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Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

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  1. Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: Pecker 03.12.18 - 17:34

    Da FTTH halt nur von einem Anbieter kommt, heißt es eben, friss oder stirb. Das gleiche "Problem" habe ich auch. Der günstigste Tarif der Telekom kostet bei FTTH halt 40¤ im Monat. Dafür bekomme ich eine Leistung, die ich nicht brauche. Bei Kupfer gibts zig Anbieter mit unterschiedlichen Konditionen. Nur wird bei mir DSL nicht weiter ausgebaut, da es ja jetzt Glasfaser gibt.

  2. Re: Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: Faksimile 03.12.18 - 18:30

    Und dann ggf. noch unterschiedliche Techniken, Wellenlängen, Protokolle etc.
    Super Netzwerk

  3. Re: Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: RipClaw 03.12.18 - 19:31

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Kupfer gibts zig Anbieter mit unterschiedlichen
    > Konditionen.

    Das stimmt so nicht ganz. Lediglich bei DSL von der Telekom gibt es zig andere Anbieter. Und die Telekom hat die Netze nicht freiwillig geöffnet. Ohne die Regulierung hätte die Telekom da genau so den Deckel drauf.

    Bei kleineren DSL Anbietern hast du oft den Fall das dort nur wenige oder überhaupt keine anderen Anbieter Interesse zeigen sich dort einzumieten. Und das können sie auch nur dann wenn der Anbieter Vectoring verwendet da er nur dann überhaupt verpflichtet ist andere Anbietern ein Vorleistungsprodukt anzubieten.

    Kupfer bedeutet also nicht zwangsläufig das man die Wahlfreiheit hat.

    Das der FTTH Markt noch nicht so gut entwickelt ist stimmt zwar aber auch dort gibt es Fälle in denen OpenAccess es erlaubt das man unter mehreren Anbietern wählen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.18 19:35 durch RipClaw.

  4. Re: Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: Prokopfverbrauch 03.12.18 - 20:27

    Das zeigt doch nur eins, das Problem liegt nicht in der Technik sondern in der idiotischen Regulierung und Infrastrukturstrategie. Da wird zu Unrecht sogar das Medium als ein Problem dargestellt.

    Bei Kupfer hat das mit der (Zwangs) regulierung ja geklappt, da a) eigentlich 100% der Haushalte einen Kupferanschluss (Telefonanschluss in dem Sinne nicht Koax) haben bzw. hatten und b) die Kupferinfrasrtruktur auch aus staatlicher Hand kam. Die Tkom hat sie ja nur gekauft bzw. gegen Gebühr überlassen bekommen.

    Man wird noch ewig mit dieser Idiotie rumdümpeln. Klar, ist der regulierte Glasfaserpreis zu hoch, nutzt es keiner, ist er zu niedrig, so gehen die Ausbauenden Unternehmen pleite, da die Trittbrettfahrer billig weiterverkaufen.

    Aber so wie es jetzt ist, wird es zwangsläufig wieder zu den klassischen Oligopol/Monopol Konsequenzen kommen, wieso sollte es hier aufeinmal ein Wunder geben? Schlechter Service, teure Preise, hohe Ausfallraten (ja auch bei FTTH gibt es Ausfälle, überbuchte Backbones, kaputte Server. Auch wenn hier die Störfaktoren deutlich geringer sind als bei Kupfer). Du bist an deinen Glasfaseranbieter gefesselt.

    Es ist so offensichtlich dass mittel und langfristig für die große Maße der Bevölkerung und der Unternehmen so eine Situation absolut nachteilig ist. Nur den ISPs selber sowie den großen Konzernen, die eh für jeden Standort 100 tausende jährlich für x-fach redundante 99,9999% Verfügbarkeit über Glasfaser zahlen. In 10 Jahren wird dann vielleicht endlich mal die Realisierung kommen, dass man von den Diensteanbietern unabhänige, flächendeckende Glasfasernetze haben sollte.

  5. Re: Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: AndyMt 03.12.18 - 21:12

    Das stimmt leider. Beim Kabel ist es (zumindest in der Schweiz) das gleiche Problem. Nur bei DSL hat man die Wahl.

  6. Re: Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: chefin 04.12.18 - 07:06

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei Kupfer gibts zig Anbieter mit unterschiedlichen
    > > Konditionen.
    >
    > Das stimmt so nicht ganz. Lediglich bei DSL von der Telekom gibt es zig
    > andere Anbieter. Und die Telekom hat die Netze nicht freiwillig geöffnet.
    > Ohne die Regulierung hätte die Telekom da genau so den Deckel drauf.
    >
    > Bei kleineren DSL Anbietern hast du oft den Fall das dort nur wenige oder
    > überhaupt keine anderen Anbieter Interesse zeigen sich dort einzumieten.
    > Und das können sie auch nur dann wenn der Anbieter Vectoring verwendet da
    > er nur dann überhaupt verpflichtet ist andere Anbietern ein
    > Vorleistungsprodukt anzubieten.
    >
    > Kupfer bedeutet also nicht zwangsläufig das man die Wahlfreiheit hat.
    >
    > Das der FTTH Markt noch nicht so gut entwickelt ist stimmt zwar aber auch
    > dort gibt es Fälle in denen OpenAccess es erlaubt das man unter mehreren
    > Anbietern wählen kann.

    Nenn mir mal das Wohngebiet an dem keine Telekom Kupfer liegen hat.

    Das gibt es nicht, weil wir 1991 als die Telekom gegründet wurde, flächendeckend Kupfer hatten für Telefonie. Diese Leitungen wurden erneuert oder liegen heute noch so da drin. Es ist aber nicht ein Bereich der weggefallen ist. Lediglich wenn Neubaugebiete dazu kommen und sich die Gemeinde gegen die Telekom entscheiden hat und ihnen das Leben schwer gemacht, die Bauherren ebenfalls quer geschossen haben, dann ist dort keine Telekom hingekommen. Das ist aber keine 30 Jahre her. Heist, die Verursacher solcher Probleme sind noch dort ansässig.

    Die Telekom ist kein Mutter Theresa Club, der jeden bekehren will. Wer nicht will, der hat schon...sagte mein Dad immer.

  7. Re: Und das ist der große Pferdefuß bei FTTH

    Autor: RipClaw 04.12.18 - 10:01

    chefin schrieb:
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    > RipClaw schrieb:
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    > > Pecker schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Bei Kupfer gibts zig Anbieter mit unterschiedlichen
    > > > Konditionen.
    > >
    > > Das stimmt so nicht ganz. Lediglich bei DSL von der Telekom gibt es zig
    > > andere Anbieter. Und die Telekom hat die Netze nicht freiwillig
    > geöffnet.
    > > Ohne die Regulierung hätte die Telekom da genau so den Deckel drauf.
    > >
    > > Bei kleineren DSL Anbietern hast du oft den Fall das dort nur wenige
    > oder
    > > überhaupt keine anderen Anbieter Interesse zeigen sich dort einzumieten.
    > > Und das können sie auch nur dann wenn der Anbieter Vectoring verwendet
    > da
    > > er nur dann überhaupt verpflichtet ist andere Anbietern ein
    > > Vorleistungsprodukt anzubieten.
    > >
    > > Kupfer bedeutet also nicht zwangsläufig das man die Wahlfreiheit hat.
    > >
    > > Das der FTTH Markt noch nicht so gut entwickelt ist stimmt zwar aber
    > auch
    > > dort gibt es Fälle in denen OpenAccess es erlaubt das man unter mehreren
    > > Anbietern wählen kann.
    >
    > Nenn mir mal das Wohngebiet an dem keine Telekom Kupfer liegen hat.

    Das Kupfer in der Erde mag meistens der Telekom gehören aber die Kabelverzweiger stehen eventuell unter anderer Verwaltung.

    Anbieter wie EWE, NetCologne oder innogy bauen auch selbst Vectoring aus. Entsprechend stehen die Kabelverzweiger an denen sie ausgebaut haben unter ihrer Verwaltung und wenn du dich da einmieten willst dann musst du mit denen verhandeln und nicht mit der Telekom.
    Tatsächlich muss auch die Telekom selbst Vorleistungsprodukte von diesen Anbietern einkaufen wenn sie dort VDSL Tarife anbieten will. Das läuft dann unter Magenta Zuhause Start.

    > Das gibt es nicht, weil wir 1991 als die Telekom gegründet wurde,
    > flächendeckend Kupfer hatten für Telefonie. Diese Leitungen wurden erneuert
    > oder liegen heute noch so da drin. Es ist aber nicht ein Bereich der
    > weggefallen ist. Lediglich wenn Neubaugebiete dazu kommen und sich die
    > Gemeinde gegen die Telekom entscheiden hat und ihnen das Leben schwer
    > gemacht, die Bauherren ebenfalls quer geschossen haben, dann ist dort keine
    > Telekom hingekommen. Das ist aber keine 30 Jahre her. Heist, die
    > Verursacher solcher Probleme sind noch dort ansässig.

    Du hast den Fall vergessen in dem das lokale Stadtwerk Kupfer verlegt hat. Ist zwar relativ selten der Fall aber durchaus möglich.

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