1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Radiostandard: "Stabiles…

Könnte schneller wachsen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Könnte schneller wachsen

    Autor: M.P. 03.09.18 - 17:32

    - Weniger Programme in einen MUX, dafür höhere Bitrate pro Programm
    - Dafür mehr MUXe
    - Mehr Datenrate für TPEG -16..24 kBit/s je nach MUX sind nicht gerade ein Quantensprung gegenüber RDS. So wird man keine vergleichbare Qualität für die Stau-Vorhersage zu Google-Maps bekommen ...
    - Flächendeckendere Abdeckung

    So richtig weiß ich nicht, wieso ich mir ein DAB+ Autoradio kaufen sollte .... ein UKW Radio angesichts der begrenzten Laufzeit würde ich mir aber auf der anderen Seite auch nicht mehr in einen Neuwagen konfigurieren...
    Aber meine alte Möhre wird wohl noch ein paar Jahre fahren, und da bleibt es definitiv vorerst beim alten UKW-Radio ...

    Zu Hause sieht es noch schlimmer aus: Da gibt es Radio über DVB-S, viele alte UKW-Radios, Internet-Radio - da gibt es einen einzigen Grund, den Radiowecker auszutauschen: Hier im Westen von Dortmund kommt WDR5 von Langenberg auf 88,8 MHz. Deutschlandradio aus Bochum auf 89,3 und WDR3 aus Münster auf 89,7 bringen den alten Radiowecker manchmal aus dem Konzept ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.18 17:33 durch M.P..

  2. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: StefanGrossmann 03.09.18 - 17:48

    Ich hab einen Naviceiver, das kann sowohl DAB+ wie auch FM/AM Radio. Optimal.

  3. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: wonoscho 03.09.18 - 18:46

    Ist ja auch nichts Spektakuläres.
    So ein DAB-Chip ist auch nicht komplexer als ein Chip zur USB-Anbindung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.18 18:54 durch wonoscho.

  4. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: 486dx4-160 03.09.18 - 19:34

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab einen Naviceiver, das kann sowohl DAB+ wie auch FM/AM Radio.
    > Optimal.

    Geht auch ohne Naviceiver.
    Gute DAB+-Autoradios mit Bluetooth, USB und Freisprecheinrichtung gibt's ab 100 EUR. Gelobt sei der DIN-Schacht!

    In manchem Nachbarland muss jedes neu verkaufte Radiogerät DAB+ können. Aber das wäre ja Bevormundung des solventen Käufers....

  5. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: nille02 03.09.18 - 19:44

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute DAB+-Autoradios mit Bluetooth, USB und Freisprecheinrichtung gibt's
    > ab 100 EUR. Gelobt sei der DIN-Schacht!

    Der Einsatz vom System des Herstellers zum Din-Schacht kostet ohne Einbau zwischen 30¤ und 100¤. Dazu kommt noch mal das neue Radio und eventuelle Adapter für die Steuerung am Lenkrad.

    Dann muss das alles auch eingebaut werden.

    Für DAB+ Ab Werk hingen mal +250¤-300¤ im Raum.

  6. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: PineapplePizza 03.09.18 - 20:07

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute DAB+-Autoradios mit Bluetooth, USB und Freisprecheinrichtung gibt's
    > ab 100 EUR. Gelobt sei der DIN-Schacht!

    Und ein ähnliches ohne DAB+ ab 20¤.

    > In manchem Nachbarland muss jedes neu verkaufte Radiogerät DAB+ können.

    Zum Beispiel?

    Smartphones können sonst alles aber DAB+ - Fehlanzeige.

    Viele DAB+ Radios sind zudem irgendwie in der Vergangenheit stecken geblieben, was die Schnittstelle zum Menschen angeht. Bei (zu) vielen Modellen ärgert man sich nicht nur über den teuren Preis sondern die Dinger sind auch ganz unmöglich zu bedienen.

    Bis sich das durchgesetzt hat, ist es schon wieder Geschichte, wir haben mobiles Internet ohne Ratenbegrenzung und machen das auch unterwegs alles per Streaming. Zuhause sowieso schon, ein Raspberry Pi-Radio kostet nun mal Welten weniger als DAB+.

  7. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: Spaghetticode 03.09.18 - 21:13

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Weniger Programme in einen MUX, dafür höhere Bitrate pro Programm
    > - Dafür mehr MUXe
    > - Mehr Datenrate für TPEG

    Da wäre ich dafür, solange noch Kapazitäten brachliegen (Von 32 Frequenzen sind hier in Sachsen und angrenzenden Regionen nur 11 belegt: 5C, 6B, 6C, 8B, 9A, 10B, 10D, 11C, 11D, 12C, 12D). Jedoch kann es später vorkommen, dass Datenraten wieder reduziert werden müssen, weil es keine freien Kapazitäten mehr gibt und neue Programme untergebracht oder Frequenzen an Nachbarregionen abgegeben werden müssen.


    > Zu Hause sieht es noch schlimmer aus: Da gibt es Radio über DVB-S, viele
    > alte UKW-Radios, Internet-Radio

    Nun, DVB-S und Internetradio haben auch ihren Zweck: Nämlich Programme aus anderen Regionen hörbar zu machen, bei Internetradio zusätzlich Kleinstprogramme, die sich keine DAB+-Ausstrahlung leisten können.

    Zudem hat man bei DVB-S und Internetradio mehr Kapazitäten als bei DAB+, sodass man darüber eine höhere Audioqualität anbieten kann.

    Aber: DVB-S und Internetradio sind kein vollwertiger Ersatz für DAB+: Außerhalb der eigenen vier Wände (Auto, Arbeit, Kleingarten, Camping) können beide nicht verwendet werden. Und DVB-S-Radio hat weitere Nachteile:
    - Es gibt (fast) keine Stand-Alone-Empfangsgeräte hierfür.
    - Der Übertragungsweg ist kostspielig für Radioprogramme, deswegen findet man nicht alle ortsüblichen Radiosender dort.
    - Man braucht zwingend ein Kabel zum Radio. Das ist ungünstig für Hobbykeller und Garten.
    - Man braucht ein eigenes Kabel vom Multischalter bzw. eine eigene Unicable-ID für jedes Radio, die nicht von Fernsehern bzw. Festplattenrecordern genutzt werden.

    Bei den alten UKW-Radios stellt sich die Frage: Welche werden überhaupt aktiv genutzt? Welche stehen schon jahrelang ungenutzt in der Ecke? Welche werden so selten genutzt, dass man stattdessen einen DAB+-Henkelmann nutzen kann, den man notfalls auch an die alten Radios anschließen kann?


    > - da gibt es einen einzigen Grund, den
    > Radiowecker auszutauschen: Hier im Westen von Dortmund kommt WDR5 von
    > Langenberg auf 88,8 MHz. Deutschlandradio aus Bochum auf 89,3 und WDR3 aus
    > Münster auf 89,7 bringen den alten Radiowecker manchmal aus dem Konzept ...

    Ich glaube, dein Radiowecker ist Schrott, wenn es Programme, die 0,4 MHz auseinanderliegen, nicht trennen kann. Standard bei modernen Radiogeräten ist eigentlich, dass Programme, die 0,2-0,3 MHz auseinander liegen, sauber getrennt werden können.

    Mein UKW-/DAB+-/Internetradio-Kombiempfänger hat mit 0,2 MHz Abstand kein Problem, der empfängt die 89,0 rauschfrei, obwohl auf 88,8 und 89,2 andere Radiosender senden, die mit relativ starkem Signal ankommen.

  8. Re: Könnte schneller wachsen

    Autor: M.P. 04.09.18 - 07:12

    Für einen optimalen Empfang sollte man auch die Anpassung der Antenne mit einrechnen. Die alte UKW-Antenne funktioniert zwar auch, ist aber nicht die bestmögliche Lösung ....

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Netze BW GmbH, Stuttgart
  2. Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
  3. NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH, Erkelenz
  4. Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
    Big Blue Button
    Das große blaue Sicherheitsrisiko

    Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
    Eine Recherche von Hanno Böck