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Hochmut ...

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  1. Hochmut ...

    Autor: Freepascal 28.03.12 - 14:01

    ... kommt vor dem Fall, heißt es so schön. Ich kann die Euphorie der Piraten verstehen, aber sie sind weit weg davon, wirklich Regierungsverantwortung übernehmen zu müssen.

    "Die Ministerin ist mir - bis auf wenige Ausnahmen - als kluge und hartnäckige Sachpolitikerin aufgefallen und hat sich auch bei den Piraten viele Freunde mit klaren Positionen für die Schutzrechte der Bürgerinnen und Bürger vor staatlichen Eingriffen gemacht. So etwas passt natürlich sehr gut zu den Piraten", sagte Delius. Er frage sich aber, ob die Ministerin "ohne inhaltliche Hierarchien" und innerhalb des "kreativen Chaos" der Piraten arbeiten könne.

    Sorry, das klingt überheblich, vor allem wenn es von einem Mittzwanziger kommt, der noch nicht viel vorzuweisen hat.

    Wenn er L.-S. wirklich als Bereicherung der Piraten sähe, könnte er sich die Spitze im ersten Satz verkneifen. Und ob das Chaos bei den Piraten wirklich kreativ ist, muss sich erst noch herausstellen, aber einer Frau mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Politik zu unterstellen, sie könne dort nicht arbeiten, ist schon gewagt. Im Grunde sagt er hier aus, sie wäre nicht gut genug für den elitären Kreis der Piraten, das genaue Gegenteil seiner Eröffnungsaussage.

  2. Re: Hochmut ...

    Autor: nicoledos 28.03.12 - 14:25

    Lese das Original und nicht den Auszug von golem. Es ist kein Angebot an die L.-S., sondern nur eine Antwort auf eine provokante Frage.

  3. Re: Hochmut ...

    Autor: Freepascal 28.03.12 - 14:30

    > Lese das Original und nicht den Auszug von golem. Es ist kein Angebot an
    > die L.-S., sondern nur eine Antwort auf eine provokante Frage.


    Das meinte ich weiter unten: Auch sowas werden sie lernen (müssen). Kompetenz im Umgang mit Medien, diesmal nicht als Konsument, sondern als Aktive.

  4. Re: Hochmut ...

    Autor: r3verend 28.03.12 - 14:43

    Freepascal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... kommt vor dem Fall, heißt es so schön. Ich kann die Euphorie der
    > Piraten verstehen, aber sie sind weit weg davon, wirklich
    > Regierungsverantwortung übernehmen zu müssen.

    Das verlangt ja auch niemand von einer Partei die vor ein paar Jahren erst gegründet wurde. Trotzdem können sie in der Opposition Impulse setzen die auch mal wichtig.
    Selbst von den Linken höre ich oppositionstechnisch durch deren kleine Anfragen oft mehr als von der SPD die ja angeblich auch aktuell zur Opposition gehören.

    >
    > "Die Ministerin ist mir - bis auf wenige Ausnahmen - als kluge und
    > hartnäckige Sachpolitikerin aufgefallen und hat sich auch bei den Piraten
    > viele Freunde mit klaren Positionen für die Schutzrechte der Bürgerinnen
    > und Bürger vor staatlichen Eingriffen gemacht. So etwas passt natürlich
    > sehr gut zu den Piraten", sagte Delius. Er frage sich aber, ob die
    > Ministerin "ohne inhaltliche Hierarchien" und innerhalb des "kreativen
    > Chaos" der Piraten arbeiten könne.

    > Sorry, das klingt überheblich, vor allem wenn es von einem Mittzwanziger
    > kommt, der noch nicht viel vorzuweisen hat.

    Was haben die meisten Politiker denn vorzuweisen ausser Sicherung ihrer Position als Politiker und Vertreter der Lobby die am meisten zahlt? Gut, an sich hast du hier trotzdem einen Punkt denn er hat sich ja Frau L.S. ausgesucht und im Gegensatz zu ihr ist seine Vita eher kurz. Trotzdem sehe ich da keine Überheblichkeit sondern nur die Feststellung das viele ihrer Positionen so auch einen Platz in der Piratenpartei haben und das L.-S. diese Positionen des öfteren auch gegen den Strom durchgesetzt hat - auch ein Punkt der sie für die Piraten attraktiv macht.

    > Wenn er L.-S. wirklich als Bereicherung der Piraten sähe, könnte er sich
    > die Spitze im ersten Satz verkneifen. Und ob das Chaos bei den Piraten
    > wirklich kreativ ist, muss sich erst noch herausstellen, aber einer Frau
    > mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Politik zu unterstellen, sie könne
    > dort nicht arbeiten, ist schon gewagt.

    Er unterstellt ihr nicht das sie da nicht arbeiten kann sondern er fragt ob es so ist. Das ist schon ein Unterschied. Etablierte Parteien wie die FPD, CDU, CSU und SPD zeichnen sich schon durch einen gewissen Fraktionszwang, Fraktionsdisziplin aus. Im Fall der Fälle tragen die Parteimitglieder die Linie der gesammten Partei mit auch wenn es ihrer eigenen Überzeugung widerspricht - quasi zum Wohle aller.
    Bei den Piraten gibt es das bisher in der Form noch nicht.

  5. Re: Hochmut ...

    Autor: Myxier 28.03.12 - 14:45

    Also ich will nicht dauernd nur Menschen wählen, die meine Großeltern sein könnten und meist aus dem wahren Leben sich schon lange verabschiedet haben. Warum spricht man jungen Leuten immer Kompetenz ab. Unverständlich.

  6. Re: Hochmut ...

    Autor: r3verend 28.03.12 - 14:51

    Freepascal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Lese das Original und nicht den Auszug von golem. Es ist kein Angebot an
    > > die L.-S., sondern nur eine Antwort auf eine provokante Frage.
    >
    > Das meinte ich weiter unten: Auch sowas werden sie lernen (müssen).
    > Kompetenz im Umgang mit Medien, diesmal nicht als Konsument, sondern als
    > Aktive.

    Ergo hätte er da irgendeine weichgespülte Ausweichfloskel bringen sollen?
    Wie sieht für dich sonst Kompetenz im Umgang mit Medien aus?
    Er hat sie weder beleidigt noch sonst wie politisch unkorrekt behandelt.

    Genausogut könnte ich Frau L.-S Inkompetenz im Umgang mit Medien ausstellen für ihre Aussage das die Piratenpartei nur der FDP nacheifert ("Die Piraten seien nur "Trittbrettfahrer des Engagements für die Freiheit und gegen einen überbordenden Sicherheitsstaat" der FDP"). Nach der Logik darf eine Partei nur Positionen einnehmen die eine andere Partei noch nicht einnimmt.

    Hätten sich die Gründer der Piratenpartei schon durch eine andere Partei entsprechend vertreten gefühlt hätten sie vermutlich nicht die Partei gegründet.

    Eine Partei die einerseits sich gegen den überbordenden Sicherheitsstaat stellt und auf der anderen Seite die Speerspitze des neoliberalistischen Lobbyismus darstellt wäre allerdings für mich auch nicht wählbar.

  7. Re: Hochmut ...

    Autor: Freepascal 28.03.12 - 15:13

    > Also ich will nicht dauernd nur Menschen wählen, die meine Großeltern sein
    > könnten und meist aus dem wahren Leben sich schon lange verabschiedet
    > haben. Warum spricht man jungen Leuten immer Kompetenz ab. Unverständlich.

    Junge Menschen haben sehr wohl Kompetenzen, aber eben wenig Lebenserfahrung. Wenn ich darüber nachdenke, was ich mit Anfang 20 (und das ist erst knapp 10 Jahre her) alles für eine unumstößliche Tatsache gehalten habe und weswegen ich leidenschaftlich gestritten habe, muss ich heute schon ein bisschen schmunzeln.

    Alter allein ist natürlich keine Qualifikation, im Idealfall hätte ich als Volksvertreter gern Leute mit Kompetenz UND Erfahrung oder eine gute Mischung aus jüngeren und älteren Leuten.

  8. Re: Hochmut ...

    Autor: ssssssssssssssssssss 28.03.12 - 15:18

    und mit hochmut meintest du eigentlich diesen abschnitt:

    > Erst kürzlich hatte sich die Ministerin von den Piraten abgegrenzt: "Wir sind das
    > Original, die Piraten nur Trittbrettfahrer unseres Engagements für die Freiheit und
    > gegen einen überbordenden Sicherheitsstaat."

    so ne selbstgefällige Schnepfe...

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