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  5. › Samsung gegen Apple: Richterin…

sieht das in Australien so viel anders aus?

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  1. sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: neocron 28.11.11 - 19:01

    Was genau ist das bitte fuer eine Begruendung !? "unfair"!!!!???
    was interessiert das bitte?
    Die ganze sache ist natuerlich fuer eine der beiden immer unfair. Deshalb ist man ja beim erwirken einer Einsteiligen Verfuegung (in deutschland zumindest) zu Schadensersatzzahlungen verpflichtet, im falle einer Niederlage im eigentlichen Urteil!
    Ist das da nicht so? Das ist doch genau diese Sache, die das "unfair" wieder wett machen soll!?

    Heben sie die Verfuegung wieder auf, so wird es fuer Apple unfair, denn Samsung kann ungehindert mit Plagiaten Geld verdienen, und Apple das Weihnachtsgeschaeft kaputt machen!?
    mit der Begruendung "unfair" kann man in beide Richtungen Argumentieren, was ist das denn bitte?

  2. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: rabatz 28.11.11 - 19:25

    Unfair deswegen, weil es kein gerechtes Urteil war. Es handelt sich einfach um kein billiges Plagiat, sondern um ein Produkt, das genügend Eigenständigkeit besitzt. Unfair auch deswegen weil Apple nur gegen Samsung vorging.

    Ich fände es besser, wenn sich die Richtin nicht zu Wort gemeldet hätte bzw. es bis zum Tag der Verhandlung gar nicht bekannt gewesen wäre, wer das Verfahren leitet. Somit könnte man ausschließen, dass da Schmiergeldzahlungen fließen. So eine Aussage könnte auf jeden schon fast als Aufforderung verstanden werden. Falls das Urteil nächste Woche trotzdem für Apple ausgeht müsste schon fast davon ausgegangen werden. Wäre bei Verfahren Apple vs. <bitte Firma einfügen> nicht das erste mal, dass es sich die Richter am Prozesstag plötzlich anders überlegen. Ein Schelm wer böses denkt. ;-)

  3. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: linuxuser1 28.11.11 - 19:34

    Ich zitiere mich mal selbst:


    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du weißt aber schon, dass Samsung die Firma mit den Bestechungsskandalen
    > ist, oder?!
    >
    > Edit: Soll heißen, nur weil eine Firma gewinnt/verliert muss nicht
    > Bestechung im Spiel gewesen sein oder gefehlt haben.

  4. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: rabatz 28.11.11 - 19:43

    Tja deine Aussage hat keine Relevanz. Nur weil man einer Firma einen Skandal nachweisen konnte und der anderen nicht heißt das noch lange nicht, dass es keinen Skandal gibt.

  5. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: linuxuser1 28.11.11 - 19:49

    rabatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja deine Aussage hat keine Relevanz. Nur weil man einer Firma einen
    > Skandal nachweisen konnte und der anderen nicht heißt das noch lange nicht,
    > dass es keinen Skandal gibt.


    Es gibt aber genauso wenig einen Grund Apple Bestechung vorzuwerfen (weil einem Urteile nicht passen) ohne das es dafür irgendwelche Beweise gibt. Das nennt man dann wohl Verleumdung. Hättest du meinen Beitrag vollständig gelesen, dann wäre dir auch aufgefallen, dass ich das generalisiere und auch Samsung keine Betechung vorwerfe, wenn sie Prozesse gewinnen.

  6. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: syntax error 28.11.11 - 19:55

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt aber genauso wenig einen Grund Apple Bestechung vorzuwerfen (weil
    > einem Urteile nicht passen) ohne das es dafür irgendwelche Beweise gibt.

    Es ist aber schon komisch dass Apple jede Firma wegen irgendnem Dummfug verklagen kann und immer Recht bekommt und andersrum jedesmal freigesprochen wird, wenn sie von anderen verklagt werden. ;)

    Was ich mich auch gefragt habe:
    Apple verklagt Samsung und Samsung darf so lange nix mehr verkaufen bis das geklärt ist.
    Irgendne andere Firma hat vorn paar Monaten mal Apple verklagt und wollte auch nen Verkaufsstop für irgendwas und da durfte Apple ganz normal weitermachen und ein Verkaufsstop würde erst kommen nachdem das geklärt ist. O_o
    O_o

  7. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: rabatz 28.11.11 - 20:02

    Jo alles sehr suspekt. Genau darum wäre ich dafür, dass die Firmen eben bis zum Prozesstag die Richter nicht kennen. Dann kann es auch gar keine Diskussion geben. Es gäbe dann zwar immer noch die Möglichkeit Leute beim Gericht dafür zu kaufen es ihnen trotzdem zu verraten, aber das ist eine andere Geschichte.

  8. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: linuxuser1 28.11.11 - 20:25

    Traut ihr euch denn genug juristisches Wissen zu, um sachlich beurteilen zu können ob die Verfahrensausgänge suspekt oder aufgrund der Sachlage doch einfach nur logisch sind?


    Sagt euch Ockhams Messer etwas?

    Die These das Apple die Prozesse gewinnt, weil sie recht haben benötigt keine Zusatzhypothese.
    Die These das Apple die Prozesse gewinnt, weil sie Richter bestechen benötigt etliche Zusatzhypothesen und fängt schon dabei an, dass die Richter alle bestechlich sein müssen.

  9. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: Cohaagen 28.11.11 - 20:26

    Vielleicht haben sie eine fähigere Rechtsabteilung, die genauer abwägen kann, welche potenziellen Klagen eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Erfolg hätten und welche nicht.

    Zudem werden langfristig vorbereitete Klageschriften etwas ausgeklügelter sein als unter Zugzwang zusammengeschusterte Gegenklagen wie "Wir haben aber auch einen großen Patentpool, und einige Geräte der Konkurrenz werden höchstwahrscheinlich einige dieser Patente verletzen... da reichen wir doch erst mal eine schwammige Klage ohne genaue Nennung der Patente und Geräte ein"

  10. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: Netspy 28.11.11 - 20:28

    Also behauptest du, Samsung (obwohl der Bestechung überführt) macht so was nicht und Apple (obwohl es keine bekannten Bestechungsfälle gibt) besticht die Richterin?

    Hmm, bin ich jetzt ein Apple-Fanboy, wenn ich da merkwürdig finde?

  11. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: Netspy 28.11.11 - 20:32

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Es ist aber schon komisch dass Apple jede Firma wegen irgendnem Dummfug
    > verklagen kann und immer Recht bekommt und andersrum jedesmal
    > freigesprochen wird, wenn sie von anderen verklagt werden. ;)

    Genau, dann blenden wir mal alles aus, was nicht in unser Weltbild passt!

    [www.golem.de], [www.golem.de], …

  12. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: trollwiesenverschieber 28.11.11 - 20:35

    Mindestens :)

    -----------------------------------------------------------------------
    Lalalalalala!!!!

  13. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: rabatz 28.11.11 - 20:38

    Ja die haben eine Rechtsabteilung die jahrelang die Klageschriften vorbereiten. Da kommt dann beispielsweise sowas raus wie die manipulierten Bilder vom GalaxyTab die in Deutschland bei Gericht eingereicht wurden.

  14. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: Netspy 28.11.11 - 21:20

    Das waren nur die Sachen, die auf der ersten Suchseite bei Golem zu finden sind. ;-)

  15. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: samy 28.11.11 - 22:19

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich zitiere mich mal selbst:
    >
    > linuxuser1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du weißt aber schon, dass Samsung die Firma mit den Bestechungsskandalen
    > > ist, oder?!
    > >
    > > Edit: Soll heißen, nur weil eine Firma gewinnt/verliert muss nicht
    > > Bestechung im Spiel gewesen sein oder gefehlt haben.

    Hat 1. nichts mit dem Thema hier zu tun und
    2. http://winfuture.de/news,57471.html

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  16. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: Netspy 28.11.11 - 22:22

    Nur hat da nicht Apple bestochen.

  17. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: linuxuser1 28.11.11 - 22:58

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > linuxuser1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich zitiere mich mal selbst:
    > >
    > >
    > > linuxuser1 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Du weißt aber schon, dass Samsung die Firma mit den
    > Bestechungsskandalen
    > > > ist, oder?!
    > > >
    > > > Edit: Soll heißen, nur weil eine Firma gewinnt/verliert muss nicht
    > > > Bestechung im Spiel gewesen sein oder gefehlt haben.
    >
    > Hat 1. nichts mit dem Thema hier zu tun und
    > 2. winfuture.de


    Da wurde aber ein Mitarbeiter von Apple bestochen und Apple hat nicht bestochen. Das ist schon ein Unterschied.

    Edit: Zusammenfassend also

    Apple: Ein Manager wurde von Zulieferern bestochen.

    Samsung: Das Unternehmen hat hohe Politiker etc. bestochen.

    Das ist schon ein gewaltiger Unterschied ^^.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.11 23:03 durch linuxuser1.

  18. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: ralf.wenzel 29.11.11 - 06:19

    rabatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo alles sehr suspekt. Genau darum wäre ich dafür, dass die Firmen eben bis
    > zum Prozesstag die Richter nicht kennen.

    Daran sieht man, dass du von der Thematik nichts verstehst. Ein Prozess beginnt und endet nicht mit "dem Prozesstag" (was immer das sein soll, scheinbar meinst du die mündliche Verhandlung, die es in den meisten Prozessen überhaupt nicht gibt). Abgesehen davon möchte ich DEN Rechtsstaat mal sehen, in dem eine Hausdurchsuchung oder die Ausstellung eines Haftbefehls (braucht beides keinen "Prozesstag") ohne die Nennung des Richternamens erfolgt.

  19. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: rabatz 29.11.11 - 08:50

    Daran sieht man du wolltest nicht verstehen was ich meine. Gerade bei nicht mündlichen Verfahren würde es Sinn machen den Richter vor der Entscheidung nicht zu kennen. Klar bei der Entscheidung muss er dann bekannt sein. Vorher könnte die Kommunikation über die Prozessnummer oder ähnliches stattfinden. Unterschrieben wird das ganze von einer Signatur, welche nur dem Gericht einem Richter zuordenbar sist, aber nicht einer der Parteien. Somit wären Bestechungsvorwüfe von vorne herein einmal ausgeräumt.

  20. Re: sieht das in Australien so viel anders aus?

    Autor: ralf.wenzel 29.11.11 - 10:07

    Das ist immer noch Quatsch. Meine Frau ist selbst Anwältin und hat schon mit Richtern telefoniert, um das Verfahren zu verkürzen. Wie soll das gehen, wenn der Richter nicht bekannt ist? Wie soll ich im Verlaufe eines schriftlichen Verfahrens einen Richter wegen Befangenheit ablehnen wenn er nicht bekannt ist? Etc.

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