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Postiver Eindruck von Oettinger

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  1. Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: Chuzam 03.09.14 - 18:28

    Mit seinen inhaltlichen Ansichten bin ich jetzt nicht so vertraut, aber ich habe mal (in geschlossener Gesellschaft) einen Vortrag mit anschließender Diskussion von ihm gehört und da hat der Mann echt bei mir gepunktet. Kannte sich mit seinem Gebiet, den europäischen Energiemarkt, extrem gut aus, hatte alle Fakten parat, hat eloquent und ansprechend vorgetragen und Fragen sehr offen und gut beantwortet; auch mit z.T. sehr agressiven Fragen ist er sehr gut umgegangen.

    Sowas bekommt man natürlich nicht unbedingt mit, wenn man nur Youtubevideos mit lustigem Englisch anschaut oder ein paar Schlagzeilen mit spektakulären Statements ließt. Ist natürlich einfach erstmal zu bashen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.14 18:28 durch Chuzam.

  2. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: katze_sonne 03.09.14 - 20:23

    +1; der Herr war auch mal bei uns an der Schule und hat dort einen Vortrag gehalten. Auch ich hätte danach einen sehr positiven Eindruck. Irgendwer hat dann natürlich ne blöde Frage wegen seinem Englisch gestellt, weil er gerade kurz davor zu einem... "YouTube Star" geworden ist. Allgemein schien er tatsächlich ne Menge Ahnung zu haben von seinem Themenbereich (und das ist jetzt schon ein paar Jahre her). Seitdem bin ich persönlich ja der Meinung, dass viele der größten Talente bei der EU sind und nicht auf Bundesebene arbeiten... Naja, vielleicht zeigt das aber auch nur ein wenig wie erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit sein kann ;)

    Ps: ich bitte Rechtschreibfehler zu entschuldigen, da ich am Handy bin und das kommentarfeld aus dem Bildschirm rausläuft und ich kaum eine Chance habe einen kompletten Satz am Stück Korrekturzulesen -.-

  3. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: Demon666 03.09.14 - 21:10

    Ihr seid sowat von merkbefreit oder bezahlt!

    Als Mensch und Auswendiglerner darf er gerne Lorbeeren einheimsen, aber schon alleine das poltitische Signal seiner Nominierung zeugt davon, wie die Internetausdrucker denken. Besser er genießt seine Pension!

    Jemand wie:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Goeudevert
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Sp%C3%A4th
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Biedenkopf
    u.a. mit Erfahrung, Empathie und Eloquenz (=e³)
    hat mehr Schimmer, als ein schwäbischer Nachplapperer!

    Selbst olle Theo Guttenberg, wäre ein kompetenteres Signal gewesen!

    Aber so, nur Ablachen oder die Geschütze waffnen!
    Drecks Pseudo-Demokratie!

    Edith sagt:

    Wahrscheinlich hat der 'demokratisch' gewählte Junker den Deutschen für seine Wahl 'wichtige' Posten versprochen. Man erinnere sich an das Geschacher um seine Wahl!

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/europawahl/schulz-oder-juncker-merkel-sieht-wahlsieger-noch-nicht-als-kommissionschef/9918152.html

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/europawahl/neuer-eu-kommissionspraesident-merkel-stellt-sich-hinter-juncker/9970802.html

    So ein Speichellecker kann da nur allen Positionen dienen. Ein Fähnchen im Wind ist für alle akzeptabel!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.14 21:18 durch Demon666.

  4. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: plutoniumsulfat 04.09.14 - 01:02

    hat er den auch über Netzpolitik referiert?

  5. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: Ach 04.09.14 - 01:23

    Der Typ hat nicht den Hauch einer Ahnung von Erneuerbaren Energien. Einzig den ultra dumpfen marktwirtschaftlichen Denkansatz, basierend auf dem momentanen und von Gabriel verkonstruiertem Versorgungszustand predigt er von oben bis unten, von vorne bis hinten, ohne die Möglichkeiten, die Chancen und die Herausforderungen einer erneuerbaren Energiewirtschaft auch nur entfernt zu merken, weil er keinerlei technische Ahnung hat, nicht mal eine Chance es zu begreifen, weil er dem lobbyistisch favorisiertem zentralistischen Versorgungsansatz hoffnungslos verfallen ist, ohne Hinterfragung natürlich, weil er für eine Hinterfragung nicht den nötigen technischen Intellekt mitbringt. Also ein Idiot der dir die immer wieder kehrende Storry von der selbstregulierenden allheiligen Marktwirtschaft erzählt. Ich sagt dir, hinterfrage seine pseudozukunftstheorien, werfe selber einen kritischen Blick drauf, und du wirst dich wundern was der für einen Schrott der bei dir landen will , und allein die Art und Weise als eine Beleidigung für deinen Intellekt empfinden.

    Was der Typ in der IT Sphäre bewegen will? Ein absoluter muster DAU, unfähiger als deine Mutti und Fatti wenn sie Windows einrichten wollten, und dann wird er es für sich als größten Erfolg verstehen, wenn er die wirtschaftlichen Interessen der IT Dinosaurier, an dir als mindest relative IT Aufgeklärten vorbeischleusend, dem Volk als zukunftsweisend und produktiv verkaufen könnte. Was meinst du denn wie Mister Oettinger zur Netzneutralität stehen wird? Erst mal wird er sowieso nicht vermitteln um was es geht, weder für ihn persönlich noch für dich, weil da absolut nicht vorhanden ist was er aus persönlicher Erfahrung vermitteln könnte, und dann wird er dir irgendwelche Gesetze der Marktwirtschaft predigen und warum es unumgäglich sei für diese den roten Teppich auszulegen aber eigentlich auch ganz gut, ja sogar so dermaßen toll für die Wirtschaft sei, die Netzneutralität an den Nagel zu hängen, vorerst doch nur mal "ein bisschen" in Form dieses und jenes Gesetzesvorstoßes der doch bitte mal eben abgestimmt werden sollte, und bitte doch noch gerade bevor die Opposition verwirklicht, wie sie gerade mal wieder vollkommen über den Tisch gezogen wird. Also viel Spaß mit diesem trickreichen Lobby Opportunisten in der IT Welt, hat gerade noch gefehlt. Das einzig gute was man davon abgewinnen könnte ist, dass er seinen Posten als Europäischer Energieminister dabei hoffentlich abgibt. Weiß man jetzt nicht ob man darüber lachen oder weinen soll. Rente wäre die eigentliche Lösung des Problems. Den Job verdient eigentlich jemand vom CCC mit Ahnung, Umsicht und eine echten Gewissen in Bezug auf unsere demokratische Zukunft.

  6. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: Ach 04.09.14 - 07:30

    Und noch was. Vor ca. 10 Tagen wurde Oettinger als Handelskommisar zur Umsetzung des Freihandelsabkommens mit den USA angekündigt(und noch einmal mehr: Gott bewahre!), jetzt aber der Schwenk. Suchen die verzweifelt eine Arbeitsstelle für den und haben dabei die IT als idealen Platzhalter ausgemacht weil "nicht so wichtig"? Wie ernst ist es der Regierung den mit der IT wenn sie mal eben in einer Art Tagesentscheid einen ehemaligen Energie- und verfehlten Wirtschaftsminister in ein Amt als IT-Chefentscheider versetzt? Ist er vielleicht beim Surfen während der Sitzungspausen einigen als "fähiger" IT-ler aufgefallen oder woher soll der Man sein Hintergrundwissen haben? Oder soll er jetzt in einem Schnellkurs alles wesentliche über Computer und Computervernetzung beigebracht bekommen um darauf hin die haarigsten Entscheidungen über IT Sicherheiten in einem übertragenem demokratischen Sinne und gegen die nimmersatt überwachungsgeile Lobby zu fällen? Das ist doch vollkommen lächerlich! Jedem ist doch auf Anhieb klar, dass man mit dem den Bock zum Gärtner macht. Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum er als Handelsminister am Samstag beim Parlament abgeblitzt ist. Ich verstehe es nicht, und ich befürchte dass es da auch gar nichts zu verstehen gibt. Eine den Netznutzern gegenüber vollkommen verantwortungslose Verlegenheitsentscheidung.

  7. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: Chuzam 04.09.14 - 10:05

    Mein ihr *irgendein* Spitzenentscheider in der Politik hat Ahnung von den technischen Hintergründen, über die er entscheidet? Es geht um die Bereitschaft sich mit den Themen zu beschäftigen und das hat er mMn mit seiner Expertise bzgl Energiethemen bewiesen. Für alles andere gibt es Sachverständige und Berater. Für seinen Job ist doch viel wichtiger, wie er in den Gremien arbeitet, wie er vernetzt ist, etc. damit er seine Ideen auch umsetzen kann. "Windows einrichten" muss der ja nun wirklich nicht ....

  8. Re: Postiver Eindruck von Oettinger

    Autor: Ach 04.09.14 - 11:41

    >Mein ihr *irgendein* Spitzenentscheider in der Politik hat Ahnung von den technischen Hintergründen, über die er entscheidet? Es geht um die Bereitschaft sich mit den Themen zu beschäftigen und das hat er mMn mit seiner Expertise bzgl Energiethemen bewiesen.

    Das genaue Gegenteil ist der Fall. Gerade Menschen vom Fach, wie etwa Frau Leutheusser-Schnarrenberger zeigen wie eine kompetente Führungsperson ein Amt mit sinnvollen und intelligenten Entscheidungen mit Würde und Vertrauen ausfüllen kann, und Peter Sharr beweist wie überzeugend und mit welch positiver Wirkung sich jemand einbringt, für den seine Tätigkeit eine Lebensaufgabe ist und auch schon war bevor er jenes politisches Amt angenommen hat. Dagegen zeigen Peter Altmeier wie auch Barbara Hendricks, in was für inhalts- und ziellosen Ankündigungsendlosschleife sich willkürlich besetzte Ministerposten gerne verfangen, je fachlich anspruchsvoller desto wahrscheinlicher, und im Gegensatz zur Umwelttechnik, die man ja zumindest noch sehend begreifen kann, ist die IT noch umso schwieriger, in viel mehr gegenseitige Abhängigkeiten verstrickt, sich ständig wandelnd und mit unzähligen Fettnäpchen gepflastert.

    In seinem Amt als Energiekommisar hat Oettinger überhaupt nicht bewiesen, im gegenteil war sein Tun regelrecht beschämend. Was er z.B. bewirkt hat war, mit Rösler zusammen die Verknappung der Kolenstoffzertifikate zu sabotieren, zur Schande und Blamage dieses Landes vor der ganzen Welt. Gleiches gilt für die Verhinderung wirksamerer und längst beschlossener Umweltauflagen für die Autoindustrie. Daneben hat er sich aktiv für die Erweiterung und Vertiefung der Bezüge von Energierohstoffen aus Russland eingesetzt, bei gleichzeitigen Eintreten dafür, doch über die Umweltsauereien der Russen endlich mal hinweg zu sehen, im typischen Oetinger Still kam die Antwort: "diese Firmen dort seien halt so, damit müsse man leben". Einem Reporter der Öttinger, seitens der Kosten die er dem einfachen Bürger zum "Schutz der Industriearbeitsplätze" gegen seinen Willen aufbrummen wollte, fragte, ob das denn noch demokratisch zu vertreten sei, fuhr Oettinger mit den Worten an, dass das eben seine Politik als Minister sei und der einfache Bürger sich ja bei seiner Wahl gegen ihn entscheiden könnte wenn ihm danach sei.

    >Für seinen Job ist doch viel wichtiger, wie er in den Gremien arbeitet, wie er vernetzt ist, etc. damit er seine Ideen auch umsetzen kann. "Windows einrichten" muss der ja nun wirklich nicht ....

    Nein, genau das ist das Problem. Jemand der mit der Industrie so gut "vernetzt" ist zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er überhaupt nicht mehr in der Lage ist neutrale Entscheidungen zu treffen. Das ist die bittere Erkenntnis der Letzten 5 bis 10 Jahre. Nicht die Industrie ist der Souverän, wir sind der Souverän, und wenn dann muss er sich tatsächlich mit uns vernetzen, und es geht es auch gar nicht darum dass jemand für uns oder für irgend jemand anderen die Gesetze biegt und austrickst, nein, es geht darum die vorhandenen Gesetze endlich und in ihrem demokratischem Sinne anzuwenden, wie ein gerechter und neutraler Schiedsrichter, sehr gerne auch mit idealistischem Einschlag, des das sind die Leute die wir brauchen, Menschen die an die Demokratie nochmal glauben, die an der Zukunft aller interessiert sind und keine solchen rücksichts- und ideenbefreiten Industrielakaien. Und ganz konkreter Weise stehen hier ein paar äußerst entscheidende und grundlegende Erungenschaften Wirtschaftsfragen und die Gefahrenabwehr auf dem Spiel, Thema Netzneutralität, Thema Überwachung, Thema Nezutausbau, die mit einem weiteren (Industrie-)Clown an der Entscheidungsspitze alle samt gefährdet sind.

  9. Negtiver Eindruck von Oettinger

    Autor: redmord 04.09.14 - 12:00

    Da seine Äußerungen in Sachen Energiepolitik reine Lügen sind.

    Öttingers Äußerungen zu Kosten und Nutzen von Atom- und Solarenergie und sein EU-Bericht hierzu sind der letzte Scheiß. Wider besseren Wissens wurden von ihm Kosten der Atomenergie und Nutzen der Solarenergie kleingerechnet.

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