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Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

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  1. Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: cheops05 22.06.18 - 18:31

    Es soll Open Access mit einer neutralen Schlichtungsinstanz geben. Wer soll also ausbauen. ein Unternehmen baut aus, wenn es ihm Gewinn bringt, Gewinn kommt aus der langfristigen Nutzung der Leitung, aber wie soll es unter solchen Umständen Sicherheit gewinnen. Also läuft alles darauf hinaus, dass der komplette Fiberausbau vom Staat bezahlt wird,
    Hier stellt sich die ketzerische Frage, hat irgendjemand schon mal ausgerechnet, was es kostet und wie lange es dauert, bis jede Wohnung, jedes Büro und jedes Unternehmen mit Fiber angeschlossen ist, denn auf das soll die Sache ja wohl hinauslaufen,
    Was geschieht in der Zwischenzeit, bleibt Deutschland auf langsamen DSL oder wird weiter auf moderne Copper Technologien umgestellt.
    Was geschieht mit den Kabelnetzbetreibern, wird es einen Parallelen Ausbau des Kabelnetzes auf FTTB geben oder wird es zukünftig nur ein einheitliches Fibernetz geben.
    Was geschieht mit der Inhouseinstallation? Auf jeden Fall muss man, wenn man Baumassnahmen im Haus vermeiden möchte, im Haus von Fiber auf Copper umsetzen, d.h. die meisten Steigleitungen werden 2 Draht Copper oder Koaxial Kabel sein, aber beide können kein Gigabit und somit scheitert die Illusion von Gigabit in jeder Wohnung an der Hausinstallation.
    Der Dogmatismus der Bundesregierung wird noch dazu führen, dass Deutschland im Bezug auf das schnelle Internet noch weiter hinterherhinkt. Gibt es irgendjemand in der Blase der Entscheider, der sich der Komplexität der Aufgabe bewusst und Blogger, die noch nie im Netzausbau gearbeitet haben zählen nicht.

  2. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Faksimile 22.06.18 - 19:09

    Es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn jeder Neubau für strukturierte Verkabelung vorbereitet, sprich Leerrohre eingebracht, würde. Aber anscheinend haben Architekten, Elektroplaner und Bauherren immer noch die "Weisheit mit Löffeln gefressen". Ach halt. Das funktioniert ja nicht ...

  3. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Youssarian 22.06.18 - 21:49

    cheops05 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll Open Access mit einer neutralen Schlichtungsinstanz geben.

    Das wäre wünschenswert.

    > Wer soll
    > also ausbauen. ein Unternehmen baut aus, wenn es ihm Gewinn bringt, Gewinn
    > kommt aus der langfristigen Nutzung der Leitung, aber wie soll es unter
    > solchen Umständen Sicherheit gewinnen. Also läuft alles darauf hinaus, dass
    > der komplette Fiberausbau vom Staat bezahlt wird,

    Je Segment baut genau einer aus und dieser wird zur Einhaltung von Mindeststandards verpflichtet, darf dafür aber seine Kabel auf Dauer behalten. Den Zugang muss er diskrimierungsfrei allen Interessenten vermieten.

    > Hier stellt sich die ketzerische Frage, hat irgendjemand schon mal
    > ausgerechnet, was es kostet und wie lange es dauert, bis jede Wohnung,
    > jedes Büro und jedes Unternehmen mit Fiber angeschlossen ist, denn auf das
    > soll die Sache ja wohl hinauslaufen,

    Die Telekom hat's getan. 80 Milliarden Euro, von der Zeitspanne weiß ich nichts, würde sie aber auf eher 20 denn 10 Jahre abschätzen.

    > Was geschieht in der Zwischenzeit, bleibt Deutschland auf langsamen DSL
    > oder wird weiter auf moderne Copper Technologien umgestellt.

    Hoffentlich Letzteres. Die Telekom will dieses Programm aber spätestens 2021 abschließen. Es wird ja nicht mehr gefördert.

    > Was geschieht mit den Kabelnetzbetreibern, wird es einen Parallelen Ausbau
    > des Kabelnetzes auf FTTB geben oder wird es zukünftig nur ein einheitliches
    > Fibernetz geben.

    Wer weiß das schon? Wenn DOCSIS 4.0 auch über Koaxialkabel niedrige Latenzen und hohe Übertragungsraten bieten sollte, sollte man das mitnehmen. Wer hätte vor 20 Jahren zu DSL-Aufbruchzeitenschon gedacht, dass statt 768/128 Kbit/s auch 250000/40000 Kbit/s über den ollen Klingeldraht möglich sein würden?

    > Was geschieht mit der Inhouseinstallation?

    Nichts, was der Besitzer nicht bezahlen will.

    > Auf jeden Fall muss man, wenn
    > man Baumassnahmen im Haus vermeiden möchte, im Haus von Fiber auf Copper
    > umsetzen, d.h. die meisten Steigleitungen werden 2 Draht Copper oder
    > Koaxial Kabel sein, aber beide können kein Gigabit und somit scheitert die
    > Illusion von Gigabit in jeder Wohnung an der Hausinstallation.

    Schon G.fast erlaubt Gigabit/s, das haben Alcatel Lucent und Huawei schon vor mehr als fünf Jahren gezeigt.

    > Der Dogmatismus der Bundesregierung wird noch dazu führen, dass Deutschland
    > im Bezug auf das schnelle Internet noch weiter hinterherhinkt. Gibt es
    > irgendjemand in der Blase der Entscheider, der sich der Komplexität der
    > Aufgabe bewusst und Blogger, die noch nie im Netzausbau gearbeitet haben
    > zählen nicht.

    Ich habe zwar keinen Schimmer vom Netzausbau, aber dafür blogge ich nix. Bin ich relevant? :-)

  4. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Sarkastius 22.06.18 - 23:03

    Auf wieviel Meter hat gfast 1gbit geschafft und wie aufwändig war die Berechnung des gegen Signals?

  5. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: DerDy 22.06.18 - 23:51

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn jeder Neubau für strukturierte
    > Verkabelung vorbereitet, sprich Leerrohre eingebracht, würde. Aber
    > anscheinend haben Architekten, Elektroplaner und Bauherren immer noch die
    > "Weisheit mit Löffeln gefressen". Ach halt. Das funktioniert ja nicht ...
    Es wird gebaut, was der Häuslebesitzer bestellt. So einfach ist das.

    Und ob Glasfaser Indoor wirklich benötigt wird, ist auch noch nicht bewiesen. Wie sieht es denn bei dir daheim aus, hast du schon überall Leerrohre reingezogen?

  6. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: spezi 23.06.18 - 13:01

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hoffentlich Letzteres. Die Telekom will dieses Programm aber spätestens
    > 2021 abschließen.

    Der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau soll 2019 abgeschlossen werden.

    > Es wird ja nicht mehr gefördert.

    Es gibt zumindest Absichtsbekundungen in diese Richtungen. Eine klare Entscheidung gibt es da meines Wissens noch nicht. Und es gibt ja auch mehr Förderprogramme als das vom Bund. Soweit ich weiß ist es im Moment noch die Entscheidung der Kommunen und Landkreise, was sie ausschreiben.

  7. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Youssarian 23.06.18 - 15:50

    spezi schrieb:

    [VDSL/Vectoring]
    >> Die Telekom will dieses Programm aber spätestens 2021 abschließen.

    > Der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau soll 2019 abgeschlossen werden.

    Dann habe ich doch recht. Ich weiß ja, warum ich "spätestens" schrieb. <duck>

    Scherz beiseite: Was heißt "eigenwirtschaftlich" denn in diesem Zusammenhang? "Wenn uns kein anderer dafür bezuschusst, machen wir's nicht mehr."?

    >> Es wird ja nicht mehr gefördert.

    > Es gibt zumindest Absichtsbekundungen in diese Richtungen.

    Ja, sorry. Ich gehöre noch zu den Gutgläubigen, die "amtliche" Absichtsbekundungen nach dem Wahlkampf für (fast) bare Münze nehmen.

  8. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: spezi 23.06.18 - 16:39

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Scherz beiseite: Was heißt "eigenwirtschaftlich" denn in diesem
    > Zusammenhang? "Wenn uns kein anderer dafür bezuschusst, machen wir's nicht
    > mehr."?

    Das heißt, dass es halbwegs "große" Orte von einigen tausend Einwohnern aufwärts ohne (zumindest) FTTC-Versorgung Ende nächsten Jahres nicht mehr geben wird.

    Nach 2019 geht es noch um die letzten 5-10% der Haushalte in D, die noch unterversorgt sind. Die also noch nicht zumindest einen VDSL-Anschluss bekommen können. Das dürften dann noch relativ ländliche Gebiete sein, und die werden dann noch im Rahmen von Förderverfahren ausgebaut.

    Die Telekom wird auch weiterhin eigenwirtschaftlich ausbauen. Sie hat ja angekündigt, die Investitionen in Deutschland in den nächsten Jahren konstant zu halten. Aber da geht es dann eben um die nächste Ausbaustufe, also FTTB/H und nicht mehr FTTC.

  9. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: RipClaw 24.06.18 - 07:22

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Youssarian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Hoffentlich Letzteres. Die Telekom will dieses Programm aber spätestens
    > > 2021 abschließen.
    >
    > Der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau soll 2019 abgeschlossen werden.

    Ist die Zahl überhaupt noch aktuell ?

    Was ich bisher mitbekommen habe verzögern sich aktuell viele Ausbauten aufgrund mangelnder Tiefbaukapazitäten um mehrere Monate.
    Sofern sie nicht die geförderten Ausbauten zurückstellen zugunsten der eigenwirtschaftlichen dürfte der Termin eigentlich nicht mehr zu halten sein.

  10. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: bombinho 24.06.18 - 09:56

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau soll 2019 abgeschlossen werden.

    Ich habe da was munkeln gehoert von "In zwei Jahren". Und ich habe so den Verdacht, dass wir die Phrase noch lange hoeren werden, das ist immerhin schon seit zwei Jahren das erklaerte Ziel.
    Aber man hat ja die Moeglichkeit, wenn man den Plan nicht erfuellen kann, den Plan einfach passend zu aendern und den Ausbau, welcher ja in der Vergangenheit nie vom geplanten DSL abweichen konnte, dann einfach zu FTTP umzudeklarieren. Und, Schwupps, der FTTP-Ausbau ist ja erst in einer ungewissen Zukunft fertig, Plan erfuellt.

  11. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: DerDy 24.06.18 - 12:09

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spezi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau soll 2019 abgeschlossen werden.
    >
    > Ich habe da was munkeln gehoert von "In zwei Jahren". Und ich habe so den
    > Verdacht, dass wir die Phrase noch lange hoeren werden, das ist immerhin
    > schon seit zwei Jahren das erklaerte Ziel.
    Prima, dann haben andere Provider doch die Möglichkeit, ganz viel Glasfaser zu verlegen, direkt zu den Häusern. Aber ob sie es machen werden? Ich glaube nicht. Die meisten Provider warten einfach ab, dass FTTC ausbgebaut wird und mieten sich dann günstig ein. Diese Strategie funktioniert seit Jahren, warum es ändern?

  12. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Faksimile 24.06.18 - 12:24

    Wer redet von Glasfaser Indoor? Aber um das Signal in eine Mehrfamilienhaus-Wohneinheit (Eigentum/Miete) zu bekommen und dort in die Räume zu verteilen, ist der Aufbau einer strukturierten Verkabelung hilfreich. Dann kann z.B. mit Router und Switch für Schaltschrank sowie Access-Points an der Decke und LAN in die jeweiligen Räume eine vernünftige Versorgung pro Wohneinheit aufgebaut werden. Man muss es eben planen und durchführen. Die derzeit verwendeten Geräte sind vielfach nur für "Nachrüstung" und fliegende Verkabelung konstruiert.

    In einem EFH ist das natürlich auch hilfreich und sinnvoll. Da kann man aber die Verteilung im Hausanschlußraum oder unter der Kellertreppe oder ... in einem 19" Schrank oder Wandschrank unterbringen.

  13. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: DerDy 24.06.18 - 12:37

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer redet von Glasfaser Indoor? Aber um das Signal in eine
    > Mehrfamilienhaus-Wohneinheit (Eigentum/Miete) zu bekommen und dort in die
    > Räume zu verteilen, ist der Aufbau einer strukturierten Verkabelung
    > hilfreich.
    Du. Jetzt. Gerade. Hast du es gemerkt?

    > Dann kann z.B. mit Router und Switch für Schaltschrank sowie
    > Access-Points an der Decke
    Wow, sonst hast du dich immer sehr abfallend über modulierter elektromagnetischer Wellen im Funkbereich geäußert und nun willst du überall WLAN an die Decke tackern. Keine Beständigkeit in deinen Aussagen, immer Contra.

    > Man muss es eben planen und durchführen. Die derzeit verwendeten Geräte sind
    > vielfach nur für "Nachrüstung" und fliegende Verkabelung konstruiert.
    Ich kann mich nur wiederholen: Es wird gebaut, was der Bauherr beauftragt. Wenn man das nicht will und nicht bereit ist zu bezahlen, werden diese Leerrohre nicht verlegt. Ob es sinnvoll ist oder nicht, ist ein anderes Thema. Doch warum regst du dich so auf? Es kann dir doch egal sein, wer was in sein Haus einbaut. Der eine verbaut Leerrohre, der andere träumt vom Jacuzzi.

  14. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Faksimile 24.06.18 - 12:40

    Die haben die Trennung von Netzanbieter und Contentanbieter verstanden ???

  15. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: DerDy 24.06.18 - 12:49

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die haben die Trennung von Netzanbieter und Contentanbieter verstanden ???
    Du hast den Artikel verstanden? Hier geht es um Provider und deren Netze. Selbst die Glasfaser-Provider, die in der Buglas organisiert sind, wollen das Kupfernetz behalten. Darüber sollst du mal nachdenken und nicht über die Indoorverkabelungen, für die ein Hausbesitzer selber verantwortlich ist. Letzteres ist gar nicht das Thema des Artikels.

  16. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Faksimile 24.06.18 - 12:51

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer redet von Glasfaser Indoor? Aber um das Signal in eine
    > > Mehrfamilienhaus-Wohneinheit (Eigentum/Miete) zu bekommen und dort in
    > die
    > > Räume zu verteilen, ist der Aufbau einer strukturierten Verkabelung
    > > hilfreich.
    > Du. Jetzt. Gerade. Hast du es gemerkt?
    >
    > > Dann kann z.B. mit Router und Switch für Schaltschrank sowie
    > > Access-Points an der Decke
    > Wow, sonst hast du dich immer sehr abfallend über modulierter
    > elektromagnetischer Wellen im Funkbereich geäußert und nun willst du
    > überall WLAN an die Decke tackern. Keine Beständigkeit in deinen Aussagen,
    > immer Contra.
    >
    Nicht wirklich. EinTablet mit LAN Kabel findet man aber eher selten. Auch bei Smartphones nicht wirklich gebräuchlich. Heißt aber nicht, dass ich die Einspeisung in Wohneinheiten damit (LTE oder andere Funkmöglichkeiten) durchführen würde. Und da, wo es geht, verzichte ich auch auf WLAN. Wenn in den Räumlichkeiten in jedem Zimmer erreichbare LAN-Anschlüsse vorhanden sind, dann sollte man die auch nutzen, Bei mir ist das so. Auch diverse Notebooks, Printer und Document-Scanner hängen am LAN.

    > > Man muss es eben planen und durchführen. Die derzeit verwendeten Geräte
    > sind
    > > vielfach nur für "Nachrüstung" und fliegende Verkabelung konstruiert.
    > Ich kann mich nur wiederholen: Es wird gebaut, was der Bauherr beauftragt.
    > Wenn man das nicht will und nicht bereit ist zu bezahlen, werden diese
    > Leerrohre nicht verlegt. Ob es sinnvoll ist oder nicht, ist ein anderes
    > Thema. Doch warum regst du dich so auf? Es kann dir doch egal sein, wer was
    > in sein Haus einbaut. Der eine verbaut Leerrohre, der andere träumt vom
    > Jacuzzi.

    Vielfach stelle ich aber auch bei Bekannten und Kollegen fest, dass sie garnicht wirklich darüber informiert sind oder darüber nachdenken. Und da sollte auch von den Planungs"Fachleuten" Architekten und Elektroplanern mehr dran gearbeitet werden. Die wissen es leider vielfach auch nicht.

  17. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Faksimile 24.06.18 - 12:54

    Was hat diese Antwort mit meinem Vorpost zu tun? Relevanz 0.

    Meine Stellungnahme zur Inhouese-Verkabelung bezog sich auf den 5. Absatz des Originalposts oben. Aber das scheinst Du nicht verstanden zu haben.

  18. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: cheops05 24.06.18 - 19:29

    Nein sie sind nicht relevant, denn sie haben wirklich keine Ahnung vom Netzausbau, zunächst einige Basics.
    1 Nur FTTH bringt Fibre bis in dies Wohnung, dazu wird das Fiber Cable bis ins Haus gelegt und BEP erfolgt die Anbindung der Inhouse Fibre Cable.
    2. FTTB und FTTC sind im Prinzip identisch, nur der Umsetzungspunkt FIBRE2Copper ist bei FTTC ausserhalb und bei FTTB innerhalb des Gebäudes. Anhand der Technologie auf der letzten Meile wird zwischen Vectoring, Super Vectoring und G.Fast unterschieden. Ich weiß das ist vereinfacht.
    3. Mischen die Provider FTTH, FTTx dann müssen sie im Netzausbau dies berücksichtigen und das ist nicht einfach.
    4. Die Kabelnetzbetreiber haben DOCSiS als Layer 1 und 2 Kontrollprotokol, um ihre Kabelmodems zu steuern, ausserdem verfolgen sie das Prinzip des Shared Bandwidth, wie ein klassischer Telekomprovider seine Inhalte dort einspeisen soll, erschließt sich mir nicht.
    Es ist halt alles etwas komplizierter als sich Hänschen das vorstellt
    Im übrigen sind in der Praxis bei G.fast 600/100 Mbit Profile normal.

  19. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: Faksimile 24.06.18 - 20:05

    Wenn man gedanklich nur an Mietskasernen denkt, mag der Post in Teilen richtig sein. bei EFH wohl eher nicht. Da ist FTTB gleich FTTH, denn eine Fiber-Infrastruktur bis in den jeweiligen PC ist so gut wie nie angedacht sondern immer nur bis in die Wohneinheit.

  20. Re: Deutschland einig Fiberland, nur wann, wie und wer bezahlt

    Autor: spezi 24.06.18 - 21:12

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spezi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > > Der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau soll 2019 abgeschlossen werden.
    >
    > Ist die Zahl überhaupt noch aktuell ?
    >
    > Was ich bisher mitbekommen habe verzögern sich aktuell viele Ausbauten
    > aufgrund mangelnder Tiefbaukapazitäten um mehrere Monate.
    > Sofern sie nicht die geförderten Ausbauten zurückstellen zugunsten der
    > eigenwirtschaftlichen dürfte der Termin eigentlich nicht mehr zu halten
    > sein.

    2019 ist der Termin, den man aktuell in den Veröffentlichungen findet. Z.B. bei der Vorstellung des Geschäftsbericht für 2017 im März 2018. Oder bei den Vorträgen anlässlich der Kapitalmarkttage vor einem Monat. Ich denke eher, 2019 ist schon die Verschiebung aufgrund diverser Verzögerungen. Denn früher war eher Ende 2018 geplant.

    Die aktuellsten Aussagen zu den Plänen in den nächsten Jahren die ich kenne ist ein Interview mit dem Telekom Deutschland-Chef bei Welt.de vom 16.06.2018 [1].

    Demnach plant die Telekom für nächstes Jahr einen FTTH-Ausbau für eine Anzahl an Haushalten "im mittleren sechsstelligen Bereich". 2020 dann mehr als 1 Mio, ab 2021 dann 2 Mio HH. Für nächstes Jahr ist also schon eine deutliche Steigerung im FTTH-Ausbau vorgesehen. Zusätzliche Verzögerungen im eigenwirtschaftlichen FTTC-Ausbau dürften sicher zu Lasten des FTTH-Ausbaus gehen.

    [1] https://www.welt.de/wirtschaft/article177642544/Kundenservice-Wie-Telekom-Deutschland-Chef-Dirk-Woessner-besser-werden-will.html

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