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Das ändert fast nix an der fehlenden Wirtschaftlichkeit

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  1. Das ändert fast nix an der fehlenden Wirtschaftlichkeit

    Autor: Paule 02.07.12 - 12:13

    Ist ja schön, daß nun alle Anbieter an die Schaltkästen randürfen ... wenn sie denn wollen.
    Und genau bei dem Punkt "wollen" hapert es auch jetzt schon.

    Denn wenn ein Ausbau unwirtschaftlich ist, dann wird er nun nicht plötzlich wirtschaftlich.
    Mit dem schon länger möglichen Schaltverteilerzugang hätten die Anbieter ja auch schon ausbauen können. Wenn der Punkt nun etwas günstiger wird, dann ändert das an dem wesentlich teureren Punkt "Backbonezugang" nichts. Da heisst es weiterhin entweder Glasfasern zum Ort hinbuddeln oder gegen etliche Strahlenschutz-Bürgerinitiativen einen Funkmast mit Richtfunk durchboxen. Wobei Richtfunk auch noch nicht beliebig ausbaufähig ist.

  2. Re: Das ändert fast nix an der fehlenden Wirtschaftlichkeit

    Autor: RcRaCk2k 02.07.12 - 13:59

    Da stimme ich dir vollständig zu.

    Wo Telekom nicht ausbaut, dort bauen normalerweise auch andere Anbieter nicht aus. Für Telekom wäre es doch das Einfachste, schließlich haben sie das Kupfernetz bereits und in vielen Straßen liegen bereits etliche Leerrohre, die der Telekom gehören und sogar unbenutzte Glasfaser, die genutzt werden könnten. Die Telekom nutzt diese Infrastruktur aber nicht.

    Der Grund ist auch ganz einfach, warum Telekom keine Investments trägt:
    1) Durch den Ausbau weiterer Ortschaften steigt die benötigte Bandbreite im Core-Network, daher ist der Ausbau weitaus teurer als in erster Sicht geplant
    2) Aktuell bestehen DSL-Verträge für 34,95 EUR pro Monat (bis 16.000kBit), wo Telekom aber nur < DSL 6.000 liefern kann. Sprich für das gleiche Geld muss Telekom weniger Bandbreite liefern. Das Core-Network kann also relativ günstig unterhalten werden.
    3) Resale- und Bitstrom-Abnehmer bezahlen dennoch die selben Entgelte für die Abnahme von Traffic- und Anschluss-Grund-Kosten.

    Es ist also für Telekom nicht "wirtschaftlich" Bereiche ohne Zuzahlung von Steuergeldern (Fördermittel) auszubauen.

    Die Senkung der TAL würde ich als ISP zwar begrüßen, aber ich sehe damit nicht ab, dass andere Anbieter deswegen eher in den ländlichen Bereich investieren würden.

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