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Einfache Lösung

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  1. Einfache Lösung

    Autor: LinuxMcBook 03.07.18 - 05:11

    Die Regierung soll dem erstbesten Unternehmen, das alle Haushalte* in einem PLZ- oder Vorwahlgebiet mit Glasfaser (zwangs-)angeschlossen hat, einfach 500¤ pro Haushalt in den Rachen werfen. Und gut ist.

    Dann fallen auch irgendwelche Ausschreibungen etc. weg, weil die Initiative vom Anbieter ausgeht.
    Damit nicht drei Unternehmen gleichzeitig anfangen zu bauen, kann die BNetzA analog zum Vectoring-Ausbau einfach eine Liste mit verbindlichen Zusagen führen, bei der First Come, First Serve gilt, inkl. Strafe beim nicht erreichen einer Frist.

    *Meinetwegen auch nur 95% aller Haushalte, damit es nicht z.B. am Leuchtturmwärter 10km vor der Küste scheitert, der zufällig die gleiche PLZ hat, wie die Großstadt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.18 05:11 durch LinuxMcBook.

  2. Re: Einfache Lösung

    Autor: Anonymer Nutzer 03.07.18 - 07:57

    genau ... und wenn das immer noch zu hoch ist wird das ausbauziel weiter *angepasst* ...

  3. Re: Einfache Lösung

    Autor: Mr Miyagi 03.07.18 - 08:13

    Warum sollte der Leuchtturmwärter denn kein schnelles Internet bekommen?

  4. Re: Einfache Lösung

    Autor: Skruzzls 03.07.18 - 08:38

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte der Leuchtturmwärter denn kein schnelles Internet bekommen?
    Weil er den Leuchtturm warten soll und nicht im Internet rumsurfen soll.

  5. Re: Einfache Lösung

    Autor: SanderK 03.07.18 - 09:14

    Skruzzls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mr Miyagi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum sollte der Leuchtturmwärter denn kein schnelles Internet bekommen?
    > Weil er den Leuchtturm warten soll und nicht im Internet rumsurfen soll.

    Ich weiß es nicht, aber an irgendein Netz wird er wohl angebunden sein, oder wird die Fernsteuerung per Funk gelöst? ^^

  6. Re: Einfache Lösung

    Autor: SanderK 03.07.18 - 09:14

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Regierung soll dem erstbesten Unternehmen, das alle Haushalte* in einem
    > PLZ- oder Vorwahlgebiet mit Glasfaser (zwangs-)angeschlossen hat, einfach
    > 500¤ pro Haushalt in den Rachen werfen. Und gut ist.
    >
    > Dann fallen auch irgendwelche Ausschreibungen etc. weg, weil die Initiative
    > vom Anbieter ausgeht.
    > Damit nicht drei Unternehmen gleichzeitig anfangen zu bauen, kann die
    > BNetzA analog zum Vectoring-Ausbau einfach eine Liste mit verbindlichen
    > Zusagen führen, bei der First Come, First Serve gilt, inkl. Strafe beim
    > nicht erreichen einer Frist.
    >
    > *Meinetwegen auch nur 95% aller Haushalte, damit es nicht z.B. am
    > Leuchtturmwärter 10km vor der Küste scheitert, der zufällig die gleiche PLZ
    > hat, wie die Großstadt.
    Der Gedanke hätte echt was und nimmt eins der Probleme direkt aufs Korn. Der Kunde darf nicht gefragt werden, dass bremst das ganze Erheblich :)

  7. Re: Einfache Lösung

    Autor: bombinho 03.07.18 - 12:35

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > genau ... und wenn das immer noch zu hoch ist wird das ausbauziel weiter
    > *angepasst* ...

    Das ist gar nicht noetig, in zwei Jahren ist Alles fertig. ;)

  8. Re: Einfache Lösung

    Autor: bombinho 03.07.18 - 12:39

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gedanke hätte echt was und nimmt eins der Probleme direkt aufs Korn.
    > Der Kunde darf nicht gefragt werden, dass bremst das ganze Erheblich :)

    Keine revolutionaere Idee, bisher hat nur eine Firma diese Rechte ABER nur dort, wo keine anderen Anbieter taetig sind.
    Das hiesse, dass theoretisch andere Firmen auch davon profitieren koennten, praktisch aber nur ein Quasimonopolist die Auflagen in grossem Maszstab erfuellen koennte und nebenbei geschickt taktierend Gebiete der Konkurrenz gefoerdert erschliessen kann.

  9. Re: Einfache Lösung

    Autor: LinuxMcBook 03.07.18 - 18:00

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte der Leuchtturmwärter denn kein schnelles Internet bekommen?

    Weil die Firmen dann dieses Gebiet links liegen lassen wurde? Wenn ein paar entlegene Häuser auch einen geförderten Ausbau für den Anbieter unrentabel machen, dann muss man eben zum Wohle aller auf diese paar Haushalte verzichten.

    Dafür gibt es ja dann aber mit 5G usw. hoffentlich auch Alternativen.

  10. Re: Einfache Lösung

    Autor: RipClaw 03.07.18 - 19:22

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mr Miyagi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum sollte der Leuchtturmwärter denn kein schnelles Internet bekommen?
    >
    > Weil die Firmen dann dieses Gebiet links liegen lassen wurde? Wenn ein paar
    > entlegene Häuser auch einen geförderten Ausbau für den Anbieter unrentabel
    > machen, dann muss man eben zum Wohle aller auf diese paar Haushalte
    > verzichten.

    Heutzutage gibt es sowieso keine Leuchtturmwärter mehr in der klassischen Form. Die Leuchttürme wurden inzwischen stark automatisiert und werden von der Küste aus gesteuert. Ab und zu schaut mal ein Wartungstechniker vorbei und kümmert sich um die Technik aber die Zeit in denen eine Besatzung über mehrere Wochen oder Monate in so einem Leuchtturm gewohnt und gearbeitet haben sind vorbei.

    Als Beispiel könnte man heutzutage eher Bohrplattformen heranziehen. Es gibt auch einige Halligen die bewohnt sind.

    > Dafür gibt es ja dann aber mit 5G usw. hoffentlich auch Alternativen.

    Bei einem einzelnen Gebäude das 10 km vom Festland entfernt steht hilft dir 5G auch nicht mehr wirklich weiter. Jedenfalls nicht in der Form in der es immer beworben wird. Immerhin setzt man dafür auf Frequenzbereiche die kaum Reichweite bieten.

    Man könnte natürlich Richtfunk einsetzen aber da ist die Geschwindigkeit stark vom Wetter abhängig. Helgoland wurde z.B. in der Vergangenheit via Richtfunk versorgt aber inzwischen liegt da auch ein Glasfaserkabel an da die Telekom auf der Insel Vectoring ausbaut und dafür die Richtfunkverbindung einfach zu lahm und zu unzuverlässig war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.18 19:26 durch RipClaw.

  11. Re: Einfache Lösung

    Autor: Faksimile 03.07.18 - 19:36

    Und dazu braucht er 24/7 an Zeit? Träum weiter.

  12. Re: Einfache Lösung

    Autor: Faksimile 03.07.18 - 19:40

    Deshalb werden dann die Bewohner dieser jeweiligen einzelnen Gehöfte zu Ihrem Wohle auf die Belieferung aller verzichten. Die "alle" können sie ja den Krempel im Hofladen persönlich abholen.

    Ach nein. In der Stadt gibt es ja keine Bauernhöfe, die die Lebensmittel liefern können ...

  13. Re: Einfache Lösung

    Autor: LinuxMcBook 03.07.18 - 20:01

    Gut, dass du erkannt hast, dass der Leuchtturm nur als Beispiel diente, dass es immer Haushalte geben wird, die mit egal was für einer hohen Förderung nur unwirtschaftlich anzuschließen sind.

    Und deswegen sollen dann also lieber alle verzichten?

    Und natürlich ist 5G für einige wenige sicherlich besser als gar nichts.

  14. Re: Einfache Lösung

    Autor: Faksimile 03.07.18 - 20:43

    Genauso hat die Telekom auch gehandelt. Deshalb gibt es so viele Gebäude ohne Telefon.

  15. Re: Einfache Lösung

    Autor: LinuxMcBook 03.07.18 - 20:52

    Das hat die Telekom bezahlt?
    Ich dachte immer, wenn man sein Haus ins nirgendwo setzt, dass man dann die Anbindung an Strom, Wasser und Telefon selbst zahlen muss??

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