Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Novell gegen Microsoft: Vorerst…

Seit wann?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Seit wann?

    Autor: SoniX 20.12.11 - 13:04

    ...läuft denn das Verfahren?

    Immerhin gehts hier um Dinge die nun schon mehr als 15 Jahre auf dem Buckel haben.

    Dass Microsoft seinen Konkurrenten damals Stolpersteine in den Weg gelegt hattte, wissen eigentlich so ziemlich alle die sich ein wenig mit dem Thema befassen.

    Ich frage mich nur warum es da erst jetzt ein Verfahren gibt.

    Und egal was Microsoft nun bezahlt, damalige Verhältnisse werden dadurch nichtmehr wieder hergestellt.

  2. Re: Seit wann?

    Autor: SoniX 20.12.11 - 13:24

    Habs gefunden. Seit 2004 läuft das Verfahren.

    Man merkt wiedermal, solche unfairen Praktiken machen sich bezahlt gerade bei so schnelllebigen Sachen wie der IT.

    Bis da mal ein Urteil gesprochen ist, sind soviele Jahre rum, dass es keinem mehr interessiert.

  3. Re: Seit wann?

    Autor: kmork 20.12.11 - 15:07

    Das MS-Kartell hat ja Erfahrung mit Korruption, sonst wäre es schon längst zerschlagen worden. Immerwieder krass, wie dreist sie ihr Monopol gegen die Konkurrenz einsetzen und damit auch noch durchkommen.

  4. Re: Seit wann?

    Autor: Der schwarze Ritter 20.12.11 - 15:16

    Klar, allerdings hätte MS auch von vornherein zu Novell sagen können: Ihr kriegt von uns überhaupt keine Unterstützung und könnt uns mal sonstwo. Wäre Novell damit dann zufrieden gewesen? Welche rechtliche Grundlage gibt es denn, dass MS sein System für andere öffnen müsste? Entwickle ich ein System, interessiert es mich einen scheiss, ob andere darauf oder dafür entwickeln können. Deshalb kann man mich nicht verklagen. Ganz so war es bei dem Fall hier zwar nicht, aber idiotisch ist es dennoch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.11 15:17 durch Der schwarze Ritter.

  5. Re: Seit wann?

    Autor: SoniX 20.12.11 - 15:22

    Naja müssen/mussten sie eben doch.

    Frag mich nicht lt. welchem Gesetz. Vll einfach nur das Monopolgesetz, vll was anderes.

    Aber sie müssen/mussten die Schnittstellen offenlegen, eben damit auch Konkurrenten Software für das System entwickeln können. Die haben sie aber absichtlich zurückgehalten um in Zwischenzeit Ihr eigenes Office gut positionieren zu können. Und als sie die Spezifikationen dann endlich offengelegt hatten wars schon zu spät.

    Ich denke es war das Monopolgesetz. Lt dem darf man nicht einen Markt den man beherrscht (Betriebssysteme) dazu verwenden um auf einem anderen Markt (Office) Fuss zu fassen.

  6. Re: Seit wann?

    Autor: EqPO 20.12.11 - 16:35

    Ich denke dass sie Wettbewerb einfach nicht verhindern dürfen. Siehe Samba. Auch hier mußte Microsoft wegen Monopolstellung die Spezifikationen offen legen, dass andere ihre Produkte darauf aufbauen können.

  7. Re: Seit wann?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.11 - 01:52

    Soweit ich mich erinnere* verstieß Microsoft insofern gegen US-Kartellrecht, da ein Unternehmen sein Monopol in einem Markt nicht ausnutzen darf, um ein weiteres Monopol in einem anderen Markt aufzubauen. Und genau das hat das Unternehmen in vielen Märkten gemacht - und so wie ich es sehe, versucht es Microsoft auch heute noch immer wieder gerne.

    * Das Kartellverfahren der USA und einiger US-Bundesstaaten gegen Microsoft endete 1999 oder 2000 und lief eigentlich auf die Zerschlagung des Konzerns in zwei oder drei unabhängige Unternehmen hinaus, siehe auch Standard Oil und AT&T. In dem Gerichtsverfahren wurden von Microsoft Zeugen gekauft, Beweismittel gefälscht usw. Hat ihnen zwar alles nichts geholfen, aber die Regierung unter Bush junior hat dann bei Amtsantritt "aus heiterem Himmel" alles abgeblasen.

  8. Re: Seit wann?

    Autor: SoniX 21.12.11 - 12:51

    Sehr gut gesagt :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bundesnachrichtendienst, München
  2. Kreisausschuss des Hochtaunuskreises, Bad Homburg
  3. Deloitte, verschiedene Standorte
  4. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

  1. Spielestreaming: 200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag
    Spielestreaming
    200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag

    Gamescom 2019 Mit dem Spielestreamingdienst Stadia möchte Google in den Massenmarkt - und mehr Spieler erreichen als andere Plattformen.

  2. Kolyma 2: Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv
    Kolyma 2
    Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv

    Noch sind es erst drei, aber es gibt viele Interessenten: Ein eigener Lieferdienst soll Würde, Arbeiterrechte und Geld für Fahrer bringen, anders als bei Deliveroo. Dort wurde ein Fahrer nach einem Unfall im Krankenhaus angerufen und nach dem Verbleib der Burger gefragt.

  3. Germany Next: Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter
    Germany Next
    Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter

    Telefónica schließt Germany Next, sein Tochterunternehmen für Advanced Data Analytics und Internet of Things. Beschäftigte befürchten einen weiteren Stellenabbau.


  1. 19:42

  2. 18:31

  3. 17:49

  4. 16:42

  5. 16:05

  6. 15:39

  7. 15:19

  8. 15:00