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Ich verstehe das Problem nicht

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  1. Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: tux. 06.01.16 - 15:42

    Wenn jemand mit den Datenschutzbedingungen eines Dienstes nicht einverstanden ist, weil er keine Möglichkeit hat, bestimmte Prozesse abzulehnen, dann meldet er sich doch einfach nicht dort an?

  2. Re: Du verstehst das Problem nicht

    Autor: kabbalah 06.01.16 - 16:17

    Ob einzelne User mit den Datenschutzbedingungen zufrieden sind oder nicht hat keine Auswirkungen darauf ob die Datenschutzbedingungen rechtlich zulässig sind.

  3. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: _Winux_ 06.01.16 - 16:54

    Es geht lt. dem Artikel darum, dass der Nutzer dieser Nutzung explizit zustimmen soll und auch genau erfährt um welche Werbeformen es sich handelt.

    Also wird Google neben den Nutzungsbedingungen ein weiteres Feld anbringen:
    Ich bin damit einverstanden, dass meine Mails für Werbezwecke gescannt und ich passende Werbung per Mail, Telefon oder ... erhalten kann.

    Wenn man da kein Häkchen setzt bekommt man keinen Account. Fertig.


    Wer nicht will, dass der Anbieter die Mails liest soll sie verschlüsseln.

  4. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: TheUnichi 06.01.16 - 17:53

    tux. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand mit den Datenschutzbedingungen eines Dienstes nicht
    > einverstanden ist, weil er keine Möglichkeit hat, bestimmte Prozesse
    > abzulehnen, dann meldet er sich doch einfach nicht dort an?

    Das klingt ja in deiner fernen Welt ganz sinnvoll, aber frag mal deine Freunde und Familie, die Google Mail nutzen, ob es ihnen bewusst ist, dass dies geschieht. Die müssten ja alle brav die Datenschutzrichtlinien durchgelesen haben, oder?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Großteil "Nein" sagen wird und ein kleiner darin sogar einen Grund sehen würde, Gmail nicht mehr zu nutzen.

  5. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: Jakelandiar 06.01.16 - 18:33

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt ja in deiner fernen Welt ganz sinnvoll, aber frag mal deine
    > Freunde und Familie, die Google Mail nutzen, ob es ihnen bewusst ist, dass
    > dies geschieht. Die müssten ja alle brav die Datenschutzrichtlinien
    > durchgelesen haben, oder?

    Bewusst ist es allen die ich Kenne und das nutzen. Und nein dazu muss man nicht die gesamten Datenschutzrichtlinien durchlesen.

    > Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Großteil "Nein" sagen wird und ein
    > kleiner darin sogar einen Grund sehen würde, Gmail nicht mehr zu nutzen.

    Ich wäre mir da absolut nicht sicher so wie du. Denn bisher ist mir kein Mailanbieter gekannt, der die Mails nicht scannt.

    Hier wird sich im Grunde genommen "nur" über die Werbung beschwert. Was absolut lächerlich und dämlich ist.

    Scannen tun alle Anbieter, sei es für den Spam Filter, Virenscanner oder sonst irgend etwas.

    Wenn es wirklich noch Leute gibt die das nicht wissen, sind das auch solche Leute die im Monat vielleicht mal eine Mail versenden/bekommen, wenn überhaupt.

  6. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: raskani 06.01.16 - 20:00

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das klingt ja in deiner fernen Welt ganz sinnvoll, aber frag mal deine
    > > Freunde und Familie, die Google Mail nutzen, ob es ihnen bewusst ist,
    > dass
    > > dies geschieht. Die müssten ja alle brav die Datenschutzrichtlinien
    > > durchgelesen haben, oder?
    >
    > Bewusst ist es allen die ich Kenne und das nutzen. Und nein dazu muss man
    > nicht die gesamten Datenschutzrichtlinien durchlesen.

    deswegen haben es die "kostenlos"-anbieter leider auch so leicht, weil sich eigentlich die winigsten nutzer wirklich die agb's und datenschutzbestimmungen durchlesen. hauptsache es kostet nichts; blos nicht drüber nachdenken.

    > > Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Großteil "Nein" sagen wird und ein
    > > kleiner darin sogar einen Grund sehen würde, Gmail nicht mehr zu nutzen.
    >
    > Ich wäre mir da absolut nicht sicher so wie du. Denn bisher ist mir kein
    > Mailanbieter gekannt, der die Mails nicht scannt.

    dann hast du aber ein sehr eingeschränktes wissen. anbieter, die dir die sicherheit geben, das deine daten auch wirklich in sicherheit sind, kosten zumeist immer geld. alle anderen müssen sich halt ihr geld mit den informationen verdienen, die sie ihren benutzern "entlocken" können.

    > Hier wird sich im Grunde genommen "nur" über die Werbung beschwert. Was
    > absolut lächerlich und dämlich ist.

    eher weniger! denn es geht darum, das nicht erklärt oder aufgeklärt wird, wie die mails zu welchen zwecken ausgewertet werden. das die mails ausgewertet werden, steht ja in den agb's.

    > Scannen tun alle Anbieter, sei es für den Spam Filter, Virenscanner oder
    > sonst irgend etwas.

    bei "auf viren scannen" wird sich bestimmt keine aufregen und spamlisten sind eine andere gruppe: da wird nur der absendepfad ausgewertet und nicht der inhalt der mail (hofft man zumindest).

    >
    > Wenn es wirklich noch Leute gibt die das nicht wissen, sind das auch solche
    > Leute die im Monat vielleicht mal eine Mail versenden/bekommen, wenn
    > überhaupt.

    da kam letztens eine reportage über eine lehrerin, welche von dem gehabe von google überrascht gewesen ist. sie hatte mit ihrer schulklasse regen kontakt, auch per mail. und stellenweise ist dies keine ausnahme; sondern eher die regel, schon einmal aus dem grund, weil sich viele erst garnicht die mühe machen und die regelwerke abarbeitet. zumeist wird die in kauf genommen, mit der premisse: da sind so viele, da muss ich auch hin. ist ja wenigstens kostenlos.
    in diesem zusammenhang führ ich immer wieder gern whatsapp an. "weil alle dort sind, muss ich auch hin." das es der unsicherste nachrichtendienst ist, wissen die wenigsten. und dafür darf man auch noch bezahlen (gut seit dem facebook dies übernommen hat, ist die zahltafel wohl nur noch schmückendes beiwerk). am prinzip (sicherheit) hat sich aber nichts geändert.

    bb



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.16 20:04 durch raskani.

  7. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: Tante Gretchen 06.01.16 - 23:50

    tux. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand mit den Datenschutzbedingungen eines Dienstes nicht
    > einverstanden ist, weil er keine Möglichkeit hat, bestimmte Prozesse
    > abzulehnen, dann meldet er sich doch einfach nicht dort an?


    Genau DAS ist die Lösung für alles! Wenn ein Detail nicht stimmt, schmeiss ich es komplett hin und wechsle zu nem anderen Anbieter. Du bist so schlau!

  8. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: Cok3.Zer0 07.01.16 - 01:33

    Immer dieses archaische Menschenbild, dass der Nutzer oder auch Nichtnutzer selbst und alleinig schuld ist.
    Wenn heutzutage im Bekanntenkreis "Telefonieren" gleichgesetzt wird mit "WhatsApp benutzen", gibt es doch einen gewissen Druck, es auch zu benutzen.
    Dasselbe gilt für soziale Netzwerke.
    Bei Mailaustausch und Surfen (z.B. Facebook Cookie) ist man oftmals nicht der einwilligende Kunde, wird aber trotzdem getrackt.
    Am erbärmlichsten finde ich die Idee, Datenschutzhinweise ins Impressum zu schreiben, anstatt per Default die bestmögliche Einstellung zu bieten, z.B. dass Fremdanbieter-Videos erst beim Abspielklick oder Kommentarplugins erst bei Klick auf das Feld eingebettet/geladen werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.16 01:34 durch Cok3.Zer0.

  9. Re: Ich verstehe das Problem nicht

    Autor: raskani 08.01.16 - 19:23

    tux. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand mit den Datenschutzbedingungen eines Dienstes nicht
    > einverstanden ist, weil er keine Möglichkeit hat, bestimmte Prozesse
    > abzulehnen, dann meldet er sich doch einfach nicht dort an?

    wenn jemand aber nicht bei google ist, eben weil er den datenschutz und nutzungsbedingungen nicht zustimmen möchte, kann es nicht sein, das seine mails, die er zb von de-mail an einen googlenutzer sendet auch ausgewertet werden. hier greift google definitiv ungefragt in die privatsphäre des "nichtgooglenutzers" ein.
    aber der gmail ist ja für den "nichtgooglenutzer" kostenlos; oder?

    bb

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