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was ich nicht verstehe...

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  1. was ich nicht verstehe...

    Autor: Mr.Coolschrank 30.06.14 - 15:18

    was ich nicht verstehe ist, warum europäische TK-Unternehmen mit US TK-Unternehmen konkurrieren können müssen (und in wie fern?).

    1. sieht man ja wozu es führt wenn man nur 3-4 große Firmen hat (Internet in den USA ist sehr teuer, teilweise schlecht ausgebaut und mit Bandbreitendrosselungen versehen)
    2. agieren in Europa kleinere TK-Unternehmen flexibler, so gibt es ja in der Breko einige kleinere Anbieter die sich auf Netze in weniger lukrativen Gegenden spezialisieren und da ausbauen wo die großen es nicht tun.
    3. mehr Konkurrenz ist doch besser als weniger, sieht man ja auch am Strommarkt (wobei hier immer noch zu wenig echte Konkurrenz existiert)
    4. Wie sollen die Unternehmen eigentlich konkurrieren? Wollen wir das europäische Unternehmen in den USA auch TK anbieten? oder US-Unternehmen in Europa? beide in anderen Ländern? Oder geht es "nur" um wirtschaftliche Kenndaten (Kundenanzahl, Umsatz, Gewinn etc)? Falls letzteres der Fall ist: WHO CARES?! Wenn 10 Unternehmen jeweils ein zehntel Umsatz machen ist das doch genauso gut, oder? ggf. werden ja sogar noch mehr Menschen beschäftigt als bei einem einzelnen Unternehmen, heißt mehr Steuereinahmen etc.

    Ich versteh's nicht.
    Ich sehe da in keinerlei weise irgendwas positives (ausser für Telekom, France Telekom, Vodafone und Telefónica/o2, ggf. noch KPN und Drei, aber die anderen kleineren Unternehmen werden ja zwangsläufig verschwinden/geschluckt)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.14 15:22 durch Mr.Coolschrank.

  2. Re: was ich nicht verstehe...

    Autor: theonlyone 30.06.14 - 15:34

    Internet in den US ist sehr Gebiet abhängig.

    Auf dem Land sicherlich schlechter, aber die haben deutlich mehr "Glasfaser" Abdeckung dank Google und co.

    Sieht man besonders an den Streamern zB. auf Twitch, wer da mit 1080p Streamen will und im zweifel noch mehrere Kameras hat, der braucht schon eine dicke Leitung, die gibts so garnicht in Deutschland, oder nur in extrem begrenzten Gebieten.


    USA ist auch ne Ecke größer als Deutschland, von daher würde ich das Argument nicht wirklich stehen lassen.

    Allgemein gilt ja, solange man die Technik fördert und jemand einen Vorteil von schnellerem Internet hat, dann wird das auch ausgebaut.

    Google ist da ganz vorne mit dabei, die haben ein großes Interesse daran das mehr Videos angeschaut werden, am besten noch Mobil und immer und überall, Fernsehen auch direkt über die Internet Leitung etc. pp.

    Das Fördert automatisch den Ausbau, da die nachfrage steigt und die Angebote ebenso.

    In Deutschland kommt ja grad mal so der HD ausbau in die Gänge, da ist "Internet-Fernsehen" noch so gut wie ungenutzt, was sich wohl spätestens in einer Generation ändern könnte (den viele der heutigen Jugendlichen schaut praktisch gar kein Fernsehen mehr, alles im Internet, Twitch, Youtube, Filme und alles wird gestreamt).

  3. Re: was ich nicht verstehe...

    Autor: Gormenghast 30.06.14 - 15:45

    Mr.Coolschrank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was ich nicht verstehe ist, warum europäische TK-Unternehmen mit US
    > TK-Unternehmen konkurrieren können müssen (und in wie fern?).

    Fressen und gefressen werden heisst die Devise im Kapitalismus.
    Da die US-Schwergewichte im Schnitt doppelt so groß sind wie ihre EU-Kombatanten, kannst Du Dir ausmalen, was passieren könnte: AT&T übernimmt die Telekom, Verizon die Telefonica und dann wird der europäische Markt aufgemischt, Gewinne fließen aus der EU ab.

    Bei einem europäischen Preiskrieg der Großen werden die kleinen Anbieter erfahrungsgemäß sehr schnell auf der Strecke bleiben, da jeder Markt zu Oligopolen im Patt tendiert. Etwas, das die Neoliberalen immer heftigst bestreiten.

  4. Re: was ich nicht verstehe...

    Autor: Mr.Coolschrank 30.06.14 - 15:46

    naja gut, Deutschland ist noch schlechter als die USA, das ist keine Frage. Aber es gibt in Europa durchaus andere Länder die das deutlich besser machen (Niederlande, Schweden, Finnland und Rumänien fallen mir da gerade spontan ein).
    Und natürlich gibt es in den USA Gebiete in denen viel Glasfaser verlegt wird, das ist aber im vergleich zu den oben genannten Ländern trotzdem relativ wenig (und in Deutschland ist es noch weniger, wobei wir hier dank einiger kleinerer Anbieter - wie ich eben schon schrieb - doch durchaus flott ins Netz kommen mit 50mbit/s und mehr).

    Klar ist das weit von den 1Gbit/s die Google anbietet entfernt, aber die bieten das auch nur in 2-3 Städten an. NetCologne und M-Net könnten das theoretisch auch machen (beide haben eigene Glasfaser Infrastruktur in großen Städten gebaut bzw. sind dabei, ist nur noch nicht notwendig weil keine Konkurrenz das anbietet und deswegen werden die zusätzlichen Kosten noch gescheut).
    Wichtiger ist eher der Durchschnitt.
    Oder sogar die langsamsten 10% - und die sind in den USA, Deutschland und einigen anderen ländern tatsächlich ohne alternative offline oder auf Handynetze angewiesen.

  5. Re: was ich nicht verstehe...

    Autor: DrWatson 30.06.14 - 18:27

    Gormenghast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kannst Du Dir ausmalen, was passieren könnte: AT&T
    > übernimmt die Telekom

    Warum sollte jemand ein dermaßen unlukratives Unternehmen kaufen wollen?


    > Bei einem europäischen Preiskrieg der Großen werden die kleinen Anbieter
    > erfahrungsgemäß sehr schnell auf der Strecke bleiben, da jeder Markt zu
    > Oligopolen im Patt tendiert.

    Zum einen bezweifle ich, dass du die Oligopolbildung belegen kannst, zum anderen bedeutet ein Patt ja auch, dass sich die Unternehmen gegenseitig in Schach halten.
    Den Preiskrieg hast du ja schon selbst angesprochen und das ist der Grund, warum Unternehmen wie Aldi und Ryanair erfolgreich geworden sind.

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