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21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

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  1. 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: reichlich egal 27.04.10 - 15:10

    Irgendwie schon eigenartig, wir leben im 21. Jahrhundert, haben potenziell Zugang zu jedem Wissen und Religionen sind auf den meisten ehemals beanspruchten Gebieten von der Wissenschaft zurückgedrängt. Warum um alles in der Welt gibt es immernoch Vollidioten welche ernsthaft in Betracht ziehen, dass es sowas wie Gott/Götter gibt. Religionen haben - und tun es immernoch - für soviel Leid auf der Welt gesorgt, dass sich jeder der halbwegs bei Verstand ist gegen diesen Scheiß stellen sollte. Religionen gehören in jeder Geschmacksrichtung geächtet.

  2. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: dtremmel 27.04.10 - 15:19

    kann ich dir nur vollkommen recht geben....

    ich hab mir gerade den artikel ein zweites mal durchgelesen und versteh noch immer nicht wie ein alter knacki, der wahrscheinlich gerade einmal weiß wie ein PC äußerlich aussieht, über ein medium wie das internet urteilen kann... selten so viel scheiße gelesen..

  3. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: 21. Jahrundert.. und noch immer gibt's Idioten 27.04.10 - 16:49

    reichlich egal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie schon eigenartig, wir leben im 21. Jahrhundert, haben potenziell
    > Zugang zu jedem Wissen und Religionen sind auf den meisten ehemals
    > beanspruchten Gebieten von der Wissenschaft zurückgedrängt. Warum um alles
    > in der Welt gibt es immernoch Vollidioten welche ernsthaft in Betracht
    > ziehen, dass es sowas wie Gott/Götter gibt. Religionen haben - und tun es
    > immernoch - für soviel Leid auf der Welt gesorgt, dass sich jeder der
    > halbwegs bei Verstand ist gegen diesen Scheiß stellen sollte. Religionen
    > gehören in jeder Geschmacksrichtung geächtet.

    Die Kirche ist nicht schuld an der Wirtschaftskrise.
    Wegen der Kirche habe ich keine Kurzarbeit.
    Kirchen veruntreuen auch nicht Milliarden Euro in die eigene Tasche, streben keine Gewinnmaximiereung auf den Rücken der Belegschaften.
    Bekommen Arme und Obdachlose Menschen auf der Straße etwa von deinem Firmenchef etwas zu Essen und eine Obdachlosenunterkunft?
    Du hast doch keine Ahnung von dem was du da von dir gibst, weißt nur was man dir am Wochenende in deinen Bierkrug schüttet und grölst daß Geseiere von deinem Stammtisch nach.
    Komm doch einfach nächstes mal für ein Jahr Entwicklungshilfe nach Afrika mit und sage den Menschen dort daß sie alle Vollidioten sind die von dir geächtet werden, weil sie keinen Gewinn für dich und dein 21. Jahrhundert abwerfen...

  4. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Wahrheitssager 27.04.10 - 16:53

    Leute die an nichts Glauben sind Hoffnungslos.

    Kirche ist nur ein Teil der Religion.
    Für alles schlechte in der Welt ist immer der Mensch verantwortlich, nicht sein Glaube sein Haus, eine Schuhe oder eine Institution.

  5. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Dr Obvious 27.04.10 - 16:56

    21. Jahrundert.. und noch immer gibt's Idioten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Kirche ist nicht schuld an der Wirtschaftskrise.
    Und?

    > Wegen der Kirche habe ich keine Kurzarbeit.
    Aha ...

    > Kirchen veruntreuen auch nicht Milliarden Euro in die eigene Tasche,
    Würd ich jetzt so nciht behaupten wollen.

    > streben keine Gewinnmaximiereung auf den Rücken der Belegschaften.
    Ach nicht?

    > Bekommen Arme und Obdachlose Menschen auf der Straße etwa von deinem
    > Firmenchef etwas zu Essen und eine Obdachlosenunterkunft?
    Tatsächlich ja. Von mir auch und von Dir und von jedem, der Steuern zahlt.

    > Du hast doch keine Ahnung von dem was du da von dir gibst, weißt nur was
    > man dir am Wochenende in deinen Bierkrug schüttet und grölst daß Geseiere
    > von deinem Stammtisch nach.
    Eigene Nase? Nur halt Altar ... oder Kanzel oder was auch immer.

    > Komm doch einfach nächstes mal für ein Jahr Entwicklungshilfe nach Afrika
    > mit und sage den Menschen dort daß sie alle Vollidioten sind die von dir
    > geächtet werden, weil sie keinen Gewinn für dich und dein 21. Jahrhundert
    > abwerfen...
    Warum sollte er das tun? Was hat das auch nur im mindesten mit dem zu tun, was er geschrieben hat? Oder meinst Du er soll es Dir gleich tun, indem er zu Leuten geht, die echt am Ende sind und sie noch während er ihnen einen Tropfen auf den heissen Stein giesst mit seinem esotherischen Geseier quält?

  6. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Priester 27.04.10 - 17:08

    Dr Obvious schrieb:

    > Warum sollte er das tun? Was hat das auch nur im mindesten mit dem zu tun,
    > was er geschrieben hat? Oder meinst Du er soll es Dir gleich tun, indem er
    > zu Leuten geht, die echt am Ende sind und sie noch während er ihnen einen
    > Tropfen auf den heissen Stein giesst mit seinem esotherischen Geseier
    > quält?

    Wenn du mal unheilbar an Krebs erkrankst, für deinen Arbeitgeber nicht mehr wertvoll bist, der Staat dir keine guten Medikamente verschreibt, weil du sie dir nicht leisten kannst, kommst du zu uns und betest.
    Denn im Angesicht des Todes, werden alle Menschen gläubig. Auch du gehörst dazu.

  7. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Karl_Lagerbier 27.04.10 - 17:08

    Religion und Glaube an sich ist kein Problem. Der Glaube an höhere Mächte kann durchaus ein stabilisierendes Element in der Gesellschaft darstellen.

    Problematisch wird es, wenn ein Glaube organisiert wird. Problematisch wird es, wenn man seine eigene Vorstellung von Gott aufgibt zu Gunsten der Lehre von irgend welchen alten Tattergreisen, deren "Wissen" noch aus dem finsteren Mittelalter stammt und die alles Fremde und Moderne verabscheuen.

    Religion als Optium fürs Volk? Warum nicht? Wird Morphium etwa nicht medizinisch eingesetzt? Man sollte aber nicht so weit gehen und sagen: Dieser Prunkbau hier ist das "Haus Gottes" und ich klappriger alter Mann bin sein (selbsternannter) Vertreter auf Erden.

    So wie ich die Sache sehe ist die Existenz organisierter Religionen der ultimative Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt oder sich Gott schon lange n feuchten Dreck um uns schert und irgend wo anders im Universum Spaß hat. Ein liebender, barmherziger Gott, wie ihn die meisten Religionen darstellen, hätte schon längst sein Strafgericht über Päpste, Mullahs und Co kommen lassen, eben über genau die Gestalten, die mittelbar oder unmittelbar für all die Kriege und Grausamkeiten zuständig sind.

  8. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Dr Obvious 27.04.10 - 17:10

    Und von was träumst Du Nachts?

  9. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: moep 27.04.10 - 17:17

    reichlich egal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie schon eigenartig, wir leben im 21. Jahrhundert, haben potenziell
    > Zugang zu jedem Wissen und Religionen sind auf den meisten ehemals
    > beanspruchten Gebieten von der Wissenschaft zurückgedrängt. Warum um alles
    > in der Welt gibt es immernoch Vollidioten welche ernsthaft in Betracht
    > ziehen, dass es sowas wie Gott/Götter gibt. Religionen haben - und tun es
    > immernoch - für soviel Leid auf der Welt gesorgt, dass sich jeder der
    > halbwegs bei Verstand ist gegen diesen Scheiß stellen sollte. Religionen
    > gehören in jeder Geschmacksrichtung geächtet.

    Es gibt Leute die finden sich nicht damit ab ein wertloser Zufall zu sein.

  10. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Wahrheitssager 27.04.10 - 17:21

    Karl_Lagerbier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Religion und Glaube an sich ist kein Problem. Der Glaube an höhere Mächte
    > kann durchaus ein stabilisierendes Element in der Gesellschaft darstellen.
    FULL ACK
    >
    > Problematisch wird es, wenn ein Glaube organisiert wird. Problematisch wird
    > es, wenn man seine eigene Vorstellung von Gott aufgibt zu Gunsten der Lehre
    > von irgend welchen alten Tattergreisen, deren "Wissen" noch aus dem
    > finsteren Mittelalter stammt und die alles Fremde und Moderne
    > verabscheuen.
    Stimme ich nicht zu. Man kann zur Kirche gehören und trotzdem nicht alles glauben was die einem verzapfen wollen.
    Man wird übrigens nicht gezwungen seinen eigenen Glauben aufzugeben, sondern ermuntert ihn weiter zu entwickeln.
    >
    > Religion als Optium fürs Volk? Warum nicht? Wird Morphium etwa nicht
    > medizinisch eingesetzt? Man sollte aber nicht so weit gehen und sagen:
    > Dieser Prunkbau hier ist das "Haus Gottes" und ich klappriger alter Mann
    "Haus Gottes" ist eine Bezeichnung für ein Haus das nach einer Zeremonie "geheiligt" wurde als Ort für die Messe genutzt wird. Das kann im übrigen jedes alltägliche Haus sein und auch ne Bretterbude kann dazu genutzt werden.
    > bin sein (selbsternannter) Vertreter auf Erden.
    Der Papst wird gewählt und nicht selbsternannt.
    Er ist Nachfolger von Petrus(einer der Aposteln), der die Führung der Kirche (der damaligen Welt mit ROM als Zentrum) inne hatte.
    >
    > So wie ich die Sache sehe ist die Existenz organisierter Religionen der
    > ultimative Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt oder sich Gott schon
    > lange n feuchten Dreck um uns schert und irgend wo anders im Universum Spaß
    > hat. Ein liebender, barmherziger Gott, wie ihn die meisten Religionen
    > darstellen, hätte schon längst sein Strafgericht über Päpste, Mullahs und
    > Co kommen lassen, eben über genau die Gestalten, die mittelbar oder
    > unmittelbar für all die Kriege und Grausamkeiten zuständig sind.
    Dem Stimme ich nicht zu.
    Gott ist doch kein Servicesbediensteter für uns.
    Laut Bibel hat er uns mit dem Rauswurf aus dem Paradies(bzw. dem berühren des verbotenen Apfels) die Freiheit geschenkt.

  11. bitte nicht alle Religionen mit den jüdischen Sekten gleichsetzen

    Autor: irgendwersonst 27.04.10 - 17:21

    reichlich egal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie schon eigenartig, wir leben im 21. Jahrhundert, haben potenziell
    > Zugang zu jedem Wissen und Religionen sind auf den meisten ehemals
    > beanspruchten Gebieten von der Wissenschaft zurückgedrängt. Warum um alles
    > in der Welt gibt es immernoch Vollidioten welche ernsthaft in Betracht
    > ziehen, dass es sowas wie Gott/Götter gibt. Religionen haben - und tun es
    > immernoch - für soviel Leid auf der Welt gesorgt, dass sich jeder der
    > halbwegs bei Verstand ist gegen diesen Scheiß stellen sollte. Religionen
    > gehören in jeder Geschmacksrichtung geächtet.

    Da kann ich Dir nur in Bezug auf die großen jüdischen Sekten recht geben, nämlich die Christen und die Moslems.
    Andere Religionen wie Hinduismus und Buddhismus interessieren sich nicht für soetwas wie "Götter".
    Es gibt natürlich noch mehr Religionen, aber es gibt wohl keine die so extremistisch wie die besagten jüdischen Sekten sind, denn mehr sind sie eigentlich nicht wenn man mal ihre Ursprünge betrachtet, die beten sogar immer noch den selben Gott an.

  12. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: GodsBoss 27.04.10 - 21:21

    > Die Kirche ist nicht schuld an der Wirtschaftskrise.

    Ich auch nicht. Und?

    > Wegen der Kirche habe ich keine Kurzarbeit.

    Oh, wollten sie dir keine geben?

    > Kirchen veruntreuen auch nicht Milliarden Euro in die eigene Tasche,
    > streben keine Gewinnmaximiereung auf den Rücken der Belegschaften.
    > Bekommen Arme und Obdachlose Menschen auf der Straße etwa von deinem
    > Firmenchef etwas zu Essen und eine Obdachlosenunterkunft?
    > Du hast doch keine Ahnung von dem was du da von dir gibst, weißt nur was
    > man dir am Wochenende in deinen Bierkrug schüttet und grölst daß Geseiere
    > von deinem Stammtisch nach.

    www.kirchensteuer.de lesen hilft. Die Kirche erhält indirekt auch Geld von mir, obwohl ich längst ausgetreten bin, durch staatliche Zuschüsse.

    > Komm doch einfach nächstes mal für ein Jahr Entwicklungshilfe nach Afrika
    > mit und sage den Menschen dort daß sie alle Vollidioten sind die von dir
    > geächtet werden, weil sie keinen Gewinn für dich und dein 21. Jahrhundert
    > abwerfen...

    Und die Kirche, die den Leuten da erzählt, dass Kondome böse und so direkt Schuld an der Verbreitung von HIV haben, hilft? War ja klar, dass einem wie dir tausende tote „Neger“ egal sind, solange nur der Glaube verbreitet wird. Widerlich!

    Echte Hilfe für afrikanische Länder will leider keiner leisten, schade.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  13. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Anonymous6546 27.04.10 - 21:40

    reichlich egal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie schon eigenartig, wir leben im 21. Jahrhundert, haben potenziell
    > Zugang zu jedem Wissen und Religionen sind auf den meisten ehemals
    > beanspruchten Gebieten von der Wissenschaft zurückgedrängt. Warum um alles
    > in der Welt gibt es immernoch Vollidioten welche ernsthaft in Betracht
    > ziehen, dass es sowas wie Gott/Götter gibt. Religionen haben - und tun es
    > immernoch - für soviel Leid auf der Welt gesorgt, dass sich jeder der
    > halbwegs bei Verstand ist gegen diesen Scheiß stellen sollte. Religionen
    > gehören in jeder Geschmacksrichtung geächtet.

    Das Problem sind Kirchen, Sekten und wie auch immer die sich alle nennen, die ganzen Spinner die behaupten die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Der Glaube an sich ist kein Problem.

  14. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Karl_Lagerbier 27.04.10 - 22:33

    Wahrheitssager schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Stimme ich nicht zu. Man kann zur Kirche gehören und trotzdem nicht alles
    > glauben was die einem verzapfen wollen.
    > Man wird übrigens nicht gezwungen seinen eigenen Glauben aufzugeben,
    > sondern ermuntert ihn weiter zu entwickeln.

    Ok. Sag das Mal Luther. Wie hat die Katholische Kirche nochmal reagiert als er der Meinung war, dass er das alles etwas lockerer sieht?
    Nenene, gerade die Katholiken haben ein sehr ausgeprägtes Sendungsbewusstsein. Bei denen bist du besser nicht anderer Meinung, sonst landest du in der Folterkammer oder wirst geächtet. Da hilft gelegentlich nur ein kleiner Bürgerkrieg, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.


    > "Haus Gottes" ist eine Bezeichnung für ein Haus das nach einer Zeremonie
    > "geheiligt" wurde als Ort für die Messe genutzt wird. Das kann im übrigen
    > jedes alltägliche Haus sein und auch ne Bretterbude kann dazu genutzt
    > werden.

    Erklär mir: Wozu benötigt Gott ein Haus, einen geweihten Ort? Warum ist Gott nicht allgegenwärtig und somit die gesamte Welt sein Tempel? Hat Er nicht alles geschaffen, nach seinen Wünschen? Ist es also nicht automatisch auch so heilig wie's nur geht? Wozu also einen Ort hervorheben, den MENSCHEN erschaffen haben und MENSCHEN gesegnet haben?

    > Der Papst wird gewählt und nicht selbsternannt.
    > Er ist Nachfolger von Petrus(einer der Aposteln), der die Führung der
    > Kirche (der damaligen Welt mit ROM als Zentrum) inne hatte.

    Ja, er wird gewählt... von anderen Tattergreisen. Hey, man könnte ihn ernst nehmen, wenn nach Ableben des alten Papstes ein Lichtblitz vom Himmel käme und eine überirdische Stimme den Namen des neuen Papstes verkündet.
    So ist er nur ein WELTLICHER Führer, der sich aber als religiöser Herr aufführt. Seine Macht ist nicht göttlich, sondern irdisch. Nichts, aber auch gar nichts, unterscheidet den Papst von dir und mir. Er wurde als Mensch geboren, als Mensch aufgezogen und wird wie jeder Mensch irgendwo verrotten.

    Wozu benötigt eine Kirche denn Führerschaft? Warum genau? Vor allem, wozu diese fest gefügten Strukturen?
    Entweder es gefällt Gott, dir deine Gebete zu erfüllen, oder er lässt dich in deiner jämmerlichen Existenz. Daran wird keine Führerschaft etwas ändern. Du hast nur noch jemandem, dem du Tribut zollen kannst/musst.

    Ob Petrus nun die legitime Führerschaft der Kirche hatte oder nicht, darüber wollen wir hier nicht streiten. Historische Dokumente lassen sich so wundervoll fälschen.... Aber überleg dir, ob es wirklich in Gottes Interesse ist, dass wir menschliche Mittler benötigen, die uns Seinen Willen interpretieren. Benötigen wir wirklich diese starren Strukturen? Und ist es nicht historischer Fakt, dass die religiösen Führer alle möglichen verwerflichen Taten begangen haben, nur um diese Strukturen zu stützen? Kann das Gottes Wille sein? Sicher nicht.

    > Dem Stimme ich nicht zu.
    > Gott ist doch kein Servicesbediensteter für uns.
    > Laut Bibel hat er uns mit dem Rauswurf aus dem Paradies(bzw. dem berühren
    > des verbotenen Apfels) die Freiheit geschenkt.

    Warum hat Gott laut der Bibel lange vor der Geburt Jesu mehrfach direkt oder über seine Engel eingegriffen, zuckt sich heute aber nicht mehr?
    Nehmen wir die Bibel einen Moment lang für bare Münze, dann hat er die großen Sündenstädte niedergebrannt und die gesamte verdorbene Bevölkerung mit einer Flut ersäuft (oder ersäufen wollen). Er sprach zu Moses, gab ihm die Gebote. Er sprach zu seinen Jüngern.
    Was ist heute? Inquisition, Religionskriege weltweit, Kinderschänder,... Und wo ist seine Reaktion?

    Wenn wir frei sind, warum hat er, laut Bibel, mehrfach direkt eingegriffen? Wann genau war der Sinneswandel, wann genau hat Er es endgültig mit uns aufgegeben?

    Ne, ne, ne... Das Nichteingreifen ist der beste Beweis dafür, dass hier schon lange keine irgendwie gearteten Götter mehr hin gucken... außer Mars. Der hat immer noch mächtig viel Spaß auf Erden. Wurde doch sogar ein Raketenwerfer der Bundeswehr nach ihm benannt. Sowas schmeichelt ungemein.

  15. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: GodsBoss 28.04.10 - 19:47

    > Wenn du mal unheilbar an Krebs erkrankst, für deinen Arbeitgeber nicht mehr
    > wertvoll bist, der Staat dir keine guten Medikamente verschreibt, weil du
    > sie dir nicht leisten kannst, kommst du zu uns und betest.
    > Denn im Angesicht des Todes, werden alle Menschen gläubig. Auch du gehörst
    > dazu.

    Beleg?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  16. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Minchen 29.04.10 - 11:25

    Priester schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du mal unheilbar an Krebs erkrankst, für deinen Arbeitgeber nicht mehr
    > wertvoll bist, der Staat dir keine guten Medikamente verschreibt, weil du
    > sie dir nicht leisten kannst, kommst du zu uns und betest.
    > Denn im Angesicht des Todes, werden alle Menschen gläubig. Auch du gehörst
    > dazu.
    >
    Ich hätte nur einen Gegenbeleg: Mein Vater hat nicht an Gott geglaubt und das hat seine Krebserkrankung gegen die er 2,5 Jahre kämpfte (und verlor) auch nicht geändert.

    Leider kenne ich sehr sehr sehr sehr viele Gläubigen, die sich das (wieso auch immer) einreden. Soll doch jeder so leben wie er möchte. Die einen glauben an Gott, die anderen nicht.
    Vor allem stellt sich die Frage, wie aufrichtig der Glaube ist, wenn er sich erst in der Todesangst entwickelt... Da denke ich, ist es besser so wie es mein Paps gemacht und hat, gleiche Auffassung von Anfang bis Ende.

  17. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Minchen 29.04.10 - 11:28

    Noch etwas, was mir dazu eingefallen ist:
    Einfach nur unglaublich fand ich es, dass mein Onkel in dieser Zeit meinem Vater versucht hat einzureden, dass seine Erkrankung die Strafe Gottes sei, weil er nicht gläubig ist.
    Er wollte ihn bekehren und versprach ihm, sobald er an Gott glaubt, würde der Krebs verschwinden...

    Da fasst man sich echt nur an den Kopf, ist ja nicht so, dass man als Krebserkrankter schon genug durchmacht, da muss man sich auch noch so einen Blödsinn anhören.

  18. Re: 21. Jahrhundert... und noch immer gibt's Religionen

    Autor: Michael G. 30.04.10 - 00:31

    Religion ist das Grundübel dieser Welt.
    Lasst sie uns abschaffen und nur noch Glauben.

    Glaube hat mit Religion nichts zu tun.

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