegkippek damit die Leitungen durchgespült werden.

    Anderes Beispiel. Bücher in einer Bücherei. Bücher sind keine endliche Ressource, wir können sie nach Belieben herstellen. Das Papier ist nachwachsend und Schundauthoren gibts genug ;-) Soll jetzt jemand für die Städtische Bücherrei mehr bezahlen weil er mehr Bücher liest? Macht wenig sinn oder?

    Oder Fernsehen nach Stunden? Wär nach deiner Logik ja auch endlich.


    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber klar. Wozu brauchen wir dann überhaut Kalkulationen? Wieso bezahlen
    > wir den Providern überhaupt etwas, wenn das alles einfach so unbegrenzt
    > vorhanden ist?

    Klar, die Internetvorräte der Telekom gehen zur Neige deswegen muss jetzt rationiert werden?

    Natürlich verursacht es Kosten weitere Leitungen zu legen und die müssen natürlich bezahlt werden. Es kostet auch Geld wenn ich mehr Schundauthoren einstelle um irgendwelche Bücher schreiben zu lassen.
    Es sind trotzdem keine Ressourcen, die eben irgendwann alle sind. Öl ist irgendwann alle und egal wie viele Menschen danach graben es ist keins mehr da.
    Nachwachsende Ressourcen hingegegen wachsen nach wenn sie benötigt würden.
    Wahrscheinlich könnte man Internet am ehesten mit nachwachsenden Rohstoffen vergleichen.

    Wenn mehr Bäume benötigt werden pflanzt man eben welche an; genauso legt man einfach ein paar weitere Leitungen. Klar es kostet Geld aber es ist NICHT endlich.


    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wie gesagt, bei realisitischen Trafficpreisen, würden so ein paar GB
    > Updates kaum ins Gewicht fallen.

    Ich hab da so meine Zweifel. Wenn ich sehe zu welchen Preisen das GB von großen Providern verkauft wird... 2 Euro für 1 TB Straftraffic...
    Also bei einem 15 Euro DSL Anschluss 7.5 TB?

    Ich bin mir nicht sicher aber wenn ein Provider diesen Traffic zu diesem Preis anbietet dann darf er sich nicht wundern wenn dieser Traffic auch verwendet wird.

    Ich glaube nicht dass dies eine Lösung wäre. Ich glaube eher dass es einfach noch ein wenig dauert bis die Provider untereinander das ungleichgewicht beseitigt haben und sich fürs Durchleiten sinnvolle Preise berechnen - so dass sich das nachrüsten auch lohnt. Wenn dann ein Telia & Co 3 Euro statt 2 Euro pro TB berechnen ist das IMMOH auch okay. Die Preise die die Provider berechnen sind jensweis von gut und Böse was die Privatprovider berechnen. Und dann wundern sich die Privatprovider wenn Firmen das auch nutzen?

    Wen wunderts dass es dabei zu Problemen kommt.

  12. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: SelfEsteem 24.06.14 - 06:04

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso man
    > Mischkalkulationen mit einheitlichen Tarifen für alle macht, obwohl der
    > Volumenbedarf der Kunden höchst unterschiedlich ist, frage ich mich
    > sowieso.

    Weil die Verwaltung mehr kostet als der Traffic am Backbone.

    Wie stellt Ihr euch eigentlich so eine Internet-Leitung vor? Glaubt ihr, da bezahlt jemand Heinzelmaennchen, damit sie jedes Byte durch die Leitung tragen?
    Zu diesem unsinnigen Thema gab es doch auch hier bei Golem bei der Telekom-Debatte damals mehrere Artikel und etliche Threads. Warum muss der selbe Unsinn seitens irgendwelcher User denn schon wieder ausgegraben werden?
    War damals falsch und ist heute immernoch falsch.

  13. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: Gizeh 24.06.14 - 09:50

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gizeh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir können auch kein Öl herstellen, mehr Bandbreite schon. Und
    > Bandbreite
    > > geht durch Nutzung auch nicht verloren.
    >
    > Aber klar. Wozu brauchen wir dann überhaut Kalkulationen? Wieso bezahlen
    > wir den Providern überhaupt etwas, wenn das alles einfach so unbegrenzt
    > vorhanden ist?

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Benzinflatrate ein schlechtes Beispiel ist.
    Das Internet ist kein "Rohstoff", den man verbrauchen kann.
    Und die Provider sind in erster Linie Dienstleister und liefern nur sekundär "Waren".

  14. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: wmayer 24.06.14 - 11:08

    Bei den Telefonminuten hast du eine Einzelauflistung nach Rufnummer.
    Wird dann auch immer der Server angegeben, oder gleich ein komplettes Logfile mit allen Aufrufen?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Development 1st/2nd Level Support (m/w/d)
    SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH, Berlin, Gaggenau, Trier, Unterensingen (Home-Office möglich)
  2. Netzwerkarchitekt / -engineer (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Bayreuth
  3. Datenmodellierer / Data Engineer (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  4. SAP-Applikationsmanager (m/w/d) Basis-Administration
    Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Datenschutz bei Whatsapp etc.: Was bei Messengerdiensten zu beachten ist
Datenschutz bei Whatsapp etc.
Was bei Messengerdiensten zu beachten ist

Datenschutz für Sysadmins In einer zehnteiligen Serie behandelt Golem.de die wichtigsten Themen, die Sysadmins beim Datenschutz beachten müssen. Teil 1: Whatsapp & Co.
Eine Anleitung von Friedhelm Greis


    Kia-Challenge: US-Jugendliche knacken Autos mit USB-Kabeln
    Kia-Challenge
    US-Jugendliche knacken Autos mit USB-Kabeln

    Auf Tiktok und Youtube machen Videos die Runde, in denen Jugendliche Autos von Kia und Hyundai klauen. Wäre das auch hier möglich?
    Von Dirk Kunde

    1. Stellantis Autokonzern vermietet E-Autos bei Rückgabe von Verbrennern
    2. Kei-Car Suzuki, Daihatsu und Toyota bauen Mini-E-Nutzfahrzeuge
    3. JD Power Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme

    Militärische Aufklärung: Deutsche Drohnen in der Ukraine im Einsatz
    Militärische Aufklärung
    Deutsche Drohnen in der Ukraine im Einsatz

    Das Verteidigungsministerium liefert 43 unbewaffnete Flugdrohnen in die Ukraine, dazu Technik zur Abwehr derartiger Systeme. Die Rede ist auch von bis zu 20 Seedrohnen.
    Von Matthias Monroy

    1. Drohnenlieferungen Hessischer Drohnenhersteller Wingcopter baut aus
    2. Zu geringer Abstand Polizei sucht mit Drohne nach Verkehrssündern
    3. PackBot Bundeswehr erhält neue Landroboter