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Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

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  1. Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

    Autor: Anonymer Nutzer 03.12.18 - 17:13

    Zumindest ist es hier so in Zürich. Wenn Salt oder Sunrise die Faser nutzen will, dann tun die das einfach und alles läuft schon jetzt über die Swisscom. Wer das nicht will, verlegt einfach seine eigenen Glasfasern. Hier bekommen sogar die Stromzähler einen eigenen Glasfaseranschluss.

  2. Re: Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

    Autor: Wuestenschiff 03.12.18 - 18:38

    Das stimmt nur so Halb:

    In Zürich, Winterthur, St Gallen etc hat nicht die Swisscom gebaut sonder die Gemeinden zusammen mit der Swisscom. es gibt 4 fasern pro Haushalt. 1 Swisscom(exclusiv), 1 Stadtwerk (open access) 2 reserve.

    Ueberall wo die swisscom alleine gebaut hat oder die gemeinden nicht so clever waren gibt es kein open access. keine ahnung wo die swisscom jedoch aleine gebaut hat

  3. Re: Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

    Autor: Golressy 03.12.18 - 21:44

    In D. bauen die Gemeinden manchmal aus. Und zwei Wochen später, buttelt die Telekom den Boden wieder auf und verlegt ein eigenes Kabel.

    SOWAS MUSS AUF JEDENFALL MAL VERHINDERT WERDEN.

    Ist doch Unsinnig und macht es insgesamt nur teurer für die Gemeinschaft.


    Da hoffe ich nur, dass die das da in der Schweiz nicht am Ende genau so doof nachmachen.


    Wie wurde das eigentlich in Japan, Korea und anderen Ländern gemacht?
    Setzt man hier auch auf Wettbewerb ohne Verstand?

  4. Re: Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

    Autor: schachbr3tt 04.12.18 - 08:27

    Golressy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da hoffe ich nur, dass die das da in der Schweiz nicht am Ende genau so
    > doof nachmachen.

    Wieso nachmachen ? Hier in CH wird Glasfaser schon verlegt, da verwendet man in D noch Rauchzeichen (leicht übertrieben).

    Aber auch hier liegen teilweise mehrere Glasfaserkabel. Wenn du dich für einen Anbieter entscheidest, wird der Rest verblombt. Im Grunde aber auch gar nicht schlecht, weil man so auch Angebote von zwei Anbietern nutzen kann (Home-Office/SOHO/Privat).

  5. Re: Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

    Autor: SanderK 04.12.18 - 08:31

    Golressy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In D. bauen die Gemeinden manchmal aus. Und zwei Wochen später, buttelt die
    > Telekom den Boden wieder auf und verlegt ein eigenes Kabel.
    >
    > SOWAS MUSS AUF JEDENFALL MAL VERHINDERT WERDEN.
    >
    > Ist doch Unsinnig und macht es insgesamt nur teurer für die Gemeinschaft.
    >
    > Da hoffe ich nur, dass die das da in der Schweiz nicht am Ende genau so
    > doof nachmachen.
    >
    > Wie wurde das eigentlich in Japan, Korea und anderen Ländern gemacht?
    > Setzt man hier auch auf Wettbewerb ohne Verstand?

    Wenn die SwissCom nicht die Faser öffnen muss. Wie soll es sonst noch ein Anbieter schaffen, als noch ein Kabel zu legen? Der Zug scheint zumindest, abgefahren ;-)
    Wie es in den anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht :( Wobei, wenn man die x Kabel an diversen Stellen so betrachtet, drängt sich der Gedanke auf, dass da halt schnell noch ein Kabel gezogen wird für einen anderen Anbieter :-)

  6. Re: Eigentlich kann jeder das Netz nutzen

    Autor: T+T 14.12.18 - 09:18

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Golressy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In D. bauen die Gemeinden manchmal aus. Und zwei Wochen später, buttelt
    > die
    > > Telekom den Boden wieder auf und verlegt ein eigenes Kabel.
    > >
    > > SOWAS MUSS AUF JEDENFALL MAL VERHINDERT WERDEN.
    > >
    > > Ist doch Unsinnig und macht es insgesamt nur teurer für die
    > Gemeinschaft.
    > >
    > >
    > > Da hoffe ich nur, dass die das da in der Schweiz nicht am Ende genau so
    > > doof nachmachen.
    > >
    > >
    > > Wie wurde das eigentlich in Japan, Korea und anderen Ländern gemacht?
    > > Setzt man hier auch auf Wettbewerb ohne Verstand?
    >
    > Wenn die SwissCom nicht die Faser öffnen muss. Wie soll es sonst noch ein
    > Anbieter schaffen, als noch ein Kabel zu legen? Der Zug scheint zumindest,
    > abgefahren ;-)
    > Wie es in den anderen Ländern aussieht, weiß ich nicht :( Wobei, wenn man
    > die x Kabel an diversen Stellen so betrachtet, drängt sich der Gedanke auf,
    > dass da halt schnell noch ein Kabel gezogen wird für einen anderen Anbieter
    > :-)


    Als Experte und langjähriger Mitarbeiter des im Artikel erwähnten Unternehmens erkläre ich euch die Sachlage im Detail:

    1. In der Schweiz besteht die BAKOM Richtlinie für FTTH Ausbauten. Jeder Erbauer muss 4 Fasern in die Wohnung ziehen (1 Faser oder 3 Fasern werden nicht tolleriert). So kann ein Wettbewerb stattfinden - und er findet auch statt.

    2. Hat sich das BAKOM gegen Parallelausbauten ausgesprochen. Das heisst, dass es seitens der Provider und Netzbauer dringendst zu unterlassen ist, einen Doppelausbau anzustreben. Die Gemeinde Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden war ein gutes bzw. schlechtes Beispiel für diesen Irrsinn! So hatten einzelne Kunden eine FTTH Dose von Swisscom (4 Fasern) und eine von SAK (1 Faser). Die beiden konnten sich nicht einigen - also baute jeder selbst irgendetwas.... Heute bauen beide gemeinsam in Herisau - nach dem 4 Faser Modell und mit 1 FTTH Dose.

    3. Baut Swisscom i.d.R. in Koorperation die FTTH Netze - wobei der Konzern eher auf hybride Netze setzt, da jener Ausbau schneller und effizienter geht als FTTH. Aber das ist wieder ein anderes Thema! Um nochmals auf die Koorperationen zurückzukommen: wenn Swisscom mit einer Gemeinde den FTTH Ausbau macht, dann übernimmt SCS jeweils ca. 60% der Baukosten und kann im Gegenzug 1 Faser exklusiv für sich nutzen.

    4. Marktbegleiter wie Salt, Sunrise, init7 usw. stellen entweder ihre eigenen aktiven Glasfaserkomponenten in der Ortszentrale auf und gehen von dort auf die OMDF's der Swisscom und nutzen quasi nur die Strecke zwischen Ortszentrale und Endkunde von Swisscom. Die aktive Komponente stellen die Provider, wie schon erwähnt, selbst.

    ODER

    Die Provider nutzen auch die aktiven Komponenten direkt von Swisscom und treten beim Endkunden als Serviceprovider auf. Sämtliche Infrastrukturen sind im Besitz von Swisscom und werden dem Provider "vermietet". Die Rechnung erhält der Endkunde aber nach wie vor von seinem gewählten Provider - dieser merkt also nix davon.

    5. Es gibt tatsächlich selbst gebaute Netze von Swisscom. Aber auch dort können Mitbewerber sich "einnisten". Aber dort ist natürlich immer der dafür bezahlte Preis entscheidend. Wenn ein Provider die Leitungen und Infrastrukturen beinahe gratis nutzen will, wird die Swisscom abblocken..


    Ich gestehe ein, dass ich ein Befürworter bin, dass die FTTH Netze nicht vollumfänglich freigegeben werden. Es darf nicht sein, dass Gemeinden ihre FTTH Netze mit allen Mitteln der Macht versuchen zu amortisieren, während Mitbewerber bei Swisscom auf das gebaute Netz aufspringen und dies beinahe kostenlos (im Verhältnis zu den Baukosten) nutzen können. Dies funktioniert in keiner Marktwirtschaft so - wie auch?!
    Die Provider sollen für gute Netze zahlen - und die Schweiz hat, verglichen mit anderen europäischen Staaten, ein vorbildliches, modernes und zukunftgerichtetes Netz! NEIN zur GEIL ist GEIL Mentalität!

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