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Maschinen Assistieren

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  1. Maschinen Assistieren

    Autor: PerilOS 25.07.18 - 13:10

    Linux ist halt von der Usability absolut nicht nutzbar in einem Client Umfeld.
    Nachvollziehbar ist das Vorgehen. Die Maintenance die man für so eine Client-Linuxumgebung fahren muss, ist vom Kosten/Nutzen Aufwand her nicht ideal.
    Und Microsoft bietet vor allem eins: Support. Wenn man ein Problem hat, dann gibt man das denen und nach ner Woche ist das Problem spätestens gelöst mit nem Hotfix oder Whatever.

    Oftmals haben die Linux "Experten" ja den Anspruch, dass sich der user dem System anpasst. Ein Clientsystem hat sich aber dem User anzupassen. Und nicht umgedreht.

    ¤: Ich rede vom Client Umfeld. Ich will damit Linux als OS nicht in anderen Bereichen abwerten.
    Just in Case.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.18 13:11 durch PerilOS.

  2. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: RalRam 25.07.18 - 13:14

    Das Problem ist in einer Woche gelöst?

    Du musst andere Support-Verträge kennen als ich.

  3. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: PerilOS 25.07.18 - 13:18

    Das ist so meine Erfahrung mit Kleinigkeiten bei Microsoft. So ein Businessticket ist in der Regel schnell bearbeitet. Und wenn es nach ner Woche keine Lösung gibt, gibt es wenigstens ne Roadmap und Zwischenstände. Informationen zu deinem Anliegen bekommst du genug.

  4. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Schnarchnase 25.07.18 - 13:21

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist halt von der Usability absolut nicht nutzbar in einem Client
    > Umfeld.

    Wenn du mich fragst schlägt es sogar macOS, Windows also erst recht. Mit Sicherheit ist es aber nicht absolut unbenutzbar, sonst wäre wohl im Jahr 2006 kein Umstieg darauf erfolgt.

    > Die Maintenance die man für so eine Client-Linuxumgebung fahren muss, ist
    > vom Kosten/Nutzen Aufwand her nicht ideal.

    Wieso sollte der Aufwand höher sein als bei anderen Systemen?

    > Und Microsoft bietet vor allem eins: Support.

    Den bekommst du für Linux auch, vor allem von Redhat und Suse, aber auch von lokalen Dienstleistern.

    > Oftmals haben die Linux "Experten" ja den Anspruch, dass sich der user dem
    > System anpasst. Ein Clientsystem hat sich aber dem User anzupassen. Und
    > nicht umgedreht.

    Interessanter Punkt, vor allem vor dem Hintergrund, dass sich Linux extrem stark und Windows fast gar nicht anpassen lässt. Falls du damit meinst, dass Linux kein Windows ist und auch nicht so angepasst werden kann, dass es sich wie eins verhält, dann hast du recht. Das ist aber kaum eine Anpassung an Nutzerprozesse.

  5. Linux geht ja ja mal gaaar nicht

    Autor: wizzla 25.07.18 - 13:22

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist halt von der Usability absolut nicht nutzbar in einem Client Umfeld.
    Ja nee is klar.

    Die Begründung für den Rückschritt steht doch sogar im Text. Man will halt nur mit dem Platzhirsch, weil alle anderen machen das ja auch...

    Golem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Bereits im Koalitionsvertrag (PDF) der aktuellen niedersächsischen Landesregierung aus SPD und CDU heißt es: "Wir werden den in Niedersachsen bislang Linux basierten Verfahrensbetrieb aufgeben, mit dem Ziel, auf diesem Weg die länderübergreifende Zusammenarbeit zu erleichtern und den Aufwand in Programmierung und Verfahrensbetreuung zu reduzieren".

  6. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Anonymer Nutzer 25.07.18 - 13:27

    RalRam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist in einer Woche gelöst?
    >
    > Du musst andere Support-Verträge kennen als ich.
    Eine Firma mit 100.000 Arbeitsplätzen bekommt natürlich ganz andere Verträge als eine kleine Firma mit ner Handvoll Arbeitsplätzen.

    Wir haben beispielsweise eigene Microsoftmitarbeiter, die bei uns in der Firma sitzen und bei Problemen sofort gucken gehen und direkt Lösungen programmieren können bzw. direkt mit den Entwicklern in den USA sprechen und individuelle Hotfixes entwickeln.

  7. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: DeathMD 25.07.18 - 13:31

    Heißt das Unternehmen zufällig Microsoft Deutschland GmbH?

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  8. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Schnarchnase 25.07.18 - 13:38

    Wahnsinn das so was möglich ist, bei einem Laden der die Passwörter für Office365 auf 16 Zeichen begrenzt. Da gibt es seit Ewigkeiten Beschwerden drüber und das wird einfach nicht angepasst.

  9. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Anonymer Nutzer 25.07.18 - 13:46

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heißt das Unternehmen zufällig Microsoft Deutschland GmbH?
    Du meinst die Firma wo ich arbeite auf die ich mich beziehe? Nein!

    Falls du fragst, mit wem bzw. welcher Microsoftniederlassung wir den Supportvertrag haben, keine Ahnung.

  10. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: bionade24 25.07.18 - 14:00

    Die Usability von Linux ist nicht schlechter. Wenn ich SUSE nehme habe ich mit KDE definitiv bessere Usability und besseren Support als bei MS. Das fängt schon mit einer Angst an, die in der Schule geschürt worden ist. Dort kriegen alle ein Office365 vor die Nase geklatscht und ohne nen Powerpoint mit klickbaren Symbolen geht nix mehr. Meine Schwester hat zwar die ersten Computererfahrungen (bis 10) mit Windows gemacht, aber weil sie halt zu einer Zeit wo man noch etwas lernen mit Linux/MacOS angefangen hat, nutzt sie heute eigentlich nur noch Linux und iOS. Schlußendlich ist sie aus eigenem Willen von Ubuntu auf Debian umgestiegen. Das ist alles reine Erziehungsmaßnahme und MS hat mit den verbilligten Angeboten für Schulen kapiert, wie man Leute abhängig macht.

    Nun zu Windows und Usability:
    Meine Mutter arbeitet bei Continental, die Firma hat Weltweit deutlich mehr Mitarbeiter als Niedersachsen Beamte. Und die alle dürfen sich jetzt mit 7-Zip und Chrome (den sie aber nur für bestimmte Webseiten benutzen dürfen), weil MS kein gescheites Dekomprimierungstool mitbringt und Conti zwar mächtig Viel in ein Firmenabo Office365 + OneDrive investiert, aber die Lücke dass Edge Probleme mit deren Webtools, interessiert den MS Support offensichtlich nicht. Aber klar, die Firma ist so dumm und bucht dann auch noch so eine Office365 Scheiße.

  11. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: PerilOS 25.07.18 - 14:12

    Seit Vista Rechtsklick -> Entpacken.
    7-Zip ist unnötig. Boardmittel sind vorhanden.

  12. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Anonymer Nutzer 25.07.18 - 14:19

    bionade24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil MS kein gescheites Dekomprimierungstool mitbringt

    Microsoft bringt irgendetwas mit: "Mimimi Missbrauch der Marktmacht"
    Microsoft bringt etwas nicht mit bzw. nur etwas rudimenteres: "Mimimi Windows ist scheiße"

    In Firmenumgebungen ist es üblich, das Windows an die Ansprüche anzupassen. Edge ist doof? Wird der einfach deaktiviert und Firefox ist der Standardbrowser. Zip reicht nicht? WinRAR (sorry, bin selbst vor lachen vom Stuhl gefallen, 7zip natürlich) drauf.

  13. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Anonymer Nutzer 25.07.18 - 14:22

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Vista Rechtsklick -> Entpacken.
    > 7-Zip ist unnötig. Boardmittel sind vorhanden.
    Nicht für 7z, tar, gzip, rar usw.

    Nun kann man natürlich all seinen Vertragspartnern sagen, man nimmt nur zip an aber wenn da dann wer nicht mitmacht oder man etwas von wo runterläde muss man halt überlegen ob man den Vertrag kündigt oder doch einfach 7zip o.ä. draufhaut.

  14. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: surfacing 25.07.18 - 14:24

    bionade24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Aber klar, die Firma ist so dumm und bucht
    > dann auch noch so eine Office365 Scheiße.

    Ich durfte schon in einer Firma OpenOffice und ein paar anderen Opensource Programme supporten, weil die Firma ein paar Euros an Lizenzen sparen wollte. Der Helpdeskaufwand ist ungefähr 10x höher gewesen, weil die User nicht mit OpenOffice klarkamen. Der Anfang vom Ende von Open Office ging los, als die Abteilungsleiter für sich MS Office wollten, weil sie damit schneller ( weniger Arbeitszeit ) für die Statistiken benötigen als mit Open Office.

    Du kannst ja lang erzählen, wie viel besser Linux ist. Letztendlich scheitert es aber meistens an den User, welcher mit ihrem Werkzeug nicht zurecht kommen. Manchmal liegt es an den Bediener und manchmal ist das Werkzeug für die Arbeit einfach nicht das Richtige.

  15. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: DeathMD 25.07.18 - 14:32

    Ich hätte absolut nichts gegen eine MS Office Version für Linux einzuwenden, so weit scheint die Liebe für Linux bei MS aber dann doch noch nicht zu gehen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  16. Re: Linux geht ja ja mal gaaar nicht

    Autor: gadthrawn 25.07.18 - 14:44

    wizzla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PerilOS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Linux ist halt von der Usability absolut nicht nutzbar in einem Client
    > Umfeld.
    > Ja nee is klar.
    >
    > Die Begründung für den Rückschritt steht doch sogar im Text. Man will halt
    > nur mit dem Platzhirsch, weil alle anderen machen das ja auch...
    >
    > Golem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Bereits im Koalitionsvertrag (PDF) der aktuellen niedersächsischen
    > Landesregierung aus SPD und CDU heißt es: "Wir werden den in Niedersachsen
    > bislang Linux basierten Verfahrensbetrieb aufgeben, mit dem Ziel, auf
    > diesem Weg die länderübergreifende Zusammenarbeit zu erleichtern und den
    > Aufwand in Programmierung und Verfahrensbetreuung zu reduzieren".

    Man sollte auch dazu sagen, dass die Polizei in Niedersachsen auch schon von Linux zu Windows zurückging. Und der 2012er SuSE Desktop der Finanzämter ein Supportende 2014 hatte... Man kommt halt mit der Pflege und Anpassungen nicht hinterher. Sah man auch beim Auswärtigen Amt, Limux, ...

  17. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Auspuffanlage 25.07.18 - 15:10

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte absolut nichts gegen eine MS Office Version für Linux
    > einzuwenden, so weit scheint die Liebe für Linux bei MS aber dann doch noch
    > nicht zu gehen.


    Komisch oder? ;)

  18. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Auspuffanlage 25.07.18 - 15:22

    Aber ja ich kann viele hier verstehen und ich kann auch die Administratoren verstehen die das umsetzen.


    Es ist halt schon scheisse wenn du Daten austauschen willst und es einfach nicht geht weil kein passendes Format vorhanden ist :(

    Ich glaub das größte Problem ist Branchenspezifische Software wenn das halt nicht läuft, dann ist das schlecht!

    Was die Usability angeht, dass ist glaub ich Geschmack- und Gewohnheitssache. Ich hab es bei einigen Senioren mitbekommen, dass sie die Ubuntu Oberfläche gut finden (und damit besser zurecht kommen als mit der Windows GUI)

    Es gibt halt viel zu wenig IT Menschen aber vorallem müsste die EU dort mehr machen! (proprietäre Formate sind halt immer scheisse oder seht ihr das anders? Eure Meinung interessiert mich)

  19. Re: Maschinen Assistieren

    Autor: Zazu42 25.07.18 - 15:35

    Auspuffanlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ja ich kann viele hier verstehen und ich kann auch die Administratoren
    > verstehen die das umsetzen.
    >
    > Es ist halt schon scheisse wenn du Daten austauschen willst und es einfach
    > nicht geht weil kein passendes Format vorhanden ist :(
    >
    > Ich glaub das größte Problem ist Branchenspezifische Software wenn das halt
    > nicht läuft, dann ist das schlecht!
    >
    > Was die Usability angeht, dass ist glaub ich Geschmack- und
    > Gewohnheitssache. Ich hab es bei einigen Senioren mitbekommen, dass sie die
    > Ubuntu Oberfläche gut finden (und damit besser zurecht kommen als mit der
    > Windows GUI)
    >
    > Es gibt halt viel zu wenig IT Menschen aber vorallem müsste die EU dort
    > mehr machen! (proprietäre Formate sind halt immer scheisse oder seht ihr
    > das anders? Eure Meinung interessiert mich)

    Das Problem ist meistens wenn die Regierung irgendwas macht kommt auch nur mist raus...
    Also mal ungeachtet dessen ob offen oder proprietär weil Scheiße ist Scheiße egal ob offen oder nicht.

    DE-Mail
    https://media.ccc.de/v/30C3_-_5210_-_de_-_saal_g_-_201312282030_-_bullshit_made_in_germany_-_linus_neumann#t=1

    PC WAHL
    https://www.wahlinfo.de/pcwahl/



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.18 15:42 durch Zazu42.

  20. Re: Linux geht ja ja mal gaaar nicht

    Autor: nicoledos 25.07.18 - 17:26

    Das Supportende ist doch ein vorgeschobenes Argument. Wer unter Windows bei den Updates nicht mit zieht landet dort auch ganz schnell außerhalb des Supports.

    Wer meint das halbe System fast zu einer eigenen Distribution umbauen zu müssen und dann mit der Pflege überfordert ist, dann braucht man sich auch nicht mehr wundern.

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