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Der Journalist kann JEDERZEIT bar bezahlen, das kostet ihn 5¤ pro Quartal

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  1. Der Journalist kann JEDERZEIT bar bezahlen, das kostet ihn 5¤ pro Quartal

    Autor: lemgold 06.06.15 - 12:54

    Hierzu legt er die Haushaltsabgabe in Bar in einen Briefumschlag und verschickt diesen als WERTBRIEF NATIONAL. Wenn er will, kann er auf seine Banknoten auch noch seine GEZ-Kundennummer schreiben, damit das Geld zugeordnet werden kann. ;o)

    Es muß allerdings ein Wertbrief sein (Porto + 3,95¤), da nur in diesem der Versand von Valoren Klasse II (u.a. Bargeld) zulässig ist. Die Post haftet bei Wertbrief national bis 100¤, daher bietet sich eine quartalsweise Zahlung an.

    Wem der Spaß im Jahr 15¤ wert ist (Porto + Wertbriefaufschlag), der kann das so machen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß die GEZ die Annahme von Bargeld verweigert.

    Bringen tut dies allerdings nichts. Sollten das nämlich tatsächlich viele Leute machen, so müssen in der Poststelle der GEZ besondere Sicherheitsvorkehrungen gegen den Diebstahl des ganzen Bargelds getroffen werden. Dieser erhöhte Kostenaufwand wird sich dann in einer höheren Haushaltsabgabe niederschlagen.

    ***

    Die einzige Möglichkeit, die GEZ/Haushaltsabgabe in Deutschland abzuschaffen führt über den Regierungswechsel in einem deutschen Bundesland.
    Grundlage der Staatssender und ihrer Finanzierung (Rundfunkstaatsvertrag, Rundfunkgebührenstaatsvertrag) sind Staatsverträge der deutschen Bundesländer untereinander. Medien sind Ländersache.

    Man sollte sich also auf einen Landtagswahlkampf konzentrieren und irgendwo einen fundamentalen Regierungswechsel herbeiführen, der diese Verträge nullt.

    Diese Idee fußt auf der Domino-Theorie. Fällt einer, fallen alle. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es irgendwo noch eine GEZ gibt, wenn z.B. Hessen aus den Staatsverträgen austritt.

    Flankieren könnte man das übrigens mit Steuerbefreiungen auf Rundfunksender, diese würden sich SOFORT alle in diesem Bundesland ansiedeln. Es ist kein Naturgesetz, daß Print Hamburg gehört und der Rundfunk Köln und München. Das kann man knacken, wenn man attraktive Angebote vorlegt.

    Wettbewerb ist gut. Wettbewerbsföderalismus ist gut.

    lemgold

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