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Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich hinter Piraten, FDP und AfD steht ...

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  1. Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich hinter Piraten, FDP und AfD steht ...

    Autor: Spaghetticode 24.09.13 - 16:23

    ... und wer nur auf Karriere und Macht aus ist. Wer jetzt aus der Piratenpartei, FDP und AfD in eine der „etablierten“ Parteien wechselt, stand nicht wirklich hinter diesen Parteien, sondern setzt sich dem Verdacht aus, dass er nur hinter Karriere und Macht her ist.

    Vorteil für Piratenpartei, FDP und AfD: Es setzt jetzt ein „Selbstreinigungseffekt“ ein, wo nur noch die von der Parteiidee Überzeugten in der Partei bleiben. Die karriere- und machtorientierten Menschen wechseln in die „etablierten“ Parteien, die „Unterwanderer“ wieder in ihre „Altparteien“ zurück.

    Tipps für die Piratenpartei:
    1. Die Piratenpartei braucht unbedingt einen sympathischen Oberpirat, der für die Inhalte der Partei steht. Das bedeutet auch, dass der Oberpirat auch hinter dem steht, was die Parteibasis entscheidet und dies auch in seinem Privatleben anwendet. Wer Privatkopien von seinem Buch verfolgen lässt, obwohl die Parteibasis für die Legalisierung dieser ist, macht sich unglaubwürdig.
    2. Die Piratenpartei braucht unbedingt mehr Stammwähler, die auch hinter den Inhalten der Partei stehen. Wer auf Protestwähler setzt, steht schlecht da, wenn eine „Alternative“ aufkommt. Dazu einfach herausfinden, wer von den Vorschlägen im Wahlprogramm profitiert und die anwerben.
    3. Volkstraditionen sollten erhalten bleiben. Wer für die Abschaffung von Weihnachten und Ostern ist, macht sich unglaubwürdig. Es sollten nicht nur wir tolerant gegenüber Hinzugezogenen und religiösen Minderheiten sein, diese sollten auch tolerant gegenüber uns sein. Das wäre wohl genauso, als würden wir in die USA auswandern und dort die Abschaffung von Thanksgiving fordern.

    Tipps für die FDP:
    1. Die FDP sollte wieder den Bürger in den Mittelpunkt stellen und nicht die Wirtschaft. Das hat wohl das Vertrauen vieler Wähler erschüttert. Dieses Vertrauen gilt es zurückzugewinnen.
    2. Die FDP sollte auch die eigenen Interessen vertreten und nicht nur die der CDU und der Wirtschaft. So eine Partei braucht der Wähler nicht, da kann er gleich die CDU wählen. Es gilt jetzt, dem Wähler zu beweisen, dass die FDP auch eigene Positionen durchsetzen kann, die andere Parteien nicht vertreten.

    Tipps für die AfD:
    1. Ich glaube, man hat hier zu viel die anderen Themen vernachlässigt. Das einzige, was man im großen Maße von dieser Partei gehört hat, war „Raus aus dem Euro“, „Kein Geld an überschuldete Staaten/Banken“. Hier sollten also mehr Themen im Programm stehen.

  2. Re: Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich hinter Piraten, FDP und AfD steht ...

    Autor: Zaldure 24.09.13 - 16:30

    "Tipps für die AfD:
    1. Ich glaube, man hat hier zu viel die anderen Themen vernachlässigt. Das einzige, was man im großen Maße von dieser Partei gehört hat, war „Raus aus dem Euro“, „Kein Geld an überschuldete Staaten/Banken“. Hier sollten also mehr Themen im Programm stehen."

    Das Wahlprogramm enthält 36 Punkte. Dass die AFD in Talkshows stets nur über zwei Themen gefragt wird, ist nicht die Schuld der AFD ...

  3. Re: Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich hinter Piraten, FDP und AfD steht ...

    Autor: Michael H. 24.09.13 - 16:32

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und wer nur auf Karriere und Macht aus ist. Wer jetzt aus der
    > Piratenpartei, FDP und AfD in eine der „etablierten“ Parteien
    > wechselt, stand nicht wirklich hinter diesen Parteien, sondern setzt sich
    > dem Verdacht aus, dass er nur hinter Karriere und Macht her ist.
    >
    > Vorteil für Piratenpartei, FDP und AfD: Es setzt jetzt ein
    > „Selbstreinigungseffekt“ ein, wo nur noch die von der
    > Parteiidee Überzeugten in der Partei bleiben. Die karriere- und
    > machtorientierten Menschen wechseln in die „etablierten“
    > Parteien, die „Unterwanderer“ wieder in ihre
    > „Altparteien“ zurück.
    >
    > Tipps für die Piratenpartei:
    > 1. Die Piratenpartei braucht unbedingt einen sympathischen Oberpirat, der
    > für die Inhalte der Partei steht. Das bedeutet auch, dass der Oberpirat
    > auch hinter dem steht, was die Parteibasis entscheidet und dies auch in
    > seinem Privatleben anwendet. Wer Privatkopien von seinem Buch verfolgen
    > lässt, obwohl die Parteibasis für die Legalisierung dieser ist, macht sich
    > unglaubwürdig.
    > 2. Die Piratenpartei braucht unbedingt mehr Stammwähler, die auch hinter
    > den Inhalten der Partei stehen. Wer auf Protestwähler setzt, steht schlecht
    > da, wenn eine „Alternative“ aufkommt. Dazu einfach
    > herausfinden, wer von den Vorschlägen im Wahlprogramm profitiert und die
    > anwerben.
    > 3. Volkstraditionen sollten erhalten bleiben. Wer für die Abschaffung von
    > Weihnachten und Ostern ist, macht sich unglaubwürdig. Es sollten nicht nur
    > wir tolerant gegenüber Hinzugezogenen und religiösen Minderheiten sein,
    > diese sollten auch tolerant gegenüber uns sein. Das wäre wohl genauso, als
    > würden wir in die USA auswandern und dort die Abschaffung von Thanksgiving
    > fordern.
    >
    > Tipps für die FDP:
    > 1. Die FDP sollte wieder den Bürger in den Mittelpunkt stellen und nicht
    > die Wirtschaft. Das hat wohl das Vertrauen vieler Wähler erschüttert.
    > Dieses Vertrauen gilt es zurückzugewinnen.
    > 2. Die FDP sollte auch die eigenen Interessen vertreten und nicht nur die
    > der CDU und der Wirtschaft. So eine Partei braucht der Wähler nicht, da
    > kann er gleich die CDU wählen. Es gilt jetzt, dem Wähler zu beweisen, dass
    > die FDP auch eigene Positionen durchsetzen kann, die andere Parteien nicht
    > vertreten.
    >
    > Tipps für die AfD:
    > 1. Ich glaube, man hat hier zu viel die anderen Themen vernachlässigt. Das
    > einzige, was man im großen Maße von dieser Partei gehört hat, war
    > „Raus aus dem Euro“, „Kein Geld an überschuldete
    > Staaten/Banken“. Hier sollten also mehr Themen im Programm stehen.

    Also die Punkte für die Piraten kann ich voll und ganz als Pirat unterschreiben.
    - Facelift für Sympathie
    - Ordnung für Nachhaltigkeit
    - Stammwähler für eine solide Basis
    - Idealen treu bleiben
    - Sich auf Kernthemen beschränken und nicht jedem Trend hinterherrennen

    Ordnung muss einfach her. Auch wenn es viele nicht so sehen wollen, aber ohne wird es nicht gehen. Wer ernst genommen werden will muss auch ernsthaft mitspielen können.

  4. Re: Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich hinter Piraten, FDP und AfD steht ...

    Autor: wmayer 25.09.13 - 09:20

    Die AfD war viel zu erfolgreich, als dass man nun austreten würde. Knapp an der 5% Hürde gescheitert - da muss man auch mal 4 Jahre aushalten können.

    Wenn man mehr über die AfD erfahren würde, dann würde die ja niemand mehr wählen.
    Außer man gehört zu den oberen x%, aber da kann man auch weiter CDU wählen.

  5. Re: Jetzt wird sich zeigen, wer wirklich hinter Piraten, FDP und AfD steht ...

    Autor: Michael H. 25.09.13 - 09:41

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die AfD war viel zu erfolgreich, als dass man nun austreten würde. Knapp an
    > der 5% Hürde gescheitert - da muss man auch mal 4 Jahre aushalten können.
    >
    > Wenn man mehr über die AfD erfahren würde, dann würde die ja niemand mehr
    > wählen.
    > Außer man gehört zu den oberen x%, aber da kann man auch weiter CDU wählen.

    In einer Diskussionsrunde kam zur AfD ein ziemlich passender Vergleich. Sie tun zwar so als ob sie in der Mitte wären, ihr Wahlprogramm und ihre Aussagen sind aber fast identisch mit den ganz ganz rechten Parteien aus Frankreich.

    Das Ergebnis ist viel mehr eine Mischung aus Protest gegenüber den großen beiden und der Unzufriedenheit über FDP, Linke und Grüne. Nicht umsonst sind überall die Führungsspitzen zurückgetreten. Sollten sich diese wieder reorganisieren, denke ich ist bei den Wechselwählern die AfD schnell wieder vergessen.

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