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[gelöscht]

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  1. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 22.07.11 - 20:07

    [gelöscht]

  2. Re: Richtig so

    Autor: snapy666 22.07.11 - 21:20

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der name ist zwar nett und rebellisch dürfte sich aber bei bei dem üblichen
    > dümmlichen Stimmvieh kaum auf positives Gehör fallen.
    >
    > Neben verschiedenen anderen Gründen wähle ich unter anderem nicht die
    > Piraten weil der Name schon ein Schuß ins Knie war und man es sich damit
    > selbst nur schwer gemacht hat beim Stimmvieh auch nur überhaupt Gehör zu
    > finden. Das Stimmvieh macht aber die Masse, nicht die paar Idealisten.
    >
    > Abgesehen davon ist Demokratie eh eine Form von Regierung die nie gescheit
    > funktionieren kann mangels genügend intelligenter und motivierter Bürger.
    > Aber das hat ja schon Joseph-Marie Maistre hinreichend festgestellt. Von
    > ihm stammt auch das Zitat "Jedes Volk bekommt die Regierung die es
    > verdient." Mit Verstand und Aufmerksamkeit ist jedenfalls nicht zu erklären
    > das heute noch ein zum Denken fähiger Mensch SPD/CDU/Grün/Gelb wählen geht.
    > Schaut man auf die Wahlergebnisse weiß man ja wie es um die Gesellschaft
    > bestellt ist...

    Was wählst du denn? Gar nichts vielleicht? Und wieso nicht die Piraten?
    Leider beziehen die Piraten nicht Stellung, ob sie für einen EU-Austritt sind oder nicht. Der Großteil der Leute glaubt wohl, dass die Welt untergeht, wenn es keine EU mehr gibt, die uns ja so viele tolle Sachen gebracht hat: (T)Euro, Vorratsdatenspeicherung, weniger Demokratie, Sinken der Löhne und Steigen der Preise, Verschwenden von Steuergeldern (Griechenland), .. aber gut, für ein paar Personen, die sich einen goldenen Arsch verdienen, ist das Ganze natürlich genau richtig ;)

  3. Re: Richtig so

    Autor: ArnyNomus 22.07.11 - 21:29

    snapy666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wählst du denn? Gar nichts vielleicht? Und wieso nicht die Piraten?
    > Leider beziehen die Piraten nicht Stellung, ob sie für einen EU-Austritt
    > sind oder nicht. Der Großteil der Leute glaubt wohl, dass die Welt
    > untergeht, wenn es keine EU mehr gibt, die uns ja so viele tolle Sachen
    > gebracht hat: (T)Euro, Vorratsdatenspeicherung, weniger Demokratie, Sinken
    > der Löhne und Steigen der Preise, Verschwenden von Steuergeldern
    > (Griechenland), ..

    ... die Führung im Exportmarkt (1. in Europa, unter den top5 in der Welt), Vereinfachten Handel innerhalb europas, eine Starke (auch außerhalb von Europa akzeptierte) Währung, einfaches Reisen innerhalb Europas...

    Versteh mich nicht falsch, ich mag die EU auch nicht. Ich bin ebenfalls für einen Austritt. Aber bedenke das die EU nicht nur Negative Aspekte hat, deswegen hat ein Austritt auch nicht nur Positive Aspekte. Und momentan wäre ein Austritt diplomatischer Suizid. Willst du den anderen Ländern erklären warum wir aussteigen? Warum ein Land das durch die EU so stark geworden ist (und jetzt eben den anderen dafür helfen muss) einfach aussteigt? Na los, stell dich vor den Europa-Rat und rede!

    Politik ist nicht einfach, und du scheinst es dir so hinzubiegen wie es dir gefällst. Du bist wie einer dieser Undankbaren-Amerika-Feinde, die vergessen haben wie viel wir den Amerikanern zu verdanken haben, und der jetzt nur noch die Fehltritte dieses Landes sieht. Opportunisten braucht niemand!

    (EDIT: Die Amerikaner haben mit dem Marshall-Plan für das Wirtschaftswunder und den schnellen Wiederaufbau von Deutschland gesorgt.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.11 21:31 durch ArnyNomus.

  4. Re: Richtig so

    Autor: glamolium 22.07.11 - 21:59

    Alternativ demokratisiert man die EU:

    "Wenn aber die großen Probleme, die wir zu lösen trachten, ohnehin in den europäischen Nationalstaaten die gleichen sind und im nationalen Rahmen nicht mehr gelöst werden können, wenn Bürger in Europa wegen derselben Probleme auf die Straßen gehen und sich miteinander vernetzen, wenn wir ohnehin erstmal echte demokratische Strukturen aufbauen müssen, um den Korken aus der Flasche zu bekommen - ist es dann nicht sinnvoll, gleich auf europäischer Ebene damit anzufangen und einen neuen Staat zu erschaffen, in dem wir Bürger Ton und Richtung angeben, in dem wir deshalb gerne leben und auf den wir stolz sein können?

    Und wenn das so ist, ist dann nicht die Ausarbeitung und Verabschiedung einer europäischen Verfassung durch alle Bürger Europas ein logischer und lohnenswerter Weg?"

    Quelle: http://kinderfresserbar.blogspot.com/2011/07/ein-gespenst-geht-um-in-europa.html

  5. Re: Richtig so

    Autor: Rulf 23.07.11 - 06:26

    du gehst wahrscheinlich immer nur nach dem äußeren anschein und wählst deswegen: "christlich", "sozial", "freie" oder "demokraten"...wichtig sind für dich nur wahlversprechen...

    ich finde dagegen: wer ein mörderisches regime aus strategischen gründen mit modernsten waffen beliefern will, sollte auch so konsequent sein diese begriffe sofort aus seinem namen zu entfernen, denn alles andere wäre purer wahlbetrug

  6. Re: Richtig so

    Autor: Florian Sievert 23.07.11 - 10:07

    Vielleicht einmal ein paar Kommentare von einem Piraten...
    1) Das Problem mit der Namen der Partei ist eines, dass wirklich nur von Leuten in die Welt gesetzt wird, die eben keine aktiven Piraten sind. Von Infoständen und dem Gesprächen mit den Bürgern, kann ich nicht sagen, dass der Name wirklich negativ ankommt. Sowohl alt wie jung kommen einen durchaus positiv entgegen, wenn der Name gehört wird. Das der Name also abschreckt, ist nicht der Fall. Ist man gänzlich unbekannt, dient der Name eher um das erste Eis zu brechen und in ein Gespräch zu kommen. Hier im Norden ist der Begriff Pirat auch nicht durchweg negativ besetzt, da es z.B. die Legenden rund um Störtebecker gibt, der gegen die Hamburger Pfeffersäcke zu lande gezogen ist... der Süden hatte nie ein echtes Piratenproblem mangels ausgeprägter Küste, die sich als Rückzugsgebiet eignet. Wer wirklich denkt der Name sei ein Problem, sollte sich mal neben einen Infostand der Piraten hinstellen und sich eines besseren belehren lassen.

    2) Was die Themen angeht. Nicht jedes Thema wird in der Partei mit gleicher Line verfolgt und eine Sache wie ein EU-Austritt ist einfach etwas, dass meiner Meinung nach nichts bei uns verloren hat. Mit den Ergebnissen zwischen 2-3 % gäben wir uns der Lächerlichkeit Preis, würden wir uns in eine solche globalen Probleme einmischen, insbesondere wenn es dort keinen Konsenz drüber gibt. Einfach nur diskutieren, der Freude willen? Es gibt im Bereich der Bürgerrechte zahlreiche Großbaustellen in die die Piraten sich einbringen müssen, da es sonst nur eine passive Opposition dagegen gäbe. Es macht mehr Sinn sich auf seine Gemeinsamkeiten zu beschränken, statt sich an den Unterschieden aufzureiben.

  7. Re: Richtig so

    Autor: snapy666 23.07.11 - 18:49

    ArnyNomus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... die Führung im Exportmarkt (1. in Europa, unter den top5 in der Welt),
    > Vereinfachten Handel innerhalb europas, eine Starke (auch außerhalb von
    > Europa akzeptierte) Währung, einfaches Reisen innerhalb Europas...

    Deutschland hatte auch bevor es die EU gab in vielen Dingen einen Platz an der Spitze in Wissenschaft, Erfindung und Produktion: Auto (Airbag), Computer, Raketen die erstmals unbemannt in den Weltraum drungen, Flugzeuge, Buchdruck, ..

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nettozahlerundempfaenger2009.png

    Einfaches Reisen geht auch ohne die EU, siehe Schweiz.

    ArnyNomus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versteh mich nicht falsch, ich mag die EU auch nicht. Ich bin ebenfalls für
    > einen Austritt. Aber bedenke das die EU nicht nur Negative Aspekte hat,
    > deswegen hat ein Austritt auch nicht nur Positive Aspekte. Und momentan
    > wäre ein Austritt diplomatischer Suizid. Willst du den anderen Ländern
    > erklären warum wir aussteigen? Warum ein Land das durch die EU so stark
    > geworden ist (und jetzt eben den anderen dafür helfen muss) einfach
    > aussteigt? Na los, stell dich vor den Europa-Rat und rede!

    Wo hab ich behauptet, dass die EU nur negative Aspekte hat? Ein Teil der positiven Teile der EU könnte und sollte man durch aus in einem Vertrag, Pakt oder wie auch immer ausgliedern, ähnlich dem von EU und Schweiz.

    ArnyNomus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politik ist nicht einfach, und du scheinst es dir so hinzubiegen wie es dir
    > gefällst. Du bist wie einer dieser Undankbaren-Amerika-Feinde, die
    > vergessen haben wie viel wir den Amerikanern zu verdanken haben, und der
    > jetzt nur noch die Fehltritte dieses Landes sieht. Opportunisten braucht
    > niemand!

    Dein Name ist doch eine Andeutung auf Anonymous oder nicht?

    We do not forgive.
    We do not forget.

    Und was ist bitte falsch daran, sich an die jeweilige Situation anzupassen, die einem die meisten Vorteile bringt? Nichts.

    ArnyNomus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (EDIT: Die Amerikaner haben mit dem Marshall-Plan für das Wirtschaftswunder
    > und den schnellen Wiederaufbau von Deutschland gesorgt.)

    Ja - und hast du dich auch mal gefragt, wieso sie es damals gemacht haben? ;) *räusper* Kalter Krieg .. .. und ja man sieht ja wie toll es den Großteil der aussterbenden Deutschen heute geht.. Wir haben eine Regierung, die sich kaum für Ihre eigene Bevölkerung, Ihren Arbeitgeber einsetzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.07.11 18:51 durch snapy666.

  8. Re: Richtig so

    Autor: snapy666 23.07.11 - 19:01

    glamolium schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [blabla.. ]
    > ist es dann nicht sinnvoll, gleich auf
    > europäischer Ebene damit anzufangen und einen neuen Staat zu erschaffen, in
    > dem wir Bürger Ton und Richtung angeben, in dem wir deshalb gerne leben und
    > auf den wir stolz sein können?

    Genau, lasst uns alle zusammen eine neue Weltordnung erschaffen in der jeder glücklich ist (mit Soma) und wir alle in die Richtung gehen, die uns die Alphas angeben :D - SCNR

    Jetzt aber mal wirklich:
    Ein vereintes Europa bringt eine riesige Menge an Nachteilen, die in
    keinem Fall durch die Vorteile übertroffen werden. Es hat sich in der
    Vergangenheit bereits mehrmals gezeigt, dass Staaten (Römisches
    Reich, Sowjetunion), die (zu) groß sind und damit zu viel Macht
    haben, meist Bürger-feindlich bzw. "korrupt" und instabil sind. Wo
    gibt es hier bitte noch richtige (direkte?) Demokratie? Haben wir
    über den Euro, EU-Beitritt, Gelder an Griechenland,
    Vorratsdatenspeicherung (kommt von der EU) usw. abstimmen können? Wir haben seit dem 1. Juli nicht mal mehr ein Wahlgesetz!

    > Und wenn das so ist, ist dann nicht die Ausarbeitung und Verabschiedung
    > einer europäischen Verfassung durch alle Bürger Europas ein logischer und
    > lohnenswerter Weg?"
    >
    > Quelle: kinderfresserbar.blogspot.com

    Hmm.. so eine gemeinsame Gesetzgebung hätte sicher einige Vorteile.. für z.B. die Lobbyisten. Die brauchen dann nur noch wenige Personen beeinflussen oder bestechen und nicht mehr die Regierenden in jedem Land.

  9. Re: Richtig so

    Autor: ArnyNomus 24.07.11 - 01:07

    snapy666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutschland hatte auch bevor es die EU gab in vielen Dingen einen Platz an
    > der Spitze in Wissenschaft, Erfindung und Produktion: Auto (Airbag),
    > Computer, Raketen die erstmals unbemannt in den Weltraum drungen,
    > Flugzeuge, Buchdruck, ..

    Der Computer wie er heute ist, ist eine sehr Internationale Erfindung. Fundamentale Theorien stammen von Goerge Bool, Allan Turing und John von Neumann (der war Österreicher, kein Deutscher). Konrad Zuse hat seinerzeit eine erste Programmierbare Rechenmaschine gebaut, aber die ist noch weit entfernt von Moderner Computer-Architektur. Und ohne die Arbeit von Bool und Turing wären wir wahrscheinlich heute noch nicht da wo wir sind. Beim Rest weiß ich nicht genau ob das deutsche erfindungen sind, aber der Computer ist es definitiv nicht.

    Nennenswerte sind auch Folgende Personen: Charles Babbages, Ada Lovelace, John Eckert und John Mauchly sowie im weiteren: Grandma Cobol, John Atanasoff und Blaise Pascal. Die Liste der Menschen die Theoretisches und Praktisches Wissen zum digital-Computer beigetragen haben ist verdammt lang. Zuse war nur einer von vielen, auch wenn er wichtig war.

    > Einfaches Reisen geht auch ohne die EU, siehe Schweiz.

    Okay, da magst du recht haben

    > Wo hab ich behauptet, dass die EU nur negative Aspekte hat? Ein Teil der
    > positiven Teile der EU könnte und sollte man durch aus in einem Vertrag,
    > Pakt oder wie auch immer ausgliedern, ähnlich dem von EU und Schweiz.

    Du hast zumindest keine Positiven genannt. Das habe ich für dich getan, um die Diskussionsbasis auszugleichen. Es gehört sich so beide seiten zu beleuchten.

    > Dein Name ist doch eine Andeutung auf Anonymous oder nicht?

    Nein. Nein. Und nochmals nein. Der Name ist eine Verballhornung von "Anonymous" ja, aber nicht auf das Kollektiv "Anonymous", sondern auf das Wort in seiner allgmeinenen bedeutung. Ich wollte ein Paradoxon machen, ein Name aus dem Wort machen, das "Namenlos" bedeutet. Den Namen benutze ich auch schon länger als das Anon in den Medien rumgeistert.

    > Und was ist bitte falsch daran, sich an die jeweilige Situation anzupassen,
    > die einem die meisten Vorteile bringt? Nichts.
    Wenn man sowas langfristig macht kann es durchaus zu schwierigkeiten kommen. Opportunisten machen sich unbeliebt in der Bevölkerung und auch die anderen Länder sehen sowas nicht gerne. Diplomatie ist wichtig, das sollte dir klar sein.

    > ArnyNomus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > (EDIT: Die Amerikaner haben mit dem Marshall-Plan für das
    > Wirtschaftswunder
    > > und den schnellen Wiederaufbau von Deutschland gesorgt.)

    > Ja - und hast du dich auch mal gefragt, wieso sie es damals gemacht haben?
    > ;) *räusper* Kalter Krieg .. .. und ja man sieht ja wie toll es den
    > Großteil der aussterbenden Deutschen heute geht.. Wir haben eine Regierung,
    > die sich kaum für Ihre eigene Bevölkerung, Ihren Arbeitgeber einsetzt.

    Die Motive sind mir klar, aber ist das wirklich ein Grund für geminderte Dankbarkeit? Die ham uns aus der scheiße gezogen, da kanns mir doch egal sein das sie selbst davon profitierten.

  10. Re: Richtig so

    Autor: spanther 24.07.11 - 17:39

    ArnyNomus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politik ist nicht einfach, und du scheinst es dir so hinzubiegen wie es dir
    > gefällst. Du bist wie einer dieser Undankbaren-Amerika-Feinde, die
    > vergessen haben wie viel wir den Amerikanern zu verdanken haben, und der
    > jetzt nur noch die Fehltritte dieses Landes sieht. Opportunisten braucht
    > niemand!
    >
    > (EDIT: Die Amerikaner haben mit dem Marshall-Plan für das Wirtschaftswunder
    > und den schnellen Wiederaufbau von Deutschland gesorgt.)

    Wir leben aber nicht mehr in der Vergangenheit und heutzutage ist die USA "NICHT" mehr der Freund und Helfer, der das Land einst mal war...

  11. Re: Richtig so

    Autor: Trash 24.07.11 - 19:42

    Ich frag mich immer warum alle gleich schreien "Raus aus der EU".. die EU ist momentan sicherlich nicht das was sich viele wünschen und hat Defizite, aber wieso sollte man sie denn dann gleich abschaffen...
    Man sollte lieber mal eine Komplettrenovierung vornehmen. Oberstes Gebot sollte sein: keine Zentralregierung, die am Volk vorbeiregiert, sondern ein föderales System nach dem Subsidaritätsprinzip (vielleicht nach dem System in D) wo die Entscheidungen, die lokale Themen betreffen so weit es geht nach unten geschoben werden..
    In der Kleinstaaterei sehe ich jedenfalls keine Zukunft in dieser globalisierten Welt, wenn es um wichtige Themen geht.. Reisefreiheit, gemeinsame Wirtschaft & Währung (aber mal richtig umgesetzt), gemeinsame Außenpolitik & Verteidung halte ich für gute Ideen. Aber nicht irgendwelche Regulierungen zu erschaffen, die die Öffnungszeiten von Geschäften in Finnland und Spanien angleichen oder sowas...

  12. Re: Richtig so

    Autor: fehlermelder 25.07.11 - 11:32

    snapy666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt aber mal wirklich:
    > Ein vereintes Europa bringt eine riesige Menge an Nachteilen, die in
    > keinem Fall durch die Vorteile übertroffen werden. Es hat sich in der
    > Vergangenheit bereits mehrmals gezeigt, dass Staaten (Römisches
    > Reich, Sowjetunion), die (zu) groß sind und damit zu viel Macht
    > haben, meist Bürger-feindlich bzw. "korrupt" und instabil sind.

    Es geht in der EU aber nicht darum, alle einzelnen Nationen unter einer zu vereinen, wie in deinen Beispielen unter Deutschland oder Russland. Wenn jeder Staat sein eigenes Recht hätte, seine eigenen militärischen Interessen durchsetzen würde und seine Grenzen gegen die Anderen absichert, würde erstmal die Wirtschaft zugrunde gehen.
    Gerade Deutschland verdankt seinen Reichtum der EU Binnenwirtschaft. Wohin exportieren wir denn über die Hälfte unserer Erzeugnisse? In vielen Ländern ist die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden.

    > Wo gibt es hier bitte noch richtige (direkte?) Demokratie? Haben wir
    > über den Euro, EU-Beitritt, Gelder an Griechenland,
    > Vorratsdatenspeicherung (kommt von der EU) usw. abstimmen können? Wir haben
    > seit dem 1. Juli nicht mal mehr ein Wahlgesetz!

    Die Wahlbeteiligung sinkt doch immer weiter (http://www.bpb.de/wissen/NI4JFC,0,0,Wahlbeteiligung_nach_Bundesl%E4ndern.html). Beweg mal diese Massen dazu alle paar Monate über irgendwas abzustimmen. Natürlich werden auch unpopuläre und teils falsche Entsheidungen getroffen, die man als Mitglied eben mittragen muss.

  13. Re: Richtig so

    Autor: DerKeks 25.07.11 - 16:52

    Ach so ein blödsinn,

    selbst wenn die Penis-Partei heißen würde würd ich die wählen.

    Was hat denn der Name mit der Partei zu tun?

    Oder glaubst du ehrlich die Grünen sind auch wirklich Grün?

    Ich lach mich tot.

  14. Re: Richtig so

    Autor: Anonymer Nutzer 26.07.11 - 13:51

    DerKeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach so ein blödsinn,
    >
    > selbst wenn die Penis-Partei heißen würde würd ich die wählen.

    Du ja, die dumme Masse aber nicht. Und leider geht es bei Parteien um die Ueberzeugung der Masse, welche die Partei erst mal waehlen muss, damit diese handlungsfaehig wird.

    > Was hat denn der Name mit der Partei zu tun?
    >
    > Oder glaubst du ehrlich die Grünen sind auch wirklich Grün?

    Die breite Masse glaubt das offenbar...

    > Ich lach mich tot.

    Ich kann ueber sowas leider nicht lachen, denn es ist schlimm, wohin uns diese dummen Ignoranten bereits gebracht haben, indem sie immer wieder aus Scheinueberzeugung ("mein Urgrossvater hat die bereits gewaehlt") Luegner und Betrueger an der Macht gehalten haben. Das faend ich es besser, wenn solche Leute bei der Wahl daheim bleiben wuerden und den Job denen ueberlassen wuerden, die sich wirklich nen Kopf um so was machen...

  15. Re: Richtig so

    Autor: glamolium 01.08.11 - 01:07

    Trash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frag mich immer warum alle gleich schreien "Raus aus der EU".. die EU
    > ist momentan sicherlich nicht das was sich viele wünschen und hat Defizite,
    > aber wieso sollte man sie denn dann gleich abschaffen...
    > Man sollte lieber mal eine Komplettrenovierung vornehmen. Oberstes Gebot
    > sollte sein: keine Zentralregierung, die am Volk vorbeiregiert, sondern ein
    > föderales System nach dem Subsidaritätsprinzip (vielleicht nach dem System
    > in D) wo die Entscheidungen, die lokale Themen betreffen so weit es geht
    > nach unten geschoben werden..

    Dito. Und was die Frage angeht, wie man sowas institutionell machen könnte, ohne einfach noch eine Hierachieebene (mit den bekannten Nachteilen) einzuziehen oder einfach nur größer zu werden, gibt es interessante Lösungsansätze - und einige davon nutzen wieder die Piraten für sich selber, bspw. Liquid Democracy.

    > In der Kleinstaaterei sehe ich jedenfalls keine Zukunft in dieser
    > globalisierten Welt, wenn es um wichtige Themen geht.. Reisefreiheit,
    > gemeinsame Wirtschaft & Währung (aber mal richtig umgesetzt), gemeinsame
    > Außenpolitik & Verteidung halte ich für gute Ideen.

    So sehe ich das auch.

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