1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › NSA-Whistleblower: "Sie…

warum nicht die us bürger?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. warum nicht die us bürger?

    Autor: razer 28.06.13 - 19:01

    warum ist es okay, "ausländer" zu überwachen, und us bürger nicht?
    ich mein.. es scheint so als würden die so da stehen "ja.. es is kacke alle zu überwachen, aber wir könnten einen algorythmus schreiben, der die daten von us bürgern löscht, dann is ja alles gut"

    wwwwie kommen die auf so nen mist?

  2. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: PhilD 28.06.13 - 19:05

    "Das Recht des Volkes auf Sicherheit der Person und der Wohnung, der Urkunden und des Eigentums vor willkürlicher Durchsuchung, Festnahme und Beschlagnahme darf nicht verletzt werden, und Haussuchungs- und Haftbefehle dürfen nur bei Vorliegen eines eidlich oder eidesstattlich erhärteten Rechtsgrundes ausgestellt werden und müssen die zu durchsuchende Örtlichkeit und die in Gewahrsam zu nehmenden Personen oder Gegenstände genau bezeichnen."

  3. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: Geggo 28.06.13 - 20:25

    Die Wortwahl vieler Verfassungen schützt nur die Bürger des eigenen Landes.
    Von unseren Grundrechten mal abgesehen, ist meist immer die Rede von "Bürger" oder wie oben zitiert "Volk".
    Man stelle sich vor es käme zu einer kriegerischen Auseinandersetzung, und die Bürger des gegnerischen Landes wären durch unsere Verfassung geschützt.
    Es wäre genauso schräg wie es sich anhört.

    Hier ist es so, dass die NSA - die ich als Behörde der Regierung bezeichnen würde - damit gegen ihre eigene Verfassung verstößt, wenn sie Amerikaner unangebracht abhört;
    hören sie Ausländer massenhaft ab, kann das zwar im Ernstfall vom betroffenen Land als kriegerischer Akt gesehen werden (eher unwahrscheinlich), aber sie verstoßen gegen keine Gesetze und müssen sich dementsprechend dafür erst mal vor keinem Gericht verantworten.

  4. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: Granini 28.06.13 - 22:33

    Weil die Verfassungen älter sind als das Internet. Die US-Verfassung ist aus dem 18. Jahrhundert, die deutsche aus dem 20. Jahrhundert. Jetzt haben wir das 21.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.13 22:33 durch Granini.

  5. Re: hey... bleib locker... ;)

    Autor: Kasabian 29.06.13 - 07:18

    ziemliches durcheinander bei dir. Kann es auch nachvollziehen aber wer sich einmal mit der Scheiße die uns täglich beschäftigt wird wissen dass Geheimdienste gerne einen Vorwand brauchen und diesen dann auch nutzen um zum Wohle ihres Staates tätig zu werden.

    Mit anderen Worten: die überwachen uns überhaupt nicht so sehr, sondern nutzen den Terrorismus, für den diese maßgeblich mitverantwortlich sind, zur Wirtschaftsspionage. Besser geht es dopch überhaupt nicht... ;)

    Ansonsten sollten doch einmal erklären warum wir mehr überwacht werden als Länder wo sogar Ausbildungscamps der Talibans existieren oder mit Afghanistan auf einer Stufe stehen?!

    Das werden diese nicht können.

    Wenn diese aber sich jetzt auf ein bilaterales Abkommen berufen, was irgendwann einmal hinter verschlossenen Türen beschlossen wurde, so bleibt der Verdacht der Wirtschaftsspionage für mich erhalten und unsere Regierung sollten solche Abkommen untersagen. Diese untergraben ohnehin jede friedlebende Demokratie.

    Genaugenommen würde die US-Amerikaner heute noch mit einem Fernglas zum Mond schauen wenn diese keine Einwanderer hätten ;)

    Wenn ich mir die Reps anschaue dann würde ich diesen Staaten eine 6 geben, müsste ich diese nach schulischen Regeln bewerten...

  6. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: wmayer 29.06.13 - 08:31

    Weil alle Amerikaner lieb sind, aber alles da draußen eine potentielle Gefahr.

  7. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: Baron Münchhausen. 29.06.13 - 10:41

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum ist es okay, "ausländer" zu überwachen, und us bürger nicht?
    > ich mein.. es scheint so als würden die so da stehen "ja.. es is kacke alle
    > zu überwachen, aber wir könnten einen algorythmus schreiben, der die daten
    > von us bürgern löscht, dann is ja alles gut"
    >
    > wwwwie kommen die auf so nen mist?

    US-Bürger können keine Terroristen werden. Sie haben das Glück eine natürliche Immunität zu haben, die der Rest der Welt nicht hat. Neben der Immunität gegen Bösartigkeit, Unmenschliches Verhalten. Ferner leiden Sie an dem Güte-Syndrom...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.13 10:42 durch Baron Münchhausen..

  8. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: Baron Münchhausen. 29.06.13 - 10:42

    golem.de hat einen Bug... Schon wieder. Bearbeiten erzeugt einen neuen Beitrag ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.13 10:43 durch Baron Münchhausen..

  9. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: /mecki78 01.07.13 - 13:03

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum ist es okay, "ausländer" zu überwachen, und us bürger nicht?

    Weil US Bürger einfach mal so ohne begründeten Verdacht zu überwachen, gegen die US Verfassung verstößt. Und US Geheimdienste sind an die US Verfassung gebunden. Die US Verfassung schützt aber nur US Bürger, nicht alle Menschen auf der Welt. Bürger anderer Staaten zu überwachen verstößt nicht gegen die US Verfassung.

    /Mecki

  10. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: razer 01.07.13 - 14:03

    danke für die sinnvollen antworten :)

    (kein sarkasmus)

  11. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: JTR 01.07.13 - 14:45

    Vor allem dürfte es in der USA mehr gefährliche Spinner mit Waffen und Sprengstoff geben als im ganzen Hindukusch.

  12. Re: warum nicht die us bürger?

    Autor: Seasdfgas 01.07.13 - 15:01

    es dürfte auch jedem klar sein, das alles getan wird, um auch das eigene volk irgendwie mit einzubeziehen.
    im nsa fall funktioniert es doch über die angebliche automatik die zu 51% sicher aus- von inländer unterscheiden kann.
    in den nächsten monaten wird dadurch 'zufällig' mal ein oder zwei terrorakte von us bürgern erwischt und dann wird man wieder anfangen zu mosern, das man das volk vielleicht doch einfach so mit einbeziehen sollte. man hätte ja dann gesehen, wohin das sonst führt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. Amprion GmbH, Dortmund
  3. DÖRKENGroup, Herdecke
  4. HRI IT-Services GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. SanDisk Ultra 512GB MicroSDXC Speicherkarte + SD-Adapter für 72,99€, Western Digital 10...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. ITDZ Glasfaserausbau für Berliner Schulen nicht mal beauftragt
  2. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  3. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland

Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
Golem on Edge
Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft
  2. Keine Glasfaser, keine IT-Kompetenz Schulen bemühen sich vergeblich um Geld aus dem Digitalpakt
  3. Kultusministerien Schulen rufen kaum Geld aus Digitalpakt ab

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann