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"Von einem Monopol könne keine Rede sein"

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  1. "Von einem Monopol könne keine Rede sein"

    Autor: Flasher 04.12.18 - 11:16

    Wenn man in einem Wohngebäude nur eine Leitung von einem Anbieter hat und die Bewohner nur diesen Wählen können, dann ist es genau das, ein Monopol. Man ist als Bewohner auf Gedeih und Verderb auf diesen einen Anbieter angewiesen und von ihm abhängig. Dabei ist es irrelevant wenn im Gebäude nebenan ein anderer Anbieter seine Leitung drin hat.

  2. Re: "Von einem Monopol könne keine Rede sein"

    Autor: Michael H. 04.12.18 - 13:48

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in einem Wohngebäude nur eine Leitung von einem Anbieter hat und
    > die Bewohner nur diesen Wählen können, dann ist es genau das, ein Monopol.
    > Man ist als Bewohner auf Gedeih und Verderb auf diesen einen Anbieter
    > angewiesen und von ihm abhängig. Dabei ist es irrelevant wenn im Gebäude
    > nebenan ein anderer Anbieter seine Leitung drin hat.

    Dann bitte nochmal den Begriff Monopol nachschlagen...

    Nebenbei ist es Entscheidung des Bauträgers/Eigentümers/Vermieters, welche Zugänge er in ein Wohnhaus integrieren lässt. Wenn nur eine Leitung in der Straße liegt, ist es zwar scheisse, aber immer noch kein Monopol.

    Ein Monopol wäre es, wenn alle 3 Leitungen die existieren der einen Firma gehören, Coax ebenso über TV Kabel und UMTS/LTE auch nur diesem einen Anbieter gehören... aber nur weil dein Vermieter sich entschieden hat Anbieter A ins Haus zu legen, weil dieser vielleicht die beste Leitung zum Zeitpunkt des Hausbaus hatte... ist das noch lang kein Monopol..

  3. Re: "Von einem Monopol könne keine Rede sein"

    Autor: T+T 14.12.18 - 09:27

    Flasher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man in einem Wohngebäude nur eine Leitung von einem Anbieter hat und
    > die Bewohner nur diesen Wählen können, dann ist es genau das, ein Monopol.
    > Man ist als Bewohner auf Gedeih und Verderb auf diesen einen Anbieter
    > angewiesen und von ihm abhängig. Dabei ist es irrelevant wenn im Gebäude
    > nebenan ein anderer Anbieter seine Leitung drin hat.


    Ähhhmmm...

    1. Das BAKOM Modell sieht 4 Fasern vor. Diese müssen für Mitbewerber freigegeben werden (meist sind nur 2 gespleisst, die anderen 2 sind in der FTTH Dose abgelegt). Das heisst, auch wenn die Swisscom das Netz im Alleingang gebaut hat, könn(t)en andere Provider sich auf das Netz begeben. Oftmals sind es aber hohe Kosten welche vor allem kleinere Anbieter nicht tragen können/wollen. Diese Anbieter haben Ausbaustrategien - man kann das Geld nicht einfach überall ausgeben!

    2. Ist mir nicht bekannt, dass sich Swisscom gegen einen Mitbewerber gesträubt hat - schliesslich erhält die Swisscom von jedem Provider ein Entgeld für die Nutzung der 2. Faser. Das Unternehmen wäre ja doof, wenn sie den Zugang verwehren würden - es ist in ihrem Interesse, die Kosten zeitnah zu amortisieren.

    3. Hat die Swisscom stets offen kommuniziert, dass sie sich FÜR den Wettbewerb einsetzt - und das tut sie in meinen Augen auch. Denn es war die Swisscom, welche sich im Jahre 2009 für ein Vierfaser Modell stark gemacht hat.

    4. Niemand will ein Monopol! Aber viele wollen günstig und ohne Aufwand in gebaute Netze einsteigen - und genau das gilt es zu verhindern! Und das hat die Regierung bestens getan. Es kann nicht sein, dass Swisscom 1,7 Mia. CHF in die Netzausbauten investiert, während andere nur darauf warten, billig aufs Netz gehen zu können! Das macht keine andere Branche.

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