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Institutionalisierte Selbstüberschätzung: Die Piraten

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  1. Institutionalisierte Selbstüberschätzung: Die Piraten

    Autor: matthiassuess 24.05.11 - 08:55

    Ich mag das Dauergejammere von den Piraten, sie würden unterdrückt, unterschätzt und verfolgt, nicht mehr hören. Sehen wir uns die Fakten einmal an:

    Bei keiner Wahl kamen die Piraten signifikant über die 2% hinaus, meist lag das Ergebnis weit darunter. Selbst in Bremen, das als politisches Labor gilt, bekommt die Splittergruppierung keinen Fuß vor den anderen: Sie ist auf Augenhöhe mit der rechtsradikalen NPD, nur im Promille-Bereich besser als die Renterpartei oder Wählervereinigungen wie B+B, deren Namen die meisten Wähler wohl nicht einmal auf dem Wahlzettel registriert haben. Warum sollten die Medien einen Zirkus um die Piraten machen? Diesen Hype hatte die Partei schon zur Europawahl mit dem bekannten Ergebnis.

    Was ebenfalls aufregt ist der Dauervergleich mit den Grünen, der nicht hinkt, sondern müde am Boden schleift. Die Grünen sind aus zwei gesellschaftlichen Massenbewegungen entstanden: Der Friedens- und der Antiatombewegung. Beide brachten zu dieser Zeit Hundertausende auf die Straße. Was ein "Like" bei Facebook für eine Mobilisierungswirkung hat, konnte man bei den Pro-Guttenberg-Demos studieren. Auf ähnlichem Qualitätsniveau bewegt sich auch die Zustimmung zu den Piraten. Jammern ist jämmerlich und am Schluss haben immer die anderen Schuld - auch das ist "voll Guttenberg".

    Unter diesen Gesichtspunkten ist es eher schade, dass einer solchen Splittergruppierung - oder sollte ich schreiben Selbsthilfegruppe - trotzdem noch so viel Raum in den Medien zugestanden wird.

    www.matthiassuess.de

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