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Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

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  1. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Walter Plinge 20.10.16 - 10:43

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DebugErr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Aber natürlich ist es wichtig, solche Dinge übergreifend(!) zu lehren, da
    > es noch immer wichtig ist diese zu verstehen, um die Welt zu verstehen.
    >
    > Man sollte das ganze Werte, Normen, Religion nennen.

    Ich weiß ja nicht, wie das heute ist, aber zu meiner Schulzeit (80er) hatten wir ein Fach namens "Ethik und Philosophie", wo genau das von Dir geforderte gelehrt wurde, auch unter Einbeziehung großer Philosophieströmungen (z.B. griechisch-antik, alt-chinesisch == Taoistisch, Konfuzianistisch, etc), arabisch/mittelalterlich (Scholastisch), neuzeitlich (Aufklärung, Humanismus, etc.), usw.). Da Religionen (bzw. ihre wichtigen Vertreter) einen Großteil der Menschheitsgeschichte über wichtige Beiträge zur Philosophie geleistet haben, beschäftigt man sich dabei zwangsläufig auch mit diesen. Aber eben eher unter dem Gesichtspunkt der Argumente und Denkansätze, als unter dem Gesichtspunkt des Gottesglaubens.

    Ich denke im Ganzen gesehen bringt das mehr, als wenn man x Jahre ausschließlich mit den verschiedenen Ausprägungen abrahamitischer und/oder polytheistischer Religionen verbringt.

    > Das bedeutet nämlich die Welt zu verstehen, auch Toleranz zu lehren. Diesen
    > Unterricht sollte man auch nicht abwählen dürfen.

    Wie gesagt, dass kann man problemlos machen, ohne x Jahre mit verschiedenen Göttern zu verplempern.

    > Das sage ich als Agnostiker. Mir steht es nicht frei über den Glauben oder
    > die Religion eines anderen zu urteilen.

    Ich als Atheist sage: Moral, Ethik und Toleranz benötigen keine Götter und keine Religion. Letztere sind lediglich dazu da, den Menschen die Verantwortung über ihr Leben und ihre Taten abzunehmen (und deshalb so beliebt).



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 10:49 durch Walter Plinge.

  2. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: ibsi 20.10.16 - 10:46

    Das war bei uns tatsächlich so. Unser Regligionslehrer damals war selber Katholisch, wenn ich mich nicht irre.
    Irgendwann fragte er uns, was es für einen Grund geben könnte, nicht Ev/Kt. zu sein.

    Er beantwortete uns die Frage mit:
    > Welcher Gott lässt seinen eigenen Sohn sterben?

    Wir hatten tatsächlich auch Sekten, Judentum, Islam, Buddhismus usw als Thema. Auch wenn ich nie an einen Gott geglaubt habe, fand ich den Unterricht damals sehr lehrreich. Kratzte natürlich - wie immer bei so großen Themen - nur an der Oberfläche.

  3. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Grmlfimmel 20.10.16 - 10:46

    Weiss nich was das ständige Religionsunterricht gebashe soll. Im Religionsunterricht früher haben wir uns nie nur auf eine Religion konzentriert. Und uns wurde auch nicht eingeprügelt, dass das alles wahr sein soll und wir gefälligst daran glauben sollen.
    Da ging es um Gesellschaft, Soziales, Ethik und alle Religionen. Alles völlig harmlos und auch wichtig. Es kann nicht sein, dass ständig behauptet wird, dass die Kultur und der Glaube von Milliarden Menschen und von tausenden Jahren, völlig belanglos sind. Bei manchen hat man schon das Gefühl, dass sie am liebsten alle Glaubensrichtungen verbieten und alle Kirchen, Synagogen und Moscheen abreissen würden. Alles weil der Atheismus ja die überlegende Glaubensrichtung ist...Sorry da schaudert es mir.

  4. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Mephir 20.10.16 - 10:55

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bedeutet nämlich die Welt zu verstehen, auch Toleranz zu lehren. Diesen
    > Unterricht sollte man auch nicht abwählen dürfen.
    Bei uns hieß das früher "Gemeinschaftskunde".

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß nicht aus welcher Ecke du kommst, aber bei mir war der
    > Religionsunterricht nur die alternative zum Ethik Unterricht. Und dieser
    > war durchaus Lehrreich da er einem die verschiedenen Weltreligionen näher
    > bringt... und das ist mMn für ein gegenseitiges Verständnis sehr wichtig!
    An sich geb ich dir und allen anderen Religionsunterrichtsbefürwortern Recht.
    Jedoch macht diese Unterrichtsform imho nur Sinn, wenn die Mehrheit der Lehrkräfte nicht aus erzkonservativen katholischen Dorfpfarrern und Chorleiterinnen bestehen würde, deren Unterricht nur aus Singen, "Labern" und Rumgooglen besteht.
    Als meinungsbildenden Vergleich kann ich jedoch den Unterricht eines ehem. Lehrers heranziehen, der nebst Religion auch Geschichte und Gemeinschaftskunde Unterrichtet hat.
    Der Unterricht war meines Empfinden nachs der einzige Brauchbare und in der Tat sogar Qualitative sowie Objektive.
    Es sei noch angemerkt das er Lokalpolitiker war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 11:00 durch Mephir.

  5. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: ibsi 20.10.16 - 10:55

    So platt, pauschal usw er das gesagt hat, ganz unrecht hat er nicht.

    Menschen "sehen" Dinge und kommen in die Klapsmühle. Andere Menschen gehen Sonntags / Freitags / ... in ein Haus des Glaubens und beten ein Wesen an das nicht existiert. Begründen kann und muss das keiner, ist ja schließlich ein Glaube.
    Sage ich aber: Dann kannst Du auch an rosa Einhörner glauben, wird mir vorgeworfen ich ziehe das ins lächerliche. Wieso? Sind rosa Einhörner unrealistischer als ein Gott der immer und überall da ist, der Barmherzig ist und trotzdem tötet und es trotzdem zu lässt das Leid existiert? Ein Wesen das über allem steht und alles weiß (und ist)?

    Ja, soll jeder denken was er will. Da stimme ich definitiv zu und man sollte niemanden unterdrücken, nur weil einer an einen Gott glaubt, der andere an den gleichen (nur mit einem anderen Namen) oder an viele Götter oder gar keinen.

    Wort zum Donnerstag:
    Das Problem sind NICHT die Religionen, sondern die Menschen die keine Toleranz besitzen und nicht über ihren Tellerrand gucken können.
    Menschen die andere diskriminieren, unterdrücken und - warum auch immer - töten/foltern/versklaven.

    (ich habe mich sicher mehrmals wiederholt, wiederholt, wiederholt; man verzeihe mir das bitte ;-) )

  6. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: der_wahre_hannes 20.10.16 - 10:56

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Roggan29 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist trotzdem nicht nötig. Wer wirklich daran interessiert ist bzw. wenn
    > die
    > > Eltern das als wichtig ansehen, kann man am Konformations-/Kommunion
    > oder
    > > den vergleichbaren Unterichtsformen in anderen Religionen teilnehmen.
    > Dafür
    > > braucht es kein extra Schulfach.
    > Dann braucht es auch keine Geschichte, (hier einfügen was angeblich alles
    > sinnlos ist) und keine Informatik.
    > Diese können auch die Eltern zu Hause lehren.

    Dies. Wenn man so argumentiert wie Roggan29, dann könnte man Schulen auch gleich ganz abschaffen mit der Begründung "wer wirklich daran interessiert ist..."
    Großer Vorteil der abgeschafften Schulen? Endlich wieder jede Menge freie Arbeitskräfte auf dem Markt. Und schon sind wir wieder da, wo wir vor knapp 500 Jahren schonmal waren...

  7. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: der_wahre_hannes 20.10.16 - 10:59

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wort zum Donnerstag:
    > Das Problem sind NICHT die Religionen, sondern die Menschen die keine
    > Toleranz besitzen und nicht über ihren Tellerrand gucken können.

    Das stimmt. Wenn mir jemand sagt, sein Glaube sei ihm wichtig, dann werde ich mich darüber bestimmt nicht lustig machen (genauso wenig würde ich auch über die rosa Einhörner lustig machen, wenn du mir glaubhaft versicherst, es sei dein Glaube und dir sehr wichtig ;) ). Aber umgekehrt will ich auch nicht missioniert werden, wenn ich sage, ich glaube nicht an Gott.

  8. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Walter Plinge 20.10.16 - 11:00

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war bei uns tatsächlich so. Unser Regligionslehrer damals war selber
    > Katholisch, wenn ich mich nicht irre.
    > Irgendwann fragte er uns, was es für einen Grund geben könnte, nicht Ev/Kt.
    > zu sein.

    Interessante Fragestellung, denn sie fragt explizit nach spezifischen Religionen und nicht nach Religiosität an sich. Das impliziert natürlich eine ganze Reihe von Grundannahmen, die einfach als "wahr" angenommen werden, z.B. die Existenz mindestens eines Gottes.

    Dabei kann dann natürlich nur einen Antwort, wie die gegebene erfolgen.

    > Er beantwortete uns die Frage mit:
    > > Welcher Gott lässt seinen eigenen Sohn sterben?

    Diese Antwort wiederum lässt auf weitere (stille) Grundannahmen schließen, die als wahr angenommen werden, z.B. die Jesusgeschichte der Bibel, die körperliche/humane Existenz eines Gottes, das Handeln der Götter zur Besserung der Menschen, etc.

    Ich fürchte dieser Mann konnte sich eine "gottlose" Existenz nicht in seinen dunkelsten Alpträumen vorstellen. ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 11:02 durch Walter Plinge.

  9. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: KnutRider 20.10.16 - 11:02

    Herr K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Okay, reden wir darüber. Wie willst du Ethik und Normen lehren? Das ist ja
    > völlig subjektiv.
    >
    > Irgendwo in den asiatischen Landen ist es afaik (übrigens nicht aus der
    > Schule gelernt) religiöses Ritual, Tiere (bspw. für die Produktion von
    > Lebensmitteln, Lederwaren, etc.) ohne Betäubung zu töten. Sie schneiden den
    > Tieren die Kehle auf oder Enthaupten sie. Mit Messern per Hand,
    > wohlgemerkt.
    Asiatischer Raum? Dies ist üblich im muslimischen als auch jüdischen Glauben. Das Fleisch ist halal bzw koscher.

    > Die Tiere leiden unglaublich. Das ist deren Verständnis von
    > Ethik. Finde ich scheiße. Die finden das super.
    Warst du schon mal in einem europäischen Schlachthof, einem Stall in Deutschland? Gemäß deiner Vorstellungen von Leiden isst du wohl hoffentlich kein Fleisch.
    Auch bei der Schlachtung von Bio Tieren kann einiges schiefgehen.

    Jetzt kann man mich
    > Toleranz lehren: Das ist dort so, die denken so. Das musst du akzeptieren.
    > Wenn du etwas ändern willst, rede mit denen. Jetzt sind Leute der Meinung
    > der richtige Weg wäre es hunderte Jahre winzige Fortschritte zu machen,
    > damit die Lernen: das ist scheiße. Dann kommen Leute und sagen mir ich bin
    > abartig, denn ich respektiere nicht deren Lebensweise. Merkst du was?
    Abartig wirst du erst, wenn du etwas unsachlich kritisiert. Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß.

    > Welche Werte sind denn nun die Richtigen? Wie willst du das durch
    > Diskussionen in der Schule lehren? Ich habe das alles mitgemacht. Ich weiß,
    > ich muss laut Schule jetzt sagen: Ja, das ist ganz furchtbar. So ist die
    > Welt, konzentriere dich auf das was du selbst besser machen kannst und
    > nicht auf das was du nicht ändern kannst. Wenn du meinst du kannst es
    > ändern, rede mit den Leuten. Setz dich mit denen an einen Tisch und
    > diskutiere über das Für und Wider. Auch ein kleiner Erfolg ist immer noch
    > ein Erfolg. Vielleich kann man sie dazu bringen die Tiere zu betäuben.
    > Vielleicht können sie mich lehren, warum das nicht geht und wieso es
    > wichtig ist das die Tiere bei lebendigen Leib für eine Jacke ohne Betäubung
    > den Hals aufgeschnitten bekommen und teilweise gehäutet werden bevor sie
    > ganz tot sind.
    Richtig erkannt. Man muss miteinander reden ohne das gegenüber zu beleidigen.
    >
    > Oder vielleicht kann man den Leuten auch einfach in die Fresse treten und
    > die mal ohne Betäubung häuten. Ich wette danach ändert sich deren Meinung
    > ganz schnell. Diese ganze Mär von "alles lässt sich friedlich lösen" ist
    > doch Bullshit. Schön wäre es. Aber dafür sind die Völkchen dieses Planeten
    > einfach zu extrem.
    Und dein Gewaltausbruch/-phantasien sorgt also für eine friedlichere, verständnisvollere Welt?
    Besonders witzig sind doch die Tierschützer, welche Gewalt an Tieren ablehnen, aber selber Gewalt ggü Menschen ausüben (wollen). Sorry, das ist ein Widerspruch.

    > Es gibt Leute die meinen das Öl gehört ihnen, denn es ist in ihrem Land.
    > Andere meinen es gehört ihnen, obwohl es nicht einmal in ihrem Land ist.
    > Und andere meinen es gehört der Welt. Zeige mir nun einmal mit Normen und
    > Ethik, wie du das Konfliktfrei lösen willst.
    Hm, du sollst nicht stehlen? Du sollst nicht begehren eines anderen?
    Ist das nicht Norm und Ethik genug?

    > Liebe deinen nächsten. Behandele jeden so wie du selbst behandet werden
    > möchtest. Tolleriere Andersartigkeit, Himmel, das lernt man doch mit 3
    > Jahren. Dazu muss man doch nicht in der Schule über Ethik diskutieren.
    Komisch, besonders in Bezug auf die deutsche Geschichte. Nicht nur von 33-45, sondern vielmehr was auch derzeit in Deutschland abgeht.
    Komisch auch das es immer noch Ausländerhass gibt, es genug Köppe was von Islamisierung des Abendslandes fädeln, oder schlichtweg Menschenfeindlichkeit ausleben. Angefangen bei Ausländerhass, über Homophobie und Religionshass bis hin zu Klamotten von Primark & Konsorten.
    Offenbar lernt das nicht jeder mit 3 Jahren, wo wir zu deinem nächsten Punkt kommen.

    > Leute die so etwas als erwachsene Menschen nicht leben sind entweder
    > einfach zu dumm, da hilft auch keine Bildung. Ich kann einem Affen auch
    > nicht beibringen ein Spaceshuttle zu bauen. Oder sie wissen es sehr wohl
    > und wollen es einfach nicht anders.
    So, wenn jemand das weder mit 3 Jahren, noch in der Schule lernt, sondern nur aus seinem persönlichen Umfeld, warum bleibt er dann so "dumm"?
    Richtig, weil er es nicht anders gelernt und gelehrt bekommen hat.
    Also warum nochmal sollte man in der Schule diese Fächer streichen?

  10. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Dwalinn 20.10.16 - 11:07

    Man darf nicht vergessen das in der Wissenschaft auch immer wieder Theorien erstellt werden die erst viele Jahre später Bewiesen werden.

    Ich glaube zwar nicht daran das es irgendwann einen Beweis für einen oder viele Gott/Götter gibt (genau so wenig wie es einen Beweis dagegen geben wird) aber das wollte ich bei der Gelegenheit ruhig mal erwähnt haben.

    Und wer weiß , vll Landen ja irgendwann mal ein paar Aliens bei uns und stellen sich als Thor, Loki und so weiter vor. Das mochte ich auch sehr an Stargate, es gab verschiedene Götter die einfach nur andere Lebensformen waren "mächtig, aber keine Götter"... wobei man dann natürlich fragen müsste was man eigentlich unter Götter versteht.

  11. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: der_wahre_hannes 20.10.16 - 11:16

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf nicht vergessen das in der Wissenschaft auch immer wieder Theorien
    > erstellt werden die erst viele Jahre später Bewiesen werden.
    >
    > Ich glaube zwar nicht daran das es irgendwann einen Beweis für einen oder
    > viele Gott/Götter gibt (genau so wenig wie es einen Beweis dagegen geben
    > wird) aber das wollte ich bei der Gelegenheit ruhig mal erwähnt haben.

    Auch darf man nicht vergessen, dass viele Theorien aufgestellt werden/wurden, die sich später als hahnebüchener Schwachsinn herausgestellt haben.

  12. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: theonlyone 20.10.16 - 11:18

    Religion gehört nicht in die Schule.

    Selbst SPORT gehört nicht in die Schule , den das ist etwas das man durch Vereine und außerschulische Clubs machen kann (und das wird ja auch gemacht).

    Den ganz ehrlich, der Sport-Unterricht ist einfach komplett für die Katz. Die Kinder die interessiert sind an Sport, die machen das in ihrer Freizeit auch so.
    Die Kinder die kein Interesse an Sport haben, die sitzen den ab und machen nichts (komplette Zeitverschwendung und wahnwitzige Ressourcen die für die Sporthallen usw. draufgehen).

    Einfachste Lösung wäre das man den Schülern an der Schule ganz gezielt Werbung für die Sportvereine macht, wer möchte geht da hin und bekommt diese auch von der Schule mit finanziert , dann kann jeder den Sport machen den er/sie auch machen will und hat da einen ECHTEN Mehrwert von.

    Gleiches für Musik.
    Anstatt einen komplett sinnfreien Musik Unterricht anzubieten den alle zum Kotzen finden, sollte man einfach aktiv Werbung für Musik Vereine , Instrument-Unterricht und eine Hilfe für die Finanzierung der Instrumente an der Schule anbieten.
    Auch das wäre ein ECHTER Mehrwert.
    Eine einfachste Grundbildung, das man Noten lesen kann und einfach Instrumente vorgestellt bekommt würde hier völlig ausreichen , den wer darüber hinaus Lust hat an Musik (und da würde ich sogar Rap , Tanzen, und damit auch Kombinationen mit Sport hinzuzählen) darf das dann machen und bekommt das in einem Zeugnis einfach als Zusätzliche Leistung mit angegeben (eine Sport-Note oder eine Note im Musik Unterricht ist so ein Schwachsinn, das gibts gar nicht).


    Religions-Unterricht ist auch etwas das nicht in die Schule gehört. Ein grundlegender "Ethik" Unterricht schon eher, der sich allgemein allen Religionen widmet , damit jeder ein einfaches Grundverständnis von den verschiedenen Religionen hat (und wenn man da alle Kinder zusammen steckt hat man direkt Diskussionen und setzt sich auch damit auseinander, anstatt hier strickt zu trennen und anderweitigen Blödsinn zu betreiben ; bei uns damals waren wie mit 3 Kindern in einem Ethik Unterricht, zu wenige, also hatten wir einfach Freistunden, reiner Quatsch).

  13. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Walter Plinge 20.10.16 - 11:19

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf nicht vergessen das in der Wissenschaft auch immer wieder Theorien
    > erstellt werden die erst viele Jahre später Bewiesen werden.

    \Klugscheissermodus an\
    Genaugenommen werden in der Wissenschaft Hypothesen aufgestellt. Und solange es niemandem gelingt diese zu widerlegen, sind das gültige Theorien. Diese Theorien können allerdings nie bewiesen werden, da man dazu gewissermaßen eine Theorie von allem bräuchte, die wiederum nur eine Theorie wäre. :-) Oder anders: Um Theorien beweisen zu können müsste man allwissend sein (also ein Gott ;-)).

    Das beste was man also von der Wissenschaft erwarten kann, ist eine bisher nicht widerlegte/widerlegbare Theorie.
    \Klugscheißermodus aus\

    > Ich glaube zwar nicht daran das es irgendwann einen Beweis für einen oder
    > viele Gott/Götter gibt (genau so wenig wie es einen Beweis dagegen geben
    > wird) aber das wollte ich bei der Gelegenheit ruhig mal erwähnt haben.

    Ja, aber das ist eben der große Unterschied zur Naturwissenschaft: Sie versucht nicht etwa ihre Theorien zu beweisen, sondern sie zu widerlegen. Das ist ein großes Missverständnis in der öffentlichen Wahrnehmung von Naturwissenschaft. Ein Wissenschaftler, der es schafft eine wichtige Theorie zu widerlegen, hat damit den Nobelpreis praktisch sicher. Ein Wissenschaftler, der einfach nur den gescheiterten Widerlegungsversuchen einen weiteren hinzufügt (aka einen weiteren Beweis für eine Theorie erbringt), wird in aller Regel (Ausnahmen bestätigen diese Regel) nicht annähernd so wichtig genommen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 11:26 durch Walter Plinge.

  14. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: KnutRider 20.10.16 - 11:20

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So platt, pauschal usw er das gesagt hat, ganz unrecht hat er nicht.
    >
    > Menschen "sehen" Dinge und kommen in die Klapsmühle. Andere Menschen gehen
    > Sonntags / Freitags / ... in ein Haus des Glaubens und beten ein Wesen an
    > das nicht existiert. Begründen kann und muss das keiner, ist ja schließlich
    > ein Glaube.
    > Sage ich aber: Dann kannst Du auch an rosa Einhörner glauben, wird mir
    > vorgeworfen ich ziehe das ins lächerliche. Wieso? Sind rosa Einhörner
    > unrealistischer als ein Gott der immer und überall da ist, der Barmherzig
    > ist und trotzdem tötet und es trotzdem zu lässt das Leid existiert?
    Nunja, ich bin Sozialarbeiter im Bereich Drogen(-Beratung).
    Es bedarf einiges um einen Menschen einweisen lassen zu können.
    Wäre es gesellschaftlich akzeptiert rosa Einhörner zu sehen, da über hunderte/tausende Jahre der Glaube daran gewachsen ist, wäre dies kein Problem.
    Glaube und Dinge sich einbilden sind auch unterschiedliche Dinge.
    Gott/Allah/whatever Religionen sind die Suche nach einem Sinn, einer potentiell vorhandenen Macht.
    Wenn plötzlich jemand ruft das er ein rosa Einhorn gesehen hat, ist dies nicht unbedingt die Suche nach dem Sinn.
    Ebenfalls nicht Menschen, welche zu Ärzten gehen und sich Augäpfel herausschneiden lassen wollen, weil sie denken sie seien fremd gesteuert, die Stimmen hören andere oder sich selber zu verletzen.

    Und von mir aus kann sich jeder einen imaginären Freund, ob nun Gott, rosa Einhorn ein bilden, sofern dies demjenigen hilft und nicht kontraproduktiv ist.
    Oder man gucke sich Kinder mit 3-4 Jahren an. Es ist vollkommen normal in der kindlichen Entwicklung einen imaginären Freund zu haben, dem man sogar Geheimnisse anvertrauen kann. Manch einer mag das jetzt belachen, aber derjenige hat vermutlich nur seinen "Freund" vergessen.

  15. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Johnny Cache 20.10.16 - 11:22

    Amen! ;)

  16. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: der_wahre_hannes 20.10.16 - 11:24

    Mathe gehört nicht in die Schule.
    Die Kinder, die interessiert sind an der Mathematik, die machen das in ihrer Freizeit auch so.
    Die kinder, die kein Interesse an Mathematik haben, die sitzen den Mathe-Unterricht ab und machen nichts (komplette Zeitverschwendung und wahnwitzige Ressourcen, die für die Schulgebäude usw. draufgehen).

    Kann man beliebig so fortführen:

    Deutsch gehört nicht in die Schule.
    Englisch gehört nicht in die Schule.
    Zweite Fremdsprache gehört nicht in die Schule.
    Technisches Werken gehört nicht in die Schule.
    Philosophie gehört nicht in die Schule.
    Informatik gehört nicht in die Schule.
    ...

  17. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: KnutRider 20.10.16 - 11:37

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst SPORT gehört nicht in die Schule , den das ist etwas das man durch
    [...]
    Sport ist ein Ausgleich für das viele sitzen in der Schule. Absoluter Wahnsinn, da wird gefordert das Sport in der Schule abgeschafft wird, aber im Berufsleben soll es die Möglichkeit geben Sport zu treiben, damit man Ritter bleibt.
    Kinder haben in den ersten 12-14 Jahren ihres Lebens einen enormen Bewegungsdrang und der soll jetzt auch noch gestoppt werden?

    >
    > Gleiches für Musik.
    > Anstatt einen komplett sinnfreien Musik Unterricht anzubieten den alle zum
    > Kotzen finden
    Musik ist Kultur. Die Frage ist nun wie sinnvoll es ist zB in der 8./9. Klasse wie bei mir Blockflöte spielen zu müssen, wie bei mir.
    Aber Musik an der Schule zu lehren, könnte man auch zusammen mit Informatik lehren, mit Hilfe von Synthesizer oder Programmen. Natürlich kommt auch viel "Müll" dabei raus... Oder was tolles.


    > Religions-Unterricht ist auch etwas das nicht in die Schule gehört. Ein
    > grundlegender "Ethik" Unterricht schon eher, der sich allgemein allen
    > Religionen widmet , damit jeder ein einfaches Grundverständnis von den
    > verschiedenen Religionen hat (und wenn man da alle Kinder zusammen steckt
    > hat man direkt Diskussionen und setzt sich auch damit auseinander, anstatt
    > hier strickt zu trennen und anderweitigen Blödsinn zu betreiben
    Richtig, Religionsunterricht sollte Weltanschauung sein.

  18. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: urghss 20.10.16 - 11:42

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mathe gehört nicht in die Schule.
    > Die Kinder, die interessiert sind an der Mathematik, die machen das in
    > ihrer Freizeit auch so.
    > Die kinder, die kein Interesse an Mathematik haben, die sitzen den
    > Mathe-Unterricht ab und machen nichts (komplette Zeitverschwendung und
    > wahnwitzige Ressourcen, die für die Schulgebäude usw. draufgehen).
    >
    > Kann man beliebig so fortführen:
    >
    > Deutsch gehört nicht in die Schule.
    > Englisch gehört nicht in die Schule.
    > Zweite Fremdsprache gehört nicht in die Schule.
    > Technisches Werken gehört nicht in die Schule.
    > Philosophie gehört nicht in die Schule.
    > Informatik gehört nicht in die Schule.
    > ...

    Das ist einfach naja, falsch?!

    Unser alltägliches leben baut auf soviel Wissenschaft auf, wie oben bereits geschrieben wurde Hypothesen,Theorien etc. Selbst wenn man nun davon ausgehen würde, der Glaube die Religion ist eine Hypothese/Theorie, zuviel Menschen auf diesem Planeten glauben daran als Wirklichkeit, und das ist das gefährliche daran.

    Ich habe "Freunde" der Familie gehabt die an einen Allah glauben. Mir wurde von diesen "Freunden" gesagt mein Leben ist weniger wert als das Ihre, weil ich nicht an deren Gott Glaube. Was ist das für eine Welt in der ich als Mensch weniger Wertschätzung erfahre weil ich nicht an eine Theorie glaube die seit Jahrtausenden versucht sich Fakten zu schaffen jedoch ohne Erfolg. Irgendwann ist eine Theorie auch mal vorbei, nur weil 6 Milliarden Menschen (auf dem Papier) daran Glauben bedeutet nicht das diese Theorie wahr ist, ich sag nur Erde und flach.

    Ich finde ein Interview mit einem Stephen Fry sehr interessant, da wird er als Atheist gefragt, "Was würdest du Gott sagen wenn er vor dir stünde".
    Die Antwort fand ich super, sie lautet sinngemäß, "Was erlaubst du dir (Gott) unschuldigen Kindern Knochenkrebs zu geben, soviel Verzweiflung und Elend in diese Welt zu setzen wenn du Allmächtig bist." Oftmals wird dann davon gesprochen das Gott mit diesen Kranken Menschen den anderen zeigen möchte wie gut Sie es haben... was für eine traurige Weltvorstellung.... Hitler hat auch nur 6 Millionen Menschen getötet um den anderen zu zeigen wie gut Sie es doch haben und für die Sünden anderer Bezahlen zu lassen.

    Das kleine Mädchen nebenan, das im Alter von 3 Jahren am Knochenkrebs verreckt, damit eine Familie in ein Elend stürzt das sich kaum einer vorstellen kann, alles im Namen eines Allmächtigen Gottes?! Selbst wenn es so einen geben würde, und das wäre ein großes wenn, ich würde nicht teil seiner Welt und seines Glaubens sein wollen. Es ist widerlich und pervers sich vorzustellen das ein Individuum so etwas absichtlich anstellt...

  19. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Anonymer Nutzer 20.10.16 - 11:45

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Asiatischer Raum? Dies ist üblich im muslimischen als auch jüdischen
    > Glauben. Das Fleisch ist halal bzw koscher.
    Richtig. Wikipedia sagt dazu "Die Türkei ist eine Republik in Vorderasien und Südosteuropa." und auch in Indien ist diese Form der Schlachtung weit verbreitet. Insofern ist die Aussage nicht falsch.

    > Auch bei der Schlachtung von Bio Tieren kann einiges schiefgehen.
    Absolut, ich kenne die Verhältnisse in Europa und Deutschland. Das ist alles andere als des Lebens würdig. Man kann gerne darüber diskutieren ob man solche Waren überhaupt kaufen sollte oder nicht besser diese Industrie boykottieren. Aber objektiv betrachtet sind die Bemühungen um eine verhältnismäßig schmerzfreie Schlachtung (ich sage bewusst nicht humane Schlachtung) immer noch besser als das, was die im asiatischen Raum aufgrund des Glaubens abziehen.

    > Abartig wirst du erst, wenn du etwas unsachlich kritisiert. Die Welt ist
    > nicht nur schwarz und weiß.
    Das sagt man so einfach. Die Wahrheit ist, es gibt meistens tausende Fakten zwischen zwei Extremen die man politisch korrekt berücksichtigt, die man Jahre lang diskutiert und am Ende läuft es in gefühlten 90% aller Fälle darauf hinaus das sich zwei Parteien auf eines von zwei Extremen einigen. Die eine Partei macht es freiwillig, die andere wird dazu gezwungen es freiwillig zu machen [sic!].

    > Richtig erkannt. Man muss miteinander reden ohne das gegenüber zu
    > beleidigen.
    Ohne anderen vor den Kopf zu stoßen und zu zeigen, wie dumm einige Meinungen sind kommt man aber oft nicht weit. Dann schüttelt man sich die Hand und respektiert sich, an dem Gegenstand der Diskussion ändert das oft nichts. Veränderungen tun weh und sind nicht immer einfach. Kritik, sei sie noch so unsachlich, ist oft einfach nur ein Instrument um die Schlafenden zu wachzurütteln.

    > Und dein Gewaltausbruch/-phantasien sorgt also für eine friedlichere,
    > verständnisvollere Welt?
    Du, ich bin mir ganz sicher wenn man den Leuten ernsthaft eine Häutung eines Körperteils nach Wahl anbietet, ohne Betäubung und mit anschließender medizinischer Versorgung ändern die ihre Meinung ganz schnell. Ist meine ehrliche Meinung. Mögen viele als asozial empfinden aber ich schäme mich dafür nicht. Manche Mensschen haben es einfach nicht anders verdient.

    > Besonders witzig sind doch die Tierschützer, welche Gewalt an Tieren
    > ablehnen, aber selber Gewalt ggü Menschen ausüben (wollen). Sorry, das ist
    > ein Widerspruch.
    Ich würde da gar nicht so stark zwischen Mensch und Tier differenzieren, sondern das ganz eher als Respekt vor dem Leben betrachten. Mensch und Tier haben zwar unterschiedliche Wahrnehmung, aber als Mensch ist man sicher schon ein Stück weit in der Pflicht die hilflosen zu schützen. Der gravierende Unterschied ist: der Mensch ist intelligenter als das Tier und hat Infrastruktur, Technik, Wissen, Weisheit und den freien Willen anderen zu schaden. Man kann sich bewusst dagegen entscheiden anderen Leid zuzufügen. Das kann der Löwe in der Savanne nicht wenn er ein Tier legt. Der hat einfach Hunger. Von daher passt es nicht ganz was du sagst. Gewalt sollte sich gegen niemanden richten. Aber wenn einige es auch nach der hundersten Predigung nicht lernen wollen, das man seine Schwester nicht schlägt o.ä., dann hilft unter Umständen mal ein kräftig roter Hintern. Das ist so total un-2016 und gar nicht politisch korrekt. Wenn das allerdings die Ausnahme und der letzte Ausweg ist, dann ist das schon Mal okay. Hey, jetzt respektiere meine Meinung. Ein wenig Toleranz, okay? Du weißt, Toleranz kommt von "ertragen", nicht von "tol(l)" finden.

    > Hm, du sollst nicht stehlen? Du sollst nicht begehren eines anderen?
    > Ist das nicht Norm und Ethik genug?
    *lach* Meinst du das wissen die Leute nicht, die Anspruch auf seltene Ressourcen erheben? Die sind ja wie gesagt nicht dumm, die sind nur desozial. Roter Hintern?

    > Komisch, besonders in Bezug auf die deutsche Geschichte. Nicht nur von
    > 33-45, sondern vielmehr was auch derzeit in Deutschland abgeht.
    > Komisch auch das es immer noch Ausländerhass gibt, es genug Köppe was von
    > Islamisierung des Abendslandes fädeln, oder schlichtweg
    > Menschenfeindlichkeit ausleben. Angefangen bei Ausländerhass, über
    > Homophobie und Religionshass bis hin zu Klamotten von Primark & Konsorten.
    > Offenbar lernt das nicht jeder mit 3 Jahren, wo wir zu deinem nächsten
    > Punkt kommen.
    Klamotten von Primark bspw. haben mMn nichts mit dem Thema zu tun. Ich glaube viele Wissen das die Arbeitsbedingungen menschenunwürdig und die Waren minderwertig sind. Hier fehlt glaube ich schlicht und ergreifend die Reflexionsfähigkeit. Viele denken darüber vermutlich einfach nicht nach. Ich glaube nicht das sie die Industrie dahinter befürworten. Aber das kann man ja auch im Deutsch Unterricht in Form eines Aufsatzes reflektieren. Ob man dazu ein extra Fach braucht? Darf diskutiert werden, ich bin aber der Meinung das ist nicht notwendig.

    Ausländerhass, Homophobie etc. sind wiederum eindeutig ein Bildungsproblem. Da kommt man mit purer Reflexion manchmal nicht weit, weil man einfach über falsche Tatsachen reflektiert, die einem die Presse (und oft ironischerweise die Schule!) in den Kopf setzen. Aber mal ehrlich, bei so einer Glatze mit Springerstiefeln und Bomberjacke, was willst du da retten? Die Spucken doch eh den Lehrer an, wenn sie überhaupt mal zur Schule gehen. Meistens ist es das äußere Umfeld das sie so negativ prägt, das sie den Lehrer sowieso nicht ernst nehmen. Bevor ein Lehrer Erfolg haben kann muss er erst einmal respektiert werden. Solche Leute werden einen Lehrer niemals respektieren. Da sind Sozialarbeiter und vor allem neue Formen von Lehrsystemen in Strafvollzugsanstalten und JVAs gefragt. Oder der rote Hinten. Bzw. bei den Glatzen vielleicht auch mal ein blauer Popo.

    > So, wenn jemand das weder mit 3 Jahren, noch in der Schule lernt, sondern
    > nur aus seinem persönlichen Umfeld, warum bleibt er dann so "dumm"?
    > Richtig, weil er es nicht anders gelernt und gelehrt bekommen hat.
    > Also warum nochmal sollte man in der Schule diese Fächer streichen?
    Weil, je älter man wird, immer mehr auch das soziale Umfeld, (falsche) Freunde, Medien, etc. die Jugendlichen bilden. Das ist eine Form der Hirnwäsche, der sie sich selbst in ihren falschen sozialen Strukturen - die ihnen sicherheit geben - aussetzen. Da kann die Schule machen was sie will, das ist Wunschdenken. Hier helfen oft nur Formen der Gewalt. Jemanden wegsperren ist ja bpsw. auch eine Form der Gewaltausübung. Aber was willst du machen, willst du denen erklären wieso der Genozid menschenverachtend war? Dann hörst du als Antwort Schimpfwörter, die dir völlig neu sind. Ich bin für verhauen und Willen brechen, danach strikte Resozialisierung. Dann auch gerne in der Schule, aber dazu muss erstmal der alte Schund raus. Blau-schwarzer Pöppes sage ich nur.... äh-äh-äh, wage Dich: Toleranz, gell?

  20. Re: Vielleicht sollte man erstmal Ressourcen schaffen bevor man sie verbraucht

    Autor: Umdenker 20.10.16 - 11:54

    mxrd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso möchtest du nicht sagen, dass es dir um den Religionsunterricht
    > geht?
    >
    > Ich würde mal behaupten, unabhängig von meiner eigenen Präferenz / Meinung
    > zur Religion, solltest du deine Meinung in dem Fall eher nicht als "das
    > Ultimatum sehen" - damit gehst du wohl eher den Weg, den du eigentlich
    > kritisieren möchtest.

    Das hat nix mit präferierter Meinung zu tun, sondern Ableitung der Werte und Ziele, welche sich unser Kulturkreis gesetzt hat. Wir haben uns entschieden, dass wir den Weg der Säkularisierung gehen wollen, also sollte auch die Politik das Land (Gesetze, Schulpläne, Ressource, etc...) entsprechend gestalten. Das heisst weg mit dem spezifischen Religionsunterricht nach Konfessionen und überall Ethikunterricht. Rest ist Privatsache.

    Wenn die Mehrheit das nicht möchte, dann soll sie es bitte auf demokratischem Weg ändern/anpassen und sich entsprechende Volksvertreter wählen. Was intellektuell der bessere Weg ist kann ich nicht pauschal sagen. Religion/Glaube hat auch teils positive Eigenschaften wie Routine, Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühle (was sich positiv auf die Psyche und Gesundheit auswirkt), Orientierung, Sicherheit, Stabilität, usw. Doch natürlich zeigt die Geschichte auch viele negative Aspekte wie Machtmissbrauch, Indoktrination, Fortschritts- und Wissens(schafts)feindlichkeit, Fundamentalismus, usw.

    Muss halt jeder für sich entscheiden und hoffentlich eine entsprechende Abwägung betreiben und diese dann in Wahlen entsprechend zum Ausdruck bringen.

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