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ÖR vs. private
Autor: Quantium40 20.07.17 - 23:13
Das ist schon irgendwie merkwürdig.
Die ÖR müssen für die Einspeisung zahlen, während die privaten die Kabelnetzbetreiber zahlen lassen:
https://www.vg-media.de/de/kabelnetzbetreiber/fragen-und-antworten.html -
Re: ÖR vs. private
Autor: Pjörn 21.07.17 - 04:44
Quantium40 schrieb:
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> Das ist schon irgendwie merkwürdig.
Aber bei VG Media und GEMA ist nahezu alles merkwürdig.
Ave Arvato! -
Re: ÖR vs. private
Autor: nicoledos 21.07.17 - 09:50
Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
Das eine ist, dass ein Netzbetreiber sogar verpflichtet ist einen gewissen Pool an privaten und ör Sendern in sein Netz zu lassen. Der Betreiber hat Kosten und diese müssen gedeckt werden. Die privaten können verschlüsselt eingespeist werden, und so über Gebühren des Netzbetreibers finanziert werden. Die ÖR dagegen wollen unverschlüsselt eingespeist werden. So können prinzipiell aber auch Nichtkunden die ÖR sehen. Diese Kosten sollen die ÖR nun direkt tragen. Gleichzeitig dürfte es aus Sicht der Zuschauer keine "Schwarzseher" geben, die Netzbetreiber dürften Nichtzahlern die Dose nicht grundsätzlich abdrehen.
Der zweite Punkt sind Verwertungsrechte. Hier muss der Netzbetreiber für die Durchleitung an die VG abhängig von der Kundenzahl Gebühren zahlen. Diese Gebühren gehen sowohl an die privaten, als auch an die ör. Da die privaten "nur" von zahlenden Kunden gesehen werden können, müssen an die VG auch nur für die Kunden die Gebühren gezahlt werden. Weil ÖR unverschlüsselt aber von allen, auch Nichtkunden gesehen werden können (wenn die Dose nicht gesperrt würde), so müsste prinzipiell für jede Dose die Gebühr für ÖR an die VG gezahlt werden. -
Re: ÖR vs. private
Autor: Anonymer Nutzer 21.07.17 - 12:58
Ist stimme zu, nur, beim ÖR gibt es quasi keine Nicht-Kunden. Kunde ist jeder - ob er/sie will oder nicht.



