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Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

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  1. Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: linuxrocks 14.02.11 - 17:13

    Laut Antwort haben die tatsächlich angefangen, eigene Drucker und Scannertreiber zu schreiben. Ich bin kein Adminfachmann, aber kann man da nicht tatsächlich einen Windows-server benutzen der dann den Linux Clients die Geräte zur Verfügung stellt?

  2. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: samy 14.02.11 - 17:18

    linuxrocks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut Antwort haben die tatsächlich angefangen, eigene Drucker und
    > Scannertreiber zu schreiben. Ich bin kein Adminfachmann, aber kann man da
    > nicht tatsächlich einen Windows-server benutzen der dann den Linux Clients
    > die Geräte zur Verfügung stellt?

    Natürlich.. für was gibt es Samba??

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  3. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: sysmek 14.02.11 - 17:20

    Drucker (insbesondere GDI-Drucker) sind wirklich ein Problem. Aber Hardware hat zur Zeit eine Lebensdauer von ca. 3 Jahren. Wenn man bei der Beschaffung konsequent auf die Treiberverfügbarkeit achtet hat man das Problem in einem überschaubaren Zeitraum "ausgesessen".
    Für mich einfach nur ein Argument um von Planungsfehler abzulenken.

  4. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: borg 14.02.11 - 18:34

    Bei Arbeitsplatzscanner und Drucker welche aus Datenschutzgründen nicht im Netz sondern direkt am PC hängen nützt ein Windowsserver nix. Genausowenig, wenn es sich um einen Nadeldrucker (wg. der Durchschläge) handelt, wie sie auch in Arztpraxen immer noch eingesetzt werden MÜSSEN. Und meist sind es dann immer noch aus Beständen zusammengewürfelte Altgeräte, da kaum noch etwas neues erhältlich ist.

  5. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Christian Ba. 14.02.11 - 19:23

    Für die Drucker und Scanner, die in Verwaltungen häufig genutzt werden (Brother, HP, Konica Minolta), ist das eigentlich kein Problem passende Treiber zu bekommen, bzw. sie sind schon häufig mit dabei. Ich benutze z. B. einen All-in-one-Office-Drucker von HP (unter anderem ;-))im Netzwerk, da ist das Einrichten ein Klacks. Es gibt keinen wirklichen Grund für dafür Windows und MS-Office. Ich denke der Hauptgrund wird die Bequemlichkeit der Mitarbeiter sein, die ihre gewohnte MS-Software nutzen wollen.

  6. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: azeu 14.02.11 - 19:28

    hätte man vorher auch alles wissen können/müssen...

    mit der argumentation vom auswärtigen amt kommt man halt trotzdem nicht sehr weit. so nach dem motto, wir migrieren und prüfen nachher obs geht, sry, profis machen das anders.

    DU bist ...

  7. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: 486dx4-160 14.02.11 - 21:53

    Aha. Die kaufen also Drucker und Scanner, ohne VORHER zu schauen ob sie laufen? Wie bescheuert ist das denn? Gerade Drucker die nicht mit Linux funktionieren findet man doch kaum, Scanner schon eher, aber Drucker?

    Und dann geben die am wenigsten Geld aller Ministerien für IT aus und sagen dann dass das alles zu teuer sei?

    Linux passt nicht überall, aber die Begründung des AA ist ähnlich bescheuert wie die von Nokia bezgl. WP7.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.11 21:55 durch 486dx4-160.

  8. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: exoriare 14.02.11 - 22:02

    Ne, ne, die hatten die Drucker und Scanner ja schon und dann Hoppla ! Drucker wird nicht erkannt...
    schnell mal eben die IT angerufen, die sich ja bis dato nicht mit Linux und son Dings auseinandergesetzt haben. Eh voila nach 2 Stunden "Manuele" lesen : Tja Fräulein Underberg heut können Sie nix mehr drucken....
    Selber auch schon erlebt als Gast in einer Firma, Netzwerkverbindung konnte nicht hergestellt werden, Systemtechniker nach kurzem (erschreckten Blick) auf den Laptop nee das is Linux , das fass ich nicht an...
    In Wirklichkeit wurde das Büro einfach nie verdrahtet, einen Raum weiter wunderbar, später stellte sich heraus das der Raum früher mal als Archiv genutzt wurde....Vom Wlan ganz zu schweigen, die hatten eins wussten es aber nicht....

  9. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Wizard73 14.02.11 - 23:28

    sysmek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drucker (insbesondere GDI-Drucker) sind wirklich ein Problem. Aber Hardware
    > hat zur Zeit eine Lebensdauer von ca. 3 Jahren. Wenn man bei der
    > Beschaffung konsequent auf die Treiberverfügbarkeit achtet hat man das
    > Problem in einem überschaubaren Zeitraum "ausgesessen".
    > Für mich einfach nur ein Argument um von Planungsfehler abzulenken.

    richtig! bringst es auf den punkt. die frage ist natürlich nur, ob überhaupt geplant wurde oder ob irgendwelche herren sich dick die brieftasche gefüllt haben. irgendwelchen sinnlosen bull-shit zu präsentieren kann wohl ziemlich jeder.

    cool ist auch, wenn z.b. firmen auf ein neues oder das erste ERP umsteigen. anstatt jemanden in der nähe zu suchen, holt man sich ein paar inder, die natürlich in indien sitzen und die fangen dann mal an zu programmieren... :) das ergebnis ist bekannt.

    die meisten bwl'er die so eingestellt sind, könnte ich erwürgen.

  10. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Wizard73 14.02.11 - 23:46

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha. Die kaufen also Drucker und Scanner, ohne VORHER zu schauen ob sie
    > laufen? Wie bescheuert ist das denn? Gerade Drucker die nicht mit Linux
    > funktionieren findet man doch kaum, Scanner schon eher, aber Drucker?
    >
    > Und dann geben die am wenigsten Geld aller Ministerien für IT aus und sagen
    > dann dass das alles zu teuer sei?
    >
    > Linux passt nicht überall, aber die Begründung des AA ist ähnlich
    > bescheuert wie die von Nokia bezgl. WP7.


    stimme dir zu.

    an alle: schaut doch bitte wieder mal stromberg, dann ist alles erklärt. so läufts heute nun mal.

    ob microsoft oder open source, das spielt ehrlich gesagt nicht mal ne riesen rolle. das ganze muss von anfang bis ende durchdacht und gewartet/supportet werden. leider funktioniert das nicht immer. die schulung der mitarbeiter wird auch immer unterschätzt.

    nokia und wp7, ist ja dreist. :D

  11. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Trockenobst 15.02.11 - 05:42

    sysmek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beschaffung konsequent auf die Treiberverfügbarkeit achtet hat man das
    > Problem in einem überschaubaren Zeitraum "ausgesessen".
    > Für mich einfach nur ein Argument um von Planungsfehler abzulenken.

    Nun, du planst von einer Firma eine Software zu kriegen die unter Linux
    läuft. Und dann sagt die Firma: können wir doch nicht liefern, kriegen
    wir nicht hin. So: was jetzt? Geld (Konventionalstrafe, etc.) bringt dir nichts
    weil x Desktops auf Arbeit warten. Du arbeitest mit der Krüppel-Emulatorversion
    weiter und bist extrem genervt und die andere Firma kloppt sich die Finger wund,
    aber scheitert vielleicht weil sie viel zu optimistisch war. Unter Win geht halt
    vieles "magisch" automatisch, unter Linux ist alles handarbeit weil keine API.

    Schon ist der tolle Umstieg supermadig. Ja, in der heilen Welt gibt es
    überall nur Topleute, mit Topskill die jede kleine Vorstadt-Behörde auch
    kriegen kann - und nicht auch der normale Anteil an Plastikhirnen.

    Du wechselst die Dev-Firma, die neue Firma arbeitet sich ein, und schon dauert
    so ein echter Umstieg Jahre und dann hat die Firma endlich eine neue Software
    die gut läuft. Der Support für diese Mist ist aber in der Belegschaft längst
    im Keller.

    Und dann schaust Du auf den Desktop mit den 30 Icons und denkst dir: diese
    Scheiße jetzt mit den anderen 10, 20 Apps? Wirklich? Um 50€ OEM Preis für
    Win zu sparen? Echt?

    Ich würde es nicht machen. Nicht wenn einzelne Behörden/Städte die ganze
    Last tragen müssen. Das muss bei der Bundesregierung aufgehängt sein mit
    echten Topleuten die nachgewiesen sich in Source einarbeiten können und
    auch bei der Hardwarebeschaffung "Gewicht" haben. Dann werden eben nur
    noch die Drucker beschafft, deren Druckertreiber *tatsächlich* alle
    Funktionen des Windows-Druckertreibers (und nicht nur "Schwarz/Farbe")
    unter Linux anbietet. Mit den 100 Druckern einer Behörde wird das nichts.

    Mit den 100.000 Druckern pro Jahr von einer Zentralbeschaffung hat man
    das Gewicht. Das ganze Linux-Thema ist viel zu klein aufgehängt und dann
    wundert man sich das kleine Behördenmitarbeiter die Revolution nicht
    schaffen. Ich wundere mich überhaupt nicht, es wird mehr dieser Meldungen
    geben.

  12. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: borg 15.02.11 - 08:13

    Es gibt auch nicht "die" 100 Drucker einer Behörde.
    Es gibt DIE 3 Drucker die 2011 angeschafft wurden.
    Es gibt DIE 25 Drucker die 2010 gekauft wurden und DIE 2 Drucker die ausgetauscht wurden.
    Es gibt DIE 11 Drucker von 2009 und 5 Ausgetauschten
    Es gibt DIE 37 von 2008
    Es gibt noch 10 von 2007
    Es gibt noch 5 übriggebliebene 2006
    Es gibt noch 2 von 2005
    Und 2 von 2004
    Und selbst wenn einmal 2 Jahre nacheinander das identische Modell eingekauft wurde, wie im Vorjahr, dann gab es Änderungen in der Speichergröße, es war mittlerweile eine andere Ehternetkarte im Drucker verbaut und die FW. wurde ebenfalls modifiziert bzw. eine Generation enthielt ein PS-Modul, die andere nicht.

  13. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: StefanWayand 15.02.11 - 08:59

    Und wenn der Toner leer ist dann liegt das natuerlich auch an Linux

  14. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Bigfoo29 15.02.11 - 10:07

    ...Und? Für Postscript kann man generische Druckertreiber verwenden... daher ja eine Standard-Sprache PostScript. :-P

    Die Speichermenge ist für Drucker ebenfalls so ziemlich egal. Wer bei der Neubeschaffung nicht darauf achtet, dass Treiber vorhanden sind und funktionieren - selber Schuld. Sorry. Ich kann auch nicht einfach in den Laden gehen und mir nen X-beliebigen nagelneuen Drucker oder Scanner kaufen. MacOSX hat dann genauso Probleme. Oder diverse Speziallösungen im Netzwerk-Bereich, für die es unter Windows schlicht keine Treiber gibt, weil keiner so krank ist, den Kram da einzusetzen.

    Sorry, der Versuch war mies. :-P

    Regards, Bigfoot29

  15. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Doppelte Vorlage 15.02.11 - 10:13

    Was man hier alles lernt!
    1.) Es gibt keine neuen Nadeldrucker mehr! Ui, dann muss die vor 20 Minuten von Google gefundene Seite mit mehr als 30! neuen Nadeldruckern ja entweder ne Lüge oder pure Halluzination gewesen sein.
    2.) Linux hat keine API! Jawoll! Linux is so scheiße, dat hat noch nich ma ne API.EXE
    3.) Wenn du Linux hast machst du erst Verträge, dann Planst du und dann geht eh alles Schief (O.K. da hat man dann wenigstens zu 98 das Gleiche wie beim Weltmarktführer)
    4.) Unter Windows geht vieles automagisch = Dont Touch this. I don´t know why it works but it works.

  16. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Trockenobst 15.02.11 - 10:40

    Doppelte Vorlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Deine Antworten sind polemisch. Du weißt wahrscheinlich selbst von
    den Praktischen Problemen, aber das ist dann bei solchen Antworten
    auch egal

    > 1.) Es gibt keine neuen Nadeldrucker mehr!

    Darum geht es nicht. Bei den Nadeldruckern, speziell den Endlosdruckern
    gibt es eine Vielzahl von Treibereinstellungen, z.B. dass man spezifische
    Grafiken hochladen kann die dann als "Font" ausgedruckt werden. Unter Mac
    Linux kriegt man solche Sachen häufig nur schlecht zum laufen bzw. kann
    das dann die Software nicht.

    > 2.) Linux hat keine API! Jawoll! Linux is so scheiße, dat hat noch nich ma
    > ne API.EXE

    Come on. Unter Windows gibt es seine Scan-API, unter Windows gibt es Apis für
    alles mögliche, wie z.B. dass Du eine Grafik nimmst und die automatisch
    auf eine schlechtere Druckausgabe sauber gerastert wird. Und unter Linux musst
    Du sowas halt manuell machen. Geht sicherlich alles. Aber man muss es eben
    wissen und die Teilzeit-Entwickler wundern sich dann was alles hinter den
    Kulissen passiert wenn die Grafik komischerweise dann nicht gerastert/schlecht
    aus dem Drucker kommt. Dann versteht man erst, darf eine Library besorgen und
    alles "Zufuß erledigen".

    Nicht jeder ist der große Checker und irgendwer muss diese "Umwege" ja auch
    bezahlen. Und bei vielen Umwegen wird es schnell sehr viel teurer.

    > 3.) Wenn du Linux hast machst du erst Verträge, dann Planst du und dann
    > geht eh alles Schief

    Weil Menschen im Spiel sind und alle Fakten nicht kennen. Das fängt dann schon
    mit so Kleinigkeiten wie Druckerrevsionen an, wo die Typennummer die selbe ist
    aber der Treiber ein anderer. Wer soll sowas wissen? Die IT? Die weiß doch sowas
    auch nicht, weil das Setup.exe bei Windows sich aus den 10000000 Files auf der
    CD halt die Datei schon "selbst" aussucht sobald sie den Drucker erkannt hat.

    > 4.) Unter Windows geht vieles automagisch = Dont Touch this.

    Ja, weil seit Vista Microsoft viele (schlechte, lahme) Basistreiber mitbringt,
    speziell was USB und solche Themen angeht.

    Es gibt Leute die hart an Windows-Umstiegen arbeiten und auf diese Probleme
    stoßen. Diese Leute als totale Idioten abkanzeln finde ich nicht in Ordnung.

    Deine Freundin, deine Arbeitsumgebung, alle deine Freunde dürfen ja nie Fehler
    machen oder? Sonst sind die lt. diesem Text sofort abgesägt. Was Fehler? WEG!!!

    Krass. Aber auch das wird es geben da draußen.

  17. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Bigfoo29 15.02.11 - 11:23

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doppelte Vorlage schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Deine Antworten sind polemisch. Du weißt wahrscheinlich selbst von
    > den Praktischen Problemen, aber das ist dann bei solchen Antworten
    > auch egal
    >
    > > 1.) Es gibt keine neuen Nadeldrucker mehr!
    >
    > Darum geht es nicht. Bei den Nadeldruckern, speziell den Endlosdruckern
    > gibt es eine Vielzahl von Treibereinstellungen, z.B. dass man spezifische
    > Grafiken hochladen kann die dann als "Font" ausgedruckt werden. Unter Mac
    > Linux kriegt man solche Sachen häufig nur schlecht zum laufen bzw. kann
    > das dann die Software nicht.

    Diese aktuellen Nadeldrucker kosten mittlerweilen wieder richtig Asche. Warum nimmt man die Hersteller dann nicht in die Pflicht, selbst Drucker für ihre Kisten anzubieten, wie man es unter Windows auch erwartet?

    >
    > > 2.) Linux hat keine API! Jawoll! Linux is so scheiße, dat hat noch nich
    > ma
    > > ne API.EXE
    >
    > Come on. Unter Windows gibt es seine Scan-API,

    Gibt es auch... Nennt sich unter Windows TWAIN, unter Linux macht das SANE. Für beides benötigt man Treiber. Für beides gibt es die nicht immer. Mein erster Scanner ließ sich zum Bleistift unter Twain gar nicht einbinden, obwohl es schon auf dem Markt war. Sowas aber auch...

    > unter Windows gibt es Apis
    > für
    > alles mögliche, wie z.B. dass Du eine Grafik nimmst und die automatisch
    > auf eine schlechtere Druckausgabe sauber gerastert wird. Und unter Linux
    > musst
    > Du sowas halt manuell machen.

    Na sowas aber auch... gibt ja keine Tools, die dir sowas rastern können... Aber wie du schon sagst: Das setzt WISSEN voraus. Da kannst du halt keine Hobby-Programmierer ransetzen, wenn GUTE Software bei rauskommen soll...

    > Geht sicherlich alles. Aber man muss es eben
    > wissen und die Teilzeit-Entwickler wundern sich dann was alles hinter den
    > Kulissen passiert wenn die Grafik komischerweise dann nicht
    > gerastert/schlecht
    > aus dem Drucker kommt. Dann versteht man erst, darf eine Library besorgen
    > und
    > alles "Zufuß erledigen".

    Diese Libraries gibt es bereits. Die lassen sich - je nach Distri mit einem aptitude install/yum install/whatever genauso leicht nachziehen, wenn sie nicht schon auf dem System sind. Man muss sie nur KENNEN. Das muss man bei einer Windows-API aber genauso. Sonst geht man da auch "zu Fuß". So what?0

    >
    > Nicht jeder ist der große Checker und irgendwer muss diese "Umwege" ja auch
    >
    > bezahlen. Und bei vielen Umwegen wird es schnell sehr viel teurer.

    Wenns über die Umwege teuer wird, hat sich der Hersteller vertan. Manchmal kosten Profis eben Geld und sind es dann auch wert. (Nicht immer, aber es kommt vor. *g*)

    >
    > > 3.) Wenn du Linux hast machst du erst Verträge, dann Planst du und dann
    > > geht eh alles Schief
    >
    > Weil Menschen im Spiel sind und alle Fakten nicht kennen. Das fängt dann
    > schon
    > mit so Kleinigkeiten wie Druckerrevsionen an, wo die Typennummer die selbe
    > ist
    > aber der Treiber ein anderer. Wer soll sowas wissen? Die IT? Die weiß doch
    > sowas
    > auch nicht, weil das Setup.exe bei Windows sich aus den 10000000 Files auf
    > der
    > CD halt die Datei schon "selbst" aussucht sobald sie den Drucker erkannt
    > hat.

    Und was spricht dagegen, den Hersteller zu beauftragen, die Revisionen in entsprechenden Dateien auch für andere Betriebssysteme zur Verfügung zu stellen? Dann werden alle Revisionen installiert und die angeschlossene genutzt. Ansonsten kommen wir dann vielleicht endlich von der Praxis weg, völlig hirnfreie Drucker zu bauen. SO teuer ist die Logik für Postscript oder eine ähnliche offene Sprache nun auch nicht mehr. Und bei Nadeldruckern würde sie prozentual nicht weiter ins Gewicht fallen.

    >
    > > 4.) Unter Windows geht vieles automagisch = Dont Touch this.
    >
    > Ja, weil seit Vista Microsoft viele (schlechte, lahme) Basistreiber
    > mitbringt,
    > speziell was USB und solche Themen angeht.
    >
    > Es gibt Leute die hart an Windows-Umstiegen arbeiten und auf diese
    > Probleme
    > stoßen. Diese Leute als totale Idioten abkanzeln finde ich nicht in
    > Ordnung.

    Nun, es geht auch nicht darum, diese Leute als Idioten abzukanzeln. Es geht darum, dass die Diskussion keine sachliche Grundlage hat. Weder vom auswärtigen Amt noch von einigen Adepten der Macht hier. Da werden Forderungen in die falsche Richtung gestellt, Bullshit behauptet, Phantasiezahlen herbeigezogen oder auf die Tränendrüse gedrückt. Super.

    >
    > Deine Freundin, deine Arbeitsumgebung, alle deine Freunde dürfen ja nie
    > Fehler
    > machen oder? Sonst sind die lt. diesem Text sofort abgesägt. Was Fehler?
    > WEG!!!

    Nun, dafür gibt es ein Risikomanagement, was solche Dinge vorab zu kalkulieren hat. Und ja, für Firmen sind Fehler mit Großkunden mitunter tödlich. Das ist der Markt. Und Fehler haben hier die Lieferanten und das Amt gemacht. Die Aussage "sind alles nur Menschen" siehst du auch etwas anders, wenn dich irgendwann mal ein Bulle niedergeknüppelt hat, weil du als Unbeteiligter leider grad im Weg gestanden hast. - Oder der Arzt wegen Übermüdung einen Fehler bei der OP gemacht hat, der vermeidbar gewesen wäre. Da sind dann doch auf einmal die Leute schuld. o.0

    Regards, Bigfoot29

  18. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Doppelte Vorlage 15.02.11 - 11:55

    Danke Bigfoot dass du den Part des ErklärBär übernimmst. Obwohl das wohl vergebens ist.
    @Trockenobst Versuch doch bitte die Posts, auf die du Antwortest 1.)zu lesen 2.)Verstehen 3.)Zusammenhang verstehen

    Im Übrigen ist der einzige Fehler, den ich nicht gelten lasse der, auf seinen Fehlern zu beharren

    "Wer A sagt muß nicht B sagen! Er kann auch erkennen, dass A falsch war."

  19. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Bigfoo29 15.02.11 - 12:48

    Nun, die Konventionalstrafen sind entsprechend viel zu niedrig. Wenn eine Firma sagt "klar, machen wir dir!", dann sollten sie das besser auch hinbekommen.

    Und LSB gibts unter Linux "auch". Ebenso konstante APIs, die von deiner Programmiersprache abhängen. So "magisch" funktioniert unter Windows ebenfalls nix. Da musst du dir schon die richtigen Schnittstellen suchen. - Wie unter Linux auch.

    Der Vorteil einer Programmierung unter Linux ist allerdings, dass die Software mit minimalem Aufwand (oder bei LSB-Kompatibilität und Unix Extensions unter Windows auch ohne) auch unter Windows zum Laufen zu bekommen ist, weil eben keine Herstellerspezifischen Apis angesprochen werden, sondern _generische_. Daher ist die Rückmigration ja auch so "einfach".

    Die "50 Euro für Win" sind es auch nicht. Es geht um Wartbarkeit, Kosteneffizienz in der Administration und um Sicherheitsbedenken, die sich bei "Blob"-Software nunmal nicht beweisen oder beschwichtigen lassen. Schon allein, wenn du 30 Icons auf dem Desktop hast, macht das OS etwas falsch. Da hat so ziemlich gar nix zu sein. Es sei denn, du hast auch 30 Ordner auf deinem Tisch stehen und nicht im Schrank hinter dir, wo sie hingehören...

    Allein die Kosten für die Wartung und Lizenzen einer Windows-Lösung sind um ein Vielfaches höher als deine "50 Euro". Und die Aussage, dass man unter Windows nicht schulen müsste, halte ich für ein Gerücht. Ich habe in einer Stadtverwaltung einer mittelgroßen Stadt miterleben dürfen, was es an Aufwand bedeutet, 300 Beamte von Windows XP mit Office 2000 zu Windows 7 mit Office 2007 auch nur ansatzweise "sattelfest" zu bekommen. Da kostet eine Schulung für ein neues Thema auch keine Unsummen MEHR.

    Regards, Bigfoot29

  20. Re: Problematisch waren Drucker und Scannertreiber

    Autor: Bigfoo29 15.02.11 - 13:03

    Hi.

    Kleiner Tipp... als registrierter User kannst Du die Ansicht wechseln. Damit antwortest Du auch dem "Richtigen" ;-)

    Im Threaded View wird das ganze etwas übersichtlicher...

    Regards, Bigfoot29

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