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Was für eine asoziale Aktion

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  1. Was für eine asoziale Aktion

    Autor: southy 18.01.16 - 22:50

    Da kann man doch echt nur mit dem Kopf schütteln.

    Ob einem jetzt der ÖR gefällt oder nicht (bzw in vielen Fällen hier habe ich den Eindruck es müsste heissen: ob man nun die Existenzberechtigung des ÖR begreift oder nicht), so sollten doch für alle Mitglieder unserer Gemeinschaft in diesem Land die Spielregeln gelten:

    Gerichte und Prozesse sind dafür da, Unrecht, zu sühnen und dadurch Rechtsfrieden herzustellen.

    Eine Gebühr / Abgabe / Steuer, die durch unsere demokratisch gewählten Vertreter beschlossen wurde, fällt per Definition nicht in diese Kategorie.
    Morgen kommt der nächste und klagt gegen die Mehrwertsteuer, oder was?

    Wenn man mit einer der demokratisch entstandenen Regeln unseres Landes nicht einverstanden ist, dann wäre das richtige Vorgehen:
    Stell' eine Partei auf, schreib Dir die Änderung des Rundfunk-Systems auf die Fahne und mache bei der nächsten Bundestagswahl mit. (Dieses System nennt sich übrigens "Demokratie". ) Oder starte ein Bürgerbegehren oder schreibe eine Petition oder oder oder...
    [Und ich habe jetzt zwar keine Übersicht der Petitionen der letzten Jahr vor mir, aber ich vermute doch stark, dass es bereits welche zu diesem Thema gab.]

    Du vermutest, Du hast mit diesem Plan keine Chancen? Könnte sein.
    Dann liegt das daran, dass dein Thema entweder keinen interessiert oder dass die Mehrheit nicht Deiner Meinung ist, sondern es eigentlich ganz gut findet, wie es ist.

    Beides ist in einer Demokratie das Zeichen dafür, dass das System gerade _nicht_verändert werden sollte.
    Als guter Demokrat kann man nun versuchen, Leute zu überzeugen oder man nimmt es am Ende hin, dass man in der Minderheit ist.

    Was man aber gerade _NICHT_ tut, ist genau das, was der Typ hier versucht:
    Er beschäftigt Gerichte und Rechtspfleger und treibt die Verwaltungskosten der Anstalten hoch – also: weil ihm die Regeln nicht passen, verursacht er der Gemeinschaft einen Schaden.
    Er stellt seine Wünsche über die aller anderen und geht auch noch davon aus, dass die Gemeinschaft dafür zahlt (oder ist er bereit, alle damit zusammenhängenden Kosten zu übernehmen?).

    So etwas ist für mich im wahrsten Sinne des Begriffes asozial.


    Aber am aller-skurrilsten an dem Ganzen finde ich, dass er mit seinem kindischen Trotz-Feldzug offenbar auch noch Fans in Massen findet:
    Wenn die Verwaltung Barzahlung nicht anbietet, dann ziemlich offensichtlich darum, weil dadurch Kosten gespart werden können. Kosten, die ansonsten wir alle tragen müssten.

    Man stelle sich nun mal - rein theoretisch – das Folgende vor:
    Übermorgen erscheint eine Pressemitteilung, dass der ÖR jetzt auch Barzahlung annimmt. Im zweiten Absatz rechnet die Mitteilung dann transparent und nachvollziehbar vor, dass das Einführen dieser Option Verwaltungs- und Abwicklungskosten in Höhe X verursachen wird. Und dass daher folgerichtig der Beitrag pro Monat um Y steigen muss.

    Ich wette es würden exakt die selben Leute hier im Forum einen Tobsuchtsanfall bekommen, die jetzt voll Schadenfreude abgehen.

    Ich bemühe mich wirklich, aber manche Menschen kann ich einfach nicht verstehen.

  2. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Optimizer 18.01.16 - 22:53

    +1, volle Zustimmung

  3. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: AllDayPiano 18.01.16 - 23:18

    Lieber Autor. Leider hast du dir Prinzipien eines Rechtsstaates noch nicht vollständig erfasst. Besonders defizitär sind deine Ausführungen im Bereich des BVerfG. Aber bleib dran :)

  4. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Anonymouse 18.01.16 - 23:41

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Gerichte und Prozesse sind dafür da, Unrecht, zu sühnen und dadurch
    > Rechtsfrieden herzustellen.
    >
    > Eine Gebühr / Abgabe / Steuer, die durch unsere demokratisch gewählten
    > Vertreter beschlossen wurde, fällt per Definition nicht in diese Kategorie.
    >

    Und da liegt schon der erste Fehler. Natürlich können auch Entscheidungen der gewählten Vertreter rechtswidrig sein. Das war auch schon enige Male der Fall.

  5. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Mumu 18.01.16 - 23:47

    Dann hast du den Sinn der Aktion nicht verstanden. Du kannst dir auch weiter in die Hose machen und brach GEZ zahlen.

  6. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: aha47 19.01.16 - 00:23

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieber Autor. Leider hast du dir Prinzipien eines Rechtsstaates noch nicht
    > vollständig erfasst.

    Du meinst Herrn Häring, oder? Was er erfasst hat oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen. Zu viel Zeit hat er aber sicherlich.

  7. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: southy 19.01.16 - 02:25

    Lieber Kommentator,

    Vielen Dank für den wertvollen Hinweis. In der Tat war es mir vollständig entgangen, dass der betreffende Herr Klage am BVerfG eingereicht hat, um mal grundlegend die Struktur des ÖR in DE zu überprüfen. Oder das aktuelle Geldsystem (denn darum scheint es ihm ja eigentlich zu gehen) (Das BVerG hat natürlich in der Tat die Aufgabe, Gesetze auf die Kompatibilität mit der Verfassung zu überprüfen - bitte entschuldige, dass meine Aufzählung der Optionen zum Ändern von Gesetzen nicht vollständig war.).

    Ich bin aber auch ein Dummie - und ich hatte den Eindruck, da sucht einer einfach nur Stunk um sein Ego zu streicheln.
    Wie komme ich nur auf so einen dummen Gedanken?

    Kann man doch in seinem Blog ganz klar nachlesen (ersten Beitrag zu diesem Thema vom 8.5.15, weiter will ich nicht mehr lesen: http://norberthaering.de/de/27-german/news/355-rundfunkgebuehr-2#weiterlesen ), dass es ihm eigentlich darum geht, das aktuelle Geldsystem zu verändern - zu welchem Zwecke er mittels dieser, wie er selbst nennt, "Kampagne", möglichst viele Menschen überzeuen will, es ihm gleich zu tun.

    Also ich fasse zusammen: da hat einer eine etwas verschrobene Meinung bezüglich unserer aktuellen Wirtschaftsordnung. Er ist klarsichtig genug um zu erkennen, dass derzeit nur begrenzt viele Menschen seine Meinung teilen. Und um mehr Leute zu überzeugen, streitet er sich mit einer öffentlichen Institution (und zwar ausgerechnet mit einer, die so richtig viel am Geldsystem ändern kann).
    Was als Kollateralschaden Kosten für alle Bürger - von denen wie gesagt die meisten seine Meinung nicht teilen dürften - verursacht.

    Habe ich das jetzt richtig kapiert? Dann stehe ich nach wie vor vollständig zu meiner ersten Ausführung. Wenn er etwas gegen unser System hat, soll er seine bekloppte "Kampagne" bitteschön gefälligst selbst bezahlen.
    Soll er doch Plakate drucken oder Flyer in der Fussgängerzone verteilen oder - haha - einen Werbespot in der ARD buchen.
    Aber nein, der Herr ist ja schlau - er sucht sich ausgerechnet und ganz bewusst eine Protestform, bei der die Kosten für den Protest die Gesellschaft und nicht er bezahlt.

    Ich widerhole mich: asoszial.

    Mal andersherum gefragt: Wieso muss ich als Beitragszahler es mir eigentlich gefallen lassen, dass der meine Gebühren für seine Privatfehde missbraucht?

  8. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: AllDayPiano 19.01.16 - 06:00

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieber Kommentator,
    >
    > Vielen Dank für den wertvollen Hinweis. In der Tat war es mir vollständig
    > entgangen, dass der betreffende Herr Klage am BVerfG eingereicht hat, um
    > mal grundlegend die Struktur des ÖR in DE zu überprüfen. Oder das aktuelle
    > Geldsystem (denn darum scheint es ihm ja eigentlich zu gehen) (Das BVerG
    > hat natürlich in der Tat die Aufgabe, Gesetze auf die Kompatibilität mit
    > der Verfassung zu überprüfen - bitte entschuldige, dass meine Aufzählung
    > der Optionen zum Ändern von Gesetzen nicht vollständig war.).
    >
    > Ich bin aber auch ein Dummie - und ich hatte den Eindruck, da sucht einer
    > einfach nur Stunk um sein Ego zu streicheln.
    > Wie komme ich nur auf so einen dummen Gedanken?
    >
    > Kann man doch in seinem Blog ganz klar nachlesen (ersten Beitrag zu diesem
    > Thema vom 8.5.15, weiter will ich nicht mehr lesen:
    > norberthaering.de#weiterlesen ), dass es ihm eigentlich darum geht, das
    > aktuelle Geldsystem zu verändern - zu welchem Zwecke er mittels dieser, wie
    > er selbst nennt, "Kampagne", möglichst viele Menschen überzeuen will, es
    > ihm gleich zu tun.
    >
    > Also ich fasse zusammen: da hat einer eine etwas verschrobene Meinung
    > bezüglich unserer aktuellen Wirtschaftsordnung. Er ist klarsichtig genug um
    > zu erkennen, dass derzeit nur begrenzt viele Menschen seine Meinung teilen.
    > Und um mehr Leute zu überzeugen, streitet er sich mit einer öffentlichen
    > Institution (und zwar ausgerechnet mit einer, die so richtig viel am
    > Geldsystem ändern kann).
    > Was als Kollateralschaden Kosten für alle Bürger - von denen wie gesagt die
    > meisten seine Meinung nicht teilen dürften - verursacht.
    >
    > Habe ich das jetzt richtig kapiert? Dann stehe ich nach wie vor vollständig
    > zu meiner ersten Ausführung. Wenn er etwas gegen unser System hat, soll er
    > seine bekloppte "Kampagne" bitteschön gefälligst selbst bezahlen.
    > Soll er doch Plakate drucken oder Flyer in der Fussgängerzone verteilen
    > oder - haha - einen Werbespot in der ARD buchen.
    > Aber nein, der Herr ist ja schlau - er sucht sich ausgerechnet und ganz
    > bewusst eine Protestform, bei der die Kosten für den Protest die
    > Gesellschaft und nicht er bezahlt.
    >
    > Ich widerhole mich: asoszial.
    >
    > Mal andersherum gefragt: Wieso muss ich als Beitragszahler es mir
    > eigentlich gefallen lassen, dass der meine Gebühren für seine Privatfehde
    > missbraucht?

    Uiuiui es wird ja immer übler o.O

  9. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: tezmanian 19.01.16 - 07:14

    Asozial ist das ich für etwas eine Abgabe zahlen soll was ich nicht nutze. Und nein, Steuern sind keine Abgaben....

  10. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: elidor 19.01.16 - 07:54

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Gebühr / Abgabe / Steuer, die durch unsere demokratisch gewählten
    > Vertreter beschlossen wurde, fällt per Definition nicht in diese Kategorie.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_M%C3%A4rz_1933
    Demokratisch gewählt, also alles tutti frutti?

    > Morgen kommt der nächste und klagt gegen die Mehrwertsteuer, oder was?
    Wäre diese rechtswidrig, warum nicht? Und wenn die plötzlich auf 110% geschraubt wird, hoffe ich, dass das möglichst viele machen. Auch, wenn sie von der von uns gewählten Regierung hochgesetzt wird.


    > Wenn man mit einer der demokratisch entstandenen Regeln unseres Landes
    > nicht einverstanden ist, dann wäre das richtige Vorgehen:
    > Stell' eine Partei auf, schreib Dir die Änderung des Rundfunk-Systems auf
    > die Fahne und mache bei der nächsten Bundestagswahl mit. (Dieses System
    > nennt sich übrigens "Demokratie". ) Oder starte ein Bürgerbegehren oder
    > schreibe eine Petition oder oder oder...
    Ich verweise nochmal auf den Link oben. Das war die letzte Wahl der Weimarer Republik, an der mehr als eine Partei teilgenommen hat. Ok, so drastisch ist der Rundfunkbeitrag vielleicht nicht, aber man muss sich auch anders, als mit einer eigenen Partei wehren können.


    > Du vermutest, Du hast mit diesem Plan keine Chancen? Könnte sein.
    > Dann liegt das daran, dass dein Thema entweder keinen interessiert oder
    > dass die Mehrheit nicht Deiner Meinung ist, sondern es eigentlich ganz gut
    > findet, wie es ist.
    Oder einfach nur zu faul ist etwas zu ändern, weil der Zustand noch nicht so schlimm ist, dass es bequemer wäre sich zu wehren.

    > Beides ist in einer Demokratie das Zeichen dafür, dass das System gerade
    > _nicht_verändert werden sollte.
    > Als guter Demokrat kann man nun versuchen, Leute zu überzeugen oder man
    > nimmt es am Ende hin, dass man in der Minderheit ist.
    Aber er darf versuchen Leute zu überzeugen und genau das macht er. Wo liegt also dein Problem?

    > Was man aber gerade _NICHT_ tut, ist genau das, was der Typ hier versucht:
    >
    > Er beschäftigt Gerichte und Rechtspfleger und treibt die Verwaltungskosten
    > der Anstalten hoch – also: weil ihm die Regeln nicht passen,
    > verursacht er der Gemeinschaft einen Schaden.
    Na und? Jeder H4 Empfänger verursacht der Gemeinschaft Schaden und trotzdem ist es gut, dass es das System gibt. Nicht alles daran ist gut, aber ich würde es nicht ersatzlos abschaffen wollen, obwohl ich nen festen Job habe.

    Außerdem: http://www.gesetze-im-internet.de/bbankg/__14.html

    > Er stellt seine Wünsche über die aller anderen und geht auch noch davon
    > aus, dass die Gemeinschaft dafür zahlt (oder ist er bereit, alle damit
    > zusammenhängenden Kosten zu übernehmen?).
    Nein, er hat Wünsche, die er versucht durchzusetzen. Das darf er gerne machen. Und er stelle seine Wünsche nicht über die aller anderen, weil ich bspw. seiner Meinung bin. also sind es schonmal nicht aller anderen. Ich vermute mal, dass recht viele zumindest passiv auf seiner Seite sind und hoffen, dass zumindest der Beitragssatz einmal deutlich gesenkt wird.

    > So etwas ist für mich im wahrsten Sinne des Begriffes asozial.
    Deine Meinung..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.16 08:01 durch elidor.

  11. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: AlxM 19.01.16 - 08:06

    Lieber Southy, das hier ist jat eine Sache zwischen einen ÖR-Anstalt und einer privaten Person die auf das Recht der Barzahlung besteht. Rein rechtlich gesehen, haben Sie hier in diesem Problem nichts zu suchen. Falls Sie sich doch missbraucht fühlen, bzw. Sie sehen nicht ein dass ÖR das Geld für Anwälte usw ausgeben, dann können Sie die ÖR auffordern das Bargeld zu akzeptieren damit Ihr Beitrag nicht mehr verschwendet wird;das stünde Ihnen eigentlich zu.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.16 08:08 durch AlxM.

  12. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: i<3Nerds 19.01.16 - 08:27

    southy bei dieser Menge an Text scheinst du ernsthaften Mitteilungsbedarf zu haben -.-

    Punkt 1 "asozial":
    Asozial solltest du per Definition einmal nachschlagen bevor du sinnlos damit um dich wirfst.
    Nur weil der gute Herr Norbert Häring sich gegen die GEZ zur wehr setzt, hat das noch lange nichts mit a-sozial zu tun.

    Punkt 2 "Rundfunkgebühren":
    Was glaubst du eigentlich für wen die sind?
    Wären wir wirklich fair und ehrlich miteinander, dann müssten die GEZ nur diejenigen zahlen, die auch betroffene Sender einschalten - sprich ich z.B. NICHT!
    Wenns nach meiner Philosophie ginge könnten wir das "fernsehen" auch getrost abstellen - aber das ist ein anderes Thema.

    Fakt ist: Die öffentlich Rechtlichen sind auch im Krisenfall (Krieg, Katastrophen) einschaltbar - sei es Radio oder Fernsehen. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass ich auch ohne diese Sender sehr gut im Krisenfall klar komme .. Ganz ehrlich - da hab ich echt andere Probleme als "Was schau ich denn jetzt im Fernsehen?"

    Denk mal vorher nach bevor du hier alles zuspamst..

    I <3 metasyntaktische Variablen! :D

  13. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: melogit 19.01.16 - 08:27

    Ich finde es auch absolut traurig was Southy hier schreibt. Niemand sollte einfach alles akzeptieren was ihm vordiktiert wird. In was für einer Gesellschaft würden wir leben, wenn jeder Bürger einfach alles akzeptieren würde? Wirklich traurige Vorstellung...

  14. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: i<3Nerds 19.01.16 - 08:34

    melogit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es auch absolut traurig was Southy hier schreibt. Niemand sollte
    > einfach alles akzeptieren was ihm vordiktiert wird. In was für einer
    > Gesellschaft würden wir leben, wenn jeder Bürger einfach alles akzeptieren
    > würde? Wirklich traurige Vorstellung...

    Danke melogit.
    Kanns dir auch gerne beantworten:
    Dann wäre es eine Diktatur ;)

    I <3 metasyntaktische Variablen! :D

  15. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Dividka 19.01.16 - 08:37

    1. Ist sogut wie alles Humbug, was du dort geschrieben hast. Wenn ich jetzt darauf eingehen würde, wäre ich morgen noch am schreiben ^^
    Ps: So funktioniert weder Demokratie, noch ein Rechtsstaat, wenn das so wäre, wie du es bescheibst, könnten die Regierenden ja machen, was sie wollen^^
    2. Hast du anscheinend den Sinn dahinter nicht begriffen. Und ja, es gibt einen guten Grund dafür. Die Arbeit möchte ich dir aber nicht abnehmen, Google ist dein Freund und Helfer...

  16. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Berner Rösti 19.01.16 - 08:44

    melogit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es auch absolut traurig was Southy hier schreibt. Niemand sollte
    > einfach alles akzeptieren was ihm vordiktiert wird. In was für einer
    > Gesellschaft würden wir leben, wenn jeder Bürger einfach alles akzeptieren
    > würde? Wirklich traurige Vorstellung...

    Lies bitte seinen ersten Beitrag nochmals.

    Es handelt sich um eine durch einen demokratischen Prozess legitimierte Entscheidung. Du kannst es innerhalb einer Gesellschaft nicht jedem recht machen. Innerhalb einer Demokratie versucht man daher, es möglichst vielen recht zu machen, indem jeder die Möglichkeit hat, selbst am Entscheidungsprozess mitzuwirken.

    Ist eine Entscheidung getroffen worden, dann hat man diese zu akzeptieren, auch wenn sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

    Im Fall Norbert Häring ist es jedoch noch ein bisschen komplizierter, denn er hat ja offensichtlich nichts gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern möchte eine Kampagne zur Änderung unseres Wirtschaftssystems betreiben.

    Der richtige Weg dazu wäre, dass er sich politisch engagiert, in eine Partei eintritt oder gar selbst gründet, Mehrheiten von seiner Meinung überzeugt und damit die von ihm gewünschte Änderung herbei führt. So funktioniert eine Demokratie.

    Es ist sein Anliegen. Er möchte etwas durchsetzen. Dazu den Beitragsservice der ö.r. Rundfunkanstalten zu missbrauchen und zu schädigen, ist auch in meinen Augen asozial.

    Denn wenn er doch recht hat, dann sollte sich doch leicht eine Mehrheit finden lassen. Doch das weiß er anscheinend selbst und wählt daher diesen Weg.

  17. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Berner Rösti 19.01.16 - 08:48

    tezmanian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Asozial ist das ich für etwas eine Abgabe zahlen soll was ich nicht nutze.

    Genau umgekehrt. ;o)

    Vielleicht solltest du in einem Lexikon nachschlagen, was das Wort bedeutet.

  18. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Berner Rösti 19.01.16 - 08:50

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > southy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Gebühr / Abgabe / Steuer, die durch unsere demokratisch gewählten
    > > Vertreter beschlossen wurde, fällt per Definition nicht in diese
    > Kategorie.
    > de.wikipedia.org
    > Demokratisch gewählt, also alles tutti frutti?

    Und noch einer, der in Geschichte nicht aufgepasst hat. Die Reichstagswahl war alles, aber nicht demokratisch.

  19. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: melogit 19.01.16 - 08:55

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > melogit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde es auch absolut traurig was Southy hier schreibt. Niemand
    > sollte
    > > einfach alles akzeptieren was ihm vordiktiert wird. In was für einer
    > > Gesellschaft würden wir leben, wenn jeder Bürger einfach alles
    > akzeptieren
    > > würde? Wirklich traurige Vorstellung...
    >
    > Lies bitte seinen ersten Beitrag nochmals.
    >
    > Es handelt sich um eine durch einen demokratischen Prozess legitimierte
    > Entscheidung. Du kannst es innerhalb einer Gesellschaft nicht jedem recht
    > machen. Innerhalb einer Demokratie versucht man daher, es möglichst vielen
    > recht zu machen, indem jeder die Möglichkeit hat, selbst am
    > Entscheidungsprozess mitzuwirken.
    >
    > Ist eine Entscheidung getroffen worden, dann hat man diese zu akzeptieren,
    > auch wenn sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.
    >
    > Im Fall Norbert Häring ist es jedoch noch ein bisschen komplizierter, denn
    > er hat ja offensichtlich nichts gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk,
    > sondern möchte eine Kampagne zur Änderung unseres Wirtschaftssystems
    > betreiben.
    >
    > Der richtige Weg dazu wäre, dass er sich politisch engagiert, in eine
    > Partei eintritt oder gar selbst gründet, Mehrheiten von seiner Meinung
    > überzeugt und damit die von ihm gewünschte Änderung herbei führt. So
    > funktioniert eine Demokratie.
    >
    > Es ist sein Anliegen. Er möchte etwas durchsetzen. Dazu den Beitragsservice
    > der ö.r. Rundfunkanstalten zu missbrauchen und zu schädigen, ist auch in
    > meinen Augen asozial.
    >
    > Denn wenn er doch recht hat, dann sollte sich doch leicht eine Mehrheit
    > finden lassen. Doch das weiß er anscheinend selbst und wählt daher diesen
    > Weg.


    Er will doch nur durchsetzen, dass er den Beitrag Bar zahlen kann. Dies ist sein gutes Recht, welches ihm vom Gesetzgeber gegeben wird. Soweit alles legitim. Welche Hintergedanken er dabei natürlich hat, ist ne andere Sache.

  20. Re: Was für eine asoziale Aktion

    Autor: Berner Rösti 19.01.16 - 08:57

    melogit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er will doch nur durchsetzen, dass er den Beitrag Bar zahlen kann. Dies ist
    > sein gutes Recht, welches ihm vom Gesetzgeber gegeben wird. Soweit alles
    > legitim. Welche Hintergedanken er dabei natürlich hat, ist ne andere Sache.

    Und genau das ist eben sein asoziales Verhalten. Aus persönlichen Gründen, aber ohne sachliche Notwendigkeit führt er hier eine private Fehde auf Kosten der Beitragszahler.

    Wie southy richtig schrieb: Wenn Häring gerne eine Änderung unseres Wirtschaftssystems herbeiführen möchte, dann möge er das auf dem politischen Wege tun, nicht auf dem juristischen auf Kosten Dritter.

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