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was für ein Glück...

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  1. was für ein Glück...

    Autor: azeu 05.02.11 - 16:29

    dass es diese Vorwürfe in Schweden gibt, die etwas mit (schmutzigem/bösem) Sex zu tun haben.

    Sonst hätte man es wohl schwer, ihm die Heimkehr zu verweigern.

    ... OVER ...

  2. Re: was für ein Glück...

    Autor: Bacardigurgler 05.02.11 - 20:51

    Schweden ist ein echt übel sexistisches Land. Das scheint wohl aber nur ein Problem darzustellen wenn's gegen Frauen ist...

  3. Re: was für ein Glück...

    Autor: AppleCultist 05.02.11 - 21:11

    Im Gegenteil. Es gibt nur wenige Länder in denen die Gleichstellung von Mann und Frau so weit vorangeschritten ist, wie in Schweden. Aber das es als sexistische erlebt/bezeichnet wird, wenn Männer nicht mehr machen können was sie wollen und nicht mehr vorherrschend sind, ist schon bezeichnend....

    Nichts desto trotz halte auch ich Julien für unschuldig und die Vorwürfe an den Haaren herbeigezogen.

  4. Re: was für ein Glück...

    Autor: azeu 05.02.11 - 22:08

    > wenn Männer nicht mehr machen können was sie wollen

    das war jetzt etwas unnötig... ;-)

    aber in einem punkt hat der vorposter mit dem sexismus recht: "prostitution", die frau wird NICHT bestraft sondern der mann, wenn er drauf anspringt. DAS finde ich persönlich schon etwas sexistisch, denn wenn die frau ihre dienste gar nicht erst anbieten würde...

    wenn der fall umgekehrt wäre, dass nur die frau bestraft würde und nicht der freier, dann wäre der "sexismus" daran jedem sofort klar...

    aber, justiz besteht eben auch nur aus menschen und menschen sind nunmal subjektiv, is halt so, und gerechtigkeit wird oft mit "rache am täter" umschrieben.

    ... OVER ...

  5. Re: was für ein Glück...

    Autor: AppleCultist 05.02.11 - 22:34

    Nein. Das hat mit Subjektivität nichts zu tun, sondern mit der Orientierung an der Lebenswirklichkeit. Männer, die Sex gegen Geld wollen, erzeugen erst die Nachfrage weswegen es Prostitution erst gibt. Nachfrage erzeugt Angebot. Ausserdem ist es oft so, das Huren nicht gerade freiwillig auf der Strasse stehen. Sollen also diese Frauen, die selbst Opfer sind, doppelt bestraft werden?? Wäre das gerecht? Wohl kaum.

    Die Freier zu bestrafen ist als nicht nur logisch und moralisch geboten, sondern der einzig gerechte Weg, sofern man Zwangsprostitution halbwegs eindämmen will.

  6. Re: was für ein Glück...

    Autor: azeu 05.02.11 - 22:48

    > Männer, die Sex gegen Geld wollen, erzeugen erst die Nachfrage weswegen es Prostitution erst gibt.

    das ist mir jetzt etwas einseitig. männer wollen immer sex, am liebsten kostenlos, aber wenn die frauen geld dafür verlangen...

    > Ausserdem ist es oft so, das Huren nicht gerade freiwillig auf der Strasse stehen.

    es ist "oft" so, aber nicht immer, der freier wird aber immer bestraft, auch wenn die frau sich ganz freiwillig an die strasse stellt, schon etwas "unfair", oder?

    > Sollen also diese Frauen, die selbst Opfer sind, doppelt bestraft werden??

    nein, nur, solange die freier dafür bestraft werden und die frauen nicht, solange können hintermänner die frauen zur prostitution zwingen. die frauen habe ja nix zu verlieren.

    > Die Freier zu bestrafen ist als nicht nur logisch und moralisch geboten, sondern der einzig gerechte Weg, sofern man Zwangsprostitution halbwegs eindämmen will.

    aber was ist mit freiwilliger prostitution? soll ja auch frauen geben, die das tatsächlich freiwillig machen.

    ... OVER ...

  7. Da wirft es gleich Moral, Logik und Gerechtigkeit in einen Topf

    Autor: Anon 05.02.11 - 23:27

    AppleCultist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Freier zu bestrafen ist als nicht nur logisch und moralisch geboten,
    > sondern der einzig gerechte Weg, sofern man Zwangsprostitution halbwegs
    > eindämmen will.

    Lawl. Deine Logik hat an deiner Moral aber übelst gelitten.

    Die bösen Drogensüchtigen zwingen die Armen Dealer auch dazu ihnen Drogen zu verkaufen. Sind ja meist genauso arme Opfer diese Drogenverticker,
    das große Geschäft machen ja die Herren im Hintergrund.

    Wars hier immer schon so blöde?

  8. Re: was für ein Glück...

    Autor: AppleCultist 05.02.11 - 23:55

    > das ist mir jetzt etwas einseitig. männer wollen immer sex, am liebsten
    > kostenlos, aber wenn die frauen geld dafür verlangen...

    Soll das eine Entschuldigung sein???
    Ernsthaft? Sind Männer als doch Tiere die ihre Triebe nicht im Griff haben?

    Frauen sind keine Sexobjekt und sind auch nicht einzig zum Zwecke der Befriedigung der Triebe eines Mannes da.

    > es ist "oft" so, aber nicht immer, der freier wird aber immer bestraft,
    > auch wenn die frau sich ganz freiwillig an die strasse stellt, schon etwas
    > "unfair", oder?

    Nein. Er erzeugt immer noch Nachfrage. Selbst wenn es "freiwillig" seitens der Frau ist, werden immer noch monitäre Zwänge der Frau ausgenutzt um eine Pseudo-Freiwilligkeit zu erzwingen. Nur die wenigsten Frauen werden Nutten sein, weil es ihnen Spass macht und ihnen das Geld egal ist. Diese geringe Zahl ist statistisch nicht Signifikant und ändert nichts an der objektiven Gerechtigkeit der Schuld beim Freier, nicht bei der Prostituierten.

    > nein, nur, solange die freier dafür bestraft werden und die frauen nicht,
    > solange können hintermänner die frauen zur prostitution zwingen. die frauen
    > habe ja nix zu verlieren.

    Frauen die zur Zwangsprostitution gezwungen werden, haben ihr Leben zu verlieren, wenn sie sich weigern. Eine Betreuung der Frauen durch Sozialbehörden gehört selbstverständlich dazu.

    > aber was ist mit freiwilliger prostitution? soll ja auch frauen geben, die
    > das tatsächlich freiwillig machen.

    Statistisch irrelevant.

  9. Re: Da wirft es gleich Moral, Logik und Gerechtigkeit in einen Topf

    Autor: AppleCultist 05.02.11 - 23:58

    Deinem pubertären Unwissen und deiner Unfähigkeit zur sachlichen Diskussion erwidere ich nichts. Das ist es nicht wert. Mach erstmal die Schule fertig.

  10. Re: was für ein Glück...

    Autor: azeu 06.02.11 - 00:31

    > Soll das eine Entschuldigung sein???

    entschuldigung? für was?

    > Ernsthaft? Sind Männer als doch Tiere die ihre Triebe nicht im Griff haben?

    also das ist mir jetzt doch eine spur zu feministisch. nur weil frauen sich ihrer eigenen triebe oft schähmen und diese verleugnen, heisst das nicht, das männer ihre triebe nicht unter kontrolle hätten. sie leben sie nur offen aus. und es gibt immer mehr frauen, die ihre eigenen triebe ebenfalls offen ausleben.

    aber wir kommen vom thema ab.

    wenn du fest davon überzeugt bist, dass alle prostituierten gezwungen werden und die anzahl der freiwilligen eh nicht ins gewicht fällt, dann sind wir wohl bei dieser diskussion in einer sackgasse gelandet.

    ... OVER ...

  11. Re: was für ein Glück...

    Autor: antares 06.02.11 - 05:21

    AppleCultist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Das hat mit Subjektivität nichts zu tun, sondern mit der Orientierung
    > an der Lebenswirklichkeit. Männer, die Sex gegen Geld wollen, erzeugen erst
    > die Nachfrage weswegen es Prostitution erst gibt. Nachfrage erzeugt
    > Angebot. Ausserdem ist es oft so, das Huren nicht gerade freiwillig auf der
    > Strasse stehen. Sollen also diese Frauen, die selbst Opfer sind, doppelt
    > bestraft werden?? Wäre das gerecht? Wohl kaum.
    >
    > Die Freier zu bestrafen ist als nicht nur logisch und moralisch geboten,
    > sondern der einzig gerechte Weg, sofern man Zwangsprostitution halbwegs
    > eindämmen will.


    schon mal dran gedacht, dass nicht jede nutte von einer Mafiaähnlichen organisation eingeschifft wurde, und mit Drogen/Gewalt zur Prostitution gezwungen wird?
    Es gibt genug Frauen, die den Job einfach des Geldes wegen machen, kein Problem damit haben oder eben über eine gesteigerte Libido verfügen und in einer Normalen Partnerschaft "nicht genug" Sex bekommen bzw einfach auf verschiedene Partner stehen.

    Männer die bereit sind, dafür zu bezahlen sind da einfach nicht das Problem. Das Problem ist, dass wie bei der KiPo Diskussion nicht die wahren Täter verfolgt werden, nämlich die die in einigen Fällen wirklich davon Profitieren!

  12. Re: was für ein Glück...

    Autor: Trockenobst 06.02.11 - 14:54

    AppleCultist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Freier zu bestrafen ist als nicht nur logisch und moralisch geboten,
    > sondern der einzig gerechte Weg, sofern man Zwangsprostitution halbwegs
    > eindämmen will.

    Bei Zwangsprostitution muss es Gesetzesänderungen geben, die den Betreiber
    des Etablissements sofort für harte Jahre in den Knast bringen wenn nur
    eine davon gezwungen werden. Die Strafen sind da mit realistisch 2 Jahren
    viel zu niedrig angesetzt.

    Die Freier zu kriegen ist in der Praxis sehr sehr schwer. Die meisten
    werden sich Hüten zu fragen und die Frau wird mit dem Vergewaltiger/Prügler
    im Hinterzimmer kein Wort sagen.

    In anderen Ländern hat man sehr großen Erfolg mit der Pfändung des Ladens.
    In Deutschland ist das Recht an der Stelle im Jahr 1960 stecken geblieben,
    es ist da sehr schwer irgendwas zu lösen. Hat man einen eingeknastet,
    kommt schon der Nächste. Erst wenn der Laden umgewidmet wird, etwa in
    einen Supermarkt, hat man eine Chance das es dort aufhört.

  13. Re: was für ein Glück...

    Autor: Bouncy 07.02.11 - 10:41

    AppleCultist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Er erzeugt immer noch Nachfrage. Selbst wenn es "freiwillig" seitens
    > der Frau ist, werden immer noch monitäre Zwänge der Frau ausgenutzt um eine
    > Pseudo-Freiwilligkeit zu erzwingen. Nur die wenigsten Frauen werden Nutten
    > sein, weil es ihnen Spass macht und ihnen das Geld egal ist. Diese geringe
    > Zahl ist statistisch nicht Signifikant und ändert nichts an der objektiven
    > Gerechtigkeit der Schuld beim Freier, nicht bei der Prostituierten.
    Nicht signifikant - sagst du jetzt mal so, weil es dir passt. Eventuell sieht die Wirklichkeit aber anders aus, und diese "Nachfrage", die du so verteufelst, sichert vielen Frauen (und auch deren männlichen Mitbewerbern) den freiwillig gewählten Job. So eine Arbeit muß ja nicht immer Spaß machen, tut es garantiert auch nicht immer, aber das macht es nicht weniger zu einem normalen Job, bei dem es um's Geld geht und den man freiwillig ausübt.
    Und schonmal dran gedacht, dass es auch andere Jobs gibt, die Leuten keinen Spaß machen und die sie trotzdem machen?!

    So eine festgefahrene Meinung wie deine geht doch völlig an der Realität vorbei, selbst wenn du es gut meinst ist so eine einseitige Sichtweise in jeglicher Hinsicht einfach nur schädlich...

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