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Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

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  1. Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Schrotti® 22.02.20 - 09:40

    Man verpulvert die Kohle für Müll den keiner sehen will. Und weil das noch nicht reicht, schaltet man auch noch Werbung bis 20Uhr.

    Was ich diese Abzocker hasse!

  2. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: blackbirdone 22.02.20 - 12:22

    Das ist durchaus gute Kritik das teuerste ÖRF System der Welt und trotzdem Werbung. Ohne könnte man es ja noch verstehen. Aber es reicht ihnen Trotz Werbung nicht! Was die an Geld verpulvern ist unvorstellbar.

  3. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: tonictrinker 22.02.20 - 12:26

    blackbirdone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist durchaus gute Kritik das teuerste ÖRF System der Welt

    Ist halt einfach gelogen. https://www.ard.de/download/1254622/index.pdf

  4. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Oktavian 22.02.20 - 12:43

    > Man verpulvert die Kohle für Müll den keiner sehen will.

    Da sagen die Einschaltquoten etwas anderes. Offensichtlich wollen viele Menschen das sehen.

    > Und weil das noch
    > nicht reicht, schaltet man auch noch Werbung bis 20Uhr.

    Ja, ohne die wären die Gebühren höher.

    Zudem, nimm so einen Intendanten des WDR als Vorstand eines Unternehmens mit 4300 festen Mitarbeiter, dazu Horden an Freiberuflern und einem Umsatz von ca. 1 Mrd. EUR. Dafür ist das Gehalt eher bescheiden. Mein Vorstand hat etwa genauso viele Mitarbeiter unter sich, weniger Umsatz und verdient etwas mehr.

  5. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: gorsch 22.02.20 - 12:51

    Das sind die Abgaben pro Person, die Frage ist, was kommt mit diesem Budget rum. Sowas lässt sich schwer vergleichen, aber in der Summe ist das Budget des deutschen ÖR am größten. Schweiz, Norwegen, Dänemark, sind auch allesamt teurere Länder als Deutschland.

    Sieh dir mal an, was der BBC mit deutlich weniger Geld macht - Produktionen von Weltrang, die letztlich auch der deutsche ÖR einkauft.

  6. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: gorsch 22.02.20 - 12:58

    > Zudem, nimm so einen Intendanten des WDR als Vorstand eines Unternehmens mit 4300 festen Mitarbeiter, dazu Horden an Freiberuflern und einem Umsatz von ca. 1 Mrd. EUR.

    Der ÖR hat doch keinen Umsatz den du einfach mit einem Privatunternehmen vergleichen kannst. So ein Unternehmen kann pleite gehen, so ein Vorstand ist für den Geschäftserfolg mitverantwortlich.

    Der Intendant hingegen kann völlig am Markt vorbei entscheiden, welcher Zirkus aufgeführt wird. Ob jemand diesen Zirkus sehen will, das ist für diesen "Umsatz" nicht entscheident, das Geld fließt einfach weiter.

  7. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Atzeonacid 22.02.20 - 13:40

    Was heißt denn für Dich mitverantwortlich? Dass er ohne Abfindung in Zwangsruhestand geschickt wird, wenn er das Unternehmen ruiniert? Oder wie läuft das in Deiner Welt so?

  8. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Faksimile 22.02.20 - 13:55

    Verdient oder bekommt?

  9. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: gorsch 22.02.20 - 13:57

    > Dass er ohne Abfindung in Zwangsruhestand geschickt wird, wenn er das Unternehmen ruiniert?

    Ja, zum Beispiel. Und im Vorstand landet man in der Regel nicht, ohne dass man sich im Unternehmen (oder einem anderen Unternehmen) vorher wirtschaftlich erfolgreich betätigt hat.

    Kann aber natürlich auch sein, dass Vorstände nur durch Vetternwirtschaft und Gaunerei an ihre Positionen kommen, das Szenario passt vermutlich besser in dein Weltbild.

  10. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Faksimile 22.02.20 - 13:59

    "Wirtschaftlich erfolgreich" ist ein anderer Ausdruck für gierig.

  11. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Oktavian 22.02.20 - 16:17

    > Verdient oder bekommt?

    Möchtest Du das auch jeden Tag für Dich unterscheiden? Wenn Du mal an einem Tag mehr Schaden als Nutzen gebracht hast, bittest Du dann auch den Chef, Dein Gehalt für den Tag zu streichen, da Du es ja nicht verdient hast? Oder akzeptierst Du einfach, dass Du es dann bekommst?

    Viele haben die Grundeinstellung, sie seien als einzige völlig unterbezahlt und alle anderen sind Vollpfosten, die viel weniger verdienen, als sie bekommen. Ich hab mir inzwischen zueigen gemacht, dass mit die Gehälter anderer vollkommen egal sind. Es gibt wenig, was mich weniger interessiert. Das lässt einen viel ruhiger Schlafen. Das Leben ist zu kurz, sich über das Gehalt eines Intendenten, eines Herrn Klebers, eines Vorstandes, eines Sportlers oder Schauspielers den Kopf zu zerbrechen. Ich verdiene und bekomme genug, finde mein Gehalt angemessen, bin zufrieden und glücklich.

  12. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: WalterSobchak 22.02.20 - 22:19

    tonictrinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blackbirdone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist durchaus gute Kritik das teuerste ÖRF System der Welt
    >
    > Ist halt einfach gelogen. www.ard.de

    Da ich die Angebote des öRR nicht nutze, kann ich diesen Link nicht öffnen. Aber ich vermute dort wird die alte Nebelkerze geworfen, dass der Deutsche öRR im oberen Drittel liegt was Kosten pro Haushalt angeht. Was schon allein durch die zusätzliche Betriebsstättenabgabe, die ja auf alle eh schon zahlenden Beitragszahler nochmals durch Betriebe umgelegt wird, keine Bewertung zulässt.
    Und viel gravierender, nennt dieses Papier denn die durch die Beiträge entstandenen Einnahmen auch mit, oder unterschlägt es diese aus gutem Grunde?

  13. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: WalterSobchak 22.02.20 - 22:23

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Man verpulvert die Kohle für Müll den keiner sehen will.
    >
    > Da sagen die Einschaltquoten etwas anderes. Offensichtlich wollen viele
    > Menschen das sehen.

    Offensichtlich wollen viele alte Menschen das sehen. Ja.
    Das gibt selbst der olle Dr. Gniffke zu als neuer Intentant des SWR.

    > > Und weil das noch
    > > nicht reicht, schaltet man auch noch Werbung bis 20Uhr.
    >
    > Ja, ohne die wären die Gebühren höher.

    Logisch. Weil Einsparungen können nicht gemacht werden. Der öRR fährt am Limit.

    > Zudem, nimm so einen Intendanten des WDR als Vorstand eines Unternehmens
    > mit 4300 festen Mitarbeiter, dazu Horden an Freiberuflern und einem Umsatz
    > von ca. 1 Mrd. EUR. Dafür ist das Gehalt eher bescheiden. Mein Vorstand hat
    > etwa genauso viele Mitarbeiter unter sich, weniger Umsatz und verdient
    > etwas mehr.

    Also ist der öRR jetzt ein Unternehmen? Der WDR bezeichnet sich ja schon als solches auf seiner Webpräsenz (https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/unternehmen/index.html). Dann dürfte er aber keine Vollstreckunstitel ausstellen, sondern müsste wie jede Privatfirma übers Amtsgericht gehen.
    Der Umsatz ist übrigens erpresst und hat nichts mit Umsätzen in der realen Wirtschaft zu tun.
    Aber das weisst Du vermutlich selbst, dass Dein Vergleich mehr als hinkt.

  14. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Atzeonacid 23.02.20 - 15:09

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dass er ohne Abfindung in Zwangsruhestand geschickt wird, wenn er das
    > Unternehmen ruiniert?
    >
    > Ja, zum Beispiel. Und im Vorstand landet man in der Regel nicht, ohne dass
    > man sich im Unternehmen (oder einem anderen Unternehmen) vorher
    > wirtschaftlich erfolgreich betätigt hat.
    >
    > Kann aber natürlich auch sein, dass Vorstände nur durch Vetternwirtschaft
    > und Gaunerei an ihre Positionen kommen, das Szenario passt vermutlich
    > besser in dein Weltbild.

    Stimmt, das passt besser, danke!
    Nee, im Ernst, es gibt natürlich solche und solche, aber wenn ich mir so manche Vorstände in deutschen Unternehmen angucke, dann frage ich mich schon manchmal, womit sich diese Personen ihre hohen Einkommen gesichert haben.
    Es gibt genug Beispiele, in denen hohe Mitarbeiter Unternehmen mehr oder weniger selbstverschuldet an die Wand gefahren haben und erst ne dicke Abfindung kassieren, um dann zwei Jahre später den nächsten Chefposten zu besetzen. Ich weiß, Angebot und Nachfrage blabla, aber da bin ich jetzt unter anderem aus obengenanntem Grund auch kein Fan von...

  15. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: Axido 23.02.20 - 16:26

    WalterSobchak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ich die Angebote des öRR nicht nutze, kann ich diesen Link nicht öffnen.

    Immerhin schön Konsequent in der eigenen Sturheit, aber trotzdem: Das Wörtchen heißt WILL, nicht KANN.

  16. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: violator 24.02.20 - 10:57

    tonictrinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist halt einfach gelogen. www.ard.de

    Und jetzt guckt man sich diese Statistik an und stellt fest, dass nur Länder mit einem Bruchteil der Einwohner Deutschlands davor sind...

  17. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: mke2fs 24.02.20 - 13:44

    Was sagen die Einschaltquoten denn?
    Und was sagen uns die Einschaltquoten, drücken sie auch aus das der Konsum in Summe sinkt oder nur wie viel Prozent des sinkenden Konsums auf den öffentlichen Rundfunk enfallen?

    Und wie viel der Personen in Deutschland macht das dann aus?
    Und würden die Leute das auch noch gucken wenn sie die Wahl hätten die Abgabe zu sparen und dafür nicht zu gucken - es ist keine Kunst etwas zu konsumieren was man eh zahlen muss… deine Schlussfolgerung ist ein Zirkelschluss

    Im übrigen:

    So kommen die 14- bis 29-Jährigen nur noch auf täglich 94 Fernsehminuten, während die über 60-Jährigen 248 Minuten vor dem Fernseher verbringen. Bei den Jüngeren, deren TV-Konsum seit 2011 kontinuierlich sinkt, kommen dafür täglich 53 Minuten für Streamingdienste und Youtube dazu, die von der Generation 60plus derzeit noch wenig genutzt werden.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/fernsehgewohnheiten-junger-deutscher-nur-noch-94-minuten-fernsehen-am-tag/21152222.html

  18. Re: Intendanten mit einem Jahresgehalt von fast 400.000 Euro

    Autor: SDJ 24.02.20 - 14:29

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sieh dir mal an, was der BBC mit deutlich weniger Geld macht - Produktionen
    > von Weltrang, die letztlich auch der deutsche ÖR einkauft.



    Genau das sage ich auch immer!

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