Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Open Source: Auswärtiges Amt…

Das war absehbar

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das war absehbar

    Autor: Serocool 15.02.11 - 13:07

    Es gab schon mehrere Versuche PCs mit Linux zu verkaufen... alle diese Versuche scheiterten kläglich.

    Auch wenn die PCs billiger waren, wurden die reihenweise wieder umgetauscht weil die Benutzer mit Linux nicht klargekommen sind... und es waren nicht nur Windows Nutzer sondern alle also auch komplette PC noobs (ohne Windowserfahrung) welche die Geräte umtauschten.

    Der einzige Sektor wo sich Linux wirklich durchsetzen konnte und von den Kunden akzeptiert wird ist der embeded Sektor.

    Die größte Schwäche von Linux ist sein absolut technischer Ansatz.. da bringt es auch nix eine Windows like Oberfläche drauf zusetzen! Man muss schon ein Techniknerd sein um mit Linux so arbeiten zu können wie unter Windows (damit mein ich nicht Surfen und einen Brief schreiben sondern die gesamte Systempflege)

    Unter Windows kommt sogar mein Opa mit der Shell klar, Kommandos sind gut dokumentiert und Parameter einfach und logisch

    Unter Linux kommt mein Opa überhaupt nicht klar mit der shell, Kommandos sind Kryptisch und man muss oft lange im Netz nach Beispielen suchen wie denn die Parameter angegeben werden müssen.

    Viele Leute wollen auch lieber einen Datenträger kaufen und von da installieren (und selbst entscheiden wohin). Auch hier schneidet Linux schlecht ab weil es riesige Paketquellen anbietet die Voll gestopft sind mit Software die einem nix sagt. Anfänger stochern da hilflos rum um was zu finden und wissen dann meist nicht mal wo das hin installiert wurde.

    Es wird Zeit das die Linuxer aufwachen und begreifen das 90% der Computernutzer eben keine Nerds sind sondern normale Menschen.

  2. Re: Das war absehbar

    Autor: der_wahre_hannes 15.02.11 - 14:14

    Serocool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anfänger stochern da hilflos rum um was zu finden und wissen dann meist nicht mal wo das hin installiert wurde.

    Das nervt mich zwar an Linux ebenfalls, aber mal ehrlich: Interessiert es den Anwender denn, wohin etwas installiert wird? Unter Windows wird doch auch alles nur in das vom Installer vorgegebene Verzeichnis installiert, der Standard-Anweder interessiert sich doch einen scheiß dafür, wo Programm X nun liegt, hauptsache es läuft.

  3. Re: Das war absehbar

    Autor: taudorinon 15.02.11 - 14:35

    Serocool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die größte Schwäche von Linux ist sein absolut technischer Ansatz.. da
    > bringt es auch nix eine Windows like Oberfläche drauf zusetzen! Man muss
    > schon ein Techniknerd sein um mit Linux so arbeiten zu können wie unter
    > Windows (damit mein ich nicht Surfen und einen Brief schreiben sondern die
    > gesamte Systempflege)

    Gerade das finde ich, dank Paketmanager sehr einfach.

    > Unter Windows kommt sogar mein Opa mit der Shell klar, Kommandos sind gut
    > dokumentiert und Parameter einfach und logisch
    >
    > Unter Linux kommt mein Opa überhaupt nicht klar mit der shell, Kommandos
    > sind Kryptisch und man muss oft lange im Netz nach Beispielen suchen wie
    > denn die Parameter angegeben werden müssen.

    Ich habe bisher alle Kommandos für die Shell bei den Foren meiner Distribution gefunden. Im Netz gibt es auch haufenweise Übersichtsseiten mit den wichtigsten Kommandos. Und in vielen Foren oder Wikis sind die gängigsten Kommandos schon mal gut vorgekaut verfügbar.
    Unter Windows hab ich sie schon ewig nicht mehr genutzt und mich dann an meine Kläglichen DOS-Erfahrungen geklammert.


    > Viele Leute wollen auch lieber einen Datenträger kaufen und von da
    > installieren (und selbst entscheiden wohin). Auch hier schneidet Linux
    > schlecht ab weil es riesige Paketquellen anbietet die Voll gestopft sind
    > mit Software die einem nix sagt. Anfänger stochern da hilflos rum um was zu
    > finden und wissen dann meist nicht mal wo das hin installiert wurde.

    Linux-Distris sind auch käuflich zu erwerben. Und in der Regel wird eine Distribution ohnehin über einen Datenträger installiert. Neben den gewöhnlichen Vorgaben kann man auch detailiert angeben wo das System installiert wird, bzw. welche Partitionen wo innerhalb des Dateisystems eingebunden werden. Dabei werden auch schon vorhandene Installationen berücksichtigt.
    Windows dagegen will sich auf die erste Platte installieren und ignoriert andere Systeme.
    Bezüglich der Software frage ich mich was an den Paketquellen jetzt schlimmer sein soll als an den Windowsprogrammen die man sich sonst aus dem Netz zieht. Und wenn man den Namen der Software nicht weiß hat man auf allen Systemen das selbe Problem. Für Windows bemüht man halt seine Suchmaschine, unter Linux das Paketmanagement.

    Ist die Software dann installiert findet man sie in der Regel dort wo es der Installer vorgesehen hat. Unter Windows ist das in der Regel unter C:\Programme und unter Linux in den entsprechenden Verzeichnissen die für Software gedacht sind, wenn man konsequent den Paketmanager benutzt. Bei allen anderen Installationsmethoden ist die Software an dem Ort den man bei der Installation angegeben hat.
    Einfachen Benutzern ist ohnehin egal wo die Software liegt, solange sie funktioniert.

    >
    > Es wird Zeit das die Linuxer aufwachen und begreifen das 90% der
    > Computernutzer eben keine Nerds sind sondern normale Menschen.

  4. Re: Das war absehbar

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 15.02.11 - 15:24

    taudorinon schrieb:
    ---------------------------------------------------------------
    > Windows dagegen will sich auf die erste Platte installieren
    > und ignoriert andere Systeme.

    Seltsam. Mich hat der Windows-Installer schon immer gefragt, auf welche Partition welcher Festplatte ich das Betriebssystem installieren möchte. ;-)

    Und seit Vista - über das sich sonst nicht viel Gutes sagen lässt - wurden auch bereits installierte Betriebssysteme berücksichtigt und in den Bootloader aufgenommen.

    > Bezüglich der Software frage ich mich was an den Paketquellen jetzt
    > schlimmer sein soll als an den Windowsprogrammen die man sich sonst aus dem
    > Netz zieht. Und wenn man den Namen der Software nicht weiß hat man auf
    > allen Systemen das selbe Problem. Für Windows bemüht man halt seine
    > Suchmaschine, unter Linux das Paketmanagement.

    Das ist eben ein zweischneidiges Schwert. Für den DAU ist ein Paketmanager an sich besser, gerade weil er nicht jeden Unfug installieren kann. Andererseits möchte (auch) ein DAU eben alles installieren können, wozu er gerade Lust hat, und ein OS, welches ihm das nicht erlaubt, möchte er nicht haben.

    Ideal wäre zur Lösung dieses Problems - meines Erachtens - statt der bisherigen Trennung von Rechten ein grundsätzlicher Sandbox-Modus für neu installierte, nicht zertifizierte Software, die erst nach gewisser Zeit ohne auftretende Probleme mit dem Präsenzbestand zusammengeführt wird. Dann hätte jeder Nutzer seine Freiheit und die Sicherheit dazu; die Realisierung wäre im Zeitalter der Virtualisierung an sich kein Problem und erste Ansätze in diese Richtung gibt es bekanntlich auch schon.

    > Einfachen Benutzern ist ohnehin egal wo die Software
    > liegt, solange sie funktioniert.

    Selbst Semi-DAUs haben manchmal das Bedürfnis, bestimmte Software dort und andere lieber anderswo zu installieren. Und sei es nur deshalb, weil die (zu) kleine System-Festplatte bzw. -Partition zu voll wird und man Software auf eine andere Platte auslagern möchte. Die Möglichkeit dafür gibt es sowohl unter Windows als auch unter Linux, aber unter Windows ist es IMHO einfacher, weil für jeden Einzelfall über die Maske des jeweiligen Installers zu realisieren.

    Für erfahrene Nutzer, die gerne Kontrolle über die "Rohdaten" installierter Software haben und diese auch gerne auf Dateiablage-Ebene kategorisieren, ist das um so interessanter. Linux ist sehr gut darin, Dateien generell nach ihrer Funktion zu sortieren, Einzelfälle kann man bei Bedarf konfigurieren - nur wäre das für die freien Programmstrukturen von Windows-Software nicht so leicht zu realisieren, und gerade aus diesen freien Strukturen ergeben sich ja eben viele Möglichkeiten, die zwar tendenziell unsicher, aber eben auch interessant sind.

  5. Re: Das war absehbar

    Autor: taudorinon 15.02.11 - 15:51

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seltsam. Mich hat der Windows-Installer schon immer gefragt, auf welche
    > Partition welcher Festplatte ich das Betriebssystem installieren möchte.
    > ;-)

    Ok, ich muss zugeben das es schon lange her ist seit ich ein Windows installiert haben, und es war XP. Ich erinnere mich nur noch daran, das Win vor Linux auf die Platte musste. Aber man lernt ja gerne dau.

    >
    > Und seit Vista - über das sich sonst nicht viel Gutes sagen lässt - wurden
    > auch bereits installierte Betriebssysteme berücksichtigt und in den
    > Bootloader aufgenommen.

    Das hört sich ja gut an.

    > Das ist eben ein zweischneidiges Schwert. Für den DAU ist ein Paketmanager
    > an sich besser, gerade weil er nicht jeden Unfug installieren kann.
    > Andererseits möchte (auch) ein DAU eben alles installieren können, wozu er
    > gerade Lust hat, und ein OS, welches ihm das nicht erlaubt, möchte er nicht
    > haben.

    Das mag richtig sein, leider führt das dann zur Angewohnheit sich das System mit wilden Installationen zuzumüllen.
    Es gibt z.B. auch Software die auch nicht auf Win läuft, auch wenn das natürlich ein sehr abstraktes Beispiel ist. Aber es liegt weniger daran das das System es nicht erlaubt, sondern das es technisch nicht möglich ist.

    > Ideal wäre zur Lösung dieses Problems - meines Erachtens - statt der
    > bisherigen Trennung von Rechten ein grundsätzlicher Sandbox-Modus für neu
    > installierte, nicht zertifizierte Software, die erst nach gewisser Zeit
    > ohne auftretende Probleme mit dem Präsenzbestand zusammengeführt wird. Dann
    > hätte jeder Nutzer seine Freiheit und die Sicherheit dazu; die Realisierung
    > wäre im Zeitalter der Virtualisierung an sich kein Problem und erste
    > Ansätze in diese Richtung gibt es bekanntlich auch schon.

    Der Ansatz wäre sicherlich nicht verkehrt, ist aber innerhalb eines Paketmanagers sicherlich schwer zu realisieren. Der Vorteil des Paketmanagers ist ja gerade das die Software nur von zertifizierten Quellen statt.

    Aber es gibt ja von einigen Programmen schon fertige Donwloads (z.B. Firefox) die man einfach entpackt, statt über den Paketmanager zu installieren. Wenn diese in eine geschlossenen Umgebung laufen kann man so auch die Zeit bis zum Erscheinen für die Distribution überbrücken.

    > > Einfachen Benutzern ist ohnehin egal wo die Software
    > > liegt, solange sie funktioniert.
    >
    > Selbst Semi-DAUs haben manchmal das Bedürfnis, bestimmte Software dort und
    > andere lieber anderswo zu installieren. Und sei es nur deshalb, weil die
    > (zu) kleine System-Festplatte bzw. -Partition zu voll wird und man Software
    > auf eine andere Platte auslagern möchte. Die Möglichkeit dafür gibt es
    > sowohl unter Windows als auch unter Linux, aber unter Windows ist es IMHO
    > einfacher, weil für jeden Einzelfall über die Maske des jeweiligen
    > Installers zu realisieren.
    >
    > Für erfahrene Nutzer, die gerne Kontrolle über die "Rohdaten" installierter
    > Software haben und diese auch gerne auf Dateiablage-Ebene kategorisieren,
    > ist das um so interessanter. Linux ist sehr gut darin, Dateien generell
    > nach ihrer Funktion zu sortieren, Einzelfälle kann man bei Bedarf
    > konfigurieren - nur wäre das für die freien Programmstrukturen von
    > Windows-Software nicht so leicht zu realisieren, und gerade aus diesen
    > freien Strukturen ergeben sich ja eben viele Möglichkeiten, die zwar
    > tendenziell unsicher, aber eben auch interessant sind.

    Da treffen halt einfach verschieden Systeme aufeinander.
    Wobei Linux durch den Paketmanager da sehr aufgeräumt ist.
    Es gibt aber auch Distributionen die Versuchen sich hier wie Windows zu verhalten.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, Klingenberg
  2. EHRMANN AG, Oberschönegg
  3. EDAG Engineering GmbH, Ingolstadt
  4. DI Deutsche Immobilien Gruppe (DI-Gruppe), Düren

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IMHO: Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
IMHO
Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

Die technischen Werte der beiden elektrischen Porsche Taycan-Versionen sind beeindruckend. Viele werden sie als "Tesla-Killer" bezeichnen. Doch preislich peilt Porsche damit eine extrem kleine Zielgruppe an: Ein gut ausgestatteter Turbo S kostet 214.000 Euro.
Ein IMHO von Dirk Kunde

  1. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming
  2. IMHO Valve, so geht es nicht weiter!
  3. Onlinehandel Tesla schlägt Kaufinteressenten die Ladentür vor der Nase zu

MX Series im Hands on: Logitechs edle Eingabegeräte
MX Series im Hands on
Logitechs edle Eingabegeräte

Beleuchtet, tolles Tippgefühl und kabellos, dazu eine Maus mit magnetischem Schweizer Präzisionsrad: Logitech hat neue Eingabegeräte für seine Premium-Reihe veröffentlicht - beide unterstützen USB Typ C. Golem.de konnte MX Keys und MX Master 3 unter Windows und MacOS bereits ausprobieren.
Ein Hands on von Peter Steinlechner

  1. Unifying Sicherheitsupdate für Logitech-Tastaturen umgangen
  2. Gaming Logitech bringt mechanische Tastaturen mit flachen Schaltern
  3. Logitacker Kabellose Logitech-Tastaturen leicht zu hacken

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

  1. Elektromobilität: Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
    Elektromobilität
    Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen

    Verkehrsminister Scheuer will günstige Elektroautos stärker fördern, Vizekanzler Olaf Scholz fordert "so was wie ein Eine-Million-Ladesäulen-Programm". Doch die Stromversorger warnen vor einer "überdimensionierten Ladeinfrastruktur".

  2. Saudi-Arabien: Drohnenangriffe legen halbe Erdölproduktion lahm
    Saudi-Arabien
    Drohnenangriffe legen halbe Erdölproduktion lahm

    Drohnen aus dem Jemen sollen die wichtigste Erdölraffinerie Saudi-Arabiens in Brand gesetzt haben. Die USA beschuldigen den Iran, die Huthi-Rebellen mit der Waffentechnik ausgerüstet zu haben.

  3. Biografie erscheint: Union lehnt Asyl für Snowden weiter ab
    Biografie erscheint
    Union lehnt Asyl für Snowden weiter ab

    US-Whistleblower Edward Snowden hätte weiterhin nichts dagegen, Russland in Richtung Deutschland zu verlassen. Doch Schutz vor einer Auslieferung in die USA kann er hierzulande nicht erwarten.


  1. 14:21

  2. 12:41

  3. 11:39

  4. 15:47

  5. 15:11

  6. 14:49

  7. 13:52

  8. 13:25