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Braucht man nicht

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  1. Braucht man nicht

    Autor: Aslo 20.10.16 - 15:13

    Wer sich für "Informatik" interessiert, dem werden die Grundlagen dazu bereits in der Mathematik mitgegeben (zumindest an Gymnasien) . Wem das nicht reicht, der setzt sich privat damit auseinander, besucht eine AG und studiert dann im Anschluss an die Schule.

    Ich verstehe nicht, wieso man auf Teufel komm raus versucht, alle Schüler (auch Mädchen) für Informatik zu begeistern.

    Die ganze Geschichte zielt wohl eher darauf hinab, den Schülern Medienkompetenz beizubringen, was ja eigentlich nicht unbedingt etwas mit Informatik zu tun hat und wieder aus der Unwissenheit der verantwortlichen resultiert.

  2. Re: Braucht man nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 20.10.16 - 15:32

    Ohje, den Ansatz könnte man auf alle Fächer anwenden. Der eine mag dies nicht, der andere braucht das später auf keinen Fall mehr - lassen wir doch einfach alles weg. Höhlenmenschen.

  3. Re: Braucht man nicht

    Autor: demonkoryu 20.10.16 - 16:20

    Die Mathematikasse bei uns in der Schule waren in Informatik aufgeschmissen, lustigerweise.

  4. Re: Braucht man nicht

    Autor: a user 20.10.16 - 16:21

    Maximilian_XCV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohje, den Ansatz könnte man auf alle Fächer anwenden. Der eine mag dies
    > nicht, der andere braucht das später auf keinen Fall mehr - lassen wir doch
    > einfach alles weg. Höhlenmenschen.

    Das hat er doch gar nicht gesagt. Ich glaube eher, dass du seinen Post nicht verstanden hast. Das was vermutlich unter der Bezeichnung "informatik an Schulen" eingeführt werden soll ist eher so etwas wie Medienkopmetenz und IT.

    Informatik benötigt man seiner Meinung nach nicht, weil die Grundlagen auf Schulniveau bereits mit Mathe abgedeckt seien.

    Dem ersten Teil stimme ich zu, allerdings kann man durch aus gewissen Grundlagen der Informatik als Schulfach hinzunhemen, kann ja auch ein Wahlpflichtfach sein oder Bestandteil von Leistungskurs Mathe.

  5. Re: Braucht man nicht

    Autor: a user 20.10.16 - 16:23

    demonkoryu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Mathematikasse bei uns in der Schule waren in Informatik
    > aufgeschmissen, lustigerweise.

    Das glaube ich nicht. Vieleicht aber bei dem was an so mancher Schule unter dem Namen "Informatik" gelehrt wird.

  6. Re: Braucht man nicht

    Autor: demonkoryu 20.10.16 - 16:28

    Das darfst du ruhig glauben. Wie ich in einem anderen Beitrag schrieb, gab es
    > Linked Lists, Hashtables, Stacks, Queues, Binary/AVL Trees, Bubblesort, Quicksort,
    > Mergesort, Insertionsort usw.
    Die Mathe-Einser waren genauso aufgeschmissen wie der Rest der Truppe. An dem Punkt, an dem Pointer vorkamen, war es einfach vorbei.

  7. Re: Braucht man nicht

    Autor: a user 20.10.16 - 16:33

    demonkoryu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das darfst du ruhig glauben. Wie ich in einem anderen Beitrag schrieb, gab
    > es
    > > Linked Lists, Hashtables, Stacks, Queues, Binary/AVL Trees, Bubblesort,
    > Quicksort,
    > > Mergesort, Insertionsort usw.
    > Die Mathe-Einser waren genauso aufgeschmissen wie der Rest der Truppe. An
    > dem Punkt, an dem Pointer vorkamen, war es einfach vorbei.

    Na dann hast du ja genau das belegt, was cih geschrieben habe. Pointer-Problematiken beim Coden ist nicht Informatik.

  8. Re: Braucht man nicht

    Autor: demonkoryu 20.10.16 - 16:38

    Nich? Ok, dann bitte sag mir bitte, wie man o.g. Datenstrukturen maschinennah ohne Pointer implementiert.

  9. Re: Braucht man nicht

    Autor: a user 20.10.16 - 16:49

    demonkoryu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nich? Ok, dann bitte sag mir bitte, wie man o.g. Datenstrukturen
    > maschinennah ohne Pointer implementiert.

    Ich sagte, dass das keine Informatik ist. Warum willst du wegen dieser Aussage von mir wissen, wie man das ohne Pointer Maschienennah implementiert? Die Frage kann ich dir zwar beantworten, aber was hat das mit meiner Aussage zu tun?

  10. Re: Braucht man nicht

    Autor: demonkoryu 20.10.16 - 17:02

    Weil ich eine Vorstellung von einer Gedankenwelt haben will, in der die Implementierung von Datenstrukturen nichts mit Informatik zu tun hat.

    Wenn du diese Frage nicht beantworten kannst/willst: Was wäre deiner Meinung nach als Inhalt des Informatikunterrichts angebracht?

  11. Re: Braucht man nicht

    Autor: theonlyone 20.10.16 - 17:27

    demonkoryu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil ich eine Vorstellung von einer Gedankenwelt haben will, in der die
    > Implementierung von Datenstrukturen nichts mit Informatik zu tun hat.
    >
    > Wenn du diese Frage nicht beantworten kannst/willst: Was wäre deiner
    > Meinung nach als Inhalt des Informatikunterrichts angebracht?

    Informatik hat witziger weiße nicht zwingend mit Computern zu tun.
    Grundlegend ist die Informatik eine Untergruppe der Mathematik.

    Informatik hat Probleme zu lösen die einfach über Algorithmen abgedeckt werden.

    Das Halte-Problem, typisches Thema der Informatik.

    Theoretische Informatik beschäftigt sich mit Automaten , die Theorie dahinter. Die Tatsache das man diese Automaten super als Maschinen bauen kann ist dann Sache des Mechatronikers der das baut.

    Wie das technisch umzusetzen ist, Thema Transistoren und co. ist ein Thema der Physik (damit ist der Mechatroniker in gewisser weiße auch ein Physiker, wenn man sich mit den Details wirklich auskennt).



    Das Programmieren in einer Sprache der Wahl ist letztlich wie "angewandte Informatik" , eher das "wie" ein Problem praktisch umgesetzt wird.
    Für die Informatik an sich ist die reine Programmierung total egal, den du kannst beliebig viele Sprachen erfinden, Grammatiken dir ausdenken und dann verschiedenste Algorithmen in beliebiger Form umsetzen.

    Ein Binäres Zahlenformat ist letztlich auch nur ein Zahlenformat. Reine mathematik.
    Die grundlegenden Operationen, ADD und MOVE , das ist alles was du brauchst und du kannst damit an sich alles programmieren.
    Zeiger und sonstige Späße braucht man nicht, das ist an sich nur dafür da, damit du etwas mehr Luxus beim Programmieren bekommst.

    Die Java VM nimmt dir auch viel ab, eine gute IDE nimmt dir monströs viel ab. Diverse Sprachen die ihre Problematiken einfach anders angehen vermeiden vieles komplett, da wird die Aufgabenstellung so Abstrakt, das hat dann mit der Informatik überhaupt nichts mehr zu tun, das ist reine Anwendungs-Entwicklung, bzw. das arbeiten mit den Tools die man verwendet.


    Grundlegend muss ein Informatiker in seinem Studium nicht 1 sekunde an einem Computer arbeiten.

    Bedeutet, gute Mathematiker sind an sich auch Informatiker (und selbst heute landet nahezu jeder studierte Mathematiker in einem Job mit Computern, weil das so nah beieinander ist, den wer wirklich gut ist in Mathematik bringt alles mit vom abstrakten und logischen Denken was man als Informatiker Entwickler braucht).


    Das große ABER kommt spätestens dann, wenn zu der reinen Informatik noch andere Aspekte dazu kommen.

    Den wer arbeitet heute den alleine ? Alle relevanten Projekte haben Teams von Entwicklern und wir benutzen alle irgendeine IDE zum arbeiten.
    Wer heute noch mit Pointern herum spielt muss dafür entweder einen sehr guten Grund haben , oder man ist einfach stehen geblieben.

    Wer Programmieren will kommt früher oder später mit den verschiedensten Paradigmen in Kontakt und lernt auch warum verschiedene Probleme in anderen Sprachen mit anderen Features deutlich eleganter zu lösen sind.
    Am Ende für die grundsätzlich Lösung aber, ist die Sprache egal.
    Ein Algorithmus funktioniert unabhängig von der Sprache, reinste Mathematik.

  12. Re: Braucht man nicht

    Autor: demonkoryu 20.10.16 - 17:48

    Danke, du hast dir tatsächlich die Mühe gemacht.

    Du hast aber eines übersehen: Informatik ist ein interdisziplinäres Fach.
    Es besteht eben nicht nur aus den mathematisch puren Konzepten (der Theoretischen Informatik), sondern auch deren Umsetzung. Von den Grundlagen der von-Neumann-Architektur über deren Elemente, zu denen nun mal auch Zeiger gehören, bis ganz oben in der Abstraktionsebene - zur teambasierten Softwareerstellung - gehören sehr viele Bereiche zur Informatik und werden auch konkret im Studium abverlangt, ob nun Diplom (RIP) oder Bachelor/Master.

    Dass du der Meinung bist "Wer heute noch mit Pointern herum spielt muss dafür entweder einen sehr guten Grund haben , oder man ist einfach stehen geblieben." zeigt mir, dass du a) nicht aufmerksam gelesen hast, dass ich von anno 2000 sprach und b) deine Verständnis des Faches starke Defizite aufweist.

    Dann noch:
    > Die grundlegenden Operationen, ADD und MOVE , das ist alles was du brauchst und
    > du kannst damit an sich alles programmieren.
    Jetzt wirklich? Gerade schwadroniertest du noch von reiner Mathematik und nun haust du mit Opcodes um dich? MOVE z.B. hat in der reinen Mathematik gar keine Entsprechung.
    Weiterhin: Was ist mit Vergleichsbefehlen? Die braucht man wohl auch, um "alles an sich programmieren" zu können oder?

    Mal ganz abgesehen davon: Didaktisch ist es kaum möglich, Schülern, die noch mit Rechnen statt mit Mathematik befasst sind, Informatik auf der Ebene der Allgemeinen Algebra zu lehren.

  13. Re: Braucht man nicht

    Autor: a user 20.10.16 - 18:11

    demonkoryu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil ich eine Vorstellung von einer Gedankenwelt haben will, in der die
    > Implementierung von Datenstrukturen nichts mit Informatik zu tun hat.
    Also Informatik gab es bevor es Computer gab.
    >
    > Wenn du diese Frage nicht beantworten kannst/willst: Was wäre deiner
    > Meinung nach als Inhalt des Informatikunterrichts angebracht?
    Ein Grundverständniss für die Analyse von Algorithmen. Einfachstes Beispiel, was man zum Beispiel schon im Schulmatheunterricht machen kann und bei uns zum Beispiel mal gemacht wurde ist der Algorithmus von Euklid https://de.wikipedia.org/wiki/Euklidischer_Algorithmus. Der ist ca 2300 Jahre alt.

    Die wenigsten benötigen die "Formeln", die man in Mathe lernt später genau so im Leben. Aber die allermeisten benötigen das inbegriffene Verständnis, das diesen Forrmeln zu grunde liegt. So verhält es sich auch mit dem Physikunterricht.

    Da Informatik-, IT- und Software-Entwicklungsberufe heute und in Zukunft noch weit mehr eine der wichtigsten Berufszweige darstellt ist es genau so wichtig die diesen Berufen zugrunde liegenden Grundlagen schon früh zu vermitteln. Dafür wäre Informatik - Die Wissenschaft der Informationverarbeitung - in der Schule nützlich.

    Wie schlimm es ist das zu vernachlässigen zeigen die vielen vielen mermeintlichen Informatiker, die eigentlich nur Programmierer sind und Code erzeugen, der an Resourcenverschwendung und Problemen nicht zu übertreffen sind.
    Aber auch die Unwissenheit über die Thematik findet sich dann schnell wieder in so Leuten wie dich (nicht böse gmeint), die den Begriff "Informatik" für ganz andere Dinge verwenden und sich noch nie die Mühe gemacht haben nachzulesen, was Informatik ist.

  14. Re: Braucht man nicht

    Autor: a user 20.10.16 - 18:18

    demonkoryu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke, du hast dir tatsächlich die Mühe gemacht.
    >
    > Du hast aber eines übersehen: Informatik ist ein interdisziplinäres Fach.
    Nein.
    > Es besteht eben nicht nur aus den mathematisch puren Konzepten (der
    > Theoretischen Informatik), sondern auch deren Umsetzung. Von den Grundlagen
    > der von-Neumann-Architektur über deren Elemente, zu denen nun mal auch
    > Zeiger gehören, bis ganz oben in der Abstraktionsebene - zur teambasierten
    > Softwareerstellung - gehören sehr viele Bereiche zur Informatik und werden
    > auch konkret im Studium abverlangt, ob nun Diplom (RIP) oder
    > Bachelor/Master.
    Nein. Es gibt Hochschulen, die das unter diesem Begriff mischen, aber das ist keine allgemein praktizierte Zusammenstellung, welche unter dem Begriff Informatik angeboten wird.

    Darüber hat die Definition der Wissenschaft Informatik nicht viel mit den Studiengängen, die unter diesen Namen oft angeboten zu tun. Reden wir von Informatik oder Studiengang Informatik an der FH XY?

    Keine andere Wissenschaft hat je das Schicksal erleiden müssen ihren Namen plötzlich mit Dingen teilen zu müssen, mit denen es nichts zu tun hat. Oder hast du je eine Hochschule gesehen, die unter dem Namen "Physik" eigentlich Maschienenbau lehrt?

    Aber um auf die Schule zurükczukommen. Wichtig für die Schule wäre so wie Mathe und Physik auch die WISSENSCHAFT Informatik zu lehren, also nicht Programmieren etc. Letzteres wäre nett als Wahlpflichtfach vieleicht, oder zusatz und Ausblock auf pratkische Anwendungen der Informatik, mehr aber auch nicht.

  15. Re: Braucht man nicht

    Autor: demonkoryu 20.10.16 - 18:35

    Ich rede von Informatik im Sinne der Kerninformatik (Diplom) oder auch Computer Science (BsC/MsC).

    Zu deinen Einwänden: Du betrachtest die Informatik als eine reine Formalwissenschaft. Damit deckst du aber nur den Teil der Theoretischen Informatik ab. Du übersiehst völlig den ingenieurwissenschaftlichen Bestandteil, der ca. die Hälfte eines Diplomstudiums Kerninformatik ausmacht und durchaus auch die Programmierung beinhaltet.

    Kannst du mir eine Definition der Informatik nach deinen Darstellungen zeigen, die ich irgendwo (vorzugsweise online) nachschlagen kann?

    Davon abgesehen: Wir haben die Algorithmen und Datenstrukturen durchaus formal bearbeitet - inkl. Komplexitätsanalyse. Das einfache Konzept einer Referenz in Form eines Zeigers war den schulmathematisch sehr fitten Mitschülern, wie gesagt, nicht einleuchtend. Der darüber hinaus gehende Rest übrigens auch nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 18:37 durch demonkoryu.

  16. Re: Braucht man nicht

    Autor: Dennis_2k5 20.10.16 - 19:05

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Maximilian_XCV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ohje, den Ansatz könnte man auf alle Fächer anwenden. Der eine mag dies
    > > nicht, der andere braucht das später auf keinen Fall mehr - lassen wir
    > doch
    > > einfach alles weg. Höhlenmenschen.
    >
    > Das hat er doch gar nicht gesagt. Ich glaube eher, dass du seinen Post
    > nicht verstanden hast. Das was vermutlich unter der Bezeichnung "informatik
    > an Schulen" eingeführt werden soll ist eher so etwas wie Medienkopmetenz
    > und IT.
    >
    > Informatik benötigt man seiner Meinung nach nicht, weil die Grundlagen auf
    > Schulniveau bereits mit Mathe abgedeckt seien.
    >
    > Dem ersten Teil stimme ich zu, allerdings kann man durch aus gewissen
    > Grundlagen der Informatik als Schulfach hinzunhemen, kann ja auch ein
    > Wahlpflichtfach sein oder Bestandteil von Leistungskurs Mathe.

    Was Ihr hier für einen STUSS labert...unglaublich!

    Seit wann hat +,- usw. mit Informatik zu tun?!
    Informatik fängt mit "01001110001" (Code) an, nicht mit Mathematik!

    Des Weiteren ist es sehr enttäuschend, dass man in BaWü den Fortschritt wiedermal unterdrücken will!
    Was ist sinnvoller: als Kind Informatik beigebracht zu bekommen, wo man sich ALLES viel leichter merken kann als Erwachsener oder erst bei der Arbeit eine "Weiterbildung" etc. machen, damit man mit Windows klarkommt?!

    Lehrer in Kinderschulen kosten viel weniger als IT-Berater etc.! Außerdem wie schon gesagt, kriegt man als Erwachsener nicht soviel mit wie als mit dem Kindergehirn.
    Klingt zwar bissl seltsam in mancher Hinsicht, aber Ihr könnt ja asicherlich GOOGLE benutzen!

  17. Re: Braucht man nicht

    Autor: mrgenie 20.10.16 - 19:43

    Das man schon im Matheunterricht die Grundlagen mitbekommt bezweifele ich.

    Sie haben vermutlich keine Kinder, oder selber keine Ahnung von Programmieren oder in Mathe nicht gut aufgepasst oder eine Kombination dieser.

    Ich habe Mathe immer mit sehr guten Noten bestanden, inkl. an der Uni.
    Ich habe Programmieren an der Uni bekommen, c++, aber c#, python, lua und auch in die andere Richtung Assembler noch weiterentwickelt.
    Ich habe auch 4 Kinder, der Aelteste besucht gerade die dritte Klasse im Gymnasium.

    Mathe ausbildung in der Schule hat er eine 3/4 bei der Pruefung. Setze ich mich kurz mit meinem Sohn 2-3 Tage vor der Pruefung zusammen schreibt er immer eine 1 oder 1-

    Das zeigt schon einiges ueber den Lehrer wuerde ich sagen. Wenn ich als Vater in 3 Tage schaffe was ein Lehrer der dafuer ausgebildet ist nicht mal in 3 Monaten hinkriegt!

    Denn es ist nicht meine Aufgabe mein Sohn zu unterrichten. Ich muss arbeiten um die mittlerweile fast 10.000EUR im Monat an Steuern und Abgaben fuer die Vernichtung Deutschlands an den Fiskus zu ueberweisen. Da kann ich nicht auch noch die Kernaufgaben vom Staat:"Bildung, Sicherheit, Militaer" uebernehmen weil der Staat 99% von den Steuern fuer Sozialschmarotzer ausgibt und in die Zukunft des Landes so wie die Sicherheit kaum noch was uebrig bleibt.

    Aber so gut wie mein Sohn es kappiert wenn ich ihn Mathe erklaere, vor kurzem sagte ich meinem Sohn:"Wir machen es einfach, c++ musste noch nicht lernen, schreibe mir ein Programm um eine Datei zu oeffnen, schreibe einen Text und speichern"
    oder "mache mir einen einfachen Calculator in C Sharp" oder "Ein Programm einfach um ein JPG zu drehen um 90 Grad"

    Nichts davon verstand er erstmal. Auch die Logik, als ich die erklaerte mit IF/OR/FOR/WHEN/WHILE usw kamen gar nicht an, obwohl er auch bei English von mir regelmaessig unterrichtet wird damit er keine 4 sondern eine 1 schreibt.

    Aus meiner Sicher ist der Staat sehr gut darin, die Steuern bei uns wegzunehmen, das ganze Geld an Sozialschmarotzer zu ueberweisen, Sparen auf unsere Kinder und die Zukunft, und alles einfach zu verballern wie ein Hirnloser auf Droge!

    Von Mathe lernen die definitiv NICHT programmieren noch die Logik der einfacheren Programmiersprachen zu verstehen, geschweige von C++ oder Assembler.

    Und das was unterrichtet wird, ja da wundern mich die Nachrichten die man staendig hoert:"Kinder von Sozialschwaecheren haben meistens auch schlechte Ausbildungschancen" ueberhaupt nicht. Denn die Sozialschwaecheren sind auch meistens die ohne Bildung und da der Staat ueberhaiupt nichts in die Bildung investiert sondern die Eltern sich drum kuemmern muessen ist das ja kein Wunder.

    Der Staat sollte per direkt alle Sozialleistungen streichen: Mietzuschuss, Heizzuschuss, HArz4, Sozialgeld, alles weg und alles 100% in Bildung/Polizei/Armee

    In 20 Jahren hat man eine Generation die knallhart arbeitet und versteht was arbeiten ist!

  18. Re: Braucht man nicht

    Autor: KnutRider 20.10.16 - 21:04

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat sollte per direkt alle Sozialleistungen streichen: Mietzuschuss,
    > Heizzuschuss, HArz4, Sozialgeld, alles weg und alles 100% in
    > Bildung/Polizei/Armee
    >
    > In 20 Jahren hat man eine Generation die knallhart arbeitet und versteht
    > was arbeiten ist!
    Wahnsinn, solch einen empathielosen, weltfremden, unsozialen Unsympath trifft man auch nicht alle Tage. Da kann man nur hoffen das Ihre 4 Kinder nicht in die selbe Kerbe schlagen.

    Sagen Sie das mal den Millionen Hartz4 Aufstocken, welche trotz Arbeit nicht davon leben können, den Millionen an Rentnern, welche Grundsicherung benötigen.
    Frührentnern, welche durch ihre Gesundheit nicht mehr arbeitsfähig sind. Nicht zu vergessen Kinder, welche unverschuldet auf Sozialleistungen angewiesen sind.

    Aber die waren ja alle nur faul in der Schule, gell?

    Übrigens heißt es "Hartz 4". Es hat nichts mit Gebirge zu tun.

  19. Re: Braucht man nicht

    Autor: Linkk 21.10.16 - 08:12

    b2t:
    Unser Informatikunterricht hat in der 5. Klasse schon angefangen mit diesem Lego-"Programmier"-Bausatz. Per Drag&Drop zieht man sich eine Abfolge aus Eingabe und Ausgabewerten zusammen. So können die Kinder spielerisch sehen, was ist eine Loop, was sind Bedingungen, was ist Debugging,

    In der 8. Klasse ging es dann mit BlueJ weiter, einer einfachen Java-Programmierumgebung. Es wurde erklärt was Klassen, Objekte, etc. sind. Und das hat mich wirklich gut aufs Studium vorbereitet. Natürlich habe ich mich auch zu Hause selbstständig fortgebildet, aber ich wollte ja auch studieren.

    Selbst ohne selbstständige Fortbildung lernt man so aber die Grundzüge von Programmen und, was ich noch wichtiger finde, man lernt logisches Denken. Und zwar mehr/besser als in Mathe mMn.

  20. Re: Braucht man nicht

    Autor: theonlyone 21.10.16 - 09:41

    Linkk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > b2t:
    > Unser Informatikunterricht hat in der 5. Klasse schon angefangen mit diesem
    > Lego-"Programmier"-Bausatz. Per Drag&Drop zieht man sich eine Abfolge aus
    > Eingabe und Ausgabewerten zusammen. So können die Kinder spielerisch sehen,
    > was ist eine Loop, was sind Bedingungen, was ist Debugging,

    Das ist eigentlich das schöne daran, man hat heute so viele und gute Möglichkeiten das Kind-gerecht zu präsentieren.

    Das als Schulfach an einem lego Roboter auszuprobieren ist schon mal viel wert und den Schülern macht das auch Spaß. Ein paar wird man dadurch motivieren sich am Thema selbst weiterzubilden.

    > In der 8. Klasse ging es dann mit BlueJ weiter, einer einfachen
    > Java-Programmierumgebung. Es wurde erklärt was Klassen, Objekte, etc. sind.
    > Und das hat mich wirklich gut aufs Studium vorbereitet. Natürlich habe ich
    > mich auch zu Hause selbstständig fortgebildet, aber ich wollte ja auch
    > studieren.

    Programmierung zu lehren ist immer so eine Sache. Gerade weil man sich Sprachen herauspicken muss und die eben doch sehr unterschiedlich sind.

    Am Ende hat man grundlegende Probleme und die werden in einer Sprache abgebildet und gelöst.

    OOP ist eine Möglichkeit von vielen, hat eben auch seine Vor- und Nachteile. Ein UML von Klassenmodellen zu malen ist nicht verkehrt, macht aber auch nicht wirklich Sinn um jedes System sinnvoll abzubilden (wird vor allem brutal unübersichtlich) , mit entsprechenden Tools kann man aber schon viele Klassen generieren lassen, aber hier wird dann eher ein Tool gelehrt und das grundlegende Konzept weitgehend ignoriert.

    > Selbst ohne selbstständige Fortbildung lernt man so aber die Grundzüge von
    > Programmen und, was ich noch wichtiger finde, man lernt logisches Denken.
    > Und zwar mehr/besser als in Mathe mMn.

    Mathematik hat öfter das Problem das kein Praxisbezug besteht. Etwas zu lernen und man hat keine Ahnung warum oder was einem das Wissen nützt ist immer schlecht, den das demotiviert und wer keinen Sinn sieht in seiner Arbeit, der macht auch keine gute Arbeit.

    Bei Programmen hast du am Ende immer etwas das läuft, es tut etwas und man sieht was man gemacht hat.
    Wenn das ein Roboter ist der läuft, oder eine Ampelschaltung die Rot/Gelb/Grün sinnvoll verwaltet, oder ein Kartenautomat der bei Einwurf von Geld die richtige Karte ausgibt, oder eine Webseite die Informationen anzeigt, Suchfelder etc. pp.
    Alles gibt direkt Feedback und man arbeitet auf ein greifbares konkretes Ziel hin.

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