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Packstation als Systematische Betrugshilfe

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  1. Packstation als Systematische Betrugshilfe

    Autor: mxcd 09.02.11 - 13:18

    Als Sicherheitsverantwortlicher in einem Webshop, hatte ich die Freude, die Kriminalistätsbekämpfungsmaßnahmen des Packstationteams von DHL mehrfach zu erleben. Da wir täglich mindestens 10 Kreditkartenbetrugsversuche hatten, bei denen Packstation eine bleibte Lieferadresse waren, dachten wir, DHL würde es gefallen, darüber informiert zu werden, welche Kundennummern in mißbräuchliche Nutzung involviert sind und haben bei erkanntem Betrugsversuch DHL informiert (per mail, telefonisch).
    Anfangs war dies auch erfolgreich, doch Anfang 2009 teilte man uns von da an kategorisch mit, wir sollten Anzeige bei der Polizei stellen, diese werde DHL dann informieren.
    Dies mag tatsächlich der Fall sein, unserer Erfahrung nach beginnen polizeiliche Ermittlungen bei Kreditkartenbetrug im Internet jedoch wenn überhaupt etwa 7 Tage später. Ob und bis wann von dort eine Infromation zu DHL durchkommt hängt sehr stark an der bearbeitenden Dienststelle.
    Weswegen ein Unternehmen nicht informiert werden will, wenn seine Dienstleistungen kriminell genutzt werden, ist mir absolut unklar.

  2. Re: Packstation als Systematische Betrugshilfe

    Autor: Agnostiker 09.02.11 - 13:52

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weswegen ein Unternehmen nicht informiert werden will, wenn seine
    > Dienstleistungen kriminell genutzt werden, ist mir absolut unklar.

    Da schiebt eine Abteilung der nächsten die Arbeit zu.

    Schreib eine Mail mit der Beschreibung des Problems an folgende drei Stellen:
    - die Revisionsabteilung
    - den Vorstand
    - Verbraucherschutzministerium und oder Presse

  3. Re: Packstation als Systematische Betrugshilfe

    Autor: Freepascal 09.02.11 - 14:03

    Agnostiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mxcd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weswegen ein Unternehmen nicht informiert werden will, wenn seine
    > > Dienstleistungen kriminell genutzt werden, ist mir absolut unklar.
    >
    > Da schiebt eine Abteilung der nächsten die Arbeit zu.
    >
    > Schreib eine Mail mit der Beschreibung des Problems an folgende drei
    > Stellen:
    > - die Revisionsabteilung
    > - den Vorstand
    > - Verbraucherschutzministerium und oder Presse

    Bei Vorstand und Revision kommt ein Brief besser an. Mails werden von einer Sekretärin vorsortiert, die leitet solche Sachen dann an die Beschwerdestelle weiter und da wird die Mail von einer Aushilfkraft mit Textbausteinen beantwortet, ohne dass sie jemals ein Verantwortlicher zu Gesicht bekommen hätte.

  4. Re: Packstation als Systematische Betrugshilfe

    Autor: Agnostiker 09.02.11 - 16:49

    Stimmt, also besser auf die Snail-Mail setzen!

  5. Re: Packstation als Systematische Betrugshilfe

    Autor: Headshot037 22.03.11 - 15:01

    Mir wäre als Shopbetreiber klar, dass die Kombination aus Kreditkarte +Packstation nicht sonderlich gut für mich ausgeht... 10 Betrugsfälle am Tag? Den verlorenen Gewinn sollte man erstmal wieder "reinbekommen".

  6. Re: Packstation als Systematische Betrugshilfe

    Autor: mxcd 24.03.11 - 08:35

    10 Betrugsversuche (und das ist ein Schnitt)

    Mir gings eigentlich nur darum, dass es schoen waere, wenn die Post etwas mehr Kooperation zeigt bei der Sperrung missbraeuchlich genutzter PS Nummern.
    Insbesondere, da der Versandhandel für die Paketsparte wohl die wichtigste Kundschaft sein dürfte.

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