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Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen

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  1. Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen

    Autor: barforbarfoo 22.06.18 - 19:22

    Sonst wird das nix.

  2. Re: Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen

    Autor: Youssarian 22.06.18 - 21:33

    barforbarfoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen
    > Sonst wird das nix.

    Kann es sein, dass Du hier ein wichtiges Wörtchen wie "Zwang" oder "Pflicht" vergessen hast?

  3. Re: Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen

    Autor: barforbarfoo 23.06.18 - 09:57

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > barforbarfoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen
    > > Sonst wird das nix.
    >
    > Kann es sein, dass Du hier ein wichtiges Wörtchen wie "Zwang" oder
    > "Pflicht" vergessen hast?

    Wie wäre es damit: Eigentum ist ein Zwang der verpflichtet.

  4. Lieber aufklären auf Pflicht

    Autor: solary 23.06.18 - 11:59

    Bin ja 100% für Glasfaser, aber keine Pflicht, lieber Aufklären.

    ¶ Ein Mietshaus wird irgendwann ohne Glasfaser keine Mieter mehr finden.
    ¶ Die alten Kupferleitungen halten auch nicht ewig und für 10% Rest Kunden wird man nichts machen, oder die müssen kräftig zahlen.
    ¶ Wer später nachträglich einen FHHB Anschluss haben will zahlt richtig Geld, denn dann gibt es keine Förderung mehr.
    ¶ Vectoring ist eine aktive Technik die eine teure Wartung benötigt, zumal die Verteiler viel Strom ziehen, für 10% rechnet sich das irgendwann nicht mehr oder die Vectoring Preise müssen höher gesetzt werden.

    Glasfaser ist relativ genügsam, auch über weite Strecken hat man keine Verluste, auch der wartungsaufwand ist sehr klein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.18 12:19 durch solary.

  5. Re: Lieber aufklären auf Pflicht

    Autor: DerDy 23.06.18 - 13:06

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin ja 100% für Glasfaser, aber keine Pflicht, lieber Aufklären.
    Du bist für Glasfaser, aber auch für Strafen, wenn nicht sofort ausgebaut wird. Wo ist da der Unterschied zu einer Pflicht? Strafen kann es nur geben, wenn es auch eine Pflicht gibt.

    > ¶ Ein Mietshaus wird irgendwann ohne Glasfaser keine Mieter mehr finden.
    Aus welchem Märchen kommt das? In manchen Großstädten gibt es Wohnungen mit 6Mbit/s und trotzdem werden zum Teil überdurchschnittliche Mietpreise erhoben. Den Leuten sind Lage, Immobilie und andere Faktoren wichtiger als Glasfaser.

    > ¶ Die alten Kupferleitungen halten auch nicht ewig und für 10% Rest Kunden
    > wird man nichts machen, oder die müssen kräftig zahlen.
    Sie halten länger als Glasfaser. Manche Leitungen sind 30 oder 40 Jahre alt. Glasfaser müssen nach 25-30 Jahren dringend ersetzt werden.
    > ¶ Wer später nachträglich einen FHHB Anschluss haben will zahlt richtig
    > Geld, denn dann gibt es keine Förderung mehr.
    Man sieht ja bereits heute, wie die Förderung von Glasfaser den Ausbau beschleunigt...nicht.

    > ¶ Vectoring ist eine aktive Technik die eine teure Wartung benötigt, zumal
    > die Verteiler viel Strom ziehen, für 10% rechnet sich das irgendwann nicht
    > mehr oder die Vectoring Preise müssen höher gesetzt werden.
    Wieder ein Märchen. Die Technik wird von den HVt zu den Outdoor DSLAMs verlagert. Das es unterm Strich mehr Strom verbraucht, glaube ich kaum.

    Es wäre gut, wenn Leute sich mehr an Fakten als an Märchen halten würden. Dann könnte man tatsächlich Aufklärung betreiben. Aber so bleibt nur zu sagen, dass die genannten alternativen Fakten ins Reich der Märchen gehören. Einfach öfters Golem.de lesen.

  6. Re: Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen

    Autor: Youssarian 23.06.18 - 15:42

    barforbarfoo schrieb:
    >> Kann es sein, dass Du hier ein wichtiges Wörtchen wie "Zwang" oder
    >> "Pflicht" vergessen hast?

    > Wie wäre es damit: Eigentum ist ein Zwang der verpflichtet.

    Zunächst einmal muss ich um Entschuldigung bitten. Tatsächlich hatte ich " Anschluß für Immobilienbesitzer nicht vergessen" gelesen und war mir nicht sicher, was Du eigentlich sagen wolltest. Tatsächlich hattest Du aber "Anschlußpflicht" geschrieben, woran ich zunächst einmal kritisiere, dass da kein "ß" hingehört. ;-)

    Scherz beiseite: Ich habe mich verlesen und dann im Geiste ergänzt, was ich überlesen habe. Du hattest Dich klar ausgedrückt, ich hab's verpasst. Echt blöd. Aber nun zurück zu Deiner Klarstellung:

    > Wie wäre es damit: Eigentum ist ein Zwang der verpflichtet.

    Klingt irgendwie antikapitalistisch und zudem sprachlich grausam. "Eigentum verpflichtet" genügt und steht auch so im Grundgesetz. Allerdings wird der Absatz 2 dieses Artikels in diesem Staate nicht gelebt. (Ich habe sogar schon eine Wette gegen einen Volljuristen gewonnen, der bezweifelte, dass das so im Grundgesetz stünde und mich kommunistischer Agitation bezichtigte. Mich! Hier gelte ich doch eher als "Rechter". Wieder blöd, aber dieses mal die anderen.)

    Zum Thema: 5 Mbit/s sind (jetzt gerade) für den privaten Nutzer genug, um eine Grundsicherung zu erfüllen. Man muss keine HD-Videos über's Internet gucken können, um noch zur Gesellschaft zu gehören, man ist kein Paria, wenn man das berüchtigte Linux-ISO-Image über Nacht herunterladen muss, und kein Kretin, wenn man noch Sendungen über einen Rekorder (k? sic!) aufzeichnet.

    Sobald es aber um Arbeit, also Wertschöpfung, geht, sieht das anders aus. Hier muss mehr getan werden. Versprochen waren 50 Mbit/s für jeden bis Ende diesen Jahres. Versprochen gebrochen, Merkel muss weg. (Nee, nicht wegen der Flüchtlinge.)

    Aber ich teile auch die Ansicht anderer hier im Thread: Die zur Verfügung stehende Bandbreite ist ein starkes Argument für ein Mietobjekt. Wer als Besitzer die bei Werbeaktionen übersichtliche Investition für einen Kabel- oder FTTB-Anschluss verweigert, ist ein Idiot. Weniger als 50 Mbit/s wären für mich etwas, dass einem Ausschlussgrund nahekommt. Und wo die Telekom keinen VDSL-Anschluss mit Vectoring anbietet, muss der Vermieter eben schauen, was er für Alternativen findet.

    Summa summarum: Für eine Anschlusspflicht, sehe ich aktuell noch keinen hinreichenden Grund.

  7. Re: Anschlußpflicht für Immobilienbesitzer nicht vergessen

    Autor: LinuxMcBook 23.06.18 - 17:32

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich teile auch die Ansicht anderer hier im Thread: Die zur Verfügung
    > stehende Bandbreite ist ein starkes Argument für ein Mietobjekt. Wer als
    > Besitzer die bei Werbeaktionen übersichtliche Investition für einen Kabel-
    > oder FTTB-Anschluss verweigert, ist ein Idiot. Weniger als 50 Mbit/s wären
    > für mich etwas, dass einem Ausschlussgrund nahekommt. Und wo die Telekom
    > keinen VDSL-Anschluss mit Vectoring anbietet, muss der Vermieter eben
    > schauen, was er für Alternativen findet.

    Wo lebst du eigentlich? In den (großen) (Uni)Städten ist man mittlerweile froh, wenn man eine Einzimmerwohnung für unter 600¤ bekommt, und diese nicht ewig suchen muss.
    Und das Internet ist an der Stelle dann auch völlig egal, weil man erst mal ein Dach übern Kopf hat.

    Und die ganze Situation wird die nächsten Jahre erst noch mal deutlich schlimmer (Familiennachzug und so)...

  8. Re: Lieber aufklären auf Pflicht

    Autor: LinuxMcBook 23.06.18 - 17:38

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ¶ Ein Mietshaus wird irgendwann ohne Glasfaser keine Mieter mehr finden.
    Du meinst damit in 30 Jahren oder was?
    Der Wohnungsmarkt ist so leergefegt, dass die Priorität der Mieter ein bezahlbares Dach überm Kopf ist. Und ja, Internet kommt in der Bedürfnispyramide unter Wohnung und Nahrung.

    > ¶ Die alten Kupferleitungen halten auch nicht ewig und für 10% Rest Kunden
    > wird man nichts machen, oder die müssen kräftig zahlen.
    Die Kupferleitungen halten auch noch ein paar Jahrzehnte.

    > ¶ Wer später nachträglich einen FHHB Anschluss haben will zahlt richtig
    > Geld, denn dann gibt es keine Förderung mehr.
    Dadurch sinkt doch die Chance, dass der Vermieter sein Haus nachträglich noch anschließen lässt, noch mal weiter.
    Viel schlimmer ist aber, dass junge Familien wenn sie ein Haus kaufen, vielleicht sogar auf dem Land und der Vorbesitzer mit Internet nix anfangen konnte, diese noch mal zusätzlich richtig tief in die Tasche greifen müssen. Obwohl der vorherige, geförderte Ausbau auch mit deren Steuergelder finanziert wurde. Ist das fair?

    > ¶ Vectoring ist eine aktive Technik die eine teure Wartung benötigt, zumal
    > die Verteiler viel Strom ziehen, für 10% rechnet sich das irgendwann nicht
    > mehr oder die Vectoring Preise müssen höher gesetzt werden.
    > Glasfaser ist relativ genügsam, auch über weite Strecken hat man keine
    > Verluste, auch der wartungsaufwand ist sehr klein.
    Einfach nur falsch.


    Das Interesse vieler Mieter nach schnellem Internet (das braucht man heute eben nicht nur für Linux-Distributionen) wiegt einfach viel größer, als das von Vermietern. Welches Interesse hat der eigentlich an KEINEM Glasfaseranschluss?

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