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Es ist etwas traurig ...

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  1. Es ist etwas traurig ...

    Autor: Muhaha 29.05.19 - 15:40

    ... dass solche Unternehmungen nur dann in Angriff genommen werden, wenn nationalistische Großmannssucht befriedigt werden muss, wenn die Überlegenheit einer Ideologie gegenüber einer anderen bewiesen werden muss, wenn sich Führer/Politiker Denkmäler setzen wollen.

    Dennoch hat das auch seine guten Seiten. Früher hat man nationale Gefühlsaufwallungen mit Kriegen befriedigt, heute beschließt man zum Mond zu fliegen. Das ist IMHO kein kleiner zivilisatorischer Fortschritt der letzten paar hundert Jahre, sondern ein durchaus bedeutender. Krieg wird für immer mehr Nationalisten und Hurra-Schreier zu teuer und zu riskant :)

  2. Re: Es ist etwas traurig ...

    Autor: DeathMD 29.05.19 - 15:58

    Wenn ich mir die Geschichte der Menschheit so ansehe, dann wird vermutlich irgendwer Besitzansprüche stellen und es kommt zum ersten Mondkrieg. :)

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  3. Re: Es ist etwas traurig ...

    Autor: Muhaha 29.05.19 - 16:54

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir die Geschichte der Menschheit so ansehe, dann wird vermutlich
    > irgendwer Besitzansprüche stellen und es kommt zum ersten Mondkrieg. :)

    Ersma hochkommen :)

    Nein, jetzt ernsthaft: Man wird Besitzansprüche auf diverse Asteroiden erheben, um diese dann ausbeuten zu können. Denn davon gibt es so viele, dass man Erze schürfen und reich werden kann, ohne sich diesen teuren und immer ineffektiveren Hirnfick "Krieg" anzutun. Der letzte Krieg, der dem Sieger einen wirtschaftlichen Nutzen gebracht hat, war wohl 1871, als Frankreich den industriellen Aufstieg des deutschen Kaiserreichs finanzieren durfte. Schon beim 1. Weltkrieg hat den Siegern die deutschen Reparationen wenig eingebracht und nach dem 2. WK haben die Sieger auch nur deswegen Industrieanlagen abgebaut, weil es noch Tradition war so zu handeln. Man hat davon nicht profitieren können, weil man irre Summen in West- und Ostdeutschland gesteckt hat, um dem jeweiligen Gegner im Kalten Krieg zu zeigen, wie geilo die eigene Ideologie ist.

    Nein, Krieg um wirtschaftliche Vorteile zu gewinnen ... allenfalls dient es dazu, dass sich über kleine, regionale Konflikte einige Rüstungskonzerne gesund stoßen können, aber volkswirtschaftlich sind vor allem große Kriege ein massives Verlustgeschäft geworden. Schau Dir mal Ukraine an. Spätestens beim Abschuß eines russischen Jets durch den NATO-Staat Türkei hätte vor 100 Jahren noch der Bär gesteppt. Heute sind alle Global Player bemüht die Sache nicht weiter eskalieren zu lassen und man begnügt sich maximal mit symbolischen Aktionen, um das Gesicht zu wahren. Da will niemand Krieg, NIEMAND! Lohnt sich nicht mehr!

  4. Re: Es ist etwas traurig ...

    Autor: bionade24 29.05.19 - 17:20

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass solche Unternehmungen nur dann in Angriff genommen werden, wenn
    > nationalistische Großmannssucht befriedigt werden muss, wenn die
    > Überlegenheit einer Ideologie gegenüber einer anderen bewiesen werden muss,
    > wenn sich Führer/Politiker Denkmäler setzen wollen.
    >
    > Dennoch hat das auch seine guten Seiten. Früher hat man nationale
    > Gefühlsaufwallungen mit Kriegen befriedigt, heute beschließt man zum Mond
    > zu fliegen. Das ist IMHO kein kleiner zivilisatorischer Fortschritt der
    > letzten paar hundert Jahre, sondern ein durchaus bedeutender. Krieg wird
    > für immer mehr Nationalisten und Hurra-Schreier zu teuer und zu riskant :)

    Wirklich beflügelt wird durch Wettläufe die Technik nicht, jeder setzt auf Altbewährtes. Eine gemeinsame Weiterentwicklung von magnetoplasmasdynamischen Antrieben, Aerospike-Antrieben und des Venture Stars würde uns viel mehr bringen. Dann könnte wir 2035 vielleicht schon in ca. 1Monat zum Mars, anstatt ein halbes Jahr zu benötigen, außerdem wären Raketenstarts billiger und häufiger. Nur mit Kooperation kann man viel erreichen.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  5. Re: Es ist etwas traurig ...

    Autor: wonoscho 29.05.19 - 18:37

    Über „Bergbau“ auf Asteroiden wird zwar geredet, aber realistisch ist das noch lange nicht.
    Die Kosten für ein solches Projekt wären so hoch, dass ein Stückchen eines Asteroiden ein Vielfaches dessen kosten würde, was die teuersten Bodenschätze auf auf Erde kosten.

  6. Re: Es ist etwas traurig ...

    Autor: Apfelbaum 29.05.19 - 20:12

    Ich gehe sehr stark davon aus, dass es bei diesem Wettlauf um die Schaffung rechtlicher Legitimationen gilt. Da sind Denkmäler glaube ich wirklich zweit- oder eher drittrangig.

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