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die Mischkalkulation ...

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  1. die Mischkalkulation ...

    Autor: jones1024 23.06.14 - 12:18

    ... der Provider geht bei großen Steamingübertragungen nicht mehr auf. Bisher ist man davon ausgegangen, dass Nutzer nur vereinzelt auf das Netz zugreifen (also Webseite laden ... lesen usw.). Bei Streaming sieht das Lastverhalten ganz anders aus. Wenn jetzt noch vermehrt 2k oder 4k gestreamt wird, dann wird es richtig eng (sowohl bei Providern als auch im Backbone).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 12:19 durch jones1024.

  2. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: BenediktRau 23.06.14 - 12:25

    Dann muss im Notfall eben aufgerüstet werden und die monatlichen Flatrates werden vllt. wieder 5,- ¤ im Monat teurer, stirbt auch keiner von.

  3. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: jones1024 23.06.14 - 12:29

    BenediktRau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann muss im Notfall eben aufgerüstet werden und die monatlichen Flatrates
    > werden vllt. wieder 5,- ¤ im Monat teurer, stirbt auch keiner von.


    Genau hier schein der Knackpunkt zu sein. Wer soll das bezahlen? Ich habe eine 32Mbit Flat und erwarte diese Leistung durchgehend und zu jeder Tageszeit. Das ist jetzt schon ein Problem.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 12:31 durch jones1024.

  4. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: robinx999 23.06.14 - 12:37

    Wobei gerade Netflix den Providern ja auch anbietet mit ihnen Kostenlos zu peeren oder alternativ eine "storage appliances" in dem Provider Netzwerk zu Positionieren so dass dann der Größte Teil des Traffics über diesen Server läuft https://www.netflix.com/openconnect
    Also wenn die Provider wollten könnten sie das Problem Relativ günstig lösen. Zumindest alles im Backbone wie gut dann die Verteilung bis zum Kunden auf der Letzten Meile klappt ist dann evtl. wieder ein anderes Problem.

  5. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: BenediktRau 23.06.14 - 12:46

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau hier schein der Knackpunkt zu sein. Wer soll das bezahlen? Ich habe
    > eine 32Mbit Flat und erwarte diese Leistung durchgehend und zu jeder
    > Tageszeit. Das ist jetzt schon ein Problem.

    Das Problem ist eher, dass die Kunden der Provider kein Recht darauf haben, die volle Leistung zu bekommen, sondern eben nur das "bis zu".

    Wenn Klauseln wie "bis zu" nicht erlaubt wären und man bei Nichterhalt der vollen Leistung (oder sagen wir mal mind. 90% davon) den monatlichen Grundpreis reduzieren könnte, würden die Provider mehr für den Ausbau tun müssen. Würde allerdings auch die monatlichen Preise erhöhen.

  6. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: Tchock 23.06.14 - 12:46

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Ich habe eine 32Mbit Flat und erwarte diese Leistung durchgehend und zu jeder Tageszeit. Das ist jetzt schon ein Problem.

    Meiner Meinung nach dürftest du gar nicht erwarten, dass du die 32Mbit dauerhaft bekommst. Wird in deinem Vertrag mit dem ISP auch gar nicht so propagiert. Die müssen nur ein bestimmtes Minimum sicherstellen, die 32Mbit sind Maximalangaben (heißt ja auch nicht ohne Grund "bis zu ..."). Grade bei krassem Peak Traffic ist das Ganze nicht so günstig sicher zu stellen.

    Wenn du garantierte Bandbreiten haben willst hol dir eine teure Standleitung. Das kann bei 32Mbit aber schon in den vierstelligen Bereich pro Monat kommen. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 12:48 durch Tchock.

  7. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.06.14 - 12:50

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Genau hier schein der Knackpunkt zu sein. Wer soll das bezahlen?

    Na wer wohl?

    >Ich habe eine 32Mbit Flat und erwarte diese Leistung durchgehend und zu jeder
    > Tageszeit. Das ist jetzt schon ein Problem.

    Dann werden deine Erwartungen ja auch nicht erfüllt. Da sollte man sich an denjenigen wenden, der die Erwartungen zugesichert hat.

  8. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: gisu 23.06.14 - 12:58

    Tchock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jones1024 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...] Ich habe eine 32Mbit Flat und erwarte diese Leistung durchgehend
    > und zu jeder Tageszeit. Das ist jetzt schon ein Problem.
    >
    > Meiner Meinung nach dürftest du gar nicht erwarten, dass du die 32Mbit
    > dauerhaft bekommst. Wird in deinem Vertrag mit dem ISP auch gar nicht so
    > propagiert. Die müssen nur ein bestimmtes Minimum sicherstellen, die 32Mbit
    > sind Maximalangaben (heißt ja auch nicht ohne Grund "bis zu ..."). Grade
    > bei krassem Peak Traffic ist das Ganze nicht so günstig sicher zu stellen.
    >
    > Wenn du garantierte Bandbreiten haben willst hol dir eine teure
    > Standleitung. Das kann bei 32Mbit aber schon in den vierstelligen Bereich
    > pro Monat kommen. ;)

    Das ist das Problem, dieses "bis zu". Am besten wir schreiben es jetzt überall

    "Laut ihres Arbeitsvertrags verdienen sie bis zu 4000 Euro Netto bei 40 Stunden pro Woche"
    "In dieser Packung befindet sich bis zu 1 Liter Milch zu einem preis von 2,30 Euro"
    "Dieses Auto fährt bis zu 400km pro Tankfüllung"

    Damit ist man fein raus, man muss keine Summe X mehr liefern solange man irgendwas liefert reicht das schon. Da kommt man auch nie in die Situation das man vielleicht doch etwas verbessern müsste.

  9. Und was ist daran überraschend ?

    Autor: dabbes 23.06.14 - 13:35

    Vor allem für Provider, die den lieben lang Tag nichts anderes machen?

  10. Re: Und was ist daran überraschend ?

    Autor: captaincoke 23.06.14 - 13:52

    Ab und an sind aber auch mal nicht die ISPs schuld an der Misere. Häufig genug sind die Eigentümer/Vermieter zumindest mitschuldig. Bei uns in der Straße kann mein ISP VDSL 100 anbieten, allerdings nicht in meinem Haus (ich wohne zur Miete), da Zitat Servicetechniker: "In Ihren Wänden und Schaltkästen befindet sich billigster Klingeldraht, der zudem noch mangelhaft isoliert ist". Die Folge davon ist, dass ich 6MBit gebucht habe, netto 4 MBit bekomme.

  11. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: Sinnfrei 23.06.14 - 13:57

    BenediktRau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann muss im Notfall eben aufgerüstet werden und die monatlichen Flatrates
    > werden vllt. wieder 5,- ¤ im Monat teurer, stirbt auch keiner von.

    Aufrüsten kostet aber viel Geld. Netflix ausbremsen geht fast kostenlos. Und die Preise kann man trotzdem erhöhen. Auf beiden Seiten.

    __________________
    ...

  12. Re: Und was ist daran überraschend ?

    Autor: Gizeh 23.06.14 - 14:10

    captaincoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ab und an sind aber auch mal nicht die ISPs schuld an der Misere. Häufig
    > genug sind die Eigentümer/Vermieter zumindest mitschuldig. Bei uns in der
    > Straße kann mein ISP VDSL 100 anbieten, allerdings nicht in meinem Haus
    > (ich wohne zur Miete), da Zitat Servicetechniker: "In Ihren Wänden und
    > Schaltkästen befindet sich billigster Klingeldraht, der zudem noch
    > mangelhaft isoliert ist". Die Folge davon ist, dass ich 6MBit gebucht habe,
    > netto 4 MBit bekomme.

    Hast du dich erkundigt, was es kosten würde das entsprechend aufzurüsten? Nur aus Neugier... Ich nehme mal an dein Vermieter will das nicht zahlen?

  13. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: bofhl 23.06.14 - 14:31

    Eher würden die tatsächlich möglichen Raten in den Verträgen auf scheinen! Was dann sicher viele verwundern würde, wenn da auf einmal was 640k down und 96k up zu lesen wäre ;-))
    Vor allem wenn da vorher von 32MBit die Rede war!

  14. Re: Und was ist daran überraschend ?

    Autor: bofhl 23.06.14 - 14:38

    Warum auch, er hätte ja nichts davon! Außer Kosten der Bauarbeiten, bzw. da ja bekanntlich die Handwerker heute kaum mal was korrekt erledigen hätte er auch noch gewaltige (zusätzliche) Aufwendungen und müsste Zeit investieren für kaum einen Gegenwert.
    Außer natürlich der Mieter übernimmt alle anfallenden Kosten zur Gänze!

  15. Re: Und was ist daran überraschend ?

    Autor: Gizeh 23.06.14 - 14:56

    Oder eben geteilt, der Vermieter bekommt dann ja auch die Möglichkeit auf einen besseren Zugang.
    Deswegen fragte ich ja, was sowas kostet, gerade für den Fall, dass er die Kosten komplett übernehmen müsste.

  16. Re: Und was ist daran überraschend ?

    Autor: M. 23.06.14 - 14:58

    Das Problem liegt aber aus meiner Sicht nicht darin, dass da 'billigster Klingeldraht' verlegt wurde, sondern, dass man mit DSL und speziell mit VDSL die ehemals für Sprachtelefon-Verbindungen (einige kHz Bandbreite, im Baseband) verlegten Drähte plötzlich in einem Frequenzbereich betreibt, für den sie niemals vorgeshen waren. Für das Telefonsignal reicht der Klingeldraht locker aus, und dafür wurde er auch verlegt.

    Ich meine damit - VDSL *kann* funktionieren, muss aber nicht. Die Infrastruktur wird dafür *weit* ausserhalb der ursprünglichen Spezifikationen betrieben. Es kann aber nicht die finale Lösung sein, dazu ist es zu störanfällig. Die Koaxialkabel der Kabel-TV-Anbieter sind schon besser, weil mindestens für eine Übertragung im UHF-Band (~GHz) ausgelegt. Irgendwann (=spätestens in ein paar Jahren) wird man aber in den sauren Apfel beissen und Glasfaser verlegen müssen...

  17. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: matok 23.06.14 - 15:03

    Wenn die Mischkalkulation nicht funktioniert, dann müssen sie eben Modelle anbieten, die funktionieren. Sprich, der Nutzer zahlt nach Volumen, meinetwegen gestaffelt in 5 GB Pakete, mit festlegbaren Grenzen, mit Drosselung wie beim Mobilfunk etc.. Das wäre das normalste Preismodell der Welt. Verursacherprinzip eben.
    Am Ende landen sowieso alle Kosten beim Endanwender. Wieso man Mischkalkulationen mit einheitlichen Tarifen für alle macht, obwohl der Volumenbedarf der Kunden höchst unterschiedlich ist, frage ich mich sowieso.

    Nebenbei wären wir damit auch die Netzneutralitätsdiskussion los. Wenn Nutzer für Volumen zahlen, gibt es keinen Grund mehr, Geld von Serviceanbietern zu ergaunern. Denn Kunden, die viel Traffic verursachen, würden dann auch viel bezahlen, wären also besonders gute Kunden der ISPs und nicht mehr böse Kunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 15:06 durch matok.

  18. Seit wann verlegen Hausbesitzer Telefonkabel selbst?

    Autor: Yes!Yes!Yes! 23.06.14 - 15:06

    Das macht doch normalerweise der Telefonanbieter. Und das ist oft genug auch der ISP.

  19. Re: Und was ist daran überraschend ?

    Autor: captaincoke 23.06.14 - 15:12

    Gizeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > captaincoke schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ab und an sind aber auch mal nicht die ISPs schuld an der Misere. Häufig
    > > genug sind die Eigentümer/Vermieter zumindest mitschuldig. Bei uns in
    > der
    > > Straße kann mein ISP VDSL 100 anbieten, allerdings nicht in meinem Haus
    > > (ich wohne zur Miete), da Zitat Servicetechniker: "In Ihren Wänden und
    > > Schaltkästen befindet sich billigster Klingeldraht, der zudem noch
    > > mangelhaft isoliert ist". Die Folge davon ist, dass ich 6MBit gebucht
    > habe,
    > > netto 4 MBit bekomme.
    >
    > Hast du dich erkundigt, was es kosten würde das entsprechend aufzurüsten?
    > Nur aus Neugier... Ich nehme mal an dein Vermieter will das nicht zahlen?

    Nein, hab ich nicht. Ich mach das meinem Vermieter auch nicht zum Vorwurf, so wurde nunmal früher gebaut (Altbau). Außerdem ist eine Sanierung der gesamten Elektroinstallation im Haus geplant.
    Es ging mir nur darum zu zeigen, dass nicht alles Übel von den ISPs kommt. Gibt sicher einige Vermieter/Eigentümer, die auf die ISPs schimpfen, aber selbst jeden Aufwand scheuen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.14 15:16 durch captaincoke.

  20. Re: die Mischkalkulation ...

    Autor: M. 23.06.14 - 15:16

    > Wenn die Mischkalkulation nicht funktioniert, dann müssen sie eben Modelle
    > anbieten, die funktionieren. Sprich, der Nutzer zahlt nach Volumen,
    > meinetwegen gestaffelt in 5 GB Pakete, mit festlegbaren Grenzen, mit
    > Drosselung wie beim Mobilfunk etc.. Das wäre das normalste Preismodell der
    > Welt. Verursacherprinzip eben.
    Ich hoffe mal, das kommt nicht, denn das wäre ein krasser Rückschritt. Mal abgesehen vom Verwaltungsaufwand und von Datenschutzbedenken (man hätte dann eine nette Begründung, weshalb man für jeden Kunden ausführliche Logs führen will), würde das die Internet-Nutzung, wie wir sie heute kennen, verändern. Heute denkt keiner drüber nach, wenn OS und Anwendungen mal wieder ein paar GB Updates ziehen wollen, wenn man täglich ein paar GB Backups (verschlüsselt) in den Cloud schiebt, oder wenn man so nebenbei ein paar Streams schaut. Die meisten nicht-IT-affinen Nutzer wissen nicht mal genau, wie viel Traffic durch das Nutzen eines Streams überhaupt entsteht.
    Auf dem Handy tut man das nicht, oder wartet allenfalls, bis ein WLAN in Reichweite ist.

    Ich wär viel eher dafür, das Flatrate-Modell auf möglichst viele weitere Bereiche auszudehnen, als es einzuschränken. Wir müssen schauen, wie wir den Bedarf decken können, und nicht als Workaround versuchen, den Bedarf zu verringern.

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