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Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

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  1. Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Kleiber 27.05.21 - 17:11

    Einfach auf "Ja, ich bin über 18 Jahre alt." klicken und gut ist. Das hat mir ein Freund erzählt :)
    Die besten Jugendschützer sollten die Eltern sein.

  2. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Garius 27.05.21 - 17:37

    Das du das hier im Forum schreibst, wo Minderjährige mitlesen können, ist Aufruf zu einer Straftat. Ich zeig dich an...












    ...bei der Cyber Polizei!

    Edit: Spaß beiseite... Der Fakt, dass die Betreiber sowas zulassen oder die Tatsache, dass sich zwölfjährige von allein auf sowas für Geld verkaufen. Ich weiß nicht was von beiden mich mehr entgeistert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.21 17:39 durch Garius.

  3. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: sepp_augstein 27.05.21 - 17:59

    Kleiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die besten Jugendschützer sollten die Eltern sein.

    Sinnvollster Kommentar hier.

    Wenn jemand nicht mitkriegt, dass seine Kids solche Aufnahmen anfertigen und im Internet verkaufen, sollte er sich in erster Line mal selbst hinterfragen.

    Man kann nicht ständig die Verantwortung für seine Kinder auf irgendwelche Anbieter oder die Politik abwälzen.

  4. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Greys0n 27.05.21 - 18:06

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleiber schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die besten Jugendschützer sollten die Eltern sein.
    >
    > Sinnvollster Kommentar hier.
    >
    > Wenn jemand nicht mitkriegt, dass seine Kids solche Aufnahmen anfertigen
    > und im Internet verkaufen, sollte er sich in erster Line mal selbst
    > hinterfragen.
    >
    > Man kann nicht ständig die Verantwortung für seine Kinder auf irgendwelche
    > Anbieter oder die Politik abwälzen.

    Klar die Eltern sollten sofort zur Stelle sein wenn sich ihre 16 Jährige Tochter auszieht. Könnte ja sonst sein das Sie Content für Onlyfans macht...

    Wir dürfen von Bars erwarten das Sie prüfen ob Minderjährige nach 23uhr sich noch in ihnen befinden. Dann sollten wir erst recht erwarten dürfen das Pornoseiten checken ob Ihre content Creator überhaupt volljährig sind. Mit denen Sie übrigens auch noch nen Vertrag schließen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.21 18:17 durch Greys0n.

  5. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Talimo 27.05.21 - 18:07

    Man kann zwar, aber sollte sich auch nicht in alles was das Kind macht einmischen. Wichtig ist eine vernünftige Aufklärung. Auch wenn ich ein braves Kind war, wenn meine Eltern jederzeit Zugriff auf meinen Browserverlauf, Daten auf meinen PC und Handy hätten, dann wäre mir dieser Kontrollwahnsinn ziemlich schnell über Koof gewachsen.. Das soll jetzt das Problem nicht kleinreden, aber ich finde nicht dass die Eltern zu 100% jeden Schritt des Kindes ausspionieren müssen. Denn viele Minderjährige wissen sich auch gut zu benehmen.. Meine Eltern haben mir zum Glück viel Freiraum gegeben und mir schon von klein auf beigebracht Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und Gewissenhaft Entscheidung zu treffen und auch zu hinterfragen.

  6. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Sterling-Archer 27.05.21 - 18:07

    das ist doch quatsch.

    willste deinen kindern die tür abschrauben oder was?

    nacktfotos sind schnell gemacht

  7. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Pantsu 27.05.21 - 18:26

    Wenn Facebook zichtausend Zensoren einstellen kann, sollte es für so ein Millionen-Pornounternehmen nicht schwer sein, Inhalte vorab zu prüfen, vor allem, wenn ein neuer Account angelegt wurde. Kinder mit Smartphone sind eben unberechenbar, und es gibt genug Eltern, denen alles scheissegal ist. So ein Fall ist aber eine Sache, die definitiv nicht scheissegal ist.
    Selbstausbeutung, eventuell Brandmarkung fürs Leben, wenn die Sache rauskommt.
    Ich sehe genug Kinder, die mit moderen Smartphones rumlaufen als ich, da läuft sowieso irgendwas falsch, aber das ist ja wieder Ansichtssache. Vielleicht erstmal klassische Kommunikation lernen, hat mir nicht geschadet, mit 16 habe ich mein erstes Handy bekommen. Trotzdem habe ich keine Probleme, mit einem neuen Handy (Smartphone) umzugehen.
    Sicher gab es all diese Probleme auch schon mit Desktops und Webcams, aber so leicht wie heute war es noch nie, sich per App und Kamera ein paar Probleme einzuhandeln.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.21 18:30 durch Pantsu.

  8. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Greys0n 27.05.21 - 18:29

    +1

  9. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: The Insaint 27.05.21 - 19:32

    Greys0n schrieb:
    ---------------------------
    > Wir dürfen von Bars erwarten das Sie prüfen ob Minderjährige nach 23uhr
    > sich noch in ihnen befinden. Dann sollten wir erst recht erwarten dürfen
    > das Pornoseiten checken ob Ihre content Creator überhaupt volljährig sind.
    > Mit denen Sie übrigens auch noch einen Vertrag schließen.

    Klar ... weil eine Überprüfung (welcher Art auch immer) in der digitalen Welt _exakt_ genauso wie in der physischen Welt möglich ist ...

    Du bist nicht oft in der realen Welt präsent, stimmt's ... ?

  10. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Invertiert 28.05.21 - 08:53

    video ident, klappt super. digitale signatur mit bürgerkarte auch super. sehe kein Problem.

  11. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: augenvogel 28.05.21 - 09:04

    Invertiert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > video ident, klappt super. digitale signatur mit bürgerkarte auch super.
    > sehe kein Problem.

    Jep, das ist eine Möglichkeit. Allerdings bleibt noch das Problem, dass auch viele Minderjährige, wenn sie sich schminken deutlich älter aussehen können, und wenn der Perso von der älteren Schwestter ist, schwierig auf jeden Fall.

    Allgemein sollte man neue Accounts zumindest eine zeitlang aktiv beobachten, also auf Seiten von OnlyFans. Ich glaube, in Kombination mit dem Video Ident Verfahren würde man so eine große Anzahl von Minderjährigen rausfischen können.

  12. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Steven Lake 28.05.21 - 10:04

    Ist doch eh Käse. 16 Jährige und 18 Jährige zu unterscheiden, dürfte sehr schwierig werden. Von der körperlichen Entwicklung dürften die doch durchaus schon fertig sein, wobei ich habe da wenig Erfahrung. Das letzte mal das ich eine 16 Jährige nackt gesehen habe, da war ich selber 16 und das ist über 10 Jahre her. Vom Verhalten her kann man da auch nicht gehen. Ausweise kann man sich ausleihen und fälschen. Wenn es per Video Ident geht, kann man da schummeln.
    Eine Option wäre es über den Zahlungsdienstleister zu machen. Ist natürlich um einiges komplexer sich das Geld aufs Konto der Schwester überwiesen zu lassen und die bekommt davon nichts mit.

    Einfach ist die Thematik nicht. Wie will man zuverlässig das Alter überprüfen, ohne es unnötig kompliziert zu machen?
    Es gibt aber immer Wege. Ich habe vor einigen Jahren mal einen Bericht gesehen, wo eine Frau darüber gesprochen hat, wie sie sich als Kind prostituiert hat. Die hatte glaube ich mit 12/13 angefangen und hat sich da über Kleinanzeigenportale oder ähnliches angeboten. Wenn ich den Bericht richtig im Kopf hatte, kam das alles von ihr selber. Ist aber auch nichts, was sie im Nachhinein gut fande.

    Will damit sagen, dass es immer welche geben wird, die meinen dies sei ein guter Weg um Geld zu machen. Es wird nichts bringen wenn da die großen Plattformen da ein Riegel vorschieben. Das eigentliche Problem ist damit nicht gelöst. Man muss viel mehr gucken, dass man das Jugendamt in die Familie schickt. Bei einer 16/17 jährigen ist das weniger ein Problem, aber wenn da 12/13 Jährige das machen, dann läuft da gewaltig was schief.
    Anstatt zu löschen und blockieren, sollte man eher die Person Identifizieren und es an die Behörden melden, damit die in die Familie rein gehen können. Wenn man da blockiert, gehen die mehr und mehr in den Untergrund und da wird es dann immer schwieriger.

  13. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: RienSte 28.05.21 - 11:51

    Der Unterschied ist aber, dass du im Falle der Bar ganz einfach auch selbst überprüfen kannst, ob dein Kind um 23:00 zuhause ist, oder nicht. Bzw. kann man es auch einfach selber um 23:00 abholen.
    Mein Dad zB war immer recht großzügig mit der "Sperrstunde", dafür war er aber auch pünktlich selber vor Ort und warten wollte er ungern. Das war der Deal.

    Wenn aber deine Tochter beim Duschen ein Video von sich selbst hochlädt, bekommst du davon erstmal selber nix mit.

    Was ich mich frage... wie kommen die Teens dann an das Geld?
    Da muss ja irgendein Bankkonto / Paypal Account hinterlegt sein und da kommt man als Minderjährige(r) doch schwer an den Eltern vorbei, oder?

  14. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: chefin 28.05.21 - 11:52

    Kleiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach auf "Ja, ich bin über 18 Jahre alt." klicken und gut ist. Das hat
    > mir ein Freund erzählt :)
    > Die besten Jugendschützer sollten die Eltern sein.


    Betrachte es mal aus Sicht eines Juristen

    Lügen und falsche Angaben machen ist verboten. Man darf davon ausgehen, das es der Person bewusst ist. Mein Junior ist 13, ihm IST es bewusst, er weist sogar uns drauf hin, wenn wir mal falsche Angaben machen, weil wir Datenschutz höher achten als unnötiges Datensammeln. Also kann man davon ausgehen, das die Person die sich da fälschlich als über 18 ausgibt, bewusst gegen Gesetze verstösst.

    Jemand der bewusst gegen Gesetze verstösst, wird auch andere Schutzmassnahmen umgehen. Würden wir das unterbinden wollen, müssten wir jeden der ein Auto starten will vorher so kontrollieren das wir mit Sicherheit sagen können das er Führerschein hat und fahren darf nach dem Gesetz. Den es kann nicht sein, das bei einer Pornoseite so hohe Hürden sind, aber beim Auto wo man Menschen problemlos mit töten kann, die Hürden viel kleiner.

    Am Ende würde wohl kaum noch jemand das Haus verlassen, weil er sowieso nicht weit kommt. Wir könnten aber wieder Pferde züchten, Pferde finden ihren Weg selbst und haben eine KI die neben autonomen laufen auch noch aktiven Unfallschutz bieten. Wie schon mein dad sagte: lass Pferde denken, die haben den größeren Kopf.

    Will damit sagen: eine Massnahme muss praktikabel sein und angemessen. Etwas bis ins unbenutzbare auszudehnen bringt uns nicht weiter. Und eine Abstufung sollte ja auch noch gewährleistet sein. Bei Autos wird das übrigens über den Geldbeutel gemacht. Wenn Kinder fahren zahlt die Kaskoversicherung nicht. Und es kann sein das die Eltern den Führerschein ebenfalls verlieren, sollten sie keine ausreichenden Massnahmen gegen dieses Fahren getroffen haben. So hat man beim Auto Millionen Aufpasser. Könnte man bei solchen Aktionen auch haben, aber scheinbar versagen Eltern wenn es keine persönlichen Konsequenzen hat.

  15. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Palerider 28.05.21 - 12:12

    nein - aber es durchaus möglich, Kinder so zu erziehen und auf die Fallen in der digitalen Welt vorzubereiten, dass sie so einen Scheiß gar nicht erst versuchen.

  16. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: Hotohori 28.05.21 - 14:38

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein - aber es durchaus möglich, Kinder so zu erziehen und auf die Fallen
    > in der digitalen Welt vorzubereiten, dass sie so einen Scheiß gar nicht
    > erst versuchen.

    Nur klappt auch das nicht bei allen Kindern, erst recht nicht wenn sie in einem rebellierenden Alter sind.

  17. Re: Die Jugendschutzmaßnahmen versagen ÜBERALL

    Autor: ds4real 30.05.21 - 15:13

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleiber schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die besten Jugendschützer sollten die Eltern sein.
    >
    > Sinnvollster Kommentar hier.
    >
    > Wenn jemand nicht mitkriegt, dass seine Kids solche Aufnahmen anfertigen
    > und im Internet verkaufen, sollte er sich in erster Line mal selbst
    > hinterfragen.
    >
    > Man kann nicht ständig die Verantwortung für seine Kinder auf irgendwelche
    > Anbieter oder die Politik abwälzen.

    Dem kann ich als Elternteil definitiv zustimmen.

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