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Spinner liegen im Allgemeinen immer richtig

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  1. Spinner liegen im Allgemeinen immer richtig

    Autor: Kasabian 29.06.13 - 07:05

    Das haben mittlerweile etliche Aussagen belegt. Sie sind ihrer Zeit weit voraus und nur konservative "Neuländer" versuchen jene als Spinner zu verkaufen/darzsutellen. Diese Neuländer sind nicht in der Lage einmal in den Spiegel zu schauen oder stecken selbst bis zum Halse bereits in ihrer eigene Scheiße fest.

    Wie der Fall mit dem "eigentlichen Verräter des FBI", dem Isländer Sigurdur Ingi Thordarson, aufzeigt, ist Assange seine Flucht mehr als berechtigt gewesen. Etweder hat das FBI die **** bestochen oder die Staatsanwältin gekauft und damit diese sich damit selbst zur Hure gemacht.

    Aber auch wir haben hier ein Problem und Klärungsbedarf:
    Den BND und das AA (Auswärtige Amt), dessen Geschichte schon aufzeigte was für Menschen dort sitzen , wie diese ticken und funktionieren. Damals waren es Ex-GSTAPO/SS-Offiziere - kann man nachrecherchieren - welche dort ihren Einsatz hatten, heute müssten es Ex-STASI-Agenten sein und vieles spricht sicherlich auch dafür wenn allein schon bei der Polizei mehr als 2000 vermutet werden.

    Jede Wette dass wenn wir diese an die Taliban's ausliefern, wir auch keinen Überwachungsstaat mehr brauchen und diese Kosten dafür uns auch ersparen können. Immerhin waren diese maßgeblich für die Fehlinformationen mitverantwortlich , was aber nur zeigt dass diese blöden "Terroristen" vielleicht doch besser informiert sind als die meistne Bürger hier zu Lande.

    Das sollte aber nur sarkastisch gemeint sein mit der Auslieferung. Aufräumen sollten wir diesen Scheißladen aber wirklich einmal und so dass jeder Staatsbürger dies auch mitbekommt.

    Wirklich zivilisierte Länder sollten grundsätzlich keine Geschäfte mit Ländern machen in denen die Todesstrafe noch vollstreckt wird.
    Allein die Forderung nach Rache zeigt was für primitive Menschen das dort sind.
    Auch wenn man bei manchen Tätern selbst in Versuchung kommt kann man einen möglichen Irrtum nie wieder rückgängig.

    Und vielleicht sollten wir das tun was die USA den Afganen versprochen aber niemals eingehalten haben, nämlich diese wirklich intensiv bei der Sprengstoffbeseitigung helfen, damit ihre Kinder endlich wieder befreit draußen spielen können.

    Jedenfalls ist dass was unsere Politiker hier abliefern ebenso unter aller Sau. Von solchen Menschen erwarte ich Weitsicht und keinen plumpen und stumpfen US-Amerkanismus. Damit sollte Schluss sein und wir sollten den Speiß einmal umdrehen. Wir Deutschen werden sicherlich alleine sein und können uns auf unsere EU-Partner sicherlich verlassen. Nur die Briten müsste man wohl ausschließen.

    Freunde spioniert man nicht aus.
    Das macht man nur mit Feinden und selbst da ist es besser nicht immer gleichzuziehen um sich dann auf deren Level hinabzulassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.13 14:27 durch ap (Golem.de).

  2. Re: Spinner liegen im Allgemeinen immer richtig

    Autor: theonlyone 29.06.13 - 08:24

    Viele viele "Spinner" sind durchaus nicht mal auf der falschen Spur.

    Es ist immerhin echt einfach etwas als "Spinnerei" hinzustellen, von beiden Seiten (also dem Spinner und den Leuten die auch Wahrheiten lieber als "Spinnerei" abtun).


    Naja die "Todesstrafe" Sache ist durchaus fragwürdig, so wirklich extrem oft kommt sie ja auch garnicht zum tragen (Amerika z.b.) , aber es sitzen doch wirklich viele im Knast und warten schlichtweg auf die Vollstreckung.


    Sinnvoll ist die Todesstrafe mal garnicht, aber es gibt doch ein paar äußerst krasse Extreme (man denke an wirklich kranke Massenmörder, die in den Knast zu stecken ist eine Sache, sie zu Therapieren ohne Aussicht auf Freiheit ist gerade dann ein echtes Problem wenn diese Leute "irgendwie" raus kommen, aber genau hier wirds einfach kompliziert, den was ist einem den hier wichtiger, der Schutz des Täters, oder der "potenzielle" Schutz der "möglichen" Opfer eines solchen Täters).

    Das ist ja bei Sexualstraftätern in deutschland nicht anders. Einmal angeklagt ist man für sein Leben gebrandmarkt ; keiner will einen im Job haben, so ziemlich keine Frau will so einen mann haben, Kinder will man solchen Menschen "eigentlich" auch nicht zumuten (man stelle sich vor der eigene Vater ist ein Vergewaltiger).

    So ein brandmarken ist ebenso fragwürdig, aber schlichtweg ein Sozialer Makel den wir so schnell nicht wegbekommen (den irgendwo auch berechtigt, wenn diese Menschen "rückfällig" werden, dann wirft man sich immer vor nicht gehandelt zu haben).

    Bei Kinderschändern ist das natürlich noch ne Ecke krasser (umso jünger, umso schlimmer im allgemeinen).


    Wie genau soll man den mit solchen Menschen umgehen ?

    Die Frage ist wirklich schwer, die Menge der Menschen wird immer sehr krasse Meinungen dazu haben, aber aus Sicht der Gerichte, muss man schlichtweg so neutral wie nur möglich sein ; da ist ein Vergewaltiger und Kinderschänder eben im Prinzip genauso viel Wert wie jeder andere Mensch auch, dem die Freiheit zu nehmen (also einsperren) dient dem Schutz der Allgemeinheit, auch dem Schutz der Person selbst, also das einzig "sinnvolle".

    Eine Todesstrafe ist in solchen Fällen dann zumindest mal durchzureden. Kann man diesen menschen eine zweite Chance geben ? Die meisten würden das nicht tun, die meisten werden in Angst leben mit dem Wissen das ein Kinderschänder "frei" herum läuft, die angst ist schlimm, nicht zu unterschätzen.


    Und genau hier kommt die "Angst" ins Spiel, das nutzt ein Staat dann, man will verhindern das die Leute die ganze Zeit in Angst leben, also muss möglichst viel Sicherheit her.

    Das gleiche mit dem "Terror". Klar, solange wie alle unbeschwert rumlaufen können hat keiner Angst, es gibt demnach gar keinen "Terror".

    Wenn wirklich jede Woche irgendwo die Bomben hochgehen würden, diverse Antrax Stoffe und all das Zeug versprüht werden würden ; das wäre ein Alptraum, das wäre absolut untragbarer Terror.

    Irgendwo muss man den Extremen entgegen wirken und irgendein Übel wird man immer haben, es gibt eben nicht 100% Sicherheit.


    Das Perfide daran, steigern wir jetzt die Überwachung und die Sicherheit zu Gunsten des "Terrors" so stark, das die Überwachung selbst wieder Angst auslöst, dann müsste der Staat reagieren, die Überwachung muss jetzt bekämpft werden ; also zurückrudern, ODER einfach etwas Medienarbeit leisten und die Leute zumindest davon überzeugen das es garkeine Überwachung gibt, damit gibt es auch keine Angst und die Menschen leben wieder "zufrieden".


    Das klingt alles etwas abgedreht, aber es läuft immer darauf hinaus, die Überwachung ist pauschal genau dann gar kein Problem, wenn man davon garnichts weiß.

    Man sagt auch gerne "Unwissenheit ist ein Segen" ; das stimmt auch.


    Wüssten wir nicht durch die Leaks was alles krankes passiert, was die USA für Verbrechen begeht, dann würde die medienarbeit der USA uns ein Bild einflößen als wären es die Helden in strahlender Rüstung, bringen allen Demokratie, Wohlstand, Reichtum für alle, Chancengleichheit und alles ist toll.

    Nein, das gibts alles nicht, schaut man genau hin gibt es überall Ungerechtigkeit, viel viel Armut, Menschen geht es schlecht ; aber das stört uns erst wenn wir es sehen, solange wir das garnicht mitbekommen lebt es sich einfach entspannter.



    Aber was macht man jetzt ?

    Ganz ehrlich, kann ich garnicht beantworten.


    Den es ist irgendwo ein verdrehter Kreislauf aus Angst ; die Menschen müssen immer vor irgendetwas Angst haben, das versuchen sie dann irgendwie in den Griff zu bekommen, bis das was sie machen selbst wieder Angst erzeugt.

    Also Kontrolle siegt über Terror, aber zu viel Kontrolle, erzeugt selbst wiederrum Terror, nur in anderer Form ; so blöd es auch klingt und wie abgedroschen es sein mag, die Balance zu finden ist wirklich schwer ; wieviel überwachung braucht es den genau, das es wirksam den Terror bekämpft, aber nicht selbst wieder als Mittel herhalten kann Angst der Überkontrolle zu erzeugen.


    Bei der Computergrafik gibt es ja auch so einen seltsamen Effekt, das "Uncanny Valley".

    Ich meine es könnte sich genauso damit verhalten.


    Der Grad der Kontrolle geht also so weit, das es irgendwann für die Menschen "unerträglich" wird ; würde man die Überwachung aber so extrem weiterschrauben, das sie eigentlich ohne das die Leute es merken abläuft, oder weil wirklich "alles" überwacht wird (auch die Überwacher, der Überwacher, der Überwacher) ; dann wäre es wohl wieder akzeptabel ; wobei es wohl schlichtweg unmöglich ist, ein solches Niveau der Überwachung und Kontrolle umzusetzen.

    Bei der Computergrafik ja ähnlich. Die Technik hinkte hinterher, also musste man zurückrudern, aber wenn die Technik sich weiterentwickelt wird es "irgendwann" wohl die Möglichkeit geben diese Hürde zu überwinden (lass es so extrem wie eine matrix werden, aber das wird schlichtweg immer komplexer).

  3. Re: Spinner liegen im Allgemeinen immer richtig

    Autor: wmayer 29.06.13 - 08:56

    Erstmal müsste es "echten Terror" geben, damit ich mich davor schützen lassen möchte.
    Nicht nur alle paar Jahrzehnte irgendwas, bei dem es quasi unmöglich ist, dass es ohne Unterstützung durch den Staat im weitesten Sinne (Geheimdienste zähle ich zum Staat) geschehen ist.
    Und die "verhinderten" Anschläge (bei denen dann das komplette Material und oft sogar die Pläne vom Geheimdienst kommen, die Leute vom Geheimdienst auch erst dazu motiviert werden) sind jedes mal so schlecht und dumm "durchgeführt", die würde ein Sechsjähriger besser planen.

    Terror zu verbreiten wäre ein Kinderspiel. Für jeden. Es gibt so viele Punkte die man problemlos "angegreifen" könnte. Die wirklich Angst und Schrecken unter der ganzen Bevölkerung auslösen, oder direkt auch die Wirtschaft übel beeinflussen würden.
    Und das mit einfachsten Mitteln.

    Die Todesstrafe ist übrigens absolut unnötig. Keine Todesstrafe bedeutet auch nicht, dass eine Person automatisch wieder irgendwann auf die "freie Welt losgelassen" wird. Es gibt ja auch noch die Sicherheitsverwahrung.

  4. Re: Gewalt schafft Gegengewalt

    Autor: Kasabian 29.06.13 - 13:49

    Anders verhält es sich auch nicht mit der Überwachung. Murat war nur ein Fall. Lasst es mehrere werden und ich hätte sogar vollstest Verständnis dafür dass diese sich erwehren gegen ein "totalitären Staat".

    So wird extremer Schutz auch immer Gegenmaßnahmen erzeugen.
    Das gleiche gilt auch für Vorurteile. Auch diese können eine Gegenwehr erzeugen.

    Wir müssen wieder feinfühliger werden. Auch einmal selbst in den Spiegel schauen, statt einfach nur irgendein Buch aufzuschlagen.

    100%tige Sicherheit kann und wird es niemals geben. Das zeigen uns schoin die Naturkatastrophen und selbst hier ist der Fehler bei uns selbst zu suchen.

    Den Gedanken einer vollkommenen Sicherheit sollte man offiziell als Krankheit anerkennen. Für mich ist es bereits eine Krankheit, weil die meisten die sich das wünschen ohnehin sehr häufig übertrieben auf alles reagieren. Das fängt bei denen schon im Haushalt und der Reinigung an. Man könnte auch Schreiben dass solche Menschen Zivilisationskranke sind. Also Menschen die eigentlich mit ihrer Umgebung und unserer Welt nicht zurechtkommen. Das merkt man daran dass diese solchen Versprechungen blind glauben schenken.

    Solche Menschen - und ich zähle auch den Friedrich dazu - gehören in Behandlung.
    Meine Mutter sagte einmal solchen Menschen fehlt es an Liebe. Die haben diese niemals erfahren oder sind dort zu kurz gekommen. Und ich sehe das auch so. Die brauchen unsere Hilfe aber gehören auch nicht an wichtige Positionen.

    Das Geld was man durch solche Sachen spart könnte man gezielt dafür einsetzen. Das würde unsere Welt zu einer besseren machen.

  5. Re: Gewalt schafft Gegengewalt

    Autor: Fawlty 29.06.13 - 14:31

    Ich muss dir mit vielem Recht geben. Aber das Spinner immer Recht haben, musst du erstmal beweisen. Auch was ein Spinner ist.
    Jemand der jemand anderen umbringt, weil Satan es ihm befiehlt ist auch ein Spinner. Und damit das stimmt, müsstest du erstmal beweisen, dass es Satan gibt. Wenn du verstehst, was ich meine.

    Aber ich denke mal, du beziehst "Spinner" auf Verschwörungstheoretiker. und ich würde jetzt mal einfach sagen, dass die nicht meistens richtig liegen, sondern mehr, dass wenn man 1000 Sachen behauptet, irgendwann mal was richtiges dabei rauskommen muss.

    Und das eine Technik, die existiert, auch benutzt wird ist wohl keine Spinnerei.

    Und von wegen es gibt viel Ungerechtigkeit: Natürlich gibt es. Die gab es immer und wird es immer geben. Du redest hier von 100%iger (sozialer) Sicherheit. Und wie du selbst gesagt hast, ist das nicht zu schaffen. Das heißt natürlich nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss, was die "Mächtigen" alles machen.

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