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Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

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  1. Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: schily 17.05.21 - 10:01

    in der Stadt, hat deren Nutzung nicht verstanden.

    Die werden nicht von Berlinern gefahren, sondern von Besuchern, denn die Nutzungsbedingungen passen nicht zu dem was ein Berliner bräuchte um auf sein Auto zu verzichten.

    Diese Autos führen nur zu weniger BVG Nutzung...

  2. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: ufo70 17.05.21 - 10:26

    Richtig. Carsharing sorgt für mehr Verkehr:

    https://www.heise.de/hintergrund/Carsharing-verstopft-die-Strassen-3985880.html

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Keine-echte-Verkehrswende-Studie-entblaettert-den-Carsharing-Mythos-4493344.html

  3. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: pellwurst 17.05.21 - 10:50

    Aus meiner persönlichen Nutzung kann ich das nicht bestätigen. Ich bin Berliner, habe kein Auto und fahre viel Rad bzw. vor Corona mit Jahresticket BVG.

    Ich nutze ShareNow wenn ich Möbel ö.Ä. transportieren möchte (z.B. ebay Kleinanzeigen oder IKEA). Das ist eine riesige Erleichterung.

    Es mag sicher sein dass Leute die Autos verschieden benutzen und der Nutzen der elektrischen Tretroller ist definitiv zweifelhaft, aber die Mietwagen helfen mir, die wenigen Szenarien abzudecken, für die sich die Öffentlichen einfach nicht eignen.

  4. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: M.P. 17.05.21 - 11:13

    Wenn es billiger ist, als ein Großraumtaxi, ist das wirklich erwägenswert ...

  5. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: A4tW 17.05.21 - 11:43

    Bei mir triffts zu. Eigenes Auto verkauft und voll auf Carsharing umgestiegen. Für mich in der Großstadt problemlos umsetzbar und unterm Strich deutlich günstiger.

  6. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: DrBernd 17.05.21 - 13:05

    pellwurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus meiner persönlichen Nutzung kann ich das nicht bestätigen. Ich bin
    > Berliner, habe kein Auto und fahre viel Rad bzw. vor Corona mit
    > Jahresticket BVG.
    >
    > Ich nutze ShareNow wenn ich Möbel ö.Ä. transportieren möchte (z.B. ebay
    > Kleinanzeigen oder IKEA). Das ist eine riesige Erleichterung.

    Exakt so bei mir auch. Ich brauche im Alltag kein Auto, für Einkäufe oder auch Ausflüge (miles) ist car sharing super.

  7. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: firstdeathmaker 17.05.21 - 13:05

    Also ich habe, auch wegen der Carsharing Angebote, kein Auto. Sollten die vollkommen aus dem Stadtbild verschwinden, müsste ich mir eines anschaffen. Oder wieder aufwändig zu Autovermietern gehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.21 13:06 durch firstdeathmaker.

  8. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: wasdeeh 17.05.21 - 14:45

    Ich frage mich, was der erste Link mit Carsharing zu tun hat, da gehts doch um Uber und Lyft? Das englische Original redet auch korrekterweise von "ride-hailing"...

  9. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: amk 17.05.21 - 14:57

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in der Stadt, hat deren Nutzung nicht verstanden.

    Carsharing löst nicht alle Umweltprobleme auf einmal, doch es ist ein Anfang, und ohne Zweifel ist es besser, mehrere Leute teilen sich ein Auto, als dass jeder sein eigenes unterhält.

    > Die werden nicht von Berlinern gefahren, sondern von Besuchern, denn die
    > Nutzungsbedingungen passen nicht zu dem was ein Berliner bräuchte um auf
    > sein Auto zu verzichten.

    Deine Behauptungen treffen nicht zu. Carsharing wird ganz wesentlich von den Einheimischen genutzt. Preise und Nutzungsbedingungen sind okay, um in vielen Fällen das eigenes Auto ersetzen zu können.

    Carsharing kann nicht jeden Bedarf abdecken. Natürlich wird beispielsweise ein Vielfahrer günstiger abschneiden, wenn er weiterhin sein eigenes Auto unterhält.

    > Diese Autos führen nur zu weniger BVG Nutzung...

    Die Anzahl der Menschen und ihre Transportbedürfnisse sind praktisch eine Konstante. Jedes neue Angebot nimmt woanders etwas weg. Das geht gar nicht anders.

    Natürlich wird Carsharing auch dem ÖPNV ein paar Kunden wegnehmen, das ist aber vernachlässigbar. Oder willst Du auch das private Fahrrad verteufeln, weil es den Öffis Kunden wegnimmt? Und erst diese lästigen Fußgänger... was die dem ÖPNV jährlich an Gewinn wegnehmen. :-)

    Carsharing macht zum allergrößten Teil das eigene Privatauto überflüssig. Ich kenne viele, die ein eigenes Auto unterhalten, weil es manchmal nun mal nicht ohne geht, es aber trotzdem nicht regelmäßig nutzen, weil gerade in der Stadt vieles zu Fuß, mit Fahrrad oder Öffis prima/besser geht, und vor allem ohne lästige Parkplatzsuche.

    Carsharing und auch z.B. E-Roller sind ein wichtiger Baustein für zukünftige Mobilität, und die wird eine Mischung aus vielen Angeboten sein, denn nur so kann man den Komfort brechen, welches das eigene Privatauto ohne Zweifel bietet.

  10. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: schily 17.05.21 - 15:36

    Diese Carsharingangebote funktionieren nur dort wo die BVG fährt.

    Genau darum bewirken sie eben nicht, daß es weniger privat PKW gibt.

    Ich könnte mein Auto genau deshalb nicht abschaffen, denn es gibt für mich kein geeignetes ÖPNV Angebot.

  11. Re: Wer glaubt, diese herumstehenden Mietautos führen zu weniger Autos...

    Autor: amk 17.05.21 - 19:18

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Carsharingangebote funktionieren nur dort wo die BVG fährt.
    > Genau darum bewirken sie eben nicht, daß es weniger privat PKW gibt.

    Unsinnige Annahme, daher ungültige Folgerung. Natürlich reduziert Carsharing private Pkw, das sieht man ja im Alltag.

    Carsharing-Angebote funktionieren vor allem dort, wo nicht ohnehin jeder sein eigenes Auto hat, denn das ist stets günstiger, wenn man viel damit fährt. Das ist überhaupt nicht die Zielgruppe, deshalb ist auch die Forderung unsinnig, Carsharing müsse bis zu den Stadtgrenzen reichen und darüber hinaus. Das geht völlig am Bedarf vorbei, denn Carsharing ist nicht billig, das taugt nicht für Pendler, das wird es auch nie können.

    Carsharing ist für (Innen-)Städter, wo es in Konkurrenz zu anderen Angeboten tritt, ganz besonders zum eigenen Auto, das viele unterhalten, weil Fuß, Fahrrad, Öffis nun mal nicht immer alle Bedürfnisse bedienen können.

    > Ich könnte mein Auto genau deshalb nicht abschaffen, denn es gibt für mich
    > kein geeignetes ÖPNV Angebot.

    Du bildest erneut einen falschen Zusammenhang. Wenn Du sowieso alles mit dem Auto machst, wird Carsharing sich für Dich sowieso niemals rechnen.

    Carsharing rechnet sich aber für Autobesitzer, die mit dem Auto eher wenig machen und für die es nur eine ganz spezielle Bedarfslücke füllt.

    Carsharing kann sogar neue Öffi-Kunden generieren, denn wer ein eigenes Auto hat, nutzt es meist auch für andere Zwecke, obwohl andere Dienste besser geeignet wären, aber ein eigenes Auto rechnet sich eben besser, je mehr man es nutzt und alles andere stur ignoriert.

    Mit Carsharing kann man ohne Reue mischen. Man muss nicht mehr alles mit dem Auto machen, damit die Rechnung aufgeht, sondern man kann Öffis nutzen, wo das Auto keinen Vorteil bietet, aber wenn man gelegentlich mal ein Auto braucht, dann bietet einem Carsharing die Möglichkeit.

    Carsharing ist nicht für Leute auf dem Land oder Pendler geeignet. Dass dort auch die Öffi-Versorgung durchwachsen ist (je weiter draußen, desto weniger engmaschig), hat übrigens den gleichen Grund, es rechnet sich für die Betreiber nicht. Öffis deshalb abschaffen?

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