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Typisch USA

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  1. Typisch USA

    Autor: y.m.m.d. 14.09.11 - 18:12

    > Duick, die ohne ihr Wissen von einem Freund für die Teilnahme angemeldet worden
    > war, verklagte Toyota wegen der erfahrenen Angst und dem Stress auf Schadensersatz
    > in Höhe von zehn Millionen US-Dollar.

    Ich meine zehn Millionen sind selbstverständlich absolut angemessen dafür das man sich erschreckt hat.

  2. Re: Typisch USA

    Autor: Flying Circus 14.09.11 - 18:17

    Es ging wohl ein wenig über reines Erschrecken hinaus.
    Abgesehen davon ist man in den USA der Meinung, daß ein solches Schmerzensgeld dem betroffenen Unternehmen auch ein wenig weh tun sollte. 3 Dollar Fuffzig würden dieses Ziek bei Toyota wohl verfehlen.

  3. Re: Typisch USA

    Autor: ichbert 14.09.11 - 18:39

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ging wohl ein wenig über reines Erschrecken hinaus.
    > Abgesehen davon ist man in den USA der Meinung, daß ein solches
    > Schmerzensgeld dem betroffenen Unternehmen auch ein wenig weh tun sollte. 3
    > Dollar Fuffzig würden dieses Ziek bei Toyota wohl verfehlen.

    Wenn überhaupt dann sollte der "Freund" von Frau Duick bestraft werden...immerhin hat er Sie dort angemeldet und wenn sich das Gericht auf einen "ungültigen Vertrag" beruft so hat der "Anmelder" ja wohl ein Betrugsdelikt begangen. Der/Die Richter/Richterin
    haben die Anklage nur nicht verstanden.
    In Amerika werden Mikrowellenhersteller auch mal fix verklagt weil im Handbuch nicht drin steht das man seine Katze nicht in der Mikrowelle trocknen darf. Oder Hersteller von Kaffeebechern aus Pappe...der normal denkende weiss natürlich das frischer Kaffee heiß ist, auch ohne das es auf dem Deckel steht. Der Ami....nicht ;).

  4. Re: Typisch USA

    Autor: Codemonkey 14.09.11 - 18:43

    Ja irgendwie ein wenig unlogisch. Werden in den USA auch Waffenhersteller verklagt weil jemand damit erschossen wurde? Wahrscheinlich schon, noch wahrscheinlich ist damit nur nie einer durchgekommen...

  5. Re: Typisch USA

    Autor: Muhaha 14.09.11 - 18:45

    ichbert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In Amerika werden Mikrowellenhersteller auch mal fix verklagt weil im
    > Handbuch nicht drin steht das man seine Katze nicht in der Mikrowelle
    > trocknen darf.

    Dazu weiß ich zwar nix, aber ...

    > Oder Hersteller von Kaffeebechern aus Pappe...der normal
    > denkende weiss natürlich das frischer Kaffee heiß ist, auch ohne das es auf
    > dem Deckel steht. Der Ami....nicht ;).

    ... der Ursprung dieser Geschichte basiert auf falschen Informationen. Die Frau, die von heißem Kaffee verbrüht wurde, wurde von zu heissem Kaffee verbrüht, nicht weil sie sich zu dumm angestellt hat, sondern weil die Angestellte der Lokals den Kaffee versehentlich über die Dame ausgeschüttet hat. Ein Unfall und kein "Ich bin blöd und gieße mir selber heissen Kaffee auf die Beine!".

  6. Re: Typisch USA

    Autor: LichtderWahrheit 14.09.11 - 18:48

    ichbert schrieb:

    > In Amerika werden Mikrowellenhersteller auch mal fix verklagt weil im
    > Handbuch nicht drin steht das man seine Katze nicht in der Mikrowelle
    > trocknen darf. Oder Hersteller von Kaffeebechern aus Pappe...der normal
    > denkende weiss natürlich das frischer Kaffee heiß ist, auch ohne das es auf
    > dem Deckel steht. Der Ami....nicht ;).

    Und der normal denkende Deutsche holt natürlich seine Urban Legends aus der Mottenkiste und macht sich damit zum Affen.

    FYI: die Sache mit dem Kaffee hatte rein garnix mit Warnungen auf dem Deckel zu tun. In dem Fall ging es lediglich darum, dass eine Dame in einem bekannten Schnellrestaurant einen Kaffe erwarb, welcher mit einer falsch eingestellten (Temperatur deutlich zu hoch) Kaffemaschine gebrüht wurde. Beim Verschütten dieses Kaffees, der deutlich heisser war als normal bzw. erlaubt, hat sie sich dann starke Verbrennungen zugezogen.

    Die Mär mit der Katze in der Mikrowelle und ähnliche Schoten sind übrigens genauso Dummschwatz.

  7. Re: Typisch USA

    Autor: nf1n1ty 14.09.11 - 19:02

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... der Ursprung dieser Geschichte basiert auf falschen Informationen. Die
    > Frau, die von heißem Kaffee verbrüht wurde, wurde von zu heissem Kaffee
    > verbrüht, nicht weil sie sich zu dumm angestellt hat, sondern weil die
    > Angestellte der Lokals den Kaffee versehentlich über die Dame ausgeschüttet
    > hat. Ein Unfall und kein "Ich bin blöd und gieße mir selber heissen Kaffee
    > auf die Beine!".

    Nein. Google ist Dein Freund. ;)

    Die liebe Dame hat sich den Kaffee auf dem Beifahrersitz über ihren Schoß geschüttet, da sie den Deckel entfernte um Zucker in den Kaffee zu schütten.

    Das Missverständnis liegt allerhöchstens darin, dass die meisten denken, es wäre während der Fahrt passiert. Das Auto war jedoch geparkt.

    ___________________________________________________________
    Wenn einer fuddelt, dann klatscht et. Echt jetzt Junge!

  8. Re: Typisch USA

    Autor: ichbert 14.09.11 - 19:14

    LichtderWahrheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ichbert schrieb:
    >
    > > In Amerika werden Mikrowellenhersteller auch mal fix verklagt weil im
    > > Handbuch nicht drin steht das man seine Katze nicht in der Mikrowelle
    > > trocknen darf. Oder Hersteller von Kaffeebechern aus Pappe...der normal
    > > denkende weiss natürlich das frischer Kaffee heiß ist, auch ohne das es
    > auf
    > > dem Deckel steht. Der Ami....nicht ;).
    >
    > Und der normal denkende Deutsche holt natürlich seine Urban Legends aus der
    > Mottenkiste und macht sich damit zum Affen.
    >
    > FYI: die Sache mit dem Kaffee hatte rein garnix mit Warnungen auf dem
    > Deckel zu tun. In dem Fall ging es lediglich darum, dass eine Dame in einem
    > bekannten Schnellrestaurant einen Kaffe erwarb, welcher mit einer falsch
    > eingestellten (Temperatur deutlich zu hoch) Kaffemaschine gebrüht wurde.
    > Beim Verschütten dieses Kaffees, der deutlich heisser war als normal bzw.
    > erlaubt, hat sie sich dann starke Verbrennungen zugezogen.
    >
    > Die Mär mit der Katze in der Mikrowelle und ähnliche Schoten sind übrigens
    > genauso Dummschwatz.

    Na wenn du das sagst wirds wohl stimmen. Gibt in den USA ja zum Glück keine stinkreichen Unternehemen die nur von klagen gegen andere reiche Unternehmen leben. Mal ganz von den Anwälten abgesehen die sich auf Klagen aller seelischer Grausamkeit spezialisieren. Selbst wenn der Kaffee zu heiß und der Mitarbeiter zu ungeschickt war verklage ich die Firma nicht auf Millionen Schadensersatz bzw. überhaupt auf Schadensersatz. Wieso stand auf dem Plastikdeckel dann früher eigentlich nicht "Caution Hot" drauf? Irgendwas muss ja vorgefallen sein. Vielleicht reden wir auch von ganz anderen Fällen?

  9. Re: Typisch USA

    Autor: /mecki78 14.09.11 - 19:52

    y.m.m.d. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine zehn Millionen sind selbstverständlich absolut angemessen dafür
    > das man sich erschreckt hat.

    Find's auch lächerlich. Der Link zur Auflösung war in der Mail, d.h. wenn sie ihn 2 Minuten später gedrückt hat und dann gemerkt hat, dass war alles "nur ein Spaß", dann hat sie halt wirklich kurz einen Schrecken bekommen. Meine Güte, wenn ich jedes mal einen Schrecken bekäme, wenn mir ein Scammer schreibt mein PayPal wurde gehackt und ich muss mein Passwort ändert (und der Link dazu komischer Weise nicht zu PayPal führt), wäre ich schon lange tot umgefallen.

    Aber die gute Nachricht ist: Das ist nur Säbelrasseln. Faktisch hat so gut wie noch nie jemand wirklich im Ansatz die ganzen Mio bekommen, auf die er ursprünglich mal geklagt hatte. Ich wette auch die Frau wollte keine 10 Mio, das hat ihr der Anwalt empfohlen, weil sein Honorar natürlich prozentual vom Streitwert errechnet wird :-P

    Faktisch ist es so, dass Toyota diesen Prozess gar nicht wirklich durchziehen will und wenn es wirklich vor Gericht geht, dann machen sie ein (deutlich niedrigeres) Angebot, für eine gütliche Einigung und sagen der Frau: "Sagen sie ja und das Geld ist morgen auf ihrem Konto. Sagen sie nein, und wir ziehen diesen Prozess 10 Jahre in die Länge, durch alle Gerichtsinstanzen, mit einem Heer von Anwälten, solange bis sie der Prozess komplett ruiniert hat und sie sich ihren Anwalt nicht mehr leisten können und dann machen wir ihnen auch wieder ein Angebot für eine Einigung, aber erwarten sie nicht, dass es auch nur im Ansatz so hoch sein wird". In der Regel sagen fast alle ja.

    Und die, die nein sagen, die wirklich durchhalten und am Ende dann auch wirklich Mio zugesprochen bekommen... sehen faktisch nie was von dem Geld. Denn hier in der Presse ließt man nur, dass irgendwer X Mio Schadensersatz zugesprochen bekommen hat und wir denken "Die Amerikaner wieder..."; dass das meistens die erste Instanz war und das was er am Ende bekommen hat nichtmal eine Mio ist, das liest man hier nicht mehr in der Presse, weil das macht einfach nicht so viel her.

    /Mecki

  10. Re: Typisch USA

    Autor: Flying Circus 15.09.11 - 00:50

    ichbert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn überhaupt dann sollte der "Freund" von Frau Duick bestraft
    > werden...immerhin hat er Sie dort angemeldet und wenn sich das Gericht auf
    > einen "ungültigen Vertrag" beruft so hat der "Anmelder" ja wohl ein
    > Betrugsdelikt begangen.

    Ob's ein BETRUG war, lasse ich ma dahingestellt sein, denn ...

    > Der/Die Richter/Richterin
    > haben die Anklage nur nicht verstanden.

    ... dieser Kommentar disqualifiziert Dich.

    > In Amerika werden Mikrowellenhersteller auch mal fix verklagt weil im
    > Handbuch nicht drin steht das man seine Katze nicht in der Mikrowelle
    > trocknen darf. Oder Hersteller von Kaffeebechern aus Pappe...der normal
    > denkende weiss natürlich das frischer Kaffee heiß ist, auch ohne das es auf
    > dem Deckel steht. Der Ami....nicht ;).

    Inwieweit da jetzt urbane Legenden dabei sind, habe ich keine Lust, zu recherchieren, aber damit ich was zu lachen habe, könntest Du mal schreiben, was Dich Deiner Meinung nach dazu qualifiziert, über das amerikanische Rechtssystem solche Urteile zu fällen ...

  11. Re: Typisch USA

    Autor: Flying Circus 15.09.11 - 00:50

    Doppelpost. Ich sollte so spät nichts mehr schreiben ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.11 00:53 durch Flying Circus.

  12. Re: Typisch USA

    Autor: Flying Circus 15.09.11 - 00:52

    klagen kannst Du erstmal wegen allem und jedem, die Frage ist, ob das angerufene Gericht die Klage zuläßt. Ist hier nicht anders.

  13. Lesen hilft bisweilen ...

    Autor: Der_Ing. 15.09.11 - 07:54

    Es gab mehrere der drohenden Mails, und erst spät kam die Mail mit dem Link:
    Zitat: "Die Nachrichten, die Amber Duick von Sebastian Bowler erhielt, machten ihr Angst. Der 25-jährige Brite, ein Fußball-Hooligan mit einem Faible für Alkohol, kündigte Duick per E-Mail mehrfach an, in Kürze bei ihr zu übernachten. Er sei zusammen mit seinem Pitbull-Hund Trigger auf der Flucht vor dem Gesetz und brauche dringend eine Unterkunft für ein paar Tage, schrieb Bowler. Duick geriet in Panik, kannte sie doch Bowler überhaupt nicht und wollte ihn (und seinen Hund) auch auf keinen Fall kennenlernen.

    Die Sache wurde schließlich durch eine E-Mail mit einem Weblink geklärt. Der Link führte Duick zu einem Video, in dem sie erfuhr, dass sie bei einer interaktiven Werbekampagne - "Dein anderes Du" - für Toyotas Matrix mitgemacht habe. Das trug sich 2008 zu."
    Wenn Du Mails von einem gesuchten Verbrecher, als der hatte sich Bowler ja ausgegeben, bekämst, dass er auf irgendjemandes Empfehlung zu "Besuch" käme, würdest Du sicher nicht mehr so ruhig bleiben. (Ersatzweise nimm' an, Du bekämst Briefe mit Mahnbescheiden und der Drohung Dein Konto zu pfänden ...)

  14. Re: Lesen hilft bisweilen ...

    Autor: Maxiklin 15.09.11 - 08:10

    Unsinn :) Wenn ich solche Mail bekommen würde, würde ich das tun, was im Grunde JEDE tun würde, außer diese Dame, nämlich die Polizei informieren, dafür gibts diese Damen und Herren schließlich :D Und selbst wenn man so dumm ist und einfach nur verschreckt daheim rumsitzt, man muß ja nicht die Tür aufmachen wenn ein windiger Vogel nebst Hund auf der Matte steht oder ?

    Finde das ganze mehr als albern aber kein Wunder daß die USA pleite ist bei den horrenden Strafen für nix, denn die Firmen holen diese Kosten ja durch erhöhte preise wieder rein und die Spirale geht weiter.

    Ich würd mich gern mal von Bill Gates erschrecken lassen und ihn dann auf 1 Mrd Dollar verklagen ^^.

  15. Lies' hier:

    Autor: Der_Ing. 15.09.11 - 08:22

    http://abcnews.go.com/Business/toyota-lawsuit-woman-sues-elaborate-prank/story?id=8776841

  16. Re: Typisch USA

    Autor: Rapmaster 3000 15.09.11 - 10:01

    LichtderWahrheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Mär mit der Katze in der Mikrowelle und ähnliche Schoten sind übrigens
    > genauso Dummschwatz.


    Nö ist es nicht.
    1. War es ein Hund und keine Katze
    2. War der Besitzer ne alte Frau
    3. Fand das vor vielen Jahren in den 80ern (oder 70ern?) statt, wo Mikrowellen noch nicht so verbreitet waren.

    Und das Gericht entschied, dass man von nem normalen Menschen nicht verlangen kann, dass er weiss was Mikrowellen sind (die Wellen an sich, nicht das Gerät), was ja auch richtig ist.

    Und die Frau dachte halt dass das wie ein Ofen funktioniert und man eben den Hund drin trocknen könnte, nur halt in 1-2min. ;)

  17. Re: Typisch USA

    Autor: misterunknown 15.09.11 - 10:22

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LichtderWahrheit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Nö ist es nicht.
    Natürlich ist es Schwachsinn...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Haustier_in_der_Mikrowelle

  18. Re: Typisch USA

    Autor: Ekelpack 15.09.11 - 10:28

    misterunknown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rapmaster 3000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LichtderWahrheit schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > Nö ist es nicht.
    > Natürlich ist es Schwachsinn...
    > de.wikipedia.org


    Ein Wikipedia-Artikel... Und???

  19. Re: Typisch USA

    Autor: misterunknown 15.09.11 - 10:58

    Ekelpack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Wikipedia-Artikel... Und???

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil:

    > In den 1980er-Jahren ließ ein amerikanischer Haftpflichtversicherer nachforschen, ob es jemals zu einem solchen Prozess gekommen war. Es konnte bis dato keinerlei Hinweis auf einen solchen Fall gefunden werden.

  20. Re: Typisch USA

    Autor: .02 Cents 15.09.11 - 11:29

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > y.m.m.d. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Aber die gute Nachricht ist: Das ist nur Säbelrasseln. Faktisch hat so gut
    > wie noch nie jemand wirklich im Ansatz die ganzen Mio bekommen, auf die er
    > ursprünglich mal geklagt hatte. Ich wette auch die Frau wollte keine 10
    > Mio, das hat ihr der Anwalt empfohlen, weil sein Honorar natürlich
    > prozentual vom Streitwert errechnet wird :-P

    Das Honorar richtet sich bei solchen Zivilklagen nicht nach einem Streitwert - typischerweise bekommt der Anwalt einen fixen Anteil an der erstrittenen Schadenssumme ... der Streiwert ist ein typisch Deutsches Konstrukt ....

    > Faktisch ist es so, dass Toyota diesen Prozess gar nicht wirklich
    > durchziehen will und wenn es wirklich vor Gericht geht, dann machen sie ein

    Die wollen den Prozess weder durchziehen, noch anfangen oder sonstwas. Das ist das blöde an Prozessen - da bekommt man nicht immer, was man will ... genau darum geht es doch in der Klage: Das was in Deutschland gerne einen bindenden Vertrag darstellt - irgendwelches Zeug irgendwo auf irgendeiner Webseite, die darstellt irgendwas komplett anderes zu sein - ist eben hier nicht bindend.

    > nein, und wir ziehen diesen Prozess 10 Jahre in die Länge, durch alle
    > Gerichtsinstanzen, mit einem Heer von Anwälten, solange bis sie der Prozess
    > komplett ruiniert hat und sie sich ihren Anwalt nicht mehr leisten können

    Das ist eine Tür die in zwei Richtungen schwingt. Das Heer von Anwälten über zehn Jahre kostet mit Sicherheit mehr als 10 Mio. Eine solche - im besten falle peinliche - Kampagne und den daraus resultierenden Prozess über Jahre hinauszuzögern, und damit immer wieder in der Presse zu haben, ist auch nicht gerade Firmenziel.

    Und schliesslich: Wo es eine Betroffene gibt, finden sich sicher auch mehrere, die sich so einer Klage anschliessen, insbesondere da diese Entscheidung schon zeigt, das da nicht alles entsprechend der Rechtsordnung vor sich gegangen ist. Das wiederum reduziert das Kostenrisiko, und erhöht das Risiko weiterer negativer Publicity.

    Es gibt nicht nur auf Firmenseite Anwälte, die Stundensätze mit der Anzahl Stunden multiplizieren können, und dazu dann einen geschätzten Image Schaden addieren können ...

    > das meistens die erste Instanz war und das was er am Ende bekommen hat
    > nichtmal eine Mio ist, das liest man hier nicht mehr in der Presse, weil
    > das macht einfach nicht so viel her.

    Es gab und gibt sicher Urteile, in denen die Jury deutlich über das hinaus gegangen ist, was sogar die Anwälte gefordert haben - und da sind dann häufig auch die Beträge angepasst worden. Nur heisst das nicht, das deswegen nichts gezahlt worden ist, gerade bei Fällen, bei denen es um Summen wie hier geht, die von Seiten des Beklagten keinen Jahrelangen Rechtsstreit rechtfertigen ...

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