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FTTC

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  1. FTTC

    Autor: up.whatever 01.03.19 - 14:17

    Können wir bitte aufhören, diese missverständlichen Begriffe zu verwenden und es einfach bei VDSL belassen?
    Bei ADSL hat doch auch keiner von FTTV (Fibre to the Vermittlungsstelle) gesprochen und DOCSIS bezeichnet kein vernünftiger Mensch als FTTN (Fibre to the Node). Warum wird dieses Marketinggeschwurbel dann bei VDSL von der Presse aufgegriffen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.19 14:18 durch up.whatever.

  2. Die Telekom...

    Autor: c322650 01.03.19 - 14:42

    Die Telekom hätte gerne, dass man VDSL mit Vectoring als Glasfaser anerkennt.
    Der nächste Gag der Telekom wird übrigens WTTH :D

    kein Scherz:
    https://www.youtube.com/watch?v=CBQIYy2V2CQ

    Der magentafarbene Konzern wehrt sich mich Händen und Füßen gegen einen FTTH/FTTB Ausbau, will aber schön überall Förderung einstreichen. Selbst da, wo die Telekom FTTB Ausbau betreibt, setzt sie auf die Krücke GPON statt Point-to-Point.

  3. Re: Die Telekom...

    Autor: Gormenghast 01.03.19 - 16:21

    c322650 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der magentafarbene Konzern wehrt sich mich Händen und Füßen gegen einen
    > FTTH/FTTB Ausbau, will aber schön überall Förderung einstreichen. Selbst
    > da, wo die Telekom FTTB Ausbau betreibt, setzt sie auf die Krücke GPON
    > statt Point-to-Point.


    Die Tölekom hat doch von Beginn an postuliert, dass sie primär alle Haushalte mit derzeit ausreichendem Internet (aka VDSL) versorgen und erst im Anschluss (geplant Anfang 2019, tatsächlich Ende 2019 IIRC) mit dem flächendeckenden FTTH-/FTTB-Ausbau beginnen will.

    Mir ist derzeit kein real existierender Anwendungsfall bekannt, den ich mit 400/20 (Koax) besser als mit 100/40 (Twin) bedienen kann. Auch ist mir unbekannt, warum nicht andere Anbieter flächendeckend die Lücken füllen und ausbauen. Nirgends steht geschrieben, dass die Telekom ein Monopol auf den Glasfaserausbau hat. Durch den Tausch der Linecards können mittlerweile sogar etwa 40% der bundesdeutschen Haushalte 250/40 buchen, der Rest sollte 40 Jahre nach der Privatisierung längst durch die Marktbegleiter erschlossen sein. Von daher sehe ich eher die "Netzparasiten" (und hier an vorderster Front 1&1) in der Schusslinie.

    Oder siehst Du das anders?
    Wenn ja, dann belege Deine Gründe bitte.

  4. Re: FTTC

    Autor: Mett 01.03.19 - 20:02

    Was genau ist an FTTC denn missverständlich?

  5. Re: Die Telekom...

    Autor: Faksimile 01.03.19 - 20:22

    Gormenghast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > c322650 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der magentafarbene Konzern wehrt sich mich Händen und Füßen gegen einen
    > > FTTH/FTTB Ausbau, will aber schön überall Förderung einstreichen. Selbst
    > > da, wo die Telekom FTTB Ausbau betreibt, setzt sie auf die Krücke GPON
    > > statt Point-to-Point.
    >
    > Die Tölekom hat doch von Beginn an postuliert, dass sie primär alle
    > Haushalte mit derzeit ausreichendem Internet (aka VDSL) versorgen und erst
    > im Anschluss (geplant Anfang 2019, tatsächlich Ende 2019 IIRC) mit dem
    > flächendeckenden FTTH-/FTTB-Ausbau beginnen will.
    >
    Das konnte sie auch schon im Jahr 2011. Getan hat sie es nicht.
    Ein ehemaliges Staatsunternehmen, das bis zur Privatisierung das Monopol auf die (fast => wenige Ausnahmen wie Bundesbahn oder BW) gesamte Grundstücksgrenzen überschreitende Kommunikation, einschließlich drahtlos, hatte und daher auch die entsprechende Infrastruktur mit Backbone besaß, war nicht im Stande einen geplanten Technologiewechsel langfristig und ohne diesen Zwischenschritt VDSL/Vectoring zu planen und umzusetzen.
    Wenn man dann noch bedenkt, daß sie ja sowieso POTS/ISDN abschalten und auf VoIP umstellen wollten, also eine Technik einsetzen, die im LAN, MAN und WAN etabliert ist (IP), erscheint es um so unverständlicher nicht gleich auch die Netztechnik wirklich auf die derzeit bekannteste leistungsfähigste Technik (Glasfaser) umzustellen

    > Mir ist derzeit kein real existierender Anwendungsfall bekannt, den ich mit
    > 400/20 (Koax) besser als mit 100/40 (Twin) bedienen kann. Auch ist mir
    > unbekannt, warum nicht andere Anbieter flächendeckend die Lücken füllen und
    > ausbauen. Nirgends steht geschrieben, dass die Telekom ein Monopol auf den
    > Glasfaserausbau hat. Durch den Tausch der Linecards können mittlerweile
    > sogar etwa 40% der bundesdeutschen Haushalte 250/40 buchen, der Rest sollte
    > 40 Jahre nach der Privatisierung längst durch die Marktbegleiter
    > erschlossen sein. Von daher sehe ich eher die "Netzparasiten" (und hier an
    > vorderster Front 1&1) in der Schusslinie.
    >
    Die von Dir so betitelten Netzparasiten sind von der Adminitration erst einmal so gewollt.

    Wie soll ein neu gegründetes Unternehmen ad hoc ein, mit dem der Post/Telekom vergleichbares, Netz auch noch mit Gewinn aufbauen? Insbesondere dann, wenn der ehemalige Monopolist natürlich versucht sein Monopol aufrecht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
    Dies könnten, nur aus der Finanzlage betrachtet, höchstens Unternehmen, die eine noch wesentliche höhere, finanzielle Leistungsfähigkeit wie die Telekom hätten. Sehe ich in DE mit einem derartigen Engagement kaum.

    > Oder siehst Du das anders?
    > Wenn ja, dann belege Deine Gründe bitte.

  6. Re: Die Telekom...

    Autor: Bonarewitz 02.03.19 - 09:26

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das konnte sie auch schon im Jahr 2011. Getan hat sie es nicht.
    Die Telekom hat es 2012 versucht.
    Wollte nur keiner.

    Wenn nur 10% (Zahl von mir als Beispiel erfunden; Inhalt bleibt aber mit der mir unbekannten korrekten Zahl identisch) der Hausbesitzer dem Ausbau zustimmen hast Du gleich 2 Probleme:
    1. Du muss für jeden neu abzuschließendes Haus wieder hinfahren, Tiefbau, etc. Die Anschlussgebühr zahlt niemend -> Stillstand
    2. Alle nicht ausgebauten Haushalte Krampfen weiter mit ADSL und dessen Rückfalloptionen rum.

    Es würde also eh FTTC zusätzlich gebaut werden müssen.

    Da macht es Sinn, direkt das Glasfaserkabel in die Orte zu bringen und dann bedarfsgerecht zu FTTH auszubauen.

    Die, die es wirklich brauchen, werden grad massiv in der Vorvermarktung angegangen - Gewerbegebiete.

    Danach kommen dann irgendwann die Privathaushalte

  7. Re: Die Telekom...

    Autor: pigzagzonie 02.03.19 - 16:34

    Ich wette mit dir, dass wir in großen Städten, bspw. hier in Berlin (und ich meine nicht die reichen Randbereiche), überwiegend mit Fixed Wireless abgespeist werden, inkl. der damit verbunden Latenzen.

  8. Re: Die Telekom...

    Autor: spezi 02.03.19 - 17:02

    otraupe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wette mit dir, dass wir in großen Städten, bspw. hier in Berlin (und
    > ich meine nicht die reichen Randbereiche), überwiegend mit Fixed Wireless
    > abgespeist werden, inkl. der damit verbunden Latenzen.

    Für Berlin (und einige andere Städte) hatte die Telekom ja bereits United Internet (1&1) einen FTTH-Ausbau in Kooperation vorgeschlagen. Und auf der IFA letztes Jahr das Angebot erneuert, dass man Interesse hätte mit einem Partner in Berlin auszubauen. Auch wenn sich kein Partner finden sollte: Berlin und viele andere Städte werden ihren FTTH-Ausbau bekommen, vermutlich gemischt mit FTTB+g.Fast (je nach Eigentümerwunsch). Die zwei Millionen HH, die ab 2021 jährlich dazukommen sollen werden kein reiner ländlicher Ausbau.

  9. Re: Die Telekom...

    Autor: pigzagzonie 02.03.19 - 17:34

    Ich glaub's wenn es wirklich passiert.

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