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Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

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  1. Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: Der Spatz 20.09.11 - 14:41

    Moin,

    da bastelt sich also ein Verein eine Definition bzgl. "freier Software" und behauptet nun, dass alles was ihrer Definition nicht zu 100% entspricht ist nicht frei.

    Also ich scheine definitv zu alt zu sein, mir wäre die Überschrift
    "Android ist nach Freiheitsdefinition der FSF nicht "frei""
    oder
    "Android nicht vollständig Quelloffen"
    lieber, da genauer.

    Immerhin gibt es ja verschiedene "freie" Software Arten.

    Da wäre die beliebte Public-Domain-Software (so bis in die späten 80er) die - da aus Steuergeldern finanziert - zur FREIEN Verfügung standen (mal mit und mal ohne Quellcode).

    Oder diese Free-Software, die dann von der Bezeichnung zu Freeware gekürzt wurde, weil sie Kostenlos zur Verfügung gestellt wurde (auch hier mal mit und mal ohne Quellcode).

    Nach meiner Definition ist diese Software (also das Programm selber) auch Frei bzw. kostenlos (verfügbar), Nur der Quellcode aus dem das Programm erzeugt wurde halt manchmal nicht.

  2. Re: Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: GodsBoss 20.09.11 - 14:48

    Die Definition der FSF für freie Software ist die gebräuchliche Definition. Der entsprechende Wikipedia-Artikel beispielsweise listet andere Definitionen nicht einmal auf. Es ist also völlig ausreichend zu schreiben „Android ist keine Software“.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  3. Re: Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: mnementh 20.09.11 - 14:51

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist also völlig ausreichend zu schreiben
    > „Android ist keine *freie* Software“.
    Einfügung in Sternen meintest Du sicher :-)

  4. Re: Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: GodsBoss 20.09.11 - 14:56

    > > Es ist also völlig ausreichend zu schreiben
    > > „Android ist keine *freie* Software“.
    > Einfügung in Sternen meintest Du sicher :-)

    ROFL! Ja, natürlich! Da sieht man mal, wie schnell sich bei Android die Freiheit davonschleichen kann. ;-)

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  5. Re: Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: Der Spatz 20.09.11 - 15:04

    Allerdings ist laut Wiki

    Software [ˈsɒf(t)wɛː] ist ein Sammelbegriff für die Gesamtheit ausführbarer Programme und die zugehörigen Daten.[1] Sie dient dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird und so softwaregesteuerte Geräte, die einen Teil der Hardware bilden, in ihrer Arbeit beeinflusst.

    Somit ist der Quellcode kein Bestandteil der Software an sich und somit müsste dann auch bei "Freier Software" der Quellcode kein Bestandteil der Software sein sondern nur die Software - also das Programm sowie die zur Ausführung des Programms benötigte Daten" frei zur Verfügung stehen mit Frei als synonym für "ohne Einschränkung".

    Mich stört so ein bischen dieses Schwarz-Weiss denken. Alles was nicht 100% Weiß ist ist Schwarz, selbst wenn es 99,9% der kriterien für Weiß entspricht (Wobei ich bei Android echt keine Ahnung habe wie weit (in %) die Kriterien des Herrn Stallmann durch Android erfüllt sind).

  6. Re: Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: GodsBoss 20.09.11 - 15:19

    > Allerdings ist laut Wiki
    >
    > Software [ˈsɒf(t)wɛː] ist ein Sammelbegriff für die
    > Gesamtheit ausführbarer Programme und die zugehörigen Daten.[1] Sie dient
    > dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird
    > und so softwaregesteuerte Geräte, die einen Teil der Hardware bilden, in
    > ihrer Arbeit beeinflusst.
    >
    > Somit ist der Quellcode kein Bestandteil der Software an sich und somit
    > müsste dann auch bei "Freier Software" der Quellcode kein Bestandteil der
    > Software sein sondern nur die Software - also das Programm sowie die zur
    > Ausführung des Programms benötigte Daten" frei zur Verfügung stehen mit
    > Frei als synonym für "ohne Einschränkung".

    Nein, „Freie Software“ hat eine ganz eigene Bedeutung, die nicht bloß „Software“ mit „frei“ dazu ist – zumal dann auch noch die Frage wäre, welches „frei“ überhaupt gemeint ist.

    > Mich stört so ein bischen dieses Schwarz-Weiss denken. Alles was nicht 100%
    > Weiß ist ist Schwarz, selbst wenn es 99,9% der kriterien für Weiß
    > entspricht (Wobei ich bei Android echt keine Ahnung habe wie weit (in %)
    > die Kriterien des Herrn Stallmann durch Android erfüllt sind).

    Knapp vorbei ist eben auch daneben. ;-)

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  7. Re: Nicht vollständig Quelloffen, oder "nicht frei nach Definition der FSF"

    Autor: Der Spatz 20.09.11 - 16:48

    Wie gesagt, dann bin ich zu alt.

    Zu meiner Studien-Zeit wurde unter Freier Software eben Public Domain, Freeware (mit oder ohne Open Source) verstanden.

    Da ich im Arbeitsleben eher darauf achte wie ich Programmpakete / Quellcode nutzen darf (Lizenzrechtlich) und weniger darauf ob das Zeugs nun den Stempel "FSF approved" oder "FSF denied" hat, hat es mich weniger interessiert wie die Software/der Quellcode nun sprachlich eingeordnet wird.

    Und für jemanden wie mich der sich eigentlich nicht für diese "Feinheiten" interessiert sondern eher gut dokumentierte und funktionierende Bibliotheken / Software haben will ist die mathematische Vereinnamung des Freiheitsbegriffes etwas gewöhnungsbedürftig.

    Für mich gefühlsmässig (von den Begrifflichkeiten "frei" und "unfrei") so als ob es nur Demokratien oder nichtDemokratien (="Menschenverachtende Sklavenhalter Diktaturen") geben würde.

    Deutschland dann mit China und Myanmar zu letzteren zugeordnet wird, weil in der allgemein gültigen Definition von Demokratie eines von tausenden Kriterien "Präsident wird direkt vom Volk in geheimer Wahl gewählt" ist.

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