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Damit kann man doch leben...

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  1. Damit kann man doch leben...

    Autor: AllDayPiano 02.08.13 - 17:10

    2.000er DSL ist eh schon viel schneller, als es 90% der Internetnutzer haben :-P

    Und gegen die Freikaufoption wird es mit Sicherheit ganz schnell eine massive Klagewelle geben.

  2. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: TrololoPotato 02.08.13 - 17:34

    Ich habe 2000er DSL bis vor ein paar Wochen gehabt.Das ist nicht beneidenswert!! Und ich bin froh dass ich jetzt 100000er FTTH habe :)

  3. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Youssarian 02.08.13 - 17:42

    AllDayPiano schrieb:

    > 2.000er DSL ist eh schon viel schneller, als es 90% der Internetnutzer
    > haben :-P

    Genau umgekehrt ist es richtig: 90% haben 2 Mbit/s oder mehr im Downstream. Immerhin 58% haben mehr als 8 Mbit/s.

    Quelle: http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Breitband/Dienstequalitaet/Qualitaetsstudie/AbschlussberichtQualitaetsstudie.pdf

    > Und gegen die Freikaufoption wird es mit Sicherheit ganz schnell eine
    > massive Klagewelle geben.

    Nein.

  4. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: violator 02.08.13 - 17:44

    Herzlichen Glückwunsch, damit bist du auf die Telekom reingefallen.

    Erst sagen "384kbit ist Grenze", Aufregung abwarten, "auf die Kritik eingehen", Grenze auf 2MBit anheben - alle zufrieden. Nur dass die 2MBit wahrscheinlich genau so gewollt waren.

  5. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Th3Dan 02.08.13 - 18:01

    Also ich habe hier 50MBit/s. 2Mbit/s wäre eine Drosselung um den Faktor 25, damit kann ich ganz und gar nicht leben. Als zahlender Kunde würde ich mir hier verarscht vorkommen.
    'Damit kann man doch leben' ist immer so eine Sache.. ein Rentner der sich morgens zum Ziel setzt abends um 10 ins Bett zu gehen kann auch problemlos mit 384k oder weniger leben. Der hat ja Zeit. Ob eine Seite nun in 2 Sekunden oder 2 Minuten geladen wird stört den nicht sonderlich.

  6. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Sharra 02.08.13 - 18:02

    Wir reden hier von 2016. Bis dahin sinds noch knappe 2.5 Jahre, und in der Zeit wird sich verdammt viel tun. HD ist fast Standard, und 4k kommt so langsam. Bei 2Mbit wirst du garantiert nicht mehr froh.

  7. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Overlord 02.08.13 - 18:03

    50 MBit und nix Anderes... Seitdem ich 50 MBit hab is mir alles andere viel zu lahm.

  8. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Labbm 02.08.13 - 20:01

    Sehe ich auch so, ist bei meinen 100mbit noch drastischer. Aber zum glück net bei der Tcom ;)

  9. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: AllDayPiano 02.08.13 - 20:14

    Ach Leute, das war Sarkasmus! Das behinderte :-P Smiley war doch echt eindeutig.

  10. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: NeverDefeated 03.08.13 - 00:54

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir reden hier von 2016. Bis dahin sinds noch knappe 2.5 Jahre, und in der
    > Zeit wird sich verdammt viel tun. HD ist fast Standard, und 4k kommt so
    > langsam. Bei 2Mbit wirst du garantiert nicht mehr froh.

    Es guckt ja nicht jeder Fernsehen oder HD-Videos im Internet. Mir reichen 2Mbit locker. Selbst wenn ich mal ein Video im Internet ansehe, dann meistens in 360p-Standardauflösung. Ein Adblocker sorgt zusätzlich dafür, dass sich bei mir die Seiten auch bei 2Mbit schnell aufbauen würden und wenn die Telekom bei den angedachten 75GB pro Monat als Grenze bleibt, werde ich die Drosselung auf 2Mbit ohnehin nie sehen.

    Flatrate hiess für mich ohnehin immer schon wann ich will und solange ich will ins Internet zu können ohne dass die Kosten steigen (Ich kann mich nämlich noch an Zeiten mit meinem ISDN-Anschluss erinnern, wo ich mich jedesmal einwählen, hastig durch Netz klicken und die Verbindung schnell wieder abbauen musste, weil jede Minute gleich ein paar Pfennige kostete und sich das im Monat zu unschönen Summen addierte.) und nicht zum Pauschalpreis soviel herunterladen zu können, wie die Bandbreite meiner Leitung erlaubt.

    Somit ist die Telekom-Flatrate für mich eine ganz normale Flatrate und selbst gedrosselt auf 2Mbit noch um den Faktor 32 schneller als meine teure über die Online-Zeit abgerechnete Leitung damals.

    Da mich die Telekom durch ihr Handeln zudem davor bewahrt mit meinen monatlichen Gebühren Hobby-Massendownloadern ihr oftmals sogar illegales Hobby zu finanzieren, kann ich mit der Regelung eigentlich nur voll zufrieden sein. Den wenn die Telekom die Bandbreite ihrer Infrastruktur wegen diesen Schmarotzern früher als geplant ausbauen muss und die Kosten einfach pauschal auf alle Kunden umlegen würde, dann würden die Massendownloader den normalen Kunden in die Tasche greifen und das nenne ich Diebstahl.

  11. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Thobar 03.08.13 - 09:46

    Nein! Ich muss dir entschieden widersprechen!
    Nur weil du deine Nutzungsgewohnheiten seit ISDN-Zeiten kaum geändert hast, ist das nicht richtig. Ich erinnere mich auch noch an meinen 8086-PC, würde aber nicht meinen Rechner auf auf Pentium-Niveau drosseln lassen wollen, nur weil der ja schon so viel besser war als als der 8086.
    Es geht nicht darum, ob die Daten, die abgerufen werden, legal sind oder nicht, denn man kann ohne weiteres mit beiden Varianten hohe monatliche Datenmengen herunter laden - sondern darum, dass die Möglichkeit genommen wird, dies zu tun.

    Eine Flatrate ist eine Mischkalkulation. Die die wenig verbrauchen, finanzieren die mit, die mehr verbrauchen - immer! Ob es nun um Downloads oder ein All-you-can-eat Buffet geht, ist egal. Wenn es aber darum geht, die obere Spitze des Verbrauchs abzuschneiden, geht es nur um Gewinnoptimierung, um Gier.
    Dieses "Problem" der Telekom ist ja hausgemacht. Um die Vormachtstellung zu erhalten, haben sie die Geschwindigkeitsspirale voran getrieben, um immer mehr anbieten zu können als die Konkurrenz. Warum bieten sie denn eine 200mbit Leitung als Flat an, wenn sie die Voraussetzungen nicht schaffen können, dieses Angebot zu realisieren? Erst so ein Angebot machen und dann herum heulen, dass es wirklich ausgenutzt wird, ist das das wirklich armselige Verhalten, dass die Telekom zeigt.
    Das wirkliche Problem ist die Konkurrenz, die nachgezogen hat und es erstaunlicherweise schafft, ohne Probleme ihre Angebote zu realisieren, insbesondere die Kabelanbieter.

    Nachklapp:
    Niemand braucht eine 100mbit oder gar 200mbit Leitung, um ein wenig zu surfen oder sich gelegentlich einen kleinen Youtoube-Clip anzuschauen, da reichen auch 10mbit, um komfortabel unterwegs zu sein. Wenn man sich eine schnellere Leitung mietet, geht es immer darum, dass auch größere Datenmengen schneller auf dem Rechner landen. Wenn die Telekom das nicht mit einkalkulieren kann, ist das doch eine Unfähigkeit der Leute, die diese Kalkulationen machen. Wenn ich aber das Geld für eine Leitung mit hoher Geschwindigkeit ausgebe, dann mache ich das nicht, um diese Leitung nur an ein paar Tagen im Monat zur Verfügung gestellt zu bekommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.13 09:58 durch Thobar.

  12. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Youssarian 03.08.13 - 11:35

    Thobar schrieb:

    > Niemand braucht eine 100mbit oder gar 200mbit Leitung, um ein wenig zu
    > surfen oder sich gelegentlich einen kleinen Youtoube-Clip anzuschauen, da
    > reichen auch 10mbit, um komfortabel unterwegs zu sein. Wenn man sich eine
    > schnellere Leitung mietet, geht es immer darum, dass auch größere
    > Datenmengen schneller auf dem Rechner landen. Wenn die Telekom das nicht
    > mit einkalkulieren kann, ist das doch eine Unfähigkeit der Leute, die diese
    > Kalkulationen machen.

    • Für höhere Bandbreiten sind höhere Inklusiv-Volumina vorgesehen.

    • Für Kunden, die diese Grenzen reißen, ist vorgesehen, dass diese ein weiteres Kontingent hinzukaufen können.

    • Für Kunden, die grundsätzlich einen höheren Bedarf haben, ist weiterhin eine "echte" Flatrate vorgesehen, die dann allerdings spürbar teurer (10 bis 20 Euro im Monat sind hierfür im Gespräch) würde.

    Wieso glaubst Du also, dass sie das nicht einkalkulieren? Diese drei Punkte sind ein Beleg dafür, dass sie wohl sehr genau kalkulieren.

    > Wenn ich aber das Geld für eine Leitung mit hoher
    > Geschwindigkeit ausgebe, dann mache ich das nicht, um diese Leitung nur an
    > ein paar Tagen im Monat zur Verfügung gestellt zu bekommen.

    Dann bezahl (ab irgendwann 2016) halt mehr oder wechsle zu einem Provider, der Dich Deiner Ansicht nach nicht schurigelt. Wenn die Telekom sich wirklich verkalkuliert haben sollte, dann werden Dich die anderen nicht drosseln bzw. die "echte" Flatrate für weniger Geld anbieten.

  13. Darum geht es gar nicht

    Autor: Sheep_Dirty 03.08.13 - 12:33

    Bei der Petition geht es nicht um die Volumenbegrenzung. Es geht darum dass die Telekom:

    1. eigene Dienste von der Volumenberechnung ausschließt und denen unbegrenzten Traffic bereitet während Konkurrenzdienste für den Kunden sehr schnell nur noch mit verlangsamter Geschwindigkeit erreichbar sind

    2. Geld von Inhalteanbietern verlangt damit diese nicht ausgebremst werden.

  14. Re: Darum geht es gar nicht

    Autor: Shadow27374 03.08.13 - 15:36

    Selbst wenn man persönlich damit "leben" könnte, darf man sich nicht geschlagen geben. Es geht dabei um etwas größeres, um die Zukunft aller Provider und vermutlich auch ganz anderer Branchen.

    Sollte die Telekom mit ihrem Vorhaben glücken, z.B. weil genügend Menschen damit "leben" können, dann werden andere Provider nachziehen. Vermutlich werden sogar ganz andere Branchen dieses Konzept aufgreifen und ihre Angebote in Hinsicht auf "Zusatzoptionen" ändern.

    Man darf also niemals sagen man könne damit "leben".

  15. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Labbm 03.08.13 - 21:19

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Den wenn die Telekom die Bandbreite ihrer Infrastruktur
    > wegen diesen Schmarotzern früher als geplant ausbauen muss und die Kosten
    > einfach pauschal auf alle Kunden umlegen würde, dann würden die
    > Massendownloader den normalen Kunden in die Tasche greifen und das nenne
    > ich Diebstahl.

    Sehr witzig. Wenn die Telekom überhaupt mal ausbauen würde und nicht versuchen würde sich mit vectoring und drosselung da rauszumoscheln...
    WENN es wirklich so wäre wie du schreibst wäre es sogar ein vorteil - downloader zwingen Telekom zum Infrastruktur-Ausbau - Klasse sache :)

  16. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: flasher395 04.08.13 - 00:38

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thobar schrieb:
    >
    > > Niemand braucht eine 100mbit oder gar 200mbit Leitung, um ein wenig zu
    > > surfen oder sich gelegentlich einen kleinen Youtoube-Clip anzuschauen,
    > da
    > > reichen auch 10mbit, um komfortabel unterwegs zu sein. Wenn man sich
    > eine
    > > schnellere Leitung mietet, geht es immer darum, dass auch größere
    > > Datenmengen schneller auf dem Rechner landen. Wenn die Telekom das nicht
    > > mit einkalkulieren kann, ist das doch eine Unfähigkeit der Leute, die
    > diese
    > > Kalkulationen machen.
    >
    > • Für höhere Bandbreiten sind höhere Inklusiv-Volumina vorgesehen.
    >
    > • Für Kunden, die diese Grenzen reißen, ist vorgesehen, dass diese
    > ein weiteres Kontingent hinzukaufen können.
    >
    > • Für Kunden, die grundsätzlich einen höheren Bedarf haben, ist
    > weiterhin eine "echte" Flatrate vorgesehen, die dann allerdings spürbar
    > teurer (10 bis 20 Euro im Monat sind hierfür im Gespräch) würde.
    >
    > Wieso glaubst Du also, dass sie das nicht einkalkulieren? Diese drei Punkte
    > sind ein Beleg dafür, dass sie wohl sehr genau kalkulieren.
    Du verstehst glaube ich das Problem nicht ganz.
    Die Flatrate war schon immer eine Mischkalkulation. Der Telekom fällt jetzt aber offenbar auf das auf dem derzeitigen Preisniveau und den Verbrauchern die ihre Anschlüsse teilweise tatsächlich ausnutzen nicht soooo viel geld zu machen ist wie sie das gerne hätten...
    Was ist ihre Lösung?:
    Sie schneiden die "teuren" Kunden aus dem Flatrate-tarif raus, so das ihre Flatrate Mischkalkulation für sie selbst besser wird (weniger Heavy user => mehr Profit) und nötigen ihnen neue teurere Tarife auf, wodurch sie einen zusätzlichen Reibach machen.

    Nicht nur ist das eine Frechheit, da der zusätzlich verursachte Traffic neben den Fixkosten kaum ins Gewicht fällt, (die Behauptungen der Telekom sind in diesem Bereich schlicht eine Lüge) außerdem ist das auch stark irreführende Werbung, da sie ihre bisherigen Flatrates weiterhin so bewerben werden, obwohl das nur noch krasse Krüppeltarife sind.

    Was du hier übrigens großzügig als "mehr Volumen" bezeichnest ist ein schlechter Scherz. Wenn du deine Leitung mehrere Stunden komplett ausreizt, so bist du dein KOMPLETTES Inklusivvolumen bereits los. Das ist kein Zustand.
    > > Wenn ich aber das Geld für eine Leitung mit hoher
    > > Geschwindigkeit ausgebe, dann mache ich das nicht, um diese Leitung nur
    > an
    > > ein paar Tagen im Monat zur Verfügung gestellt zu bekommen.
    >
    > Dann bezahl (ab irgendwann 2016) halt mehr oder wechsle zu einem Provider,
    > der Dich Deiner Ansicht nach nicht schurigelt. Wenn die Telekom sich
    > wirklich verkalkuliert haben sollte, dann werden Dich die anderen nicht
    > drosseln bzw. die "echte" Flatrate für weniger Geld anbieten.

    Wenn das nicht möglich ist weil die Telekom der einzige Anbieter ist, oder weil andere Anbieter nachziehen, weil ihnen auffällt das man so viel mehr Geld machen kann, was dann?
    Nur weil die Telekom teurer ist als andere Anbieter heißt das bei weitem nicht das die anderen Anbieter ihre Tarife unter wert verkaufen, es heißt vielmehr das die Telekom gerne mehr Profit machen würde auf Kosten der Kunden...

  17. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: Youssarian 04.08.13 - 07:32

    flasher395 schrieb:
    > Du verstehst glaube ich das Problem nicht ganz.

    Natürlich, das muss es sein! Mann, was bin ich blöd, dass ich nicht von selbst darauf gekommen bin. Vielen Dank, dass Du mir zur Selbsterkenntnis verhilfst. :-)

    > Die Flatrate war schon immer eine Mischkalkulation.

    Noch so eine eloquente Erkenntnis, ich fall gleich auf die Knie vor Dir.

    > Der Telekom fällt jetzt
    > aber offenbar auf das auf dem derzeitigen Preisniveau und den Verbrauchern
    > die ihre Anschlüsse teilweise tatsächlich ausnutzen nicht soooo viel geld
    > zu machen ist wie sie das gerne hätten...

    Ah ja. Und die Konsequenz dessen ist, dass sie ihre Kalkulation ändert, wenn sie merkt, dass die bisherige nicht mehr aufgeht. Richtig?

    > Nicht nur ist das eine Frechheit, da der zusätzlich verursachte Traffic
    > neben den Fixkosten kaum ins Gewicht fällt, (die Behauptungen der Telekom
    > sind in diesem Bereich schlicht eine Lüge) außerdem ist das auch stark
    > irreführende Werbung, da sie ihre bisherigen Flatrates weiterhin so
    > bewerben werden, obwohl das nur noch krasse Krüppeltarife sind.

    Schade. Du hast so stark angefangen und dann baust Du derart schnell wieder ab. Bist wohl eher der Sprintertyp, was?
    [...]
    > Wenn das nicht möglich ist weil die Telekom der einzige Anbieter ist,

    Es ist immer möglich, da die Telekom der Konkurrenz zu staatlich regulierten Preisen den Zugang gewähren muss. Wo es derzeit keine Alternativen gibt, da liegt dies an den Konkurrenten selbst.

    > oder weil andere Anbieter nachziehen, weil ihnen auffällt das man so viel mehr
    > Geld machen kann, was dann?

    Dann wäre dies ein Beweis dafür, dass die "Drossel" vernünftig ist. Denn wo immer es preislich Luft nach unten gibt, wird es auch einen Anbieter geben, der sich das zunutze macht, um die Konkurrenz auszustechen.

    > Nur weil die Telekom teurer ist als andere Anbieter heißt das bei weitem
    > nicht das die anderen Anbieter ihre Tarife unter wert verkaufen, es heißt
    > vielmehr das die Telekom gerne mehr Profit machen würde auf Kosten der
    > Kunden...

    Das Streben nach Profit, der immer irgendwie auf Kosten anderer geht, ist der Motor unseres gesellschaftlichen Systems.

  18. Re: Damit kann man doch leben...

    Autor: flasher395 04.08.13 - 22:13

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasher395 schrieb:
    > > Du verstehst glaube ich das Problem nicht ganz.
    >
    > Natürlich, das muss es sein! Mann, was bin ich blöd, dass ich nicht von
    > selbst darauf gekommen bin. Vielen Dank, dass Du mir zur Selbsterkenntnis
    > verhilfst. :-)
    >
    > > Die Flatrate war schon immer eine Mischkalkulation.
    >
    > Noch so eine eloquente Erkenntnis, ich fall gleich auf die Knie vor Dir.
    >
    > > Der Telekom fällt jetzt
    > > aber offenbar auf das auf dem derzeitigen Preisniveau und den
    > Verbrauchern
    > > die ihre Anschlüsse teilweise tatsächlich ausnutzen nicht soooo viel
    > geld
    > > zu machen ist wie sie das gerne hätten...
    >
    > Ah ja. Und die Konsequenz dessen ist, dass sie ihre Kalkulation ändert,
    > wenn sie merkt, dass die bisherige nicht mehr aufgeht. Richtig?

    Nicht nur versuchst du nicht dein Verständnisproblem zu beheben, sondern machst dich auch noch lustig drüber das du es nicht verstehtst, du kannst gerne so weiter machen, aber weiter bringt dich das nicht...

    > > Nicht nur ist das eine Frechheit, da der zusätzlich verursachte Traffic
    > > neben den Fixkosten kaum ins Gewicht fällt, (die Behauptungen der
    > Telekom
    > > sind in diesem Bereich schlicht eine Lüge) außerdem ist das auch stark
    > > irreführende Werbung, da sie ihre bisherigen Flatrates weiterhin so
    > > bewerben werden, obwohl das nur noch krasse Krüppeltarife sind.
    >
    > Schade. Du hast so stark angefangen und dann baust Du derart schnell wieder
    > ab. Bist wohl eher der Sprintertyp, was?

    Ich weiß jetzt nicht ob ich lachen oder weinen soll, du machst dich ernsthaft über berechtigte Aussagen lustig weil du nicht ihren Inhalt verstehst, oder sie nicht nachvollziehen kannst.
    Falls du die Diskussion verfolgt hättest die ausgebrochen ist als die Telekom zuerst ihre Drosselungspläne veröffentlicht haben wäre dir vielleicht aufgefallen das von mehreren Quellen die selbst Routing Einrichtungen betreiben oder Hardwarenah waren die Telekom-Aussagen dementiert wurden, nach denen Traffic teuer sei, zu wenig Kapazität im Backbone verhanden sei usw. usw.
    Häme ist nur dann was schönes wenn man Ahnung hat über das worüber man sich lustig macht, daher lass bitte in zukunft davon ab.

    > [...]
    > > Wenn das nicht möglich ist weil die Telekom der einzige Anbieter ist,
    >
    > Es ist immer möglich, da die Telekom der Konkurrenz zu staatlich
    > regulierten Preisen den Zugang gewähren muss. Wo es derzeit keine
    > Alternativen gibt, da liegt dies an den Konkurrenten selbst.

    Wie naiv bist du denn bitte? Erstens ist jegliche staatliche Kontrolle welche stark von Lobbygruppen beeinflusst werden kann und wird von vorneherein sinnfrei.
    Zweitens werden z.b. die Kosten fürs Weiterleiten von Daten in die Telekomnetze nicht staatlich festgelegt und sind höher als bei anderen Mitbewerbern (wieder etwas was du wüsstest, hättest du die Diskussion nachvollzogen.)
    > > oder weil andere Anbieter nachziehen, weil ihnen auffällt das man so viel
    > mehr
    > > Geld machen kann, was dann?
    >
    > Dann wäre dies ein Beweis dafür, dass die "Drossel" vernünftig ist. Denn wo
    > immer es preislich Luft nach unten gibt, wird es auch einen Anbieter geben,
    > der sich das zunutze macht, um die Konkurrenz auszustechen.

    Schon wieder, selten was naiveres gehört. Jemals was von Preisabsprachen, Kartellen und quasi Monopolen gehört?
    Es gibt in Deutschland wie viel bedeutende ISPS? Irgendwas zwischen 4 und 10 wenns sehr hochkommt.
    Die Wirtschaft schneidet sich nicht selbst ins Fleisch, wenn sie die Preise hochtreiben können dann werden sie das machen, das hat nichts mit Kosten/Einnahmen Verhältnis zu tun, sondern einfach mit Profitgier und der Möglichkeit sie umzusetzen.

    > > Nur weil die Telekom teurer ist als andere Anbieter heißt das bei weitem
    > > nicht das die anderen Anbieter ihre Tarife unter wert verkaufen, es
    > heißt
    > > vielmehr das die Telekom gerne mehr Profit machen würde auf Kosten der
    > > Kunden...
    >
    > Das Streben nach Profit, der immer irgendwie auf Kosten anderer geht, ist
    > der Motor unseres gesellschaftlichen Systems.

    Und? Was willst du damit wieder sagen? Eh alles scheiße, wir können eh nichts dagegen tun? Wenn sich etwas zum schlechteren entwickelt und es sich nicht genug Widerstand findet um die Entwicklung aufzuhalten, dann sind es Leute wie du die daran schuld Schuld sind. Menschen die es achselzuckend hinnehmen.
    Außerdem gibt es jede Menge Wirtschaftszweige in denen das eben nicht der leitende Faktor ist, weil es sich um Strom, Wasser, Internet, Nahrungsmittelversorgung usw. usw. handelt die eben staatlich kontrolliert werden müssen um nicht beschissene Situationen zu verursachen.

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