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Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

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  1. Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: Marvin-42 06.09.19 - 11:30

    Es nützt mir nichts, wenn im Funkloch ein LTE Mast steht der aber leider zum falschen Netz gehört.

    Aber genauso unsinnig wäre es im Funkloch vier Netze parallel aufzubauen.

  2. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: E-Narr 06.09.19 - 12:48

    Marvin-42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es nützt mir nichts, wenn im Funkloch ein LTE Mast steht der aber leider
    > zum falschen Netz gehört.
    >
    > Aber genauso unsinnig wäre es im Funkloch vier Netze parallel aufzubauen.

    Vollkommen richtig. In diesem Fall ist "Redundanz" pure Geldverschwendung, während man an "schwierigen" Standorten meist bei allen Netzbetreibern in den sauren Apfel beisst! Und selbst wenn man für sich Zuhause einen passenden Anbieter gefunden hat, stößt man unterwegs immer wieder auf Funklöcher. Die 20 km Bahnstrecke in die nächstgrößere Stadt sind hier bei mir ein einziges Funkloch... bis auf 2 Minuten Fahrtzeit mittendrin fast durchgehend kein Empfang und schon gar kein mobiles Internet.

  3. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: /mecki78 06.09.19 - 15:03

    Marvin-42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es nützt mir nichts, wenn im Funkloch ein LTE Mast steht der aber leider
    > zum falschen Netz gehört.

    Wer sagt denn, das du mit einem anderen Netz dort auch im Funkloch gestanden wärst? Ich kenne z.B. einen Ort, da stehst du bei Vodafone und O2 im Funkloch, aber bei der Telekom hast du dort schon seit Jahren LTE.

    > Aber genauso unsinnig wäre es im Funkloch vier Netze parallel aufzubauen.

    Nur weil du von der falschen Annahme ausgehst, dass das automatisch teurer wäre. Aber wenn man so viel Geld durch das Teilen von Masten sparen könnte, glaubst du die Unternehmen hätten das nicht schon lange getan? Seit wann sind denn Unternehmen gegen Sparen, gegen Gewinnmaximierung und dafür maximal Geld aus dem Fenster zu werfen?

    Wenn die Telekom z.B. bei ihren Masten bestimmte Dienste nicht in Rechnung stellt (Zero-Rating, wie z.B. Stream-On), dann ist das egal, weil das führt nur zu mehr Bandbreitenverbrauch am Mast, aber nicht zu mehr Kosten für die Telekom. Läuft das ganze aber über Roaming, dann wird Stream-On ganz schnell zum Kostengrab. Nur um mal ein Beispiel zu nennen.

    Auch haben Anbieter ganz andere Ausbaustrategien, wie sie Masten aufstellen und wie sie Frequenzen auf diese Masten verteilen:

    https://www.google.de/search?q=cell%20frequency%20reues%20pattern&hl=de&tbm=isch

    Da wo dem einen Netzbetreiber ein Mast perfekt in den Plan passt, da passt er ggf. den anderen überhaupt nicht und macht deren ganze Planungsstrategie kaputt. Klar, die anderen wollen auch das Loch schließen, aber bei denen muss der Mast dafür ganz woanders stehen und dieses Gebiet einfach nur mit abdecken, bzw. das Gebiet muss von 2 oder 3 Masten abgedeckt werden, damit deren Strategie aufgeht.

    Auch muss der Anbieter des Mastes dann dafür sorgen, dass dieser Mast so eine schnelle Anbindung hat, dass er den Datenverkehr aller Mobilfunknutzer aller Netze verkraftet, was natürlich teurer ist als eine Anbindung, die nur für den Anteil seiner eigenen Kunden ausreicht. Das erhöht die Investitionskosten und führt am Ende dann dazu, dass gar kein Mast gebaut wird, weil jeder sagt "Soll doch jemand anderes dort den teuren Mast aufstellen, wir hängen uns dann per Roaming da rein" und weil das aber alle denken, macht es niemand.

    Wenn man sich mal damit befasst, dann ist das Thema viel komplexer, als man im ersten Moment denkt. Ein Mobilfunknetz zu planen, zu bauen und zu betreiben ist halt weit mehr als "Ich stell mal irgendwo einen Mast auf".

    /Mecki

  4. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: E-Narr 06.09.19 - 15:20

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Marvin-42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es nützt mir nichts, wenn im Funkloch ein LTE Mast steht der aber leider
    > > zum falschen Netz gehört.
    >
    > Wer sagt denn, das du mit einem anderen Netz dort auch im Funkloch
    > gestanden wärst? Ich kenne z.B. einen Ort, da stehst du bei Vodafone und O2
    > im Funkloch, aber bei der Telekom hast du dort schon seit Jahren LTE.
    >
    > > Aber genauso unsinnig wäre es im Funkloch vier Netze parallel
    > aufzubauen.
    >
    > Nur weil du von der falschen Annahme ausgehst, dass das automatisch teurer
    > wäre. Aber wenn man so viel Geld durch das Teilen von Masten sparen könnte,
    > glaubst du die Unternehmen hätten das nicht schon lange getan? Seit wann
    > sind denn Unternehmen gegen Sparen, gegen Gewinnmaximierung und dafür
    > maximal Geld aus dem Fenster zu werfen?
    >
    > Wenn die Telekom z.B. bei ihren Masten bestimmte Dienste nicht in Rechnung
    > stellt (Zero-Rating, wie z.B. Stream-On), dann ist das egal, weil das führt
    > nur zu mehr Bandbreitenverbrauch am Mast, aber nicht zu mehr Kosten für die
    > Telekom. Läuft das ganze aber über Roaming, dann wird Stream-On ganz
    > schnell zum Kostengrab. Nur um mal ein Beispiel zu nennen.
    >
    > Auch haben Anbieter ganz andere Ausbaustrategien, wie sie Masten aufstellen
    > und wie sie Frequenzen auf diese Masten verteilen:
    >
    > www.google.de
    >
    > Da wo dem einen Netzbetreiber ein Mast perfekt in den Plan passt, da passt
    > er ggf. den anderen überhaupt nicht und macht deren ganze Planungsstrategie
    > kaputt. Klar, die anderen wollen auch das Loch schließen, aber bei denen
    > muss der Mast dafür ganz woanders stehen und dieses Gebiet einfach nur mit
    > abdecken, bzw. das Gebiet muss von 2 oder 3 Masten abgedeckt werden, damit
    > deren Strategie aufgeht.
    >
    > Auch muss der Anbieter des Mastes dann dafür sorgen, dass dieser Mast so
    > eine schnelle Anbindung hat, dass er den Datenverkehr aller Mobilfunknutzer
    > aller Netze verkraftet, was natürlich teurer ist als eine Anbindung, die
    > nur für den Anteil seiner eigenen Kunden ausreicht. Das erhöht die
    > Investitionskosten und führt am Ende dann dazu, dass gar kein Mast gebaut
    > wird, weil jeder sagt "Soll doch jemand anderes dort den teuren Mast
    > aufstellen, wir hängen uns dann per Roaming da rein" und weil das aber alle
    > denken, macht es niemand.
    >
    > Wenn man sich mal damit befasst, dann ist das Thema viel komplexer, als man
    > im ersten Moment denkt. Ein Mobilfunknetz zu planen, zu bauen und zu
    > betreiben ist halt weit mehr als "Ich stell mal irgendwo einen Mast auf".

    Eben. All das spricht für staatliche Infrastruktur und nur EIN Netz!

  5. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: Marvin-42 06.09.19 - 15:24

    E-Narr schrieb:
    > Eben. All das spricht für staatliche Infrastruktur und nur EIN Netz!

    Zumindest in dünn besiedelten Gebieten. Übrigens wird dazu dann endlich auch eine Glasfaserleitung ins Dorf gelegt. Dann bekommt man im billigsten Falle schon per Vectoring zu einem brauchbar schnellem Internet.

  6. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: Prokopfverbrauch 06.09.19 - 17:57

    >
    > Eben. All das spricht für staatliche Infrastruktur und nur EIN Netz!


    Da das schon seit Jahrzehnten vorhandene und absehbare Problem nie elementar so gelöst und angegeangen wird, glaube ich nicht, dass dies je kommt.

    Der Konflikt mit dem Roaming wird uns noch lange begleiten, auch im Festnetz da IMMER mit der Scheiße rumgeschmissen wird (an sich auch zu recht) dass entweder Roaming sich für den Ersterbauer nicht lohnt (ich investiere -> die profitieren) oder sich für den nutzer nicht lohnt (so teuer, da baue ich lieber neu oder gar nicht).

  7. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: qq1 06.09.19 - 18:21

    nationales roaming ist etwa wie mir gehört die kuh aber andere dürfen sie auch melken. die kuh muss auch etwas essen und da mache nur ich.

    nationales roaming: tolle idee aber ohne faire regeln wird es niemand machen.

  8. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: /mecki78 06.09.19 - 19:34

    E-Narr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben. All das spricht für staatliche Infrastruktur und nur EIN Netz!

    Staatliche Infrastrukturen sind bisher immer überall auf der Welt die schlechtesten Infrastrukturen gewesen, da Staaten keinen Grund haben mehr als nötig zu investieren oder auf etwas neues zu setzen, solange das alte noch funktioniert. Bei einer staatlichen Infrastruktur bekommst du ein Minimum an Leistung zu einem Maximum an Preis, wie jeder weiß, der sich noch an die Zeit erinnert, als das Telefonnetz in staatlicher Hand war. Während woanders auf der Welt Internet bereits aktiv genutzt wurde, war es in Deutschland angesichts der horenten Telefonpreise ein absoluter Luxus. Das ist mit ein Grund, warum wir hier von Anfang an bei dieser Entwicklung in's Hintertreffen geraten sind.

    Ich konnte mir damals erlauben ein paar Stunden pro Woche in's Internet zu gehen, während meine Amerikanischen Freunde 24 Stunden am Tag mit dem Internet verbunden waren. Während die also schon Messenger und Live Chats genutzt haben, war ich froh, hin und wieder E-Mails abrufen zu können. Während die schon Software nur noch aus dem Netz geladen haben, musste ich Zeitschriften mit CD Beilage kaufen, denn Software aus dem Netz zu laden wäre viel zu teure gewesen.

    Die Post war auch für das TV Kabel Netz verantwortlich. Während man in den USA schon lange dabei war die Verstärker im Netz Rückkanalfähig zu machen (nicht einmal für Internet, sondern man dachte an interaktives Fernsehen), ist nichts dergleichen bei uns passiert. Während also in den USA schon Internet per TV Kabel verfügbar war, mussten bei uns erst einmal die privaten Anbieter im ganzen Netz über Jahre die Verstärker tauschen, weil die extrem wichtige Investition damals von der Post nicht getätigt wurde. Unter Zukunftstechnologien verstanden die damals BTX und ISDN mit 64 kbit/s.

    Schau dir doch mal die ganzen Probleme mit dem Bahnnetz an, schau dir doch mal die schlechte Verkehrsplanung im Straßennetz an. Überall wo der Staat Netze baut, sind diese veraltet, unökonomisch, unökologisch und komplett überteuert. Wo bitte hat der Staat schon jemals ein gutes Netz gebaut oder betrieben? Alle Netze, die heute gut funktionieren, funktionierten erst dann gut, nachdem der Staat sie in private Hände gegeben hatte. Erst dann wurden so modernisiert, erst dann entsprachen sie dem Stand der Technik, erst dann vielen die Preise, so dass diese Netze jedermann zu Verfügung standen. Da wo heute diese Netze noch kranken, da hatte immer noch der Staat gepfuscht und man ist bisher nicht dazu gekommen diesen Pfusch zu beseitigen.

    Die Mobilfunknetze in anderen Ländern sind auch alle nicht staatlich und trotzdem überall besser als bei uns, auch beim Ausbau und auch bei der Netzabdeckung. Ich war letztes Jahr in Tschechien und zwar nicht nur in Großstädten, sondern im Hinterland. Ich hatte LTE, immer und überall. Beim Zurückfahren hatte ich auch noch LTE, bis zu deutschen Grenze und dann, kaum drüber, 2G und das für gut 30 km Autobahn und ich bin im Telekomnetz. Tschechen, die zu uns fahren, müssen sich denken "Wo sind wir hier bitte gelandet? Die haben ja noch nicht mal vernünftigen Mobilfunk!"

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.19 19:52 durch /mecki78.

  9. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: Prokopfverbrauch 06.09.19 - 20:40

    /mecki78 schrieb:

    > Staatliche Infrastrukturen sind bisher immer überall auf der Welt die
    > schlechtesten Infrastrukturen gewesen, da Staaten keinen Grund haben mehr
    > als nötig zu investieren oder auf etwas neues zu setzen, solange das alte
    > noch funktioniert. Bei einer staatlichen Infrastruktur bekommst du ein
    > Minimum an Leistung zu einem Maximum an Preis, wie jeder weiß, der sich
    > noch an die Zeit erinnert, als das Telefonnetz in staatlicher Hand war.

    Ich drehe das jetzt mal etwas um. Wieso sollte ein Monopolist sich um sein Netz scheren? Die Einstiegshürde in den Markt ist so astronomisch, dass man eigentlich nur so guten Service liefern muss, dass die Leute nicht komplett durchdrehen und sich für einen neuen Marktteilnehmer interessieren. Und wenn der dann mal wirklich was machen will, kann der Monopolist immer noch schnell sich mal drum kümmern, und der Käse ist gegessen.

    Im Bereich des Mobilfunks haben wir Oligpolisten, und wie man aus der Wirtschaft weiß, Oligopolisten teilen sich gerne friedlich den Markt auf.

    Es geht ja auch nicht darum, dass der Staat alles macht. Er soll lediglich sich um das Netz kümmern, dort wo die Betriebswirtschaft versagt. Am meisten versagt diese vor allem wenn es mal ein staatliches Monopol gab was an die Privatwirtschaft verkauft wurde. Das ist so der Worst Case IMO.

    > Die Post war auch für das TV Kabel Netz verantwortlich. Während man in den
    > USA schon lange dabei war die Verstärker im Netz Rückkanalfähig zu machen
    > (nicht einmal für Internet, sondern man dachte an interaktives Fernsehen),
    > ist nichts dergleichen bei uns passiert. Während also in den USA schon

    Der Breitbandausbau in den USA ist auch ein Horror mit drückender Marktmacht der Bestandsriesen. Sehr geringe FTTB/H quote, Routerzwang, hohe Preise. Also die USA sind kein positives Beispiel, bei aller Liebe.

    > Schau dir doch mal die ganzen Probleme mit dem Bahnnetz an, schau dir doch

    So sehr gebashed wird ist das Straßennetz im weltweiten Vergleich ganz gut. Zumindest verglichen mit Ländern ähnlicher Siedlungsstruktur. Beim privatisierten Autobahnabschnitt A1 läufts ja auch nicht rosig.

    Das Trinkwasser und Abwassernetz funktioniert gut. hattest du schon jemals hier Probleme?

    >Alle Netze, die heute gut funktionieren, funktionierten erst
    > dann gut, nachdem der Staat sie in private Hände gegeben hatte. Erst dann
    > wurden so modernisiert, erst dann entsprachen sie dem Stand der Technik,
    > erst dann vielen die Preise, so dass diese Netze jedermann zu Verfügung
    > standen. Da wo heute diese Netze noch kranken, da hatte immer noch der
    > Staat gepfuscht und man ist bisher nicht dazu gekommen diesen Pfusch zu
    > beseitigen.

    Wenn die Privatwirtschaft diese Netze kauft will sie diese melken. Punkt ende aus. Hier geht es um Profit. Es gibt nur die Schwelle, dass die Leute so unzufrieden sind dass ein komplett neuer Teilnehmer kommt. Solche Konstrukte muss man gigantisch regulieren damit es nicht komplett aus dem Ruder gerät, siehe Deutschland TAL Zugang. Die Privatwirtschaft versagt bei wichtiger Leitungsinfrastruktur. Bei allem anderen - super. Wenn das Samsung Handy scheiße war und sofort kaputt ist? Einfach Huawei kaufen. DSL funktioniert nicht richtig und kein Kabelanschluss? Hoffen auf deutsche Glasfaser, 10 000¤ für einen Einzelanschluss bezahlen oder umziehen.
    <
    > Die Mobilfunknetze in anderen Ländern sind auch alle nicht staatlich und
    > trotzdem überall besser als bei uns, auch beim Ausbau und auch bei der
    > Netzabdeckung. Ich war letztes Jahr in Tschechien und zwar nicht nur in
    > Großstädten, sondern im Hinterland. Ich hatte LTE, immer und überall. Beim
    > Zurückfahren hatte ich auch noch LTE, bis zu deutschen Grenze und dann,
    > kaum drüber, 2G und das für gut 30 km Autobahn und ich bin im Telekomnetz.
    > Tschechen, die zu uns fahren, müssen sich denken "Wo sind wir hier bitte
    > gelandet? Die haben ja noch nicht mal vernünftigen Mobilfunk!"

    Es geht auch privatwirtschaftlich, aber dann wenn der Staat die Wichtigkeit der Sache erkennt und entsprechend die Gesetzeslage formt. In Tschechen ist das Mobilfunknetz historisch bedingt sehr gut, da es auch einige Zeit nach Ende der SovjUnion sehr schlechte Telefonleitungsinfrastruktur gab. Das Handy konnte sich viel schneller durchsetzen und es bot sich riesiges Potential für die Privatwirtschaft. Hätte es dort schon Kupfernetz vergleichbar mit Deutschland gegeben, wäre das nicht so gekommen.

    In Korea zum Beispiel, gibt es ein krasses Duopol aus effektiv nur zwei Anbietern. Aber eine gute Versorgung (auch bedingt durch die superdichte Besiedlung in den meisten Bereichen). Aber hier wurde der Mobilfunk vom Staat als elementares Zukunftsthema erkannt Jahrzehnte bevor es hier nicht mehr als Neuland behandelt wird. Und jetzt verhandelt man immer noch mit stumpfen Waffen und hofft mit dämmlichen Vertragen immer alles zu klären. "Frequenzen versteigert, neue Verträge mit den Betreibern geschlossen, puh war das anstrengend, jetzt will ich erstmal ein paar Jahre nix mehr mit dem 5G zu tun haben. Dann kann ich mich um wichtigeres kümmern, z.B. E-mobilität!!!"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.19 20:49 durch Prokopfverbrauch.

  10. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: emdotjay 06.09.19 - 23:04

    Marvin-42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es nützt mir nichts, wenn im Funkloch ein LTE Mast steht der aber leider
    > zum falschen Netz gehört.
    >
    > Aber genauso unsinnig wäre es im Funkloch vier Netze parallel aufzubauen.


    jup, in AT ist seit vl. 15 Jahren nationales Roaming gang und gäbe, und es gibt sogar zig Provider ;)

    aber den deutschen Bürgen kann man ruhig melken gehen

  11. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: goto10 07.09.19 - 12:42

    > Der Breitbandausbau in den USA ist auch ein Horror mit drückender
    > Marktmacht der Bestandsriesen. Sehr geringe FTTB/H quote, Routerzwang, hohe
    > Preise. Also die USA sind kein positives Beispiel, bei aller Liebe.

    Faktencheck:

    Verizon: 100/100 Mbps Internet -> 39,99 $ ( Umgerechnet ca. 35,92 ¤)
    Zum Vergleich Telekom: 100/(nur) 50 Mbsp -> 44,95 ¤

    Das klingt jetzt nicht gerade nach hohen Preisen. Zumal das in den USA i.R. die Löhne höher sind als in Deutschland, vergleicht man die absoluten Zahlen. (USA 53.218,- ¤ zu D 40.178 ¤ / Jahr)

  12. Re: Ohne nationales Roaming bleiben die Funklöcher

    Autor: Prokopfverbrauch 09.09.19 - 09:53

    Ja aber da kommen noch m.W.n. monatliche Zwangskosten für die Routermietung. Die kann man glaube ich nicht ablehnen. Vergleicht man deren 300 Mbit/s Tarif mit Unitymedia ist der Vergleich auch etwas anders.

    Relativ mit manch anderen Ländern ist das so oder so auch mit Bezug aufs Lohnniveau noch teuer.

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