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Ein Bericht über Pressefreiheit?

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  1. Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Oil 09.06.20 - 18:04

    Ich frage mich bei solchen Artikeln immer, warum der Inhalt einen Artikel Wert ist und dann auch noch unter dem Schlagwort Pressefreiheit.
    Ein Linksextrimistisches Portal wird vom Netz genommen. Es gibt wahrscheinlich unzählige Rechtsextremistische Portale die auch vom Netz genommen wurden. Ist das auch eine Frage der Pressefreiheit?
    Niemals würde so ein Artikel veröffentlicht. Niemand könnte ihn nachvollziehen.
    Wieso wird Linksextremismus so wohlwollend im Journalismus beleuchtet?

  2. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: lemmer 09.06.20 - 18:23

    weil doch die linken und ihre straftaten die guten sind.

  3. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: 7of9 09.06.20 - 18:26

    lemmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil doch die linken und ihre straftaten die guten sind.


    +1....

    #USA #Frau
    „I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.“

  4. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: theFiend 09.06.20 - 18:32

    Oil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wieso wird Linksextremismus so wohlwollend im Journalismus beleuchtet?

    Also als der Staat erstmalig versucht eine rechte Partei zu verbieten, wurde über dessen klägliches scheitern aus reich formaljuristischen Gründen ausführlich berichtet.
    Ebenso wird eben hier berichtet, wie ein Verbot unter fragwürdigen juristischen winkelzügen ausgesprochen wird.

    Von persönlichen Meinungsbildern mal völlig abgesehen, hab ich noch nie gelesen das Indymedia wirklich nachgewiesen wurde linksextrem zu sein. Gerne darf man mir aber entsprechende Quellen unterbreiten, die nicht auf MEINUNG beruhen...

  5. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Test_The_Rest 09.06.20 - 19:14

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerne darf man mir aber entsprechende Quellen unterbreiten, die nicht auf
    > MEINUNG beruhen...

    Kann man gerade nicht, weil das Gesamtkunstwerk ja gerade offline ist :)
    Aber einige Artikel dort und insbesondere das zugehörige Forum dort war schon sehr... öhem... denkwürdig...

  6. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.06.20 - 19:15

    lemmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil doch die linken und ihre straftaten die guten sind.


    Jetzt mal auch nicht in diese Richtung pauschalisieren.

    Weder links noch rechts sind per se schlecht, aka soziale oder konservative Richtung.

    Schlecht sind alle Ausschläge ins Extremistische, also eben Links- oder Rechtsextrem.
    Die schenken sich dann auch nichts.

    Das gleiche gilt für jegliche Ideologie oder Religion.

    Wenn man sofort pauschalisiert und den Beissreflex mit solchen Kommentaren rauskramt, kann man keine konstruktive Diskussion führen.

  7. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Oil 09.06.20 - 19:20

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wieso wird Linksextremismus so wohlwollend im Journalismus beleuchtet?
    >
    > Also als der Staat erstmalig versucht eine rechte Partei zu verbieten,
    > wurde über dessen klägliches scheitern aus reich formaljuristischen Gründen
    > ausführlich berichtet.
    > Ebenso wird eben hier berichtet, wie ein Verbot unter fragwürdigen
    > juristischen winkelzügen ausgesprochen wird.

    Es ist schon ein Unterschied ob und wie eine Partei (als Repräsentant eines Teils des Volkes) in einer Repräsentative Demokratie verboten wird oder ob und wie eine Internetseite verboten wird. Dementsprechend gibt es und muss es auch unterschiedlich intensive Berichterstattung geben.

    > Von persönlichen Meinungsbildern mal völlig abgesehen, hab ich noch nie
    > gelesen das Indymedia wirklich nachgewiesen wurde linksextrem zu sein.
    > Gerne darf man mir aber entsprechende Quellen unterbreiten, die nicht auf
    > MEINUNG beruhen...

    Dass Indymedia links ist, ist wohl nicht zu hinterfragen. Dass sie Extremistisch ist, liegt daran, dass die Plattform zur Verbreitung von Beiträgen mit strafbaren und verfassungsfeindlichen Inhalten genutzt worden ist und zu Gewalttaten aufgerufen wurde. Da braucht man nun wirklich keine externen Quellen und 'Expertenmeinungen', die einem das klar Offensichtliche vorkauen. Aber genau das ist das Thema meines Ursprungssthread. Wieso wird hier so ungleich bewertet? Bei einer linksextremen Seite benötigt man hieb und stichfeste Nachweise (wie sollen die denn überhaupt aussehen? Durch ein Verbot durch Behörden vielleicht?) während bei anderen Fällen, wenn es gerade passt (ganz Aktuell George Floyed), man sofort Rassismus als erwiesen erkannt hat. Im Anschluss marschieren dann aufgepeitsch hunderttausende weltweit durch die Straßen der Welt und nicht selten werden im Zuge dessen die Straßen in ein Trümmerfeld verwandelt.
    Ich erwarte von Journalismus nun wirklich keine hohen Höhen. Aber eine grundsätzliche Sorgfaltspflicht und journalistische Grundsätze wären schon schön.

  8. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: SchrubbelDrubbel 09.06.20 - 20:07

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Schlecht sind alle Ausschläge ins Extremistische, also eben Links- oder
    > Rechtsextrem.
    > Die schenken sich dann auch nichts.
    >

    Richtig und die politische Landschaft ist eine Kugel. Manche Linken sind so links, dass sie schon rechts sind:
    https://www.zeit.de/2014/48/antisemitismus-afd-die-linke
    https://taz.de/Bundestagsantrag-gegen-Antisemitismus/!5478411/
    https://www.sueddeutsche.de/politik/linker-antisemitismus-von-heuschrecken-und-dem-judenknacks-1.3993994

  9. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: theFiend 09.06.20 - 20:35

    Oil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da braucht man nun wirklich keine
    > externen Quellen und 'Expertenmeinungen', die einem das klar
    > Offensichtliche vorkauen.

    Ganz offensichtlich doch. Du ergehst dich hier in der Annahme es hätte hier klare Beweise für Linksextremismus gegeben. Wäre dem so, hätte man sicher nicht in den rechtlich doch offensichtlich vergeblichen Winkelzug begeben müssen, das ganze erste zum Verein zu erklären und dann zu verbieten. Hätte es also klar nachvollziehbare Aufrufe zu Straftaten oder gar staatszersetzenden Tatplanungen gegeben, hätte man damit schlicht nur zum Richter gehen müssen. Das ist auch ohne jeden juristischen Winkelzug verboten.

    Mir scheint eher, das hier ständig irgendwas nachgeplappert wird, was irgend ein rechtes Meme mal irgendwo verbreitet hat. Ich kenn die Plattform nicht, und kann mir kein Urteil darüber bilden. Das der Staat aber in derart zweifelhafte Ecken gehen muss, beweist mir eher das es hier keine klar nachweisbaren aufrufen zu irgendwelchen Straftaten gegeben hat.

    Und auf die Nachfrage seid ihr beide hier nur selbstreferentiell geworden. Heutzutage wird jeder scheiss im Internet verbreitet, gescreenshottet und was weis ich. Wäre das ganze also so eindeutig, gäbe es da auch ohne die plattform selbst nachvollziehbares.

    Und kann einer von euch solches anführen?

  10. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Phintor 09.06.20 - 20:53

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Also als der Staat erstmalig versucht eine rechte Partei zu verbieten,
    > wurde über dessen klägliches scheitern aus reich formaljuristischen Gründen
    > ausführlich berichtet.
    > Ebenso wird eben hier berichtet, wie ein Verbot unter fragwürdigen
    > juristischen winkelzügen ausgesprochen wird.
    >
    Warum gescheitert? Die Sozialistische Reichspartei, eine 1949 gegründete Nachfolgerin der NSDAP, wurde 1953 ohne große Umstände verboten.
    Bei "Politischen Vorderungen" wie der "Endlösung der Juden frage mit anderen Mitteln" (hört hört Werte Holocaust Leugner) wohl auch kaum verwunderlich.

  11. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.06.20 - 22:47

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da braucht man nun wirklich keine
    > > externen Quellen und 'Expertenmeinungen', die einem das klar
    > > Offensichtliche vorkauen.
    >
    > Ganz offensichtlich doch. Du ergehst dich hier in der Annahme es hätte hier
    > klare Beweise für Linksextremismus gegeben. Wäre dem so, hätte man sicher
    > nicht in den rechtlich doch offensichtlich vergeblichen Winkelzug begeben
    > müssen, das ganze erste zum Verein zu erklären und dann zu verbieten. Hätte
    > es also klar nachvollziehbare Aufrufe zu Straftaten oder gar
    > staatszersetzenden Tatplanungen gegeben, hätte man damit schlicht nur zum
    > Richter gehen müssen. Das ist auch ohne jeden juristischen Winkelzug
    > verboten.
    >
    > Mir scheint eher, das hier ständig irgendwas nachgeplappert wird, was
    > irgend ein rechtes Meme mal irgendwo verbreitet hat. Ich kenn die Plattform
    > nicht, und kann mir kein Urteil darüber bilden. Das der Staat aber in
    > derart zweifelhafte Ecken gehen muss, beweist mir eher das es hier keine
    > klar nachweisbaren aufrufen zu irgendwelchen Straftaten gegeben hat.
    >
    > Und auf die Nachfrage seid ihr beide hier nur selbstreferentiell geworden.
    > Heutzutage wird jeder scheiss im Internet verbreitet, gescreenshottet und
    > was weis ich. Wäre das ganze also so eindeutig, gäbe es da auch ohne die
    > plattform selbst nachvollziehbares.
    >
    > Und kann einer von euch solches anführen?

    Ich darf hier noch keine Links posten, deshalb such doch mal nach "Indymedia Aufruf zum Mord". Da findest du in den ersten 10 Treffern genug Presseberichte, mit Screenshot und auch Anfragen an die Bundesregierung. z. B. bei Tichyseinblick mit dem Titel "Mordaufruf: Anleitung für Attentate auf AfD-Abgeordnete bei Indymedia". Oder beim Tagesspiegel über einen Aufruf zu Plünderungen mit dem Titel "Linksextremisten rufen zum Plündern auf".

    Dafür das du dir kein Urteil über die Plattform erlauben willst, hast du dir aber ganz schön schnell ein Urteil über das Vorgehen der Justiz erlaubt.

  12. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Oil 09.06.20 - 22:52

    theFiend schrieb:

    > Ganz offensichtlich doch. Du ergehst dich hier in der Annahme es hätte hier
    > klare Beweise für Linksextremismus gegeben.
    > ...
    > Mir scheint eher, das hier ständig irgendwas nachgeplappert wird, was
    > irgend ein rechtes Meme mal irgendwo verbreitet hat.
    > ...
    > Und auf die Nachfrage seid ihr beide hier nur selbstreferentiell geworden.
    > Heutzutage wird jeder scheiss im Internet verbreitet, gescreenshottet und
    > was weis ich. Wäre das ganze also so eindeutig, gäbe es da auch ohne die
    > plattform selbst nachvollziehbares.
    > ...
    > Und kann einer von euch solches anführen?

    https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/schlaglicht/schlaglicht-2020-01-bundesverwaltungsgericht-bestaetigt-verbot-der-linksextremistischen-internetplattform-linksunten.indymedia

    > Wäre dem so, hätte man sicher
    > nicht in den rechtlich doch offensichtlich vergeblichen Winkelzug begeben
    > müssen, das ganze erste zum Verein zu erklären und dann zu verbieten. Hätte
    > es also klar nachvollziehbare Aufrufe zu Straftaten oder gar
    > staatszersetzenden Tatplanungen gegeben, hätte man damit schlicht nur zum
    > Richter gehen müssen. Das ist auch ohne jeden juristischen Winkelzug
    > verboten.

    Ich maße mir nicht an, den richtigen Weg für die Abschaltung der Plattform zu kennen. Du unterstellst ja nur, dass es eine zweifelhafte Ecke und vergebliche Winkelzüge wären. Vielleicht ist es ja doch genau der richtige Weg um eine Plattform schnell aus dem Netz zu bekommen, die offensichtlich Gewaltaufrufe veröffentlicht und verfassungsfeindliche Bestrebungen nachhängt.

  13. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: wanne 09.06.20 - 23:10

    Hier mal der Vergleich mit Twitter weil die hier im allgemeinen als die "Guten" gelten.

    > Dass Indymedia links ist, ist wohl nicht zu hinterfragen.
    Siehst du das auch für Twitter so? In weiten Teilden der USA ist man sich darüber auch einig.
    > dass die Plattform zur Verbreitung von Beiträgen mit strafbaren und verfassungsfeindlichen Inhalten genutzt worden ist und zu Gewalttaten aufgerufen wurde.
    Auf Twitter waren auch schon mehrfach Köpfungsvideos u.ä. zu sehen. Ist die Plattform deswegen Extremistisch?
    Genau darum geht es Indymedia. Die haben mehrfach betont nichts mit Linksunten zu tun haben. Die sind halt User und würden da halt Content posten über die Plattform posten und wenn die Behörden ein Problem damit habe müsste man halt gegen Linksunten und nicht Indymedia vorgehen.
    Daraufhin haben die Behörden gemeint, dass das alles der selbe "Verein" sei. Und das ist schon sehr fragwürdig und könnte genau so gegen jede andere Social-Media-Plattform angeführt werden.

  14. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: wanne 09.06.20 - 23:24

    > https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/schlaglicht/schlaglicht-2020-01-bundesverwaltungsgericht-bestaetigt-verbot-der-linksextremistischen-internetplattform-linksunten.indymedia
    Zuerstmal den Kläger zu zitieren ist für den Anschein der Unabhängigkeit eher ungeschickt.
    Indymedia hat mehrfach betont, dass Linksunten nur einer von vielen Unterseiten ist, die ihrerseits wieder viele unabhängige "Reporter" hat.
    Den Objektiven Unterschied zwischen Golem oder und Linksunten kann man wohl nicht wirklich feststellen. (Außer dass dass bei Golem die Autoren weniger radikal sind.) Wenn also Linksunten nicht als Pressemedium für dass es extra gesonderte Verfahren mit gesondertem Schutz gibt, sondern ein Verein ist sollte das auch für golem gelten und das ist erstmal strange.
    Ganz sicher ist: Wenn die Deklarierung als Verein der "richtige" Weg ist, sind die extra Gesetze, die die Presse schützen das Papier nicht wert auf dem sie Geschrieben wurden.
    Solange Verfahren einfach über das das Vereinsrecht ohne extra Schutz abgewickelt werden kann, ist der Schutz für Presse inexistent.
    Und das fällt dann ganz sicher unter die Kategorie Pressefreiheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.20 23:27 durch wanne.

  15. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.06.20 - 23:32

    wanne schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Zuerstmal den Kläger zu zitieren st für den Anschein der Unabhängigkeit
    > eher ungeschickt.
    > Indymedia hat mehrfach betont, dass Linksunten nur einer von vielen
    > Unterseiten ist, die ihrerseits wieder viele unabhängige "Reporter" hat.

    Jo, sowas hat 8Chan damals auch angeführt. Genauso wie die ganzen Filehoster, die ja so gar nichts dafür können, wenn die Plattform für illegale Aktivitäten genutzt wird.

    Die Argumentation solcher "Anarchie"-Plattformen ist immer die gleiche. Wer da keinen Unterschied zu Twitter und Facebook sehen will, der will es wohl auch nicht sehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.20 23:33 durch Solerbit.

  16. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Caffenicotiak 10.06.20 - 00:07

    Stimmt, Twitter und Facebook verdienen damit auch noch Geld...

  17. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: wanne 10.06.20 - 00:21

    Die Wahrheit ist: Es gibt einfach keinen objektiven Unterschied. Es gibt nur den allgemeinen Volkszorn vs. das benutze ich doch selbst.
    Und hat genau so viel Stichhaltigkeit wie es vor 1000 Jahren allgemein anerkannte war, dass die Juden halt Raffgierig und Wucherer sind, Wärend das seriöse Geschäftsleute nicht sind und sich durch juristische Winkelzüge besser aus einem fairen Verfahren winden können deswegen andere Verfahren und höhere Steuern für Juden die nötig sind.
    Oder wie es vor 200 Jahren in den USA selbstverständlich war, dass es einen Unterschied zwischen verfahren für schwarze und weiße geben muss.
    Wenn du keinen Objektiven unterschied feststellen kannst, sondern nur mit Bauchgefühl kommst, ist da keiner sondern nur Hetze gegen Minderheiten.
    Es ist eben die wichtigste Eigenschaft eines Rechtsstaates, dass er nach objektiven Kriterien Handlungen verfolgt und nicht aufgrund von irgend welchen gefühlten für andere Leute andere Regeln gelten. Deswegen hat Justitia heute eine Augenbinde.

    Entweder wir haben ein Providerprivileg und wir verfolgen nur die, die den Content erstellen. Oder wir haben eine (behördliche) Zensur, die vorher kontrolliert welche Inhalten legal sind.
    Aber nach gut dünken die einen Provider für die Inhalte ihrer Nutzer verantwortlich zu machen und die anderen nicht. Je nach dem wie gerade die allgemeine Stimmungslage ist, ist schlicht eine Willkürherrschaft und kein Rechtsstaat mehr.

    8Chan ist da btw. das beste Beispiel. Aber am Ende ist sein Lebenslauf von Brennan und der von Zuckerberg erschreckend ähnlich. Ganz im Gegenteil hatte Brennan sogar wirklich edle Ziele während Zckerberg nur Geld und Chauvinismus im Kopf hatte. Und Brennan war massiv erschrocken darüber was aus 8Chan geworden ist. Man kann das naiv nennen. Aber dann trifft das auch auf Facebook zu. Die rechten Spinner gibt es da genau so und sie wahren abzusehen und konzeptionell so wenig wie bei 8Chan zu verhindern. Lediglich die Dichte ist eine andere.
    Die Wikipedia hat sehr ähnliche Regeln wie Indymedia.
    Trotzdem echauffieren wir und über die Chinesen, wenn sie Wikipedia sperren, weil da nach Chinesischem Recht offensichtlich illegale Einträge gibt, die nicht gelöscht werden halten es aber für Indymedia für total korrekt...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 00:36 durch wanne.

  18. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: divStar 10.06.20 - 05:13

    wanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraufhin haben die Behörden gemeint, dass das alles der selbe "Verein"
    > sei. Und das ist schon sehr fragwürdig und könnte genau so gegen jede
    > andere Social-Media-Plattform angeführt werden.

    Tut man doch bei rechtsorientierten Portalen auch.

  19. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.06.20 - 06:10

    wanne schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------.
    > 8Chan ist da btw. das beste Beispiel. Aber am Ende ist sein Lebenslauf von
    > Brennan und der von Zuckerberg erschreckend ähnlich. Ganz im Gegenteil
    > hatte Brennan sogar wirklich edle Ziele während Zckerberg nur Geld und
    > Chauvinismus im Kopf hatte. Und Brennan war massiv erschrocken darüber was
    > aus 8Chan geworden ist.

    Ja klar, "massiv erschrocken". Der wusste ganz genau, daß die Plattform von diesen Leuten lebt und hat daher auch jahrelang nichts unternommen. Das gleiche gilt für die Filehoster, die vom illegalen Content leben. Gott wie naiv...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.20 06:10 durch Solerbit.

  20. Re: Ein Bericht über Pressefreiheit?

    Autor: Oil 10.06.20 - 07:16

    wanne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > www.verfassungsschutz.de
    > Zuerstmal den Kläger zu zitieren ist für den Anschein der Unabhängigkeit
    > eher ungeschickt.

    Wovon redest du? Es wurde nach einem Nachweis des Linksextremismus gefragt. Da habe ich eine offizielle Quelle, die es wohl als sichersten und eindeutigsten bewerten kann, herausgesucht. Ich höre es schon: wenn ich etwas aus den Medien herausgesucht hätte, würde das Argument dagegen wohl lauten, dass es nichts offizielles sei.
    Das Portal ist Linksextrem, nichts anderes.

    > Indymedia hat mehrfach betont, dass Linksunten nur einer von vielen
    > Unterseiten ist, die ihrerseits wieder viele unabhängige "Reporter" hat.
    > Den Objektiven Unterschied zwischen Golem oder und Linksunten kann man wohl
    > nicht wirklich feststellen. (Außer dass dass bei Golem die Autoren weniger
    > radikal sind.) Wenn also Linksunten nicht als Pressemedium für dass es
    > extra gesonderte Verfahren mit gesondertem Schutz gibt, sondern ein Verein
    > ist sollte das auch für golem gelten und das ist erstmal strange.
    > Ganz sicher ist: Wenn die Deklarierung als Verein der "richtige" Weg ist,
    > sind die extra Gesetze, die die Presse schützen das Papier nicht wert auf
    > dem sie Geschrieben wurden.
    > Solange Verfahren einfach über das das Vereinsrecht ohne extra Schutz
    > abgewickelt werden kann, ist der Schutz für Presse inexistent.
    > Und das fällt dann ganz sicher unter die Kategorie Pressefreiheit.

    Nur weil jemand etwas schreibt, ist er keine Presse. Aufrufe zu Gewalt und verfassungsfeindliche Umtriebe erst recht nicht. Die Meinungsfreiheit und auch der Schutz der Presse endet spätestens da, wo eine illegalität vorliegt. Es ist schon lustig dass für linksextreme verfassungsfeindliche Bestrebungen flott etliche Dinge aufgelistet werden, warum diese Umtriebe doch geschützt werden müssten.
    Und genau hier schlage ich den Bogen zur Ursprungsnachricht von mir. Warum werden linksextreme Umtriebe so gepampert? Eine Rechtsextreme Plattform wo anstelle von Gewalt gegen Polizisten und Staatsorgane, gegen Ausländer und Juden aufgerufen würde, wäre diese Plattform für dich auch von der Pressefreiheit geschützt?

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